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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    Ich weiss aus zuverlässiger Quelle das eine polnische Pflegekraft ueber eine Agentur 3000,- monatlich kostet.
    Und das sind noch unbelegte Eier, da die Frau noch fit ist.
    Lizzy 27.11.2019 Mama 08.11.2020

    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können

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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    Es gäbe die Möglichkeit des Wohngeldes. Ob die Mutter in eine kleinere Wohnung umziehen müsste, erfährt sie sicher bei der Wohngeldstelle, falls es günstigere Wohnungen gibt.
    Ebenso wie Grundsicherung im Alter, falls die Rente der Mutter zu gering ist.
    Auch ich bin nicht der Meinung, dass die TE monatlich 300 € zuschießen sollte.
    Unterstützung bei einem Umzug ja, monatliche Alimentierung nein.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    Zitat Zitat von Sariana Beitrag anzeigen
    Es gäbe die Möglichkeit des Wohngeldes. Ob die Mutter in eine kleinere Wohnung umziehen müsste, erfährt sie sicher bei der Wohngeldstelle, falls es günstigere Wohnungen gibt.
    Ebenso wie Grundsicherung im Alter, falls die Rente der Mutter zu gering ist.
    Auch ich bin nicht der Meinung, dass die TE monatlich 300 € zuschießen sollte.
    Unterstützung bei einem Umzug ja, monatliche Alimentierung nein.
    Mit niedrigem Einkommen hat sie Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein. Damit l man die in eine öffentliche geförderte kleine Wohnung ziehen. Da stehen ihr, ohne Gehbehinderung, allerdings nur 45qm zu. Das möchte sie vielleicht nicht. Aber wenn man sich nicht mehr leisten kann muss man schon mal so eine Kroete schlucken.
    Lizzy 27.11.2019 Mama 08.11.2020

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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    Ich würde meiner Mutter Stress und einen Umzug ersparen und die 300 Euro monatlich bezahlen. Auch aus Dankbarkeit für meine glückliche Kindheit und Jugend.

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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    Vielen lieben Dank für eure zahlreichen Antworten. Ich bin echt gerührt von so viel Engagement und Hilfestellung und habe gerade schon ein Tränchen verdrückt, weil ich es so toll finde. Auf diesem Wege schonmal vielen Dank.

    Ich werde jetzt mal versuchen, eure zahlreichen Fragen zu beantworten. Ich hoffe, dass ich alle beantworte, sonst fragt bitte nochmal; 7 Seiten sind schon viel. Also seid nicht traurig, wenn ich eure Frage übergehe - keine böse Absicht.

    Kontakte vor Ort
    Meine Mutter hat vor Ort nur wenige Kontakte oder nur wenige gute. Ihre einzige richtige Freundin wohnt 35 km entfernt; vor Ort hat sie keine tieferen Verbindungen. Die können trotzdem wichtig sein (Nette Nachbarn, Gemüsehändler), aber es ist eben keine Freundschaft. Aus Vereinen etc. hält sich meine Mutter lieber raus - das ist einfach nichts für sie, sagt sie. Sie ist mit ihrem Mann vor 12 Jahren dorthin und zusammengezogen und so lange er voll da war, war das ja auch ok für sie. Eigentlich ist (oder war?) sie eine unternehmungslustige Person, doch die Pflege und die ständigen Sorgen - auch finanzieller Art - haben sie einsam gemacht. Es war schon ein Schlag, als er immer vergesslicher wurde - schließlich hat sie sich ihr Rentenalter aktiv und fröhlich gewünscht. Je schlimmer ihre Situation wurde, desto mehr hat sie sich darauf konzentriert, es "schön" zu haben, d.h. ihr Nest wohnlich einzurichten.

    Freie Wohnortwahl
    Natürlich kann sie leben, wo sie will. Ich würde ihr das niemals vorschreiben. Doch in Anbetracht der Tatsache, dass sie den Verfall ihres Mannes mitbekommt, denkt sie darüber nach, wie es für sie weitergehen soll. Das löst in ihr schon viele Ängste aus.

    Finanzen
    Bei den beiden sind keine Rücklagen vorhanden. Als damals die Scheidung kam und Geld benötigt wurde, also habe ich ihr einfach alles gegeben. Meine Vorsorge fürs Studium (angelegt von meiner verstorbenen Oma) haben wir aufgelöst, als ich ca. 19 war. Ja, ich habe das unterschrieben. Ich war volljährig und jung und sie brauchte das Geld. Ich wusste (noch) nicht, wie es ist, wenn man keins hat, denn bis dato ging es mir immer gut. Dann wurde das Elternhaus verkauft.

    Einzelkind
    Jemand hat mit einem guten Gespür entdeckt, dass die Verantwortung auf meinen Schultern lastet und ich damit allein fertig werden muss. Ich bin ihre einzige Tochter und eigentlich der wichtigste Mensch in ihrem Leben. Das soll jetzt nicht selbstverliebt klingen, sondern entspricht den Tatsachen. Ich habe mir immer Geschwister gewünscht, um die Verantwortung teilen zu können und in meiner Traurigkeit und Ratlosigkeit wende ich mich an euch. Natürlich spreche ich mit meinem Mann über die Situation, doch die Tiefe meines inneren Konflikts kann er in ihrem Ausmaß nicht ganz erfassen.
    Sie sagt, dass sie immer alles für mich getan hätte, was in ihrer Macht stand und wir hatten zumeist ein gutes Verhältnis - vor allem, wenn ich mich danach gerichtet habe, was sie als "richtig" definiert. Wenn ich mich anders verhalte oder entscheide, liegt das nicht an mir, sondern dann sind andere daran schuld: früher die Freundinnen, heute mein Mann. Wahrscheinlich stimmt es sogar; wenn mein Mann nicht wäre, wäre ich wieder voll darauf konzentriert, dass es ihr gut geht.

    Pflege zuhause
    Warum denke ich, dass er zuhause gut pflegbar wäre? Weil wir alle zusammenhalten könnten. Mein Mann ist Krankenpfleger und bringt das Fachwissen mit. Meine Mutter könnte durch uns signifikant entlastet werden und hätte Zeit für sich und zur Pflege von Sozialkontakten. Generell ist ihr Mann körperlich recht fit. Er fährt sogar noch Fahrrad - nur manchmal muss sie ihn suchen, wenn er nicht direkt nachhause findet. Gott sei Dank hat das bisher immer geklappt. Ich glaube, dass die Einsamkeit mit einem dementen Menschen allein zusein, niemandem auf Dauer gut tun kann. Später könnte man noch einen Pflegedienst dazu nehmen.

    Haussuche
    Meine Mutter hat sich schon jahrelang gewünscht, dass wir entweder wieder mehr in ihre Richtung ziehen, was sich aber aufgrund der Jobsituation als ziemlich schwierig erweist oder dass sie zu uns ziehen kann. Wir haben lange vergeblich nach einem Grundstück gesucht und sie hat mit Feuereifer Fertighauskataloge gewälzt und sich das Zusammenwohnen "Tür an Tür" ausgemalt.
    Dann haben wir sie bei mehreren Häusern zur zweiten Besichtigung mitgenommen, weil sie nachdrücklich darauf bestanden hat.
    Natürlich haben wir noch zig andere Häuser gesehen, aber nur die waren in der näheren Auswahl.

    Bei einem (Nr. 1) passte ihr das Appartement nicht, das andere Haus (Nr. 2) fand sie toll.
    In diesem Haus (Nr. 2) war die Situation so, dass sie keinen abgetrennten Wohnbereich gehabt hätte, sondern das erste Obergeschoss des Hauses. Wir hätten uns die Küche teilen müssen. Auch das war bei diesem Haus vollkommen in Ordnung und sie hat jegliche Bedenken weggewischt. Das Haus Nr 2 war ihrer Meinung nach toll: Modern eingerichtet, guter Grundriss, hochwertige Ausstattung und Kunst an den Wänden etc. - auch wenn man das ja nicht mitkauft. Allerdings gab es einen Wasserschaden im Keller, von dem wir erst bei diesem Termin erfahren haben. Da die Behebung finanziell nicht kalkulierbar war, haben wir davon Abstand genommen.
    Das Haus (Nr. 3), was wir jetzt gefunden haben, liegt auf dem Dorf, ist aber etwas günstiger als mitten im Speckgürtel der großen Stadt. Außerdem hat es einen großen Garten, auf den sich mein Mann wie Bolle freut und bietet viel Platz. Zudem ist es etwas günstiger als die beiden ersten Häuser. Es ist nur nicht so repräsentativ und der Geschmack der Vorbesitzer ist etwas altbacken. Bis zur nächsten Stadt sind es 7km und ich würde oft und gern mit ihr zusammen Ausflüge unternehmen. Zur Zeit fährt sie noch selbst Auto und macht das auch sehr gut und sicher. Im Dorf gibt es einen Bäcker und einen Supermarkt. Zudem haben wir Nachbarn in einer Wohnstrasse ohne Durchgangsverkehr. Die Nachbarn sieht meine Mutter aber aber recht negativ, nicht weil sie da sind, sondern weil sie, was weiß ich... alt, dörflich etc sind.

    Bei dem letzten Haus haben wir meine Mutter nicht so an der Auswahl beteiligt, weil sie direkt gesagt hat, dass das Haus nicht toll ist und sie es nicht mag - ohne es gesehen zu haben, war sie direkt sehr negativ. Doch das Haus hat so viele Vorteile, dass wir es trotzdem kaufen wollen (Garten, Keller, ruhig, Preis, guter Zustand der Bausubstanz).

    Und überhaupt, durch die vielen Konflikte, die jetzt erst entstanden sind, kann sie sich das gar nicht mehr gut vorstellen, bei uns zu wohnen. Ich wünsche mir schon zeitlebens einen Hund. Sie würde niemals darauf aufpassen, wenn ich arbeiten bin, sagt sie. Muss sie auch nicht, aber schön wär's. Mein Mann hat meine Mutter neulich als "übergriffig" bezeichnet, da war aber Holland in Not... und ich könnte heulen.

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    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Bei behinderten Menschen, die in der Lage sind, als ARbeitgeber aufzutreten mit allem, was da dran hängt. Nicht bei wegen Alter pflegebedürftigen.
    Eine Behinderung und pflegefall gehen meist Hand und Hand.

    Dann ist es eben nicht nötig als Arbeitgeber aufzutreten und alles zu machen was dran hängt. Denn auch das übernehmen Vereine/lohnbüros usw.

    Teilhaber am sozialen Leben setzt nicht voraus das man selbst noch beschäftigt ist oder als Arbeitgeber alles allein machen muss.

    Persönliches Budget gibt es auch für kleine Kinder und die sind auch nicht in der Lage als Arbeitgeber aufzutreten mit allem was dran hängt.......


    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Die Kosten einer polnischen Pflegerin sind weit höher als das, was die Pflegeversicherung als Pflegegeld zahlt. Und was du mit Sachleistungen meinst - Besuche des ambulanten Pflegedienstes? Was haben die mit einer Pflegekraft zu tun, die im Haus wohnt?
    Und schon wieder agathe? Hör doch auf Stränge in nebenschauplätze zu verwandeln.
    ......

    Wenn dich das Thema so brennend interessiert, mach doch nen neuen fred auf.

    Hier geht es um die Frage ob te 300 Euro monatlich zahlen soll oder nicht.
    Betrunken flirten ist wie hungrig Einkaufen gehen.

    Man geht mit Sachen nach Hause, die man eigentlich gar nicht will
    .

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    „Mein Mann hat meine Mutter neulich als "übergriffig" bezeichnet, da war aber Holland in Not... und ich könnte heulen.“ (Delicat)

    Delicat, dein Mann hat Recht! Deine Mutter ist wählerisch, nörgelig, anspruchsvoll und übergriffen. Mit ihr wollte ich nicht in einem Haus wohnen.
    Ich würde die 300 Euro bezahlen - fertig!

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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    Ja, Sanne, schön wärs, das ist ja das Problem. Pro Jahr 3.600, dann 10 Jahre 36.000, da wäre schon einiges vom Haus abbezahlt oder saniert und so dicke haben wir's eben auch nicht. Außerdem findet mein Mann es völlig außerhalb jeder Diskussion...
    Seine Mutter würde nie auf so eine Idee kommen.
    Ich stehe eben immer dazwischen. Sie macht meine Ehe etwas problematisch oder er oder alle.

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    Aber wenn die TE nicht einfach 300 € im Monat übrig hat?

    Ich finde, jeder und jede muss vorsorgen fürs Alter, das kann nicht nur Verantwortung der Kinder sein.
    Die TE hat schon ihr Studiengeld gegeben.
    Mehr, als Andere machen würden.
    Gestaltet doch euer Leben, hofft weniger, macht was ihr wollt.
    Aber macht!


    ausgeborgt von Uli_F-2009

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    Klar, wenn die TE die 300 Euro nicht hat, kann sie ihrer Mutter das Geld nicht geben!
    Wenn es aber nur darum geht, das Haus schneller abzuzahlen, dann würde ich(!) meine Mutter finanziell unterstützen.

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