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Thema: Letzter Wille

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    AW: Letzter Wille

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Wenn die Schwester im Haus der Mutter wohnt und diese Schikane ihr ganzes Leben lang hatte, dann ist es manchmal schwer, das als falsch zu sehen.
    Wohnt die Schwester denn im Haus der Mutter?


    Zitat Zitat von AnnaLuese Beitrag anzeigen
    Aber nun steht die Entlassung aus dem Krankenhaus an.
    Wann ist es denn so weit, @AnnaLuese?

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    AW: Letzter Wille

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Jo mei.

    Ich fands lustig.
    Ich nicht.

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    AW: Letzter Wille

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Ja, aber sie hat Angst, vor der Mutter zu Veränderungen zu stehen.

    Sie will lieber das liebe Kind sein und AnneLouise soll die Böse sein. Nicht, dass sie ihre Schwester nicht liebt und ihr dankbar ist sondern weil sie in einem komischen Gespinst von Abhängigkeit lebt.
    So ist es. Deshalb hat sie mich angerufen und um mein Erscheinen gebeten, damit ich den Krankenwagen rufe .

    So ist sie im Nachhinein nicht "schuld", dass fremde Leute in der Wohnung waren und Mutter ins Krankenhaus gebracht haben. Liest sich schräg, ist aber so.

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    AW: Letzter Wille

    Zitat Zitat von Azilal Beitrag anzeigen
    Dass sowohl Mutter wie Schwester den Pflegedienst ablehnen und sagen "schauen wir mal", ist wirklich belastend. Sie schieben das Problem bewusst vor sich her und wenn es dann nicht geht, dann erwarten sie, dass du angerannt kommst...

    Ich würde mich von diesem Kopf in den Sand Stecken bewusst abgrenzen. Ich würde kommunizieren, dass du xy Leistung nicht mehr erbringen kannst und willst. Dass jetzt der Zeitpunkt ist, vorzusorgen, nicht erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Dass Du der Ansicht bist, die Mutter schafft das nur mit professioneller Hilfe und dass Du nicht bereit bist, von Deiner Haltung abzurücken, nur weil dann vorhersehbarerweise die Dinge schief gehen.

    Das Ziel sollte sein, klarzumachen, dass Du bereit bist - JETZT bereit bist, einen professionellen Ersatz für die Aufgaben, die Dir zugedacht sind zu suchen und dass Du Dich nicht spontan erpressen lässt, wenn plötzlich die Person fehlt, die es absehbarerweise brauchen wird


    Vielleicht müsstest Du deshalb Deine Aufforderung, sie solle sich doch endlich mal verwöhnen lassen, umformulieren. Nämlich so, dass Du ihr sagst, Du machst bei ihrem Zwang, sich das Leben schwer zu machen, nicht mehr mit, weil Dir das nicht gut tut. Wenn sie ihr Muster weiterhin leben wolle, dann könnest du sie leider nicht davon abhalten, dann solle sie halt die Konsequenzen tragen, aber ohne Dich.

    Beitrag gekürzt zitiert.

    Du sprichst mir mit allem aus der Seele.
    Für mich ist das Ganze momentan auch ein Lernprozess, aber Grenzen muss und will ich ziehen.

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    AW: Letzter Wille

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Wohnt die Schwester denn im Haus der Mutter?




    Wann ist es denn so weit, @AnnaLuese?
    Die Schwester wohnt im gleichen Haus.

    Die Kurzzeitpflege dauert noch genau 8 Tage an.

    Ich habe ja noch Kontakt aufgenommen zu mobilen Pflegediensten.
    Aber es bestätigt nur immer wieder, ohne Vollmacht ist nichts zu machen; nichts zu planen.

    Vor Corona war es wohl so, dass Mitarbeiter zum Gespräch und zum Kennenlernen in die Heime gingen, wenn gewünscht. Jetzt ist es aber aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Konkret bedeutet das, Mutter kommt am 18. nach Hause, nichts ist vorbereitet. Sollte doch ein Pflegevertrag geschlossen werden, und eine Mitarbeiterin vom mobilen Dienst soll vorbei kommen, muss bei meiner Mutter ein aktueller PCR-Test vorliegen und sie muss selbst besprechen, was gemacht werden soll.

    Soviel zu dem "warten wir mal ab" oder "das ergibt sich" von Mutter und Schwester. Ich versuche mir nun erfolgreich einzureden, dass es müßig ist, dass ich mir weiterhin den Kopf zerbreche.

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    AW: Letzter Wille

    Zitat Zitat von AnnaLuese Beitrag anzeigen
    So ist es. Deshalb hat sie mich angerufen und um mein Erscheinen gebeten, damit ich den Krankenwagen rufe .

    So ist sie im Nachhinein nicht "schuld", dass fremde Leute in der Wohnung waren und Mutter ins Krankenhaus gebracht haben. Liest sich schräg, ist aber so.
    das glaube ich Dir sofort.

    Mh . . kannst Du mit Deiner Schwester mal Klartext reden?

    Ich würde ihr vorschlagen, gemeinsam alles zu organisieren und du stehst ihr mental bei. Sie ist vor Ort, an ihr wird die Mutter wahrscheinlich alle Wut auslassen. Das fürchtet Deine Schwester vermutlich.

    alles gute Euch Schwestern!
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Letzter Wille

    Die Schwester wohnt da mit im Haus? Zusammen mit dem "Nichtsnutz"?

  8. Moderation

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    AW: Letzter Wille

    Zitat Zitat von AnnaLuese Beitrag anzeigen
    Ich versuche mir nun erfolgreich einzureden, dass es müßig ist, dass ich mir weiterhin den Kopf zerbreche.
    So was von müßig. Was willst du noch tun, eine Vollmacht fälschen?

    Du kannst dich fragen, "was würde ich wollen, wenn ich erwartet habe, jemand anders macht, und der kommt nicht weiter und wirft mir den Ball zurück."

    Ich würde ein schriftliches (oder E-mail -- auf jeden Fall speicherbar, ausdruckbar, wiederauffindbar) "Ich hab das und das gemacht, geht nicht, weil, hier die Stellen mit denen ich gesprochen habe" wollen.

    Und das wäre auch das, was ich mit meinem "Geht nicht, macht ihr" rausschicken würde. Auf das Risiko hin, daß ich dann eine Vollmacht kriege -- da müßte ich mir einen Plan B überlegen. Der würde klingen nach, "Nee, danke. Hab ich mich nicht klar und verständlich ausgedrückt? Dann mach ich's jetzt: Ich hab die Faxen dicke. Will nicht mehr mag nicht mehr mach nicht mehr. Mann braucht Aufmerksamkeit, Tochter hat Baby, Hund hat Zecken, Auto hat Verschleiß. Du bist vor Ort. Mach."
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Letzter Wille

    Hat die Schwester denn eine Vollmacht?

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    AW: Letzter Wille

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    So was von müßig.

    Ich würde ein schriftliches (oder E-mail -- auf jeden Fall speicherbar, ausdruckbar, wiederauffindbar) "Ich hab das und das gemacht, geht nicht, weil, hier die Stellen mit denen ich gesprochen habe" wollen.
    Ich verstehe den Gedankengang. Der gleicht einer Tochter, die auf jeden Fall ab-so-lut foolproof deklarieren will, dass sie das Allerbeste und alles Mögliche getan hat. Und das ggfs auch in einer Gerichtsverhandlung als Beweis standhält.
    Kann man machen. Muss man das machen?
    Und kommt man damit zum Ziel?
    Ich möchte zu bedenken geben, als erfahrene A....karten-tochter in diesem Spiel: wenn Du diese Rolle in der Familie hast, bekommst Du NIE recht. Ganz egal, wie foolproof Du es versuchst. Auf die Ideen, wie Dir was verdreht werden kann, kommst Du nämlich garnicht erst. Da sind die Anderen Profi, und Du hoffnungslos unterlegen.

    Ich glaube, die TE wird sich noch hart mit ihren Schuldgefühlen auseinandersetzen müssen und erst dann Ruhe finden, wenn sie diese loslassen kann. Denn vorher kann sie ja auch für sich selbst niemals alles wirklich korrekt machen. Es ist NIE genug. Nicht nur für die Anderen, auch für sie selbst.

    Ich denke auch, dass Mutter und Schwester erstmal reinrasseln müssen, bevor sich etwas ändert. Die TE sollte meiner Meinung nach sich mit einem solchen Szenario beschäftigen. Überlegen, was kann/will ich tun, wenn absehbar die Dinge aus dem Ruder laufen? Einen Plan vorbereiten. Sich nicht von den eigenen Angst- und Schuldgefühlen überrollen lassen, sondern jetzt schon sachlich überlegen: was mache ich, wenn....

    Ich sehe es so, dass dann nur noch der Krankenwagen für einen neuen Spitalaufenthalt sorgen kann, und so kann das Spielchen ein paarmal hin und her gehen, bis die Beteiligten etwas kapiert haben.
    Denn: auch für Mutter uns Schwester ist es ja ein Lernprozess, der Zeit braucht.
    Bis jetzt konnten sie noch garnichts lernen, weil sie noch nicht an die Grenzen ihrer Realitätsbeschönigung gestossen waren. Die Tochter hat ja immer für Kompensation gesorgt.

    Allenfalls würde ich denken, dass es noch Erfolg bringen könnte, mit der Schwester zu reden. Ihr einen Leitfaden an die Hand zu geben. Zu sagen: "hey wenn Ihr dann doch einen Pflegedienst braucht, dann denk dran, es muss erst ein PCR-Test gemacht werden, und hier sind die Adressen der Pflegedienste, die kommen würden..."...etcpp.

    Und ansonsten wünsche ich der TE, dass sie bald wieder nach Hause fährt und etwas für sich tun kann.

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