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    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Wenn er mit Pastor beerdigt wird kann man da nachfragen.
    Ohne Pastor wird es oft mit einem Trauerredner gemacht. Das wird dann von Beerdigungsinstitut organisiert.
    Lizzy 27.11.2019 Mama 08.11.2020

    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können

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    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und es gibt auch noch andere Menschen als meine Schwester, die Infos weiter geben können.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Anzeige habe ich Absprache mit meinen Geschwistern erstellt. Aber wir wollen warten, bis es einen Termin für die Bestattung gibt, da der dort bekannt gegeben werden soll.
    Diese beiden Aussagen bekomme ich nicht unter einen Hut.

    Denn einerseits willst Du nun andere Menschen einbinden, um Dir Infos zukommen zu lassen - andererseits scheinen Deine Geschwister Dich aber schon einzubinden und mit Dir zu kommunizieren.

    Deine Darstellungen lassen aber stellenweise auf Letzteres nicht schließen.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nur in diesem Posting habe ich mich falsch ausgedrückt.
    Ja, kein Problem, kann passieren.
    Genauso, wie es passieren kann, dass man eine Aussage wörtlich nimmt und sie dann hinterfragt, wenn sie einem ungewöhnlich erscheint.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Querlesen hilft natürlich sehr dabei, die Situation komplett zu erfassen.
    Du hast auch in diesem Strang hier das Verhältnis zu Deiner Schwester so ausführlich beschrieben, dass man auch nur aufgrund dessen ein Bild bekommt.

    Und offen gestanden hatte auch ich schon den Gedanken, dass Du so ziemlich alles, was Deine Schwester macht oder unterlässt, als gegen Dich persönlich gerichtet wertest.

    Nur als Beispiel ... so scheinst Du auch davon auszugehen, dass sie ihrer Tochter den Kontakt zu Dir, der Patentante, verbieten könnte. Wer weiß, vermutlich wäre Deine Schwester sehr erstaunt über Deine Gedankengänge ...?

    Was mich betrifft:
    ich möchte hier keinen Wettbewerb für *empathischste Beiträge* gewinnen. Aber Mitgefühl kann sich auch dahingehend äußern, dass man versucht, den Betreffenden ein wenig zu erden, wenn die Emotionen überhand nehmen. Damit meine ich nicht nur meine Postings.

    Wenn das bei Dir als *Leviten lesen* ankommt, dann finde ich das in der Tat schade. So ist das mit Sicherheit von niemandem hier beabsichtigt.


    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Ich würde mich an einen Fachanwalt für Familien- und Erbrecht wenden. Häufig gibt es das auch noch in Verbindung mit Mediation.
    Ja, das mit der Mediation kenne ich auch aus Erfahrung.

    Allerdings bedarf es dazu zwei Parteien, die sich darauf einlassen möchten. Ich persönlich kann mir das bei @Anky und ihrer Schwester grad nicht so recht vorstellen, schon alleine wegen der räumlichen Entfernung.

  3. Inaktiver User

    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    So, ein letzter Versuch, zu erklären, was mich hier so ärgert... ich bin ziemlich aufgewühlt im Moment, und gerade die Sache mit meiner Schwester ist mein wundester Punkt.

    @schafwolle:
    Im Grunde bist Du tatsächlich die falsche Ansprechpartnerin für Kritik. Denn Deine Beiträge waren auch hilfreich.

    Eigentlich bin ich erst aufgrund der Beiträge von Thymian eskaliert, weil einfach nicht akzeptiert wird, dass ich nicht einfach den Hörer in die Hand nehmen kann oder nach irgendwelchen Infos fragen. Dabei habe ich schon geschrieben, dass meine Schwester bewusst Infos vorenthalten hat (z. B. das mit dem Notar, und den Bestatter hat sie auf Nachfragen auch nicht genannt).

    Und ich habe wirklich das Gefühl, dass man mir hier nicht glaubt und mir irgendwelche Dinge unterstellt. Dass ich meiner Schwester misstrauisch bin, hat reale Ursachen, und die habe ich auch hier geschrieben. Ich verstehe nicht, warum das nicht verstanden wird.

    Dass ich misstrauisch bin, heißt auch nicht, dass ich ihr Gemeinheiten unterstelle. Erstmal gehe ich davon aus, dass sie mir nichts böses will. Ändert aber nichts daran, dass sie die Fäden in der Hand behalten will. Und wenn ich einen falschen Schritt mache (z. B. anrufen oder - noch schlimmer - mich selbst an den Bestatter zu wenden), kann das ungeahnte Konsequenzen haben. Das habe ich bei der Beerdigung meiner Mutter doch schon alles durch. Warum glaubt man mir das nicht?

    Ich weiß im übrigen nicht, was an der Aussage "Wenn alles über WA läuft, ist das Verhältnis eh schon tot" empathisch oder hilfreich sein soll in dem Zusammenhang. Diese Aussage war primär die Ursache, warum es hier so eskaliert ist.

    Fakt ist: Niemand kennt hier das Verhältnis zwischen meiner Schwester und mir und was in der Vergangenheit gelaufen ist. Und wenn ich sage, dass das alles nicht so s/w und einfach ist, kann man das doch einfach mal stehen lassen und glauben? Warum muss man denn in diese Kerbe noch rein hauen?

    Ich kenne die Dynamiken in unserer Familie. Und Kontaktabbrüche wegen Kleinig- und Nichtigkeiten waren und sind bei uns an der Tagesordnung. Das wird als Machtmittel missbraucht. Und anderen in unserer Familie wurde der Kontakt zu den Kindern auch untersagt. Einfach, weil sie es können. Das ist nicht aus der Luft gegriffen, dass ich diese Befürchtung habe.

    Meine Schwester hat den Kontakt zu mir abgebrochen, weil ich nicht ans Halbjahreszeugnis ihres Sohnes gedacht habe. (Ich gebe zu, ich weiß bis heute nicht, wann Halbjahreszeugnisse überhaupt ausgegeben werden und war auch vorher nie Thema)
    Und das, nachdem sie mich am Morgen des selben Tages noch zu seinem Geburtstag eingeladen hat. Ich glaube nicht, dass das dann reine Phantasie von mir ist, dass mir das jetzt mit meinem Patenkind auch blühen könnte, wenn ich bei der Organisation nicht so "funktioniere" wie sie sich das vorstellt.

    Als ich jetzt den Bestatter angerufen habe, gab es ja auch schon Trara. Dabei wäre das so gar nicht passiert, wenn sie von vornherein die kompletten Infos raus gerückt hätte.

    So: Wer mag, kann gern weiter spekulieren und mich von mir aus auch als Opfer oder ähnliches bezeichnen. Was meine Familie angeht, war und bin ich das tatsächlich. Allerdings aus deren Sicht. Da ich aber nicht 100%ig als Opfer funktioniere, gibt es diese Konflikte. So lange ich mich in die Opferrolle gefügt habe (was zugegebenermaßen viel zu lange war), war alles gut. Die Konflikte kamen erst auf, als ich diese Rolle eben nicht mehr ausfüllte, eigene Bedürfnisse kommuniziert habe und sie auch nicht einfach aufgegeben habe, nur weil meine Schwester und/oder ihr Mann "Nein" sagen.

    Das mit der Anzeige war, bevor ich den Bestatter angerufen habe und es da schon drohte, zum Konflikt zu werden. Bis dahin habe ich noch gehofft, dass wir das hinkriegen. Nur da habe ich auch gemerkt, dass da einfach (auf beiden Seiten) ein Misstrauen vorhanden ist, das sich nicht überwinden lässt. Und dann kommen dann hier noch die Bestätigungen, dass unser Verhältnis ja eh schon tot sei. Was soll ich dann damit anfangen?

    Wenn man so will, waren wir eigentlich gerade in dem Prozess, unser Verhältnis wieder zu beleben. Es gibt durchaus auch positive Signale und Zeichen (in den letzten 2 Jahren), wo ich dachte, dass sich das irgendwann schon wieder entwickeln wird. Meine Schwester kann auch anders. Sie geht einfach den Weg des geringsten Widerstands. Eines der größten Probleme ist dabei, dass ihr Mann und ich quasi zu Erzfeinden geworden sind. Vieles, was sie tut, geht m. M. nach auch eher von ihrem Mann als von ihr aus. Meine Schwester und ich hatte eigentlich mal ein sehr gutes Verhältnis. Nur mittlerweile leben wir einfach in unterschiedlichen Welten.

    Ansonsten sitze ich ja nicht nur hier und schreibe in diesem Thread, sondern mache mir tatsächlich auch eigene Gedanken, welche Möglichkeiten ich habe, sollte meine Schwester mich aus der Gruppe oder Planung raus nehmen. Und dabei ist mir dann bewusst geworden, dass meine bzw. die Familie meines Vaters nicht nur aus uns dreien besteht und ich notfalls Infos über die Bestattung auch über Onkel, Cousins oder andere Verwandte bekommen kann.
    Geändert von Inaktiver User (01.08.2021 um 14:40 Uhr)

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    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Katzen lieben Menschen viel mehr, als sie zugeben wollen,
    aber sie besitzen genug Weisheit, es für sich zu behalten.


    Mary Eleanor Wilkins Freeman (1852 - 1930), US-amerikanische Schriftstellerin

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    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Es war nicht meine Absicht, irgendjemanden zu verletzen. Ich muss aber gestehen, dass mir unbekannte User dann doch nicht so wichtig sind, dass ich bereit bin, mir bei jedem Wort zu überlegen, ob es jemanden triggern könnte. Bekannte Triggerwörter mal ausgenommen, aber wer rechnet schon damit, dass "Telefonat" dazu zählen könnte. Das Thema ist damit für mich erledigt.

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    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Liebe Anky,

    du hast einfach nur mein Mitgefühl und ich kann denke ich ganz gut nachvollziehen, wie das in eurer Fmilie läuft.

    Ich verstehe mich mit meinem Bruder sehr gut, allerdings passt das meiner Schwägerin nicht. Deshalb ist der Kontakt mittlerweile fast abgerissen. Leider.

    Je älter ich werde, in desto mehr familiäre Abgründe schaue ich rein. Nicht umsonst war ich neulich mit auf einer Beerdigung von einem Mann, den ich nicht einmal kannte. Ich habe die Tochter vor der Stiefmutter geschützt.

    Wer das in der eigenen Familie nicht erlebt hat, dem fällt es vermutlich schwer, zu glauben, was an emotionalen Grausamkeiten möglich ist.

    Fühl Dich bitte einfach nur verstanden von mir!

    lg luci


    ps: Es gibt einen Strang von mir im Forum Erziehung „Geschenke von der Patentante - Zensur“. Nur falls es Dich interessiert.
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  7. Moderation

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    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Aufgrund Prüfung durch die Moderation schließe ich hier temporär ab. Ich melde mich später noch einmal dazu.
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

    Für Spenden für die Hochwasseropfer, siehe hier:
    Aktion Deutschland hilft!
    Und im Gesellschaftsforum gibt es eine Spendeninitiative mit Direktlink; beim Mitmachen bekommt man maßgeschneiderte Avatare.

  8. Moderation

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    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Hallo zusammen,

    ich öffne den Strang jetzt wieder. Bitte achtet bei euren Beiträgen darauf, dass es sich um ein sehr sensibles Thema handelt und der Todesfall eines nahestehenden Menschen einen gravierenden Einschnitt bedeuten kann.

    Bleibt bitte bei den Fragen rund um Anwalt, Notar, Beerdigung usw. und verzichtet darauf das "Seziermesser" anzulegen, was die familiären Konflikte angeht. Thema ist das hier im Grunde nämlich nicht.

    Fragen und Anmerkungen zur Moderation bitte per PN, nicht hier im Strang.
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

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  9. Inaktiver User

    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    So, ich melde mich jetzt mal wieder, nachdem sich bei mir die Wogen geglättet haben.

    Erstmal möchte ich mich nochmal bei allen entschuldigen, denen ich Unrecht getan habe. Bis gestern war ich einfach komplett durcheinander, verletzlich und wusste nicht, wie ich mit der Situation umgehen soll. Es spielen einfach so viele Faktoren mit rein, dass ich selbst damit total überfordert war.

    Ich danke @islabonita für die moderative Zäsur, die mir die Möglichkeit gegeben hat, erstmal wieder runter zu kommen.

    Aber letztendlich stimmt es schon: Das ursprüngliche Problem liegt in unseren familiären Konflikten, auch wenn ich diese gern aus dem Thema raushalten würde. Doch ohne diese wäre alles einfacher. Ich müsste nicht über Anwälte oder Formalitäten sinnieren, wenn wie den familiären Zusammenhalt hätten, es das Misstrauen nicht gäbe und wir einfach gemeinsam an einem Strang ziehen würden. Doch genau das tun wir nicht (was nicht an mir liegt). Ich würde halt gern an einem Strang ziehen, doch ist das schwierig, wenn die anderen in die Gegenrichtung ziehen und nur an ijhren eigenen Vorteil denken.

    Lange Rede, kurzer Sinn. Ich hab jetzt alles, was ich brauche, insbesondere die Sterbeurkunde. Meine Schwester hat entschieden, einfach nur meinen Vater unter die Erde zu bringen.... ohne Trauerfeier etc. Wieder mal nicht mein Weg. Aber da kommen wir nicht zusammen.

    Mit der Sterbeurkunde komme ich überall weiter, und mein Anwalt wird mir morgen sagen, was ich zu tun habe. Ob meine Geschwister und ich an einem Strang ziehen oder nicht, liegt dann an ihnen.

    Ich habe gestern 2 Stunden mit dem besten Freund meines Vaters telefoniert. Und er hat mir bestätigt, was ich vermutet habe: Ich soll Haupterbin sein. Das bedeutet aber auch, dass im Falle eines Falles ich aber auch für alle Kosten aufkomme. Also ist mein Interesse natürlich, so schnell wie möglich alles zu regeln.

    Der östereichische Notar rückt allerdings die persönlichen Dinge und Dokumente meines Vaters nicht ohne Erbschein raus. Ohne letzteren müssen wir auch die Bestattung vorstrecken, weil wir keine Bankverbindung meines Vaters haben, wo wir die Kosten vorab geltend machen können.

    Ich würde tatsächlich direkt den Erbschein beantragen (nach Rücksprache mit meinem Anwalt morgen). Allerdings hat meine Schwester schon anklingen lassen, dass ihr das nicht recht ist. Sie möchte noch überlegen, ob sie das Erbe antritt (5 Wochen hat sie noch Zeit dazu).

    Gibt es irgendeinen sinnvollen Grund für mich, noch auf den Antrag des Erbscheins zu warten, wenn ich mir sicher bin, es antreten zu wollen? Ich sehe keinen. Im Gegenteil: Wenn ich warte, laufen alle Kosten (insbes. Miet- und Versicherungszahlungen etc.) weiter, bis alles geklärt ist. Wenn meine Geschwister also in 5 Wochen das Erbe ausschlagen, stehe ich mit den zusätzlichen Kosten da, oder nicht? Möglicherweise verlängert sich ja auch die Kündigungsfrist der Mietwohnung in der Zwischenzeit...?

    Im Gegenzug dazu bin ich ja dann auch erstmal diejenige, die die Bestattung bezahlt, was ich auch gerne tue. Ich habe eigentlich sowieso (mal wieder) eine andere Vorstellung davon, wie mein Vater bestattet wird. Wenigstens eine Trauerfeier hätte ich ihm gewünscht. Aber die werde ich anderweitig - im Sinne meines Vaters - organisieren.

    PS: Diverse Anfragen bei Banken und dem Nachlassgericht laufen mit Hilfe der Sterbeurkunde. Da warte ich noch auf Antworten.
    Geändert von Inaktiver User (03.08.2021 um 21:04 Uhr)

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    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Wenn du das Erbe annehmen willst, was hindert dich daran, den Erbschein zu beantragen?
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

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