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  1. Inaktiver User

    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Zitat Zitat von thymian2 Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht, warum Du Dich immer so an der Grabpflege festbeißt. Also ist es Dir doch wichtig, an ein Grab gehen zu können. Weiß Deine Schwester das?
    Ich befürchte, Du verstehst mich nicht. Nein, darum geht es mir eben nicht. Ich möchte nur nicht wieder für etwas bezahlen und mich dann übern Tisch ziehen lassen, wie es bei meiner Mutter war. Und ja, bei meiner Mutter war es mir wichtig, zum Grab gehen zu können und es auch mitgestalten zu können. Und meine Schwester wusste das. Trotzdem hat sie einfach ihr Ding gemacht.

    Im Gegenzug frage ich mich halt nur, wie sich meine Schwester das jetzt bei meinem Vater vorstellt, da ich mir nicht vorstellen kann, dass sie so erpicht darauf ist, sich um das Grab zu kümmern. Aber soweit sind wir ja noch nicht. Ich wäre auch ungern bereit, einen Dienstleister zu bezahlen, weil meine Schwester die Bestattung an ihrem Wohnort vornehmen lässt.

    Wie gesagt, ich würde eine Seebestattung vorziehen, wo es dann gar kein Grab und somit auch keine Verpflichtungen für irgend jemanden gibt.


    @Horus: Danke für Deinen Post! Der hilft mir sehr

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    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Es wird wohl nur Deine Schwester beantworten können, was sie geplant hat.

  3. Inaktiver User

    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Zitat Zitat von thymian2 Beitrag anzeigen
    Es wird wohl nur Deine Schwester beantworten können, was sie geplant hat.
    Naja, aber diesmal möchte ich schon gewappnet sein und nicht wieder vor vollendete Tatsachen gestellt werden.

  4. Moderation

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    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Als Tochter kann und muss ich wohl davon ausgehen. Bei direkten Nachkommen beginnt die Frist zur Erbausschlagung auch schon mit Zeitpunkt des Todes, nicht erst mit einem möglichen Testament, da ja die gesetzliche Erbfolge greift. Mindestens der Pflichtteil steht mir ja zu.
    Wenn du den Pflichtteil bekommst, bist du kein Erbe mehr. Deshalb meine Frage.
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
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    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja, aber diesmal möchte ich schon gewappnet sein und nicht wieder vor vollendete Tatsachen gestellt werden.
    Hast Du sie denn einfach mal gefragt?

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    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja, aber diesmal möchte ich schon gewappnet sein und nicht wieder vor vollendete Tatsachen gestellt werden.
    Ohne Kooperation von Seiten deiner Schwester und Kenntnis, was dein Vater gewollt hat, ist das doch Krampf.
    Lass es bei deiner Schwester, du wirst es eh nicht beeinflussen können.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

  7. Inaktiver User

    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Wir warten jetzt eh erstmal ab, ob es ein Testament gibt, wo was zur Bestattung verfügt ist.
    Ich denke, meine Schwester hat aktuell da auch noch keine wirklichen Pläne im Kopf. Trotzdem ist eben ein Bestatter am Wohnort meiner Schwester beauftragt und es findet auch dort alles statt.

    Ich bin einfach aufgrund meiner Erfahrungen sensibilisiert, das ist alles. Allerdings: Wenn sie was bestellt, ist sie auch erstmal die Auftraggeberin, und ich muss erstmal gar nichts zahlen. Das ist der Vorteil gegenüber von damals, wo die Rechnung des Bestatters gleich geteilt wurde und ich aufgrund mangelndem Wissens und blinden Vertrauens meiner Schwester gegenüber dem dann auch einfach zugestimmt habe, weil ich dachte, dass das richtig ist, was der Bestatter erzählt (was sich ja als Irrtum heraus stellte).

    Ansonsten: Ich habe meine Schwester schon einiges gefragt. Ich kriege ja keine Antwort. Aber egal. Ich mag mir nicht mehr sagen lassen, dass ich meine Schwester fragen soll. Wenn ich das Gefühl hätte, dass das erfolgsversprechend ist, würde ich das tun. Stattdessen bergen diese Fragen eher das Potenzial für Konflikte, weil meine Schwester diese Infos nicht an mich heraus geben will. Wäre schon schön, wenn das, wenn nicht verstanden, zumindest akzeptiert werden würde und ich nicht immer wieder diesen Ratschlag bekäme.

    Zwischen uns herrscht einfach ein extremes Misstrauen, und ein falscher Schritt und es kann wieder eskalieren. Das brauche ich einfach momentan nicht.

    Ansonsten bin ich bei Horus: Ich halte mich jetzt erstmal raus, außer meine Schwester bindet mich aktiv mit ein.

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    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das hab ich ja jetzt schon mehrfach angeboten. Sogar, dass ich in die alte Heimat komme, damit wir das besser zusammen koordinieren können. Aber das wurde nicht angenommen.
    Wirklich reine Spekulation meinerseits:
    vielleicht ist es schlichtweg nicht gewünscht, dass Du dort, bei Deiner Schwester, übernachtest und wohnst. Was normalerweise bestimmt kein Problem wäre, aber sich halt wegen Eurer schlechten Beziehung irgendwie nicht anbietet.


    Ich schätze, die Polizei hat die gefunden. Möglicherweise war das auch keine richtige Notiz i. S. von einem Post-IT, sondern irgendwelche Unterlagen, wo das raus zu lesen ist.
    Darf ich fragen, wie Du an diese Informations*fetzen* kommst?


    Ich hab gestern im übrigen meine Schwester gefragt, wer jetzt in die Bestattung involviert ist. Hab keine Antwort darauf bekommen.
    Wie meinst Du das, @Anky?
    Normalerweise wird der komplette Organisationsaufwand vom Bestattungsunternehmen betreut und durchgeführt.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da ist natürlich dann die Frage, wie das ist, wenn meine Schwester jetzt ein riesiges prunkvolles Begräbnis gegen meinen Willen organisiert ...
    Hm, ich habe echt Mühe, mir den Austausch zwischen Dir und Deiner Schwester vorzustellen.

    Das ist ja nun wirklich kein geeignetes Thema für die WA-Gruppe. Also Ihr telefoniert mit einander ... und über die Art der Bestattung redet Ihr nicht? Das ist doch im Moment das vorrangige Thema, nehme ich an?

    Wenn Ihr so an einander vorbei kommuniziert, dann stelle ich mir das mit der Auflösung von immerhin drei (?) Haushalten Deines Vaters ziemlich schwierig vor.

    Anky, wenn Du nur wegen des Patenkindes zurückhaltend mit Deiner Meinung bist, dann ist das mE der falsche Grund. Das Alter Deines Patenkindes habe ich jetzt nicht mehr im Kopf, aber es ist ziemlich unrealistisch, dass das *Kind* seine Sympathie für Dich von Deinem Mitspracherecht bei dieser Beerdigung abhängig macht.

    Vor lauter Angst, Du könntest etwas *falsch* machen könntest Du auf Deine Schwester(n) ja fast unterwürfig wirken. Das kann auch nicht in Deinem Sinn sein, oder?


    Ich kann mir halt nicht wirklich vorstellen, dass irgendjemand meiner Geschwister Lust hat, das Grab zu pflegen. Das fände ich vor dem Hintergrund, dass sie mit ihm nichts zu tun haben wollten, irgendwie paradox.
    Gerade weil sie keinen Kontakt zum Vater hatten, könnte die Grabpflege sich für sie wie eine Art Ausgleich (Frieden schließen) anfühlen. Also so paradox fände ich das überhaupt nicht.

    Um Dich bei der Grabpflege einzubringen, könntest Du auch in regelmäßigen Abständen denjenigen, die sich kümmern, Geld überweisen. Und Du könntest zu besonderen Erinnerungstagen eine Gärtnerei damit beauftragen, ein Gesteck (einen Strauß etc.) auf das Grab zu stellen.

    (fett von mir)

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    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    hmmm ... ich sag mal so: Anky hat ihre Gründe, sich ihrer Schwester gegenüber so zu verhalten, wie sie es tut. Und ich persönlich halte wenig davon, dass ein gemeinsamer Todesfall als Gelegenheit dienen könnte, sich wieder näher zu kommen und einen schon Jahre (Jahrzehnte?) lang bestehenden Konflikt zu überwinden. Das ich halte ich persönlich für unrealistisch. Gerade weil ein Todesfall ein derartiger emotionaler Ausnahmezustand darstellt für alle Konfliktbeteiligten, ist die Chance, dass der Konflikt weiter eskaliert, in meinen Augen wesentlich grösser, als dass er entschärft oder gar beigelegt werden könnte. Hab ich leider in meinem Umkreis x-mal genau so erlebt - bestehende Konflikte wurden durch Todesfälle nie entschärft, sondern nur weiter zugespitzt.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

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    AW: Vater unerwartet verstorben - viele Fragen

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    - bestehende Konflikte wurden durch Todesfälle nie entschärft, sondern nur weiter zugespitzt.
    Das ist leider auch meine persönliche Erfahrung.
    Bzw. Konflikte münden in einem totalen Kontaktabbruch.

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