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    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... Doch, doch: Dem Hund geht es gut da.
    schön, eine sorge weniger

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    ...

    ist das Testament denn überhaupt vorhanden? Also weiß jemand, wo es hinterlegt ist?
    ...
    Den gedanken hatte ich auch schon.

    Das war bei meiner tante so: ich sollte mich nach ihrem tod kümmern, alles wäre geregelt, alle nötigen unterlagen befänden sich an einer bestimmten stelle und als es so weit war, waren da nur ein paar unnütze zettel, nichts war geregelt.
    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

  2. Moderation

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    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    ist das Testament denn überhaupt vorhanden? Also weiß jemand, wo es hinterlegt ist?
    Ich nehme mal an, es ist auch im Interesse Deiner Schwestern, dass es bezüglich der Testamentseröffnung keine großartigen Verzögerungen gibt.
    Die nächste Frage ist doch, ob es in der Form gültig ist. Was nach deutschem Recht gilt, muss nach österreichischem Recht nicht ebenso gelten. Da Ankys Vater seinen Lebensmittelpunkt in Österreich hatte, gilt ja höchstwahrscheinlich das österreichische Erbrecht unabhängig von seiner Staatsbürgerschaft.

    Gerade wegen dieser doch für uns Laien schwierigen Situation würde ich mich vorab tatsächlich beraten lassen. So eine Erstberatung kostet nicht die Welt und man fühlt sich dann einfach informierter und sicherer.
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    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Hallo Anky,

    erstmal mein Beileid - ich habe deine Threads in Bezug auf deinen Vater gelesen und ahne, wie es dir jetzt gehen könnte.

    Mir ist bei deinen Überlegungen noch nicht so ganz klar, was genau du gerne jetzt erreichen möchtest - was wäre der ideale Ausgang, was soll passieren, was nicht?
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

  4. Inaktiver User

    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Gerade wegen dieser doch für uns Laien schwierigen Situation würde ich mich vorab tatsächlich beraten lassen. So eine Erstberatung kostet nicht die Welt und man fühlt sich dann einfach informierter und sicherer.
    Das war ja von Anfang an der Plan, und ich halte das wegen des Auslandsbezugs auch für dringend nötig. Leider ist dann aber weiter im Strang von den Usern alles Mögliche empfohlen worden, so dass ich hoffe, Anky ist von diesem Plan nicht abgekommen.

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    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Die nächste Frage ist doch, ob es in der Form gültig ist. Was nach deutschem Recht gilt, muss nach österreichischem Recht nicht ebenso gelten. Da Ankys Vater seinen Lebensmittelpunkt in Österreich hatte, gilt ja höchstwahrscheinlich das österreichische Erbrecht unabhängig von seiner Staatsbürgerschaft.
    Im EP schreibt @Anky, dass der österreichische Wohnsitz ein Zweitwohnsitz war. Das bedeutet ja gleichzeitig, dass der deutsche Wohnsitz der Hauptwohnsitz war.

    Grundlegend gilt das Erbrecht desjenigen Staates, in dem der Erblasser zuletzt seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort hatte. In diesem Fall findet wohl das österreichische Erbrecht Anwendung.

    Allerdings ....
    ein Erblasser hat die Möglichkeit (die Rechtswahl), dass das Erbrecht seiner Staatsangehörigkeit gelten soll. Das muss er aber dezidiert so bestimmen. @Ankys Vater hätte also durchaus die Möglichkeit gehabt, das österreichische Erbrecht *abzuwählen*.


    Vielleicht war der Vater ja so vorausschauend, dass er sein Testament (falls überhaupt vorhanden ...?!) in einem Zentralen Testamentsregister (in Ö) registrieren ließ. Der zuständige Notar kann dort in Erfahrung bringen, wo das Testament hinterlegt ist.


    Die Situation ist aber insgesamt doch recht ungewöhnlich. Denn ausgerechnet diejenigen Personen, zu denen kein Kontakt bestand, kümmern sich jetzt um alles. Und von wem hat die Schwester vom Tod des Vaters erfahren? Hat er sie dennoch als Kontaktperson angegeben ...? Und nicht @Anky ...?



  6. Inaktiver User

    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Die Situation ist aber insgesamt doch recht ungewöhnlich. Denn ausgerechnet diejenigen Personen, zu denen kein Kontakt bestand, kümmern sich jetzt um alles.
    Vor allem diejenigen, die angeblich enterbt wurden.

  7. Inaktiver User

    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Ich könnte mir übrigens vorstellen, dass das deutsche und das österreichische Erbrecht gar nicht sooooo unterschiedlich sind, aber es geht ja auch um das jetzt erforderliche Prozedere. Muss man sich àktiv irgendwo melden oder kann man sich zurücklehnen, bis jemand auf einen zukommt?
    Geändert von Inaktiver User (27.07.2021 um 08:03 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Zunächst von mir auch mein aufrichtiges Beileid


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vor allem diejenigen, die angeblich enterbt wurden.
    . Das Erbe. Mein Vater war recht wohlhabend und es ist ungefähr ein mind. 5-stelliger Betrag zu erwarten. Mein Vater hat meine Geschwister lt. eigener Aussage enterbt. Lediglich seine Enkel, ich und vielleicht auch unbekannte Personen sollen erben. Testament liegt wohl beim Notar.
    Warum die sich kümmern ? Ich vermute mal das sie Überlegungen angestellt haben in der Richtung das ihnen ja doch ein Pflichtteil zusteht. Und den gilt es, in ihren Augen, zu schützen.

    Anky, das Ferienhaus, wenn das gemietet war muss wohl noch Miete gezahlt werden, bis es geräumt wird.
    Dann räumen. Der Wohnsitz in Spanien, wenn ihm das ein Haus gehörte fallen da auch Kosten an.
    An deiner Stelle würde ich mich tatsächlich erkundigen ob du alleine erbst und für alles aufkommen musst, oder
    in Erbengemeinschaft mit den anderen Schwestern und dem Enkel bist. Eine Beratung beim Anwalt wird nicht so teuer sein.
    Ich drück dir die Daumen.

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    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich könnte mir übrigens vorstellen, dass das deutsche und das österreichische Erbrecht gar nicht sooooo unterschiedlich sind, aber es geht ja auch um das jetzt erforderliche Prozedere. Muss man sich àktiv irgendwo melden oder kann man sich zurücklehnen, bis jemand auf einen zukommt?

    editiert von Islabonita:
    Die Unterschiede sind wohl nicht unerheblich und können das Ganze sehr verkomplizieren:
    Geändert von Islabonita (27.07.2021 um 13:10 Uhr) Grund: Link wegen Werbung gelöscht
    Deine Schritte müssen nicht groß sein, sie müssen dich nur in die richtige Richtung führen. (Agent Simmons)

  10. Inaktiver User

    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    So, ich werde jetzt mal die Ereignisse aufschreiben, wie ich sie verstanden habe. Es ist sonst recht mühsam, auf jeden einzelnen Punkt einzugehen.

    Es ist wohl so gewesen, dass mein Vater in der Nacht vom 22. auf den 23.07, ins KH kam. Da war dann auch die österreichische Polizei involviert (oder auch erst nach seinem Tod am 25.07., das weiß ich nicht genau). Der Informationsfluss war dann wohl so, dass erst die Brüder meines Vaters angerufen wurden, und von dort ging es irgendwie Stille Post an meine ehemalige Stiefmutter, von dort an meine Halbschwester -> Vollschwester -> mich. Alle außer mir leben halt in meiner alten Heimat, so dass dort natürlich die Informationen gebündelt sind und ich auf die Weitergabe von dort angewiesen bin.

    Eine Kontaktperson hat mein Vater wohl nicht angegeben. Denn das KH und die österreichische Polizei haben sehr mühsam nach Verwandtschaft suchen müssen.

    Lt. meiner Schwester hat die Polizei Kontakt zu einem Notar, wo das Testament hinterlegt sein soll. Meine Schwester steht mit der Polizei in Kontakt, um zumindest erstmal den gewünschten Bestattungsort heraus zu bekommen. Da wohl schon recht sicher ist, dass es eine Feuerbestattung sein soll, würde im Falle, dass mein Vater in Deutschland beerdigt werden möchte, die Kremierung in AT stattfinden und die Urne nach Deutschland überführt. Aber da warten jetzt auf die finale Nachricht des Notars.

    Laut dieser Informationen liegt ein Testament vor, und mein Vater hat im letzten Jahr ja auch Kontakt zu mir gesucht, damit ich im Falle eines Falles alles rund ums Erbe organisiere. Aufgrund unserer Differenzen ist es aber dazu nicht gekommen.

    Ich habe einige Nachrichten über seine Besitztümer und auch darüber, dass meine Geschwister nichts erben, die 4 Enkel allerdings bedacht werden sollen. Einzelheiten wurden nicht genannt. Aber mein Vater hat sich da schon stark mit beschäftigt.

    Nachdem ich Anfang Juni den Kontakt abgebrochen habe, bin ich möglicherweise jetzt auch enterbt worden, und das besagte Tierheim soll vielleicht alles bekommen, zumal der Hund ja dort lebt. Mein Vater hatte da wohl einen starken Bezug zu. Kann man auch nicht wissen. Nichts desto trotz steht uns, denke ich, dennoch ein Pflichtteil zu.

    Ich werde nun erst einmal abwarten, welche Infos noch von meiner Schwester kommen, und ob ich das Testament irgendwann erhalte. Ich bin momentan gesundheitlich auch sehr stark eingeschränkt durch einen Ischialgie, ich kann vor Schmerzen mich kaum bewegen. Darum lasse ich es jetzt erstmal so laufen.

    Was die Kosten der Hütte oder des Hauses in Spanien angeht, darüber mache ich mir keine so großen Gedanken. Diese werden schon durchs Erbe abgedeckt sein. Und diese Kosten gehen ja wohl vor der Verteilung, denke ich, bzw. der/die Erbe/n können diese vom Erbe zahlen.

    Wenn es mir besser geht, werde ich einen Beratungstermin beim Anwalt in Angriff nehmen.

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