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  1. Moderation

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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    Zitat Zitat von Delicat Beitrag anzeigen
    Bei uns - meinem Mann und mir - macht sich gerade große Erleichterung breit. Ich habe meinen Mann alles lesen lassen, was ihr geschrieben habt, und er war so erleichtert, dass es andere Menschen gibt, die seine Sicht teilen und dass es mir gesagt wurde. Für ihn ist es auch nicht leicht.
    Ich selbst fühle mich etwas wund - es ist wie die Ausschälung einer Wunde - schmerzhaft, aber heilsam.
    Super, daß Du Deinen Mann so schnell ins Boot geholt hast und ihm gegenüber so offen warst und es nicht z.B. aus Scham weiter vor ihm kleinredest.

    Das ist ein ganz wichtiger, großer Schritt.
    Und daß Du Dich wund fühlst ist mehr als verständlich, Du hast offene Wunden und Verletzungen.

    Ich möchte über die weitere Lebensgeschichte und den Verlust weiterer finanzieller Mittel nicht so gern ins Detail gehen, es sei nur so viel gesagt: Ich habe niemals einen Pfennig oder Cent zurückerhalten.
    Auf Seiten meiner Mutter gab es eine einige Luxusartikel wie Sportwagen und Bilder.
    Ehrlich, ich war so naiv mit Anfang 20 und so "dressiert" bis gerade eben (!), dass ich erst jetzt - über 20 Jahre später- langsam begreife, was mir passiert ist. Ich habe mich noch nicht mal richtig gefragt, ob mir etwas davon zugestanden hätte.
    Wir hier müssen auch gar nicht mehr wissen, das, was Du erzählt hast, war schon genug für ein entsprechendes Bild.
    Was aber wichtig ist, sollte Deine Mutter doch nochmal mit Geld-Forderungen kommen, dann würde ich genau diese alte Geschichte doch nochmal erwähnen und das Du Deine Unterstützung eben schon damals mehr als geleistet hast. Zu einem Zeitpunkt, wo die meisten Eltern anders rum unterstützen.

    Ich glaube, ihr sind noch nie Grenzen gesetzt worden, also wurde sie sozusagen unersättlich- und das ist tatsächlich Dein Anteil am Jetzt-Zustand.

    Jetzt kannst Du es aber anders angehen, weil Du es besser verstehst.


    Krass. Das Leben fühlt sich durch euch an, als hätte sich gerade alles gedreht. Ich fühle mich so, als könnte ich meiner eigenen Wahrnehmung das erste Mal vertrauen und auch die Einwände meines Mannes das erste Mal hören, ohne zu denken, "er hasst meine Mutter und will uns entzweien". Wahrscheinlich war es 5 vor 12.
    Ja.
    Wenn Dich die Thematik noch weiter beschäftigt, dann lies Dich mal in die Themen "Inneres Kind" (bezogen auf sie UND Dich) ein.

    Ich habe noch studiert, ja. Am Anfang bin ich finanziell noch unterstützt worden, dann nicht mehr. Mit viel Kraft und langem Atem habe ich mein Studium zuende gebracht - mit Halbtagsstelle und ziemlich vielen finanziellen Sorgen.
    Meinen Respekt.
    Dein Weg war sicher kein leichter, aber nun wird es wahrscheinlich ein bißchen besser.


    Doch in mir ist etwas anders: Und so kann ich sagen, ich habe meine Schuldigkeit getan. Ich fühle mich das erste Mal befreit.
    Das freut mich. Es liest sich auch wirklich gut, was Du jetzt neu geschrieben hast.

    Das Geschenk, was ihr uns mit eurer Anteilnahme gemacht habt - jeder Dank ist zu wenig: Fühlt euch gedrückt.
    Danke, das ist ein nettes Kompliment an das Forum und ich würde sagen, das ist eine der schnellsten Hilfen zur Selbsthilfe, die wir hier geleistet haben.

    Als kleine witzige Anekdote, wir haben hier übrigens auch schon eine Beziehung und dann Ehe mit angeschoben, weil wir einer TE gut zugeredet haben, sich bei dem Mann zu melden. Jetzt bekommen sie Zwillinge.

    Du kannst ansonsten natürlich auch gerne hierbleiben, hier wird auch alltäglich geplaudert.


    Euch alles Gute und alles Liebe für ein glückliches gemeinsames Zuhause.
    Sternenfliegerin
    I don´t know where I´m going- but I´m on my way... Carl Sagan

    Vielleicht geht es auf dem Weg gar nicht darum, irgendwas zu werden.
    Vielleicht geht es darum, alles abzuwerfen, was wir nicht sind,
    so daß wir das sein können, wofür wir bestimmt sind.
    Paulo Coelho



    Moderatorin in den Foren:
    Beziehung im Alltag, Der "gebrauchte" Mann und im Tierforum
    - ansonsten normale Nutzerin

  2. Moderation

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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    .
    Geändert von wildwusel (11.04.2021 um 20:22 Uhr) Grund: gah.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  3. Moderation

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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    Zitat Zitat von Delicat Beitrag anzeigen
    Wie wir jetzt weitermachen? Ich werde meiner Mutter die Idee mit der kleinen Wohnung unterbreiten. Irgendwie ahne ich, wie sie reagieren wird...
    Ja. Aber das ist dann *ihr* Thema und nicht deins.

    Bleib entschlossen und mach es nicht wieder zu deinem! Hol dir vielleicht deinen Mann mit ins Boot und aufs Sofa, und stelle dich mental darauf ein, daß du dich von ihm zurückpfeifen läßt und nicht versuchst, zu "vemitteln". Alte Gewohnheiten sterben nur sehr langsam.

    Alles Gute!
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    Gut, dass Du aufgewacht bist Ich möchte Dir noch einen Literaturtipp an die Hand geben. Vielleicht hilft Dir das zu verstehen, was Dir passiert ist.

    Susan Forward: Emotionale Erpressung
    Susan Forward: Vergiftete Kindheit

    Für mich waren beide Bücher Augenöffner. Ich wünsche Dir alles Gute!

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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    Ich finde es auch gut das der Thread die was gebracht hat
    Bleib standhaft .
    Wenn es dir nichts ausmacht kannst du ja nochmal berichten wie es weitergeht.
    Den Dank von dir finde ich wirklich nett . Das kommt nicht oft vor.
    Alles Gute
    Lizzy 27.11.2019 Mama 08.11.2020

    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können

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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    Vielen Dank, dir und deinem Mann alles Gute.

    PS: Zärtliches Tempo von Harriet Lerner
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    Nachtrag Buchtipp: Das innere Kind muss Heimat finden, von Stephanie Stahl= Arbeitsbuch.
    Lizzy 27.11.2019 Mama 08.11.2020

    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können

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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    Auch ich würde der Mutter nicht einfach den Geldhahn aufdrehen, wie schon viele hier vor mir Dir auch geraten haben. Es wäre sicher wie ein Fass ohne Boden.

    Auch ohne die Gründe für die Scheidung Deiner Eltern zu wissen, finde ich an der ganzen Geschichte besonders bitter, dass sie Dich genötigt hat, die Scheidung deiner eigenen Eltern von deiner Studienabsicherung zu bezahlen.

    Außer Deiner Mutter hast du eventuell auch noch einen Vater, der ja ähnliche Ansprüche geltend machen könnte.

    Das ist sicher ein anderes Kapitel. Aber wenn du bedenkst, dass auch damals schon ein großes Stück Manipulation im Spiel war und sie nie Anstalten gemacht hat, davon etwas zurück zu bezahlen.....

    Auch deine Ehe wäre in Gefahr, wenn Sie bei Euch mit einzieht.
    Davon, dass sie für dich jedes Opfer gebracht hat, lese ich hier nichts.

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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    Ich würde mich sehr freuen, wenn dich der Austausch hier in die richtige Richtung weiter gebracht hätte - und du das auch umsetzen kannst.

    Mir hat tatsächlich etwas der Atem gestockt, als ich das alles gelesen habe - das, was du geschrieben hast, hört sich wirklich krank und vergiftet an und jeder Außenstehende sieht deutlicher als du, dass du in ein großes Fiasko läufst, wenn du deiner Mutter nachgibst. Finanziell - aber auch und vor allem in deiner Ehe. Denn dass dein Mann das nicht so mitmachen kann, ist deutlich - vor allem, wenn jetzt diese Erwartung/Forderung deiner Mutter nachgegeben wird, wer weiß, was noch alles kommen würde!?

    Bleibe stark!
    Alles Gute für dich und deinen Mann!
    Liebe Grüße ... von der Nase ...

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    AW: Mutter finanziell unterstützen

    Zitat Zitat von Delicat Beitrag anzeigen
    Ich möchte über die weitere Lebensgeschichte und den Verlust weiterer finanzieller Mittel nicht so gern ins Detail gehen, es sei nur so viel gesagt: Ich habe niemals einen Pfennig oder Cent zurückerhalten.
    Zitat Zitat von Delicat Beitrag anzeigen
    Dann wurde das Elternhaus verkauft.
    Ich finde es sehr verständlich, dass Du von detailreichen Schilderungen Abstand nimmst.

    Aber das verkaufte Elternhaus nimmt mE in dieser Geschichte doch einen bedeutenden Stellenwert ein - auch und gerade in Anbetracht dessen, dass Du nie etwas von Deinem Geld wiedergesehen hast.

    Ist es so, dass dieses Thema, trotz des intensiven Kontaktes zu Deiner Mutter, wirklich nie angesprochen resp. ausdiskutiert wurde? Wenn ja, warum nicht?


    Zitat Zitat von Carcasonne Beitrag anzeigen
    80m2 sind für eine Einzelperson zu viel Platz, zu viel Putzaufwand und zu teuer.
    Wenn das als allgemeine Feststellung gedacht ist ... das sehe ich anders.


    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    Naja, Untervermietung wäre schon die beste Lösung, wenn es unbedingt die 80 qm sein müssen.
    In der Theorie klingt das erstmal "vernünftig" - aber damit wäre dann jegliche Privatsphäre nicht mehr gegeben.
    80 qm sind idR nämlich lediglich drei Zimmer, Küche, Bad.

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