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  1. Moderation

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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    Wie viel hast du schätzungsweise in den letzten Jahren deine Mutter an Geld gegeben für Bett, Brille und sonstige Ausgaben für die ihr das Geld fehlt?

    Rechne mal ehrlich zusammen.
    Lassen Sie mich niemals in den gewöhnlichen Fehler verfallen, zu meinen, dass ich verfolgt werde, wann immer mir widersprochen wird. Ralph Waldo Emerson

    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    Delicat, so wie Du die Haussuche schilderst, macht Deine Mutter auf mich den Eindruck eines trotzigen Kindes und ich finde sie unangebracht anspruchsvoll.
    Und bei allem Anspruch gleich abzulehnen, ihrerseits einen Beitrag zum Zusammenleben zu leisten, indem sie mal einen Hund betreuen würde?
    Mal abgesehen davon, dass manche Leute nicht mit Hunden können, klingt es nach Rosinenpickerei zu Euren Lasten.

    Es ist Euer Haus, Ihr nehmt die finanzielle Last in Kauf, es muss zu Euren Arbeitswegen passen usw.

    Mit der Überlassung Deines Geldes in jungen Jahren warst Du außergewöhnlich großzügig! Im Normalfall ist das die Zeit, in der man eher großzügige Finanzspritzen von den Eltern bekommt, weil man viele Ausgaben (Führerschein, erste Wohnungseinrichtung etc,) hat, aber noch wenig Einkommen. Hängt natürlich von den finanziellen Möglichkeiten der Eltern ab, klar.

    Dass Deine Mutter Dich nun erneut mit ihren finanziellen Themen belastet, ist schon heftig.

    So wie es für mich klingt, riskierst Du Deine Beziehung zu Deinem Mann, Deine Mutter hat nicht das Recht, Euer Leben und Eure Entscheidungen zu lenken, das konnte sie mit ihrem eigenen Leben!

    Ich hätte an Deiner Stelle Sorge, dass sie sich noch mehr einmischt, wenn sie im selben Haus wohnt. Die Konstellation kann meines Erachtens nur funktionieren, wenn Grenzen gewahrt werden.

    Liebe TE, ich denke Du musst Deiner Mutter klar machen, dass Du Dein Leben nach Deinem Vorstellungen gestaltest, zu Unterstützung zwar bereit bist, aber eben in einem gewissen Rahmen.

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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    tut mir leid, aber:

    das wäre, wie ein trojanisches Pferd in die Stadt holen-

    es wäre der Untergang.......

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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    Zitat Zitat von Delicat Beitrag anzeigen
    Bei den beiden sind keine Rücklagen vorhanden. Als damals die Scheidung kam und Geld benötigt wurde, also habe ich ihr einfach alles gegeben. Meine Vorsorge fürs Studium (angelegt von meiner verstorbenen Oma) haben wir aufgelöst, als ich ca. 19 war. Ja, ich habe das unterschrieben. Ich war volljährig und jung und sie brauchte das Geld. Ich wusste (noch) nicht, wie es ist, wenn man keins hat, denn bis dato ging es mir immer gut. Dann wurde das Elternhaus verkauft.
    Du warst damals schon mehr wie großzügig. Was ist denn aus dem Geld fürs Elternhaus geworden?

    Zitat Zitat von Delicat Beitrag anzeigen

    Mein Mann ist Krankenpfleger und bringt das Fachwissen mit.
    Hast Du das mit Deinem Mann besprochen oder glaubst nur Du, dass das eine gute Idee ist?

    Zitat Zitat von Delicat Beitrag anzeigen
    Mein Mann hat meine Mutter neulich als "übergriffig" bezeichnet, da war aber Holland in Not... und ich könnte heulen.
    Da hat Dein Mann recht.

    Liebe Delicat,
    wenn ich Dich hier so lese, kann ich dir nur abraten mit deiner Mutter in ein Haus zu ziehen. Für mich klingt das nach unglaublich viel Konfliktpotenzial und am Ende könnte dabei auch deine Ehe drauf gehen. Deine Mutter hat anscheinend ihr Leben lang gemacht, was ihr in den Sinn kam und nun sollst Du die Suppe auslöffeln. Ich möchte mich gerne meinen Vorschreiberinnen anschließen, die bereits darauf hingewiesen haben, was das für einen Rattenschwanz nachziehen kann. TU DAS NICHT!

    Biete Deiner Mutter Unterstützung bei der Suche nach einer kleineren bezahlbaren Wohnung und beim Umzug an. Ggf. könnt ihr auch gemeinsam schauen, ob es Wohngeld oder Zuschüsse zu den Heizkosten gibt. Will sie das nicht, ok ihr Leben.

    Ich weiß, dass das schwer ist. Ich habe auch so eine fordernde Mutter, der man nichts recht machen kann. Aber weißt Du was, egal was Du machst, es wird nicht richtig sein. Deshalb mach das, was für dich und deinen Mann und eure Kinder gut ist und fertig.

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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    Delicat, ich bin knapp zehn Jahre jünger als deine Mutter.
    Aufgrund einer kleinen Rente, trotz langer Berufstätigkeit, arbeite ich weiterhin, um mir mein Leben zu finanzieren.
    Ich habe die Kosten für eine, hoffentlich in weiter Ferne liegenden Bestattung durch eine Sterbegeldversicherung abgesichert.

    In den Urlaub fahre ich, wenn ich es mir leisten kann.
    Meine Söhne, die ich allein ins Leben begleitet habe, haben Familie.
    Ein Sohn hat vor Jahren gebaut, ich freue mich darüber und es würde mir im Traum nicht einfallen, dass er und sein Bruder mich finanziell zu unterstützen haben.

    Wir haben uns immer gegenseitig unterstützt, in Form von zinslosen Darlehen, die ordentlich zurückgezahlt wurden.
    So kenne ich es bereits aus meiner Ursprungsfamilie.
    Du bist keine undankbare Tochter, wenn du ihr nicht nachgibst.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

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    AW: Mutter finanziell unterstützen


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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    Mir würde eine etwas andere Lösung gefallen:
    Du schriebst, die nächstgrößere Stadt ist 7 km entfernt.

    Dort könnte sie doch in eine kleinere altengerechte Wohnung ziehen, und ihr Mann dort in einem Pflegeheim aufgenommen werden.
    Du wohnst dann weiter auf dem Land und kannst jederzeit bei Ihr vorbeigucken.
    Euer Heim ist dann außen vor und Euer Seelenfrieden bleibt bestehen.

    Ich würde grundsätzlich (!) kein Geld als monatliche Leistung an sie zahlen. Wir zahlen schon jahrzehntelang (steigend...) für meine Schwiegereltern. Das finde ich nur noch zum Kotzen. Insbesondere, weil kein Dank kommt, sondern nur Meckern und neue Rechnungen. Und ein neues Gebrauchtauto. Und kein Geld für die Versicherung. Und kein Geld für die KFZ-Steuer. Und kein Geld für die Reparatur. Und dann die Stromnachzahlung. Und dann die Mieterhöhung. Und zwei Beerdigungen. Und dann...

    Irgendwas ist immer.

    Und diese Kosten sind noch zusätzlich zu den sowieso fälligen Monatszahlungen (die sie einfordern, aber die nicht gesetzlich vorgeschrieben sind).

    Zehntausende DM bis jetzt Euro sind da schon versenkt worden. Für eigentlich nichts, denn das Geld wurde mit vollen Händen für nichts ausgegeben.

    Gerne geben wir den Geschwistern ein Geldgeschenk oder ein Darlehen, wenn es nötig ist (und das ist häufiger mal der Fall), aber keine monatlichen Zuschüsse mehr.

    Das ist wie ein Dispo. Den wird man nicht los, wenn der Monat zu lang für das Geld wird.

    Alle paar Jahre haben wir dann eine Ehe-Diskussion...Mein Mann schafft den Absprung von seinen Moralvorstellungen aber nicht. Auch seine Eltern haben ihm niemals etwa gegeben. Selbst auf Azubi-Lohn musste er verzichten, damit es weiter KIndergeld gab. Und fast das gesamte Azubigehalt haben sie noch dazu für Kost und Logis abgenommen. Boah, ich rege mich schon wieder auf.

    Lass es nicht Deine Ehe beschädigen! Ziehe rechtzeitig die Grenze. Ob Du das Geld hast oder nicht spielt da keine Rolle. Es geht durchaus um Jahrzehnte. Denn wenn... Dein Vater gestorben ist (vielleicht erst in 10-15 Jahren), dann kannst Du ihr in ihrer Trauerzeit (von 2 Jahren +x) ja nicht zumuten, noch umzuziehen. Und dann in ihrem Alter (sie ist dann ja noch älter). Versteh doch, Kind!
    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!

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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    Zitat Zitat von Delicat Beitrag anzeigen
    Mein Mutter war mal anders. Und die Erinnerung an diese wunderbare Frau, die irgendwo dadrin schlummert unter den (selbstgemachten) Sorgen, die Hoffnung, dass sie wieder rauskommt und zu den Stones durchs Wohnzimmer tanzt (das ist nämlich auch meine Mutter), die hätte ich gerne wieder und das geht nur, wenn sie wieder aus ihrer Isolation kommt. Sie könnte glücklich sein, wenn sie nur wollen würde. Und jetzt reich mir mal einer ne neue Packung Taschentücher...
    Kinder sind nicht für das Glück ihrer Eltern verantwortlich !!!

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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    Lass Dich nicht emotional erpressen!!!!

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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    Zitat Zitat von Pola Beitrag anzeigen
    Wenn deine Mutter mit zu euch ziehen würde - würde sie euch dann eigentlich Miete zahlen? Hattet ihr (dein Mann) damit kalkuliert?
    Es ist ja noch ein größerer Unterschied, ob man monatlich 300 Euro zahlt oder im Gegenzug 500 Euro bekommt (plus evtl. Pflegegeld).
    Da sie ursprünglich zu uns ziehen wollte, haben wir natürlich auch immer nach Immobilien geschaut, die eine ELW haben etc. Und ja, das hatte sie gesagt, dass sie zu uns zieht und uns so viel dazu gibt, wie sie nur kann. Da habe ich schon gesagt, dass sie sich nicht für uns aufopfern muss


    Zitat Zitat von Pola Beitrag anzeigen
    Nach dem, was du zuletzt geschrieben hast, würde ich auch erstmal dazu raten, nochmal alles gründlich durchzurechnen. Eben die Frage zu klären, wie fix die 300 Euro sind und ob das dann wirklich alles ist. Wart ihr bei einer Pflegeberatung? Auch eine zeitliche Befristung der Zuwendung halte ich für gut, zum Beispiel „erstmal ein Jahr“, bis sich alles etwas beruhigt und eingependelt hat. Dann kommt sie zum Durchatmen und vielleicht findet sich dann eine dauerhafte Lösung. Ich würde es auch für zumutbar halten, wenn deine Mutter (sofern noch fit) überlegt, ob sie noch irgendeinen kleinen Zuverdienst annehmen kann. Sowas wie Babysitten als Leihoma, ab und zu als Gesellschafterin für ältere Leute? Manchmal gibt es doch relativ leichte Jobs, die man mal einen Nachmittag in der Woche annehmen könnte?

    Ich wünsche euch alles Gute!
    Meine Mutter würde nie so einen Job annehmen.
    Wegen ihres Mannes waren wir bei der Pflegeberatung und haben auch viel rumtelefoniert. Sie bekommen ja beide Rente und er erhält Pflegestufengeld. Ich finde, dass sie sogar recht viel bekommen. Aber es musst ja das neue Auto sein (auf ein etwas älteres Modell wollte sie sich nicht einlassen und jetzt zahlen sie am Kredit). Zudem ist eine zeitlang immer wieder Geld von seinem Konto verschwunden. Er soll es abgeholt haben und keiner weiß, wo es hin ist. Da sind nochmal Schulden aufgelaufen. Er hat Kinder, ja. Die haben das Konto auch schonmal ausgeglichen, wir auch (je 5.000€). Seine Kinder müssten sogar das Seniorenwohnheim mitbezahlen. Verständlicherweise haben sie dann wohl wenig Motivation, meiner Mutter noch zusätzlich Geld zu geben, damit sie dort wohnen bleiben kann. Ich kenne seine Kinder nicht.
    Meine Ma ist eigentlich fit: Nimmt null Medikamente, ist körperlich fit.

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