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    AW: wieviel Zeit braucht die Familie?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der elende Papierkram ist an Familienarbeit nicht zu unterschätzen.

    Es gehen Stunden für Organisation, Elternbriefe, Formulare, Bescheinigungen, Terminvereinbarungen usw drauf.

    Obwohl alle Aktivitäten gestrichen oder reduziert sind/waren, wurde der Papierkram durch Corona verdoppelt.
    Einen Schwimmkurs zu bekommen ist hier quasi ein Ding der Unmöglichkeit.
    Es gibt Tage, da hätte ich gerne eine Sekretärin!
    Das kann ich nur unterschreiben. Ich hatte dieses Jahr gefühlte tausend Anträge zu stellen für unseren behinderten Sohn: Antrag auf gesetzliche Betreuung (wird Anfang des nächten Jahres 18 Jahre), Antrag auf Weiterbewilligung Schulbegleitung, Antrag auf Verhinderungspflege (hat Pflegegrad 4), Antrag auf auf Rehablitationsleistungen (geht nächstes Jahr in eine Werkstatt für behinderte Menschen zum Arbeiten). Und für meinen Großen (der eigentlich schon lange eine abgeschlossene Ausbildung hat, aber auf die Idee gekommen ist, noch eine hintendranzuhängen, ist noch lange keine 25 Jahre alt) nochmals Antrag auf KIndergeld stellen. Ja und das steht auch noch an bei meinem Jüngsten so ab November Antrag auf Kindergeld volljähriges Kind bzw. behindertes Kind (und dieser Antrag wird echt lustig werden, der von der Kindergeldkasse meinte lieber erstmal eine Schulbescheinigung mitschicken, dann läuft es durch bis Ende des Schuljahres). Und achja dann kommt noch der Antrag auf Grundsicherung für den Jüngsten (Abkürzung Grusi, soll auch gruselig sein diesen zu stellen):. Ach ja ich bin auch noch Beamtin, durch dieses ganze Hin und Her Kind rein in Kindergeld und wieder raus, da muss ich dauernd meinen Behilfebemessungssatz dauernd ändern (von 50 PKV-Leistung+ 50 Beihilfe-Leistung auf 30/70 und wieder auf 50/50 und dann wieder auf 30/70 usw. und sofort).

    Mit ganz vielen Terminen habe ich zum Glück nicht mehr soviel im Hut. Früher war es 3x die Woche Therapie-Termine, diverse Arztbesuche zum normalen Familienwahnsinn. Heute nur noch Autismustherapie und Integrationssport (dafür habe ich einen Betreuer). Unser Kinderneurologe will unseren Sohn nicht mehr sehen, kann aber jederzeit selber kommen wegen irgendwelchen Berichten oder Therapierverordnung. Im Januar nächsten Jahres ist es eh vorbei mit Kinderarzt/Kinderneurologe. Und als gesetzlicher Vertreter hat man eh noch eine Menge an Papierkram zu tun.

    LG Jedi

  2. Inaktiver User

    AW: wieviel Zeit braucht die Familie?

    Wir haben von Anfang an die Kinder weitgehend mit einbezogen. Sie haben deutlich mehr Pflichten als ihre Freunde, aber auch deutlich mehr Rechte und Freiheiten.

    Dadurch ergibt sich bei uns viel Familienzeit im gemeinsamen Tun.

    Selten blödelt man besser als beim Beeren ernten und Marmelade kochen, und beim Tapeten abreißen im Altbau habe ich mehr über die Schule und das Beziehungsgeflecht in der Klasse erfahren als im ganzen ersten Schuljahr.

  3. User Info Menu

    AW: wieviel Zeit braucht die Familie?

    Bei drei Kindern passiert das automatisch. Will ich meine Ruhe haben, muss ich nur anfangen, Obst zu pflücken oder sonstige Gartenarbeit. Es sei denn, es ist neu. Streichen und Marmelade kennt er schon, da hätte ich keine Chance. Entweder würde ich ihn triezen und er würde mit mir feilschen, was er da noch mithelfen muss oder er würde ganz abziehen. Feste Aufgaben hat er aber auch. Da sag ich ihm aber, dass er nebenher Hörspiele anmache soll (beim Spülmaschine ausräumen). Was eben gut klappt ist Abend essen und unsere Sportstunde. Da kommt am meisten raus, auch wenn Kind lieber über Insekten spricht als über Schulfreunde...

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