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    AW: Mutter kritisiert trotz Erwachsenenalter

    Du musst dich abnabeln.

    Du hast hier Entwicklungsarbeit zu leisten, nicht deine Mutter.

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    AW: Mutter kritisiert trotz Erwachsenenalter

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    .

    Wenn du Englisch liest, kann ich wärmstens Captain Awkward empfehlen. Das ist eine online-Briefkastentante, die ein ganzes Archiv von besserwissersichen Verwandten, notorischen Einmischern, und Leute, die "nein" nicht in ihrem passiven Wortschatz haben, und was man da tun kann, unterhält.
    Das finde ich ja mal
    Aber da reicht man Englisch wahrscheinlich nicht für
    Es wird Zeit für eine neue Signatur

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    AW: Mutter kritisiert trotz Erwachsenenalter

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Du musst dich abnabeln.

    Du hast hier Entwicklungsarbeit zu leisten, nicht deine Mutter.
    Müssen tut keiner was, finde ich.

    Vielleicht hilft ein Brief schreiben. Mit Ich-Botschaften und der klaren Ansage, wenn die Mama weiter so negativ-kritisch kommuniziert, dass der Kontakt dann eingeschränkt wird, was eigentlich nicht gewollt ist. Gegenfalls ein Buch dazu legen, gibt es ja, wie eine positive Kommunikation sein soll. In der Hoffnung, dass Mama das versteht und den Willen und die Fähigkeit hat, an sich zu arbeiten.

    Ich denke mir, dass diese Art der zerstörenden Kommunikation vielen Menschen nicht bewusst ist und die das nicht mit Absicht machen. Und drunter leiden, wenn die Kinder keinen Kontakt zu ihnen wollen und eigentlich nicht wissen, woran das wirklich liegt.

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    AW: Mutter kritisiert trotz Erwachsenenalter

    Nach euren vielen Nachrichten und Tipps habe ich tatsächlich einmal mit meiner Mutter gesprochen und ihr noch einmal ganz klar gesagt, dass Sie meinen Lebensstil und meine Entscheidungen respektieren soll und ich nicht möchte, dass unser Verhältnis unter den vielen Belehrungen und der Kritik leidet, weil es mir ja eigentlich echt viel bedeutet.

    Sie hat gesagt, dass sie versuchen wird, mehr darauf zu achten und ich ihr sonst jedesmal sagen soll, wenn es genug ist.

    Ich schaue mal, ob es jetzt besser wird, aber wenn sie es jedes Mal gesagt bekommen möchte, scheint sie zumindest zu akzeptieren, dass es für mich negative Auswirkungen hat und beharrt da nicht auf ihr „Recht“.

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    AW: Mutter kritisiert trotz Erwachsenenalter

    Zitat Zitat von Sunako Beitrag anzeigen
    Es ist nie bösartig und ich habe an sich ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern. Aber langsam staut sich meine Wut darüber echt an ich habe meiner Mutter auch schon mehrmals gesagt, dass es zermürbend ist und sie darauf achten soll. Aber wirklich besser wird es nicht.

    Habt ihr eine Idee, was man in solch einer Situation tun kann, um entweder seinen Standpunkt klar zu machen, oder solchen Diskussionen/„Meinungen“ aus dem Weg zu gehen.
    Ich will einfach nur normale, liebevolle Gespräche und Diskussionen ohne dieses „von oben herab“.
    Ein ganz anderer Weg. Sprich sie mal an und frage sie bewusst nach einem Rat für ein Problem welches Du hast.

    Dein Problem ist, dass ein Dir nahestehender Mensch Dir immer wieder mal Ratschläge erteilt, Du diesem Menschen gefühlt schon 100mal gesagt hast sie möge es lassen und trotzdem tut es dieser Mensch. Du wüsstest Dir keinen Rat mehr, Du möchtest Dich nicht mit diesem Menschen zerstreiten, Du möchtest gerne normale Gespräche ohne dauernde Tipps und Ratschlägen. Es macht Dich schlicht und ergreifend wütend und traurig weil Dir dieser Mensch dadurch das Gefühl gibt kein Vertrauen in Dich zu haben. Und ob sie einen Rat hat, wie Du mit diesem Menschen umgehen sollst, wenn wieder ungefragt Ratschläge kommen.
    Und wenn sie Dir dann antwortet, frage sie ob das auch bei ihr funktionieren würde. Du kannst es im Nachhinein auflösen. Manchmal hilft es mit diesem sprachlichen Abstand von ich und du.

    Du kannst auch statt von Dir direkt zu reden, von Dir in dritter Person reden.

  6. Moderation

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    AW: Mutter kritisiert trotz Erwachsenenalter

    Zitat Zitat von Sunako Beitrag anzeigen
    Ich schaue mal, ob es jetzt besser wird, aber wenn sie es jedes Mal gesagt bekommen möchte, scheint sie zumindest zu akzeptieren, dass es für mich negative Auswirkungen hat und beharrt da nicht auf ihr „Recht“.
    Dann drück ich dir die Daumen, daß das klappt!
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Mutter kritisiert trotz Erwachsenenalter

    Ich auch
    Hell golden ging die Sonne überm Silbermeere auf, das sich in feinstes Blau tat kleiden. Wo bunte Fischlein in dem tiefen Grunde Zier und weiße Wellenkrönlein obenauf keck reiten.

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    AW: Mutter kritisiert trotz Erwachsenenalter

    Liebe Sunako,
    Meine Eltern sind halt auf der einen Seite super großzügig und hilfsbereit, aber auf der emotionalen und empathischen Schiene harpert es dann manchmal doch gewaltig.
    ich denke, dass ihr tatsächlich sehr stark verflochten seid und du deshalb so in der Zwickmühle steckst. Es ist schwer, zu beurteilen, welches Naheverhältnis zwischen Eltern und erwachsenen Kindern "gesund", "natürlich o Ä ist - das variiert je nach Familie, Persönlichkeiten und Lebensumständen. Rein intuitiv mnacht es auf mich aber den Eindruck, als seist du eben noch sehr in der Kind-Rolle, nicht wirklich abgenabelt.

    Es geht also um Loslösung und Abgrenzung weit über die Kritik hinaus. es geht darum, dass du dich innerlich unabhängig fühlst und nicht zuständig für den Konsens oder die Zufriedenheit deiner Mutter. Auf der anderen Seite heißt es vielleicht auch, selbstständig er zu werden, weniger anzunehmen von den Eltern und dich aus der angedeuteten Symbiose zu lösen. Du hast auf der ersten Seite einen tollen Buchtipp bekommen - vielleicht schaust du mal rein.

    Nur meine Gedanken zu deinen ERzählungen - vielleicht kannst du damit etwas anfangen.
    LG Lil

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    AW: Mutter kritisiert trotz Erwachsenenalter

    Zitat Zitat von Sunako Beitrag anzeigen
    und ich ihr sonst jedesmal sagen soll, wenn es genug ist.
    Da hilft, immer den gleichen Satz zu wiederholen: Mutti, denke daran, was wir ausgemacht haben. So habe ich meine Mutter dazugebracht, dass nicht alle Telefonate absolut identisch waren. Man hätte eine Schallplatte auflegen können.
    "Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen."
    Ralf Dahrendorf (1929-2009)

    "Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen!"
    Dalai Lama (geb. 1935)

    "Warum denn immer gleich so sachlich werden, wenn es doch auch persönlich geht!"

    André Heller (geb. 1947)

    in der BriCom als Hillie unterwegs seit 2003

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    AW: Mutter kritisiert trotz Erwachsenenalter

    Zitat Zitat von Sunako Beitrag anzeigen
    @LillyTown

    ich bin meistens zu nett und sehr harmoniebedürftig in der Familie (meine große Schwester hat früher für unglaublich viel dicke Luft und „Leid“ bei uns gesorgt).
    .
    Hallo Sunako,

    ich bin über diesen Satz oben gestolpert und frage mich, wie die Beziehung deiner „großen“ Schwester zu eurer Mutter heutzutage ist?

    Ich bin nämlich auch so eine „große“ Schwester, die kürzlich in einem Gespräch mit meiner 5 Jahre jüngeren Schwester total überrascht war, wie unterschiedlich die Eltern/oder die Wahrnehmungen dieser sind. Meine Schwester ist 44 und beklagte sich, dass unsere Eltern ihr immer noch ständig sagen, was und wie sie es machen soll, sie immer kritisieren und alles besser wissen und dass unser „Nesthäkchen“, der inzwischen auch zarte 39 Jahre alt ist, auch total darunter leidet und sie es verstehen kann, dass er ständig Streit mit unserem Vater hat.

    Ich war tatsächlich total erstaunt, weil meine Beziehung zu den Eltern ganz anders ist... wir haben genau diese netten Gespräche, von denen du sagst, du würdest sie dir auch wünschen. Da haben wir uns überlegt, woran es liegen könnte. Uns ist dann aufgefallen, dass ich in der Jugendzeit das „schwierigste“ Kind war, mich ständig mit meinem Vater gestritten habe (meine Mutter ist da nicht so diskussionsfreudig) und mich massivst abzugrenzen versucht habe. Das war wohl auch ein Grund dafür, dass meine Schwester viel „braver“ war, unseren Eltern nicht „noch mehr Ärger“ machen wollte... sie war die „Brave“ und mir wurde vorgehalten, dass mit mir etwas nicht in Ordnung wäre.

    Aber offenbar habe ich mich so erfolgreich abgegrenzt, dass sie es heute gar nicht mehr „wagen“, sich in meine Angelegenheiten einzumischen (und ich wahrscheinlich auch eine „Altersmilde“ entwickelt habe und manches gar nicht als Einmischung höre/überhöre). Ich habe aber auch gar nicht versucht, es ihnen „recht“ zu machen, habe recht früh erkannt, dass der Bezugsrahmen meiner Eltern ein ganz anderer war als meiner (sie sind in den 70er Jahren nach Deutschland eingewandert).

    Ich glaube, eine gute Beziehung zwischen Kindern und Eltern braucht Abgrenzung. Und ein bisschen glaube ich auch, dass diese von den „Kindern“ ausgehen muss. Eltern wollen (meistens) das beste für ihre Kinder. Dafür müssen sie ja auch lange genug die Verantwortung tragen, weil die „Kleinen“ nicht in der Lage dazu sind. Manchen Eltern fällt es schwer zu erkennen, wann die Kleinen „groß genug“ sind und es selber können.

    Meine Kinder sind inzwischen auch erwachsen. Natürlich bin ich sensibilisiert durch meine Beziehung zu meinen eigenen Eltern und versuche vieles von vornherein anders zu machen. Aber trotzdem merke ich die Tendenz, mir immer noch Gedanken über sie zu machen und ihnen sogar manchmal „hilfreiche Tipps“ zu geben 😉. Aber wenigstens ein Teil meiner Kinder hat meinen Dickkopf geerbt und sagt mir deutlich, dass ich mich in ihren „Zuständigkeitsbereich“ verirrt hätte. Und ja, ab und zu bin ich auch für einen klitzekleinen Moment beleidigt, wo ich es doch nur gut meine 😉. Aber zum Glück weiß ich das innerlich und wir haben eine sehr entspannte Beziehung und freuen uns immer wieder, uns wiederzusehen - genau wie mit meinen Eltern.

    Daher möchte ich dich ermutigen, dich abzugrenzen. DEIN Lebensrevier und DU bestimmst darüber! Am besten ohne große Diskussionen (diese fordern geradezu Argumentationen heraus - ich weiß das, bin auch Lehrerin 😂). Und auch nicht müde/böse werden, wenn sie es beim nächsten mal wieder vergessen. Lernen lebt von Wiederholung und Vertiefung und im fortgeschrittenen Alter braucht’s noch ein bisschen länger 😉

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