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    AW: Vater wird immer schwieriger

    Zitat Zitat von Nunca Beitrag anzeigen
    Generell stört mich eigentlich dieser unmögliche Tonfall, der teilweise vor den Kindern angeschlagen wird und auch nur dann, wenn mein Mann nicht da ist. Eins meiner Kinder war sehr verstört gestern.
    auch wenn ich jetzt die sache mit kiwi/kisten auch nicht so gut gelaufen finde, würde ich ihn ganz direkt auf seinen tonfall ansprechen und ehrlich gesagt auch auf das von mir fett markierte. Das finde ich jetzt schon.. naja.. grenzwertig.. impliziert für mich, dass er ganz genau weiss wie/mit wem er was machen kann, da würde ich jetzt nach vorne gehen und nicht so tun als wäre nichts

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    AW: Vater wird immer schwieriger

    Also nach Demenz klingt das nicht so in meinen kleinen Ohren

    Eher nach dem Gegenteil...

    Er muckt auf - nach langer Lethargie und Trauer erwacht Ego. Und schon gibts Ärger.

    @Nunca - so ganz astrein ist dein/euer Verhalten ja nun nicht. Das weißt du sicher selber.

    KIar, maN braucht nicht gleich rumbrüllen - aber ehrlich... wie "gleich" ist das "gleich"?

    Im platzt halt grad der Kragen und eins kommt zum anderen.
    Ihr nutzt ihn wie eine bequeme Base - du bist irgendwie noch komplett im Kindermodus dem Papa gegenüber (ist halt alles auch so praktisch und er ist halt dein Papi )

    Ich meine so "Besuch = Betreuung", Telefonat und nebenbei sonstwas machen/erledigen, der Hammer ist imho das Messi-Zeugs (so kann man das auch sehen: die Unfähigkeit sich von überflüssigem Besitz zu trennen)!

    Also da wäre ich auch total grantig.

    Du hast in deinem Post für alles 1001 gute Gründe, warum das bei euch so und so ist.

    Essen in der "falschen Reihenfolge" - was ist damit gemeint? 4 Schlecksachen und dann Terror beim Gemüseauflauf?

    -------------------------------------



    Also, trouble shooter:

    Ich würde:

    1. ihn mal angemeldet !!! alleine besuchen. Nicht um Probleme zu wälzen und ihn auf Linie zurück zubringen, sondern um mal Zeit mit ihm zu verbringen. Quali-Zeit, der Begriff wird dir geläufig sein

    2. Die Kinderbetreuung und sei es noch so praktisch mal eine Weile (Rest des Jahres?) von ihm nehmen.

    3. Die Kisten des Anstoßes würde ich abholen lassen (Entrümpler) oder selber mitnehmen. Und zwar kommentarlos und als sichere Erwachsene.

    Als Dank für seine Hilfe und sein Raum zur Verfügung stellen würde ich ihm je nach seinem Geschmack (das wirst ja wissen) eine Tafel Schokolade oder einen Lottoschein oder ein Taschenbuch etc. schenken. Mit "Danke Papi und Bussi"

    4. Dein Mann - der hat (hoffentlich noch) seinen eigenen Papi und sollte damit ausgelastet sein, diesen zu managen. Heißt: es geht ihn nichts an, was du mit deinem Vater am Laufen hast oder nicht.

    5. Deine Kinder - das sicher komplizierteste und komplexeste Thema
    Wie alt?
    Kleinkind und Grundschule? So klingt es...
    Von denen darf er genervt sein. Er war sicher von dir auch oft genervt als Kind. Du bist es sicher selber auch.
    Ist kein! Weltuntergang, wenn man bei den lieben Enkerln mal schaumgebremst und unwirsch reagiert.
    Vor allem nach dem, was du so schreibst über euer "Miteinander" - das erstmal nach "Opi funktioniert nicht mehr so stillschweigend" klingt (kann an meinen Ohren liegen )

    6. Der "Schwager" - ist das ein Partner eines Geschwisters von dir?
    Wenn ja:
    BREMSE anziehen. Sofort und scharf.
    Sonst: Geschwisterkonkurrenz und -konflikt mind. 7.0 oder so (eher zweistellig, fürchte ich)
    Schwager: kann dir egal sein. Vollkommen! Ich wette (um eine Umzugskiste ) dass dein Vater dem Schwager das Ohr abkaut, wie toll du doch bist bzw. dein Ehegespons.
    Läuft in 97,5 von 100 Fällen so.

    7. Ich würde das, was dich am veränderten Verhalten so nervt und stört tatsächlich als positives Lebens!zeichen ansehen. Er kommt wieder zu sich. Und da stören halt Kisten, Kiwis und Kleinkinder manchmal

    Der ultimative Tipp, wenn es nur einen einzigen geben dürfte: DU musst wesentich erwachsener werden ihm gegenüber. Das ist deine Aufgabe.

  3. 11.09.2021, 02:01


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    AW: Vater wird immer schwieriger

    Zitat Zitat von Salbeiblatt Beitrag anzeigen
    Ich habe, wie dein Vater, auch das Problem, dass in meiner Garage jahrelang Reifen meiner Kinder zwischengelagert waren. In einem der verlassenen Kinderzimmer liegt immer noch seit langer Zeit jede Menge alter Ramsch aus Kindertagen. Auch wenn es schon oft von mir freundlich gesagt wurde, kümmert sich der Besitzer nicht freiwillig darum.
    Die Reifen habe ich inzwischen fachgerecht entsorgt. Die Sachen aus dem verlassenen Kinderzimmer einfach weg zu schmeißen, findet mein Mann nicht richtig.
    Aber wie ich die Sache sehe, muss ich auch irgendwann mal etwas lauter und unfreundlicher werden, damit das Zimmer endlich geräumt wird und ich es für andere Zwecke nützen kann. Ich kann verstehen, wenn dein Vater davon genervt ist.

    Es kommen hier (wie vermutlich bei der TE auch) zusammen:

    Ein Kind, welches elterliche Räume im Erwachsenenalter als Zwischen-(End-? ) Deponie verwendet und die (zu leisen?) Ansagen ignoriert und
    Elternteile, die ihre Grenzen nicht klar kommunizieren.

    Wäre es nicht an der Zeit, deutlich eine angemessene Frist zu setzen?
    Ich brauche dein früheres Kinderzimmer ab Oktober. Wenn Du noch etwas davon brauchst, dann hole es Dir bis Mitte September ab.
    Danach entsorgen wir es.


    (Optional: Könntest Du mir dann bitte auch beim Entsorgen der restlichen Sachen helfen, dann muss ich das nicht alles alleine schleppen.)

    (ohne konkrete Frist würde ich es auch nicht einfach Entsorgen, aber nach der Frist schon - sonst wartet Ihr ja ggf. noch Jahre)


    Ungerechtfertigter Weise gehen offenbar viele Kinder davon aus, auch nach mehreren Jahren in eigener Wohnung noch "Belegungsrechte" im Elternhaus zu haben.
    Ich frag mich ja, wie sie reagieren würden, wenn ihre Eltern im Frühjahr ein paar Kisten mit ihren Wintersachen bis zum Herbst bei ihnen deponieren würden (oder den Raclettgrill, weil sie ihn nur an Silvester brauchen).
    Was es alles gibt, das ich nicht brauche!
    (Aristoteles)

  5. Inaktiver User

    AW: Vater wird immer schwieriger

    Zitat Zitat von Salbeiblatt Beitrag anzeigen
    Die Sachen aus dem verlassenen Kinderzimmer einfach weg zu schmeißen, findet mein Mann nicht richtig.
    Aber wie ich die Sache sehe, muss ich auch irgendwann mal etwas lauter und unfreundlicher werden, damit das Zimmer endlich geräumt wird und ich es für andere Zwecke nützen kann.
    Du schmeißt sie ja nicht unangekündigt "einfach weg".
    Ich würde das ganze Geraffel in Kartons packen und ansagen "liebe Kinder, das ist euer Zeug, bis zum x. X. / xx Wochen steht das noch hier, danach kommt alles weg".
    Vielleicht nochmal kurz vor Ablauf der Frist erinnern.
    Aber dann weg damit. Hilfsweise ins Auto packen und dem Kind beim nächsten Besuch mitbringen.

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    AW: Vater wird immer schwieriger

    Ich würde die "Steine des Anstosses " trennen.

    1." Wir holen die Schachteln mit Krempel am Samstag ab."
    2." Wir können nächste Zeit nur noch telefonieren, wenn Mann da ist, denn Kind 1 ist grad in so einer blöden Phase, dass es meine Telefonate ausnutzt, irgendwelchen Unsinn zu machen. Ich muss ihn ständig im Auge behalten.
    Alternatve abends-aber eigentlich möchte ich da ein bissl aufschnaufen und mit meinem Mann unterhalten."
    3. Kinder-Hüten wird anders gelöst (Babysitter?).
    Wenn wieder Ferien anstehen: kind 2 möchte lieber in eine Kinder-ferienfreizeit. Da ists wurscht, ob die Vorspeise mit dem Hauptgang gegessen wird."

    Also einfach die Streitpunkte rausnehmen. Und über Erziehungsfragen nicht mit den eigenen Eltern diskutieren-wissen eh alles besser.
    Aber das bedeutet auch, evt eigene Unbequemlichkeiten in Kauf nehmen, sich selbst von den Eltern zu lösen, erwachsen werden.

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    AW: Vater wird immer schwieriger

    Hallo TE,

    vielleicht solltest du dir mal die Zeit nehmen und mit deinem Vater alleine Zeit verbringen und reden. (ich meine damit nicht diese Thematik!)
    Mir kommt es so vor als ob du eine sehr klare Meinung davon hast, wie dein Vater ist und sein jetziges Verhalten passt nicht zu diesem Bild.

    Dein Vater verändert sich in seinem Leben, wie jeder andere und es wäre sicher gut, wenn du deinen Vater dazu "kennenlernen" würdest.
    Es geht nicht um "das Alter", es geht um seine neue Orientierung in seinem (Witwer-)Leben und wie er sich nun in seinem Leben-alleine zurechtfindet.
    Das ist ein ständiger Prozess, der wie alles, kein Ende hat.

    Du verstehst ihn nicht und es wäre vermutlich gar nicht so schwer, das zu ändern.
    Mit ein wenig Zeit, mit ein wenig Zuhören, mit Zuwendung, bei der es nicht darum geht, dass du Stunden bei ihm verbringst. Ab und zu, eine intensive zugewandte Stunde- könnte euch in ein ganz neues Verhältnis bringen.

    Keine Zeit, weil dein Leben so voll ist mit Kindern und Job?
    Du musst selbst entscheiden, was dir wichtig in deinem Leben ist.

    Gibt es für dich und deinen Vater exklusive Vater-Tochter-Zeit?
    Wie wäre es, das einzuführen?

    Und lass dich nicht davon ablenken, dass dein Vater viele Kontakte hat - das hat mit der Einsamkeit, die möglicherweise Zuhause wartet, überhaupt nichts zu tun.
    Und nochmal- lerne doch deinen Vater mit offenen Augen und neuem Interesse NEU kennen.

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    AW: Vater wird immer schwieriger

    Zitat Zitat von Nunca Beitrag anzeigen
    IDann habe ich versucht ihm zu sagen, dass eine Ansage nach dem Motto „Hört mal zu, ich will das Zimmer bald renovieren, bitte holt die Sachen mal da raus“ ganz anders angekommen wäre und auf keinen Fall zu so einer Eskalation geführt hätte. .... Was kann man da noch machen?
    Wie man sieht, machst Du voll Deinen Vater für die Eskalation verantwortlich: Er hätte sich anders ausdrücken müssen. Aber genauso gut hättest Du schon vor längerem mal anfragen können, ob es okay ist, die Sache dort länger zu lagern als ursprünglich gedacht.

    Anscheinend war das Verhältnis aber bereits vorher belastet: Dein Vater hat lediglich gesagt, dass die Begegnung mit Deinem Schwager angenehm und toll war, er hat nicht gesagt, dass dies auf Eure Beziehung nicht zutrifft. Der "Subtext", wie Du ihn nennst, ist ja eine reine Mutmaßung Deinerseits. Wenn das Verhältnis zu Dir normal wäre, dann dürfte Dein Vater sich positiv über andere Menschen äußern, ohne dass Du solche Subtexte heraushörst.

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    AW: Vater wird immer schwieriger

    Vielen Dank für die vielen Antworten (besonders an R-Rokeby für den ausgearbeiteten Plan ) aber natürlich auch an alle anderen.

    Das Zimmer werden wir zeitnah ausmisten. Mir war einfach bis dahin tatsächlich nicht klar, dass das so stört. Aber das ist ja bei anderen hier auch der Fall, daher: Zur Kenntnis genommen!

    Der Schwager ist kein Ehegespons von Geschwistern meinerseits, er sieht den auch extrem selten und er ist auch wirklich nett. Das war einfach nur so eine Spitze die ich so empfunden habe, weil als Nachsatz dann kam "Ganz im Gegensatz, wenn man mit Euch redet".

    Inzwischen habe ich ein bisschen herausbekommen, was nebenbei das Hauptproblem ist. Er fühlt sich von uns zuwenig beachtet und möchte, dass wir in am Wochenende besuchen.
    Ja das kann ich auch gewissermaßen nachvollziehen, allerdings sind Wochenenden, aufgrund von Arbeitszeiten und allem was sonst so anliegt, eigentlich die einzige Zeit wo wir was als Kleinfamilie gemeinsam unternehmen können.
    Es wäre tatsächlich auch kein Problem, ihn ab und zu alleine zu besuchen, aber immer als Familie ist schwieriger.
    Wenn er bei uns ist, dann ist es aber tatsächlich auch so, dass die Erwachsenen relativ abgemeldet sind und eigentlich nur die Kinder bespaßt werden. Das ist tatsächlich bei der Schwiegerfamilie ähnlich, nur fehlt mir dann auch ein bisschen das Verständnis, wenn dann gemeckert wird, dass man ja keine vernünftigen Unterhaltungen führt.

    Kurz gesagt ist das Problem, dass er sich mehr Kontakt mit allen von uns wünscht, auch mit meinem Mann. Der hat aber, aufgrund der oft extrem aufbrausenden Art halt nicht immer unbedingt so die große Lust.
    Und jemand sagte ja auch, dass das eben mein Vater ist und mein Mann sich um seinem kümmern sollte (da sind zum Glück noch beide Eltern vorhanden) und genau so machen wir das eigentlich grade. Nur ist das halt nicht recht..und da seh ich den größten Knackpunkt, weil da die Unzufriedenheit schwer zu beseitigen ist und daraus ja wieder dieses aufbrausen resultiert. Schwierig...

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    AW: Vater wird immer schwieriger

    Ich würde ihm trotzdem mal ganz deutlich sagen, dass er Dinge mit denen er unzufrieden ist, in einem normalen Ton anbringen soll und nicht warten, bis es ihn so stört, dass er es auf diese aufbrausende Art sagt. Ihm ist wahrscheinlich nicht klar, dass man ihn wegen seiner aufbrausenden Art meiden könnte, beispielsweise dein Mann. Ich kenne sowas aus der Familie, mich stört dann neben dem Ton auch diese Unberechenbarkeit.

    Ich hatte mir schon gedacht, dass er sich vernachlässigt fühlt. Wenn du sagst, dass das Wochenende eben die einzige Zeit ist, an denen ihr als Familie etwas unternehmen könnt, ist das sicher richtig. Aber ihr könntet ja auch mit ihm etwas zusammen unternehmen, oder nicht? Er möchte das Gefühl haben, wichtig genug zu sein, um von dieser wichtigen Wochenendzeit etwas abzubekommen.

    Schon toll, dass man heute auf einem handtellergroßen Hochleistungscomputer
    mit nanobeschichtetem Glas, Touchscreen und Lithium-Ionen-Akku
    ins Internet schreiben kann, dass man nicht an Wissenschaft glaubt.

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    AW: Vater wird immer schwieriger

    einmal im monat, feste umgangszeiten. vorher abgesprochen. festen termin ausmachen.

    am 2. samstag im monat sind wir bei dir, du bei uns.

    oder habt ihr als kleinfamilie wirklich jedes wochenende komplett programm? kenne ich nur von familien wo sport betrieben wird. fussball, turniere etc. aber dann sind oft die grosseltern mit dabei.


    mehr kontakt nach oben ist immer möglich. aber das als untergrenze festlegen.

    und ja, wenn du mit ihm sprichst- wird die kiwi hinterher geschnitten.



    ich kenne das aus der eigenen familie. telefonate laufen im stereo mit was auch immer.
    das nervt. das nervt ganz gewaltig. weil du vermittelt bekommst- du bist nicht wichtig!
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

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