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    AW: Eltern, Kinder und das liebe Erbe...

    Puh, was für ein gordischer Knoten.. Das wird euch noch eine Weile beschäftigen..

    Was mich beschäftigt, ist das Anspruchsdenken von P. Die immobilien wurden von A und B erwirtschaftet, was hat P da zu wollen? Dass P wegen der Pflege ihrer Eltern nicht gearbeitet hat und nun ihre Familie unterstützen muss, ist ja ihr ganz persönlichs Problem und darf nicht zu euren Lasten gehen.

    Da hätte ich massive Probleme mit
    Geändert von neenee (17.03.2021 um 01:13 Uhr)

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    AW: Eltern, Kinder und das liebe Erbe...

    @neenee, ich auch!

    Ansprüche stellen kann P ganz gewiss nicht, auch keine moralischen! Die Mutmaßung von P man würde sie bestimmt schnurstracks zum Dank an die Luft setzen, ist bestimmt dem Wissen geschuldet, dass ihr Status in der Familie ein sehr ungesicherter ist. Dazu suggeriert sie, sie würde sich einmal wegen der Pflege verdient gemacht haben, und auch das ist ja keinesfalls sicher.

    Viele Menschen sterben sehr plötzlich - an einem Herzinfarkt etwa - ohne je ein Pflegefall gewesen zu sein.
    Und abgesehen davon ist auch nicht jeder Pflegefall von einem ungelernten Familienmitglied daheim zu händeln, manchmal ist eine stationäre Unterbringung alternativlos.

    Da jetzt im Vornehinein die Belohnung für die in 20 Jahren vielleicht einmal erbrachte Leistung implizit einzufordern (indem man den anderen Undank unterstellt) ist schon manipulativ...

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    AW: Eltern, Kinder und das liebe Erbe...

    @ Raratonga

    Absolut. Da will sich jemand Ansprüche sichern, die er nicht hat. P macht sich auf anderer Leute Kosten ein nettes Leben.

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    AW: Eltern, Kinder und das liebe Erbe...

    Zitat Zitat von Raratonga Beitrag anzeigen
    Die Mutmaßung von P man würde sie bestimmt schnurstracks zum Dank an die Luft setzen, ist bestimmt dem Wissen geschuldet, dass ihr Status in der Familie ein sehr ungesicherter ist. ...
    P ist der Lebenspartner von B - und die Beiden haben Heiratsabsichten.
    Man darf also von einer engen und auch stabilen Bindung ausgehen.

    Wobei ich die Konstellation, sich nach so langer Zeit nicht scheiden zu lassen und gleichzeitig einem anderen Menschen die Ehe in Aussicht zu stellen, per se merkwürdig finde.

    Dennoch bleibe ich bei meiner Auffassung, es ziemlich daneben zu finden, wenn sich erwachsene Kinder das Recht herausnehmen, sich in die Erbangelegenheiten der Eltern einzumischen, penibel darauf bedacht, den eigenen Vorteil zu sichern.

    Für mich heißt das nichts anderes, als den Eltern ihre Urteilskraft und Fairness abzusprechen.

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    AW: Eltern, Kinder und das liebe Erbe...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...Gar nicht nehmen und beim todesfall alles verkaufen und gerecht durch 3 teilen. Dann kann sich jeder das anschaffen was er mag
    So sehe ich es auch, der Ärger ist doch vorprogrammiert, zumal die Eltern nichtmal geschieden sind. Die Ersparnis der Erbschaftssteuer kann auf andere Art sehr "teuer" werden.

    Im Moment würde ich garnichts machen, sondern die Eltern geschirren lassen, sie erstmal ihren Krempel regeln lassen.

    Mit meinen Immobilien/Vermögen kann ich erstmal machen was ich möchte, also auch z.B. meinen Partner nach meinem Ableben begünstigen bevor Kinder zum Zug kommen (am Pflichtteilsanspruch der Kinder ändert sich ja nichts). Ob das Kindern passt oder sie das moralisch in Ordnung finden ist völlig ohne Belang. Ein neuer Ehe(!)partner eines Elternteils hat in jedem Fall Anspruch auf einen Pflichtteil.

    Gruß Elli
    Geändert von elli07 (17.03.2021 um 10:50 Uhr)
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)

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    AW: Eltern, Kinder und das liebe Erbe...

    Meinen Geschwistern geht es um das, was Neenee und Raratonga sagen.

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    P ist der Lebenspartner von B - und die Beiden haben Heiratsabsichten.
    Man darf also von einer engen und auch stabilen Bindung ausgehen.
    Naja, bei den beiden war in den letzten Jahren genauso oft von Trennung die Rede wie von einer Hochzeit. Zur Zeit ist das Hochzeits-Thema wieder aktuell. Ob aus Liebe oder zur finanziellen Absicherung, keine Ahnung. Ich glaube, für P ist die Hochzeit aus emotionaler Sicht wichtig, damit P sich endlich "angekommen" fühlt und das Gefühl hat, B steht auch öffentlich ganz zu P.

    Von mir aus können die Eltern mit den Immobilien machen, was sie wollen. Ich hätte halt gerne eine gute Lösung für alle gefunden, weil die Eltern sich am Thema Trennung/Scheidung und Wer-bekommt-was schon seit 10 Jahren abarbeiten und selbst zu keiner Lösung finden. B's langjährige Verzögerungstaktik und Sich-Bedeckt-Halten trägt keinesfalls dazu bei, dass sich da ohne seriöse Beratung von Außen in nächster Zeit was tut. (Selbst da traue ich B zu, dass dann in letzter Minute nochmal umgeschwenkt wird.)

    Ich glaube aber mittlerweile echt, dass das unmöglich ist, alle Parteien zufrieden zu stellen.
    Sich gegenüber den Eltern aus dem Thema herauszuhalten, ist halt manchmal schwierig, da diese oft nach der Meinung der Kinder fragen, insbesondere Elternteil A.

    Zitat Zitat von Raratonga Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon halte ich es für gut, wenn im Vorfeld alles geklärt ist und alle in den Entscheidungsprozess eingebunden werden. Das verhindert doch gerade das Verkrachen und auch das bittere Gefühl, einfach übergangen oder nicht genug gewertschätzt zu werden.
    Genau das ist der springende Punkt. Wertschätzung und Sich-Übergangen-Fühlen.

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    AW: Eltern, Kinder und das liebe Erbe...

    Zitat Zitat von gretchenRoss Beitrag anzeigen
    ....Ich hätte halt gerne eine gute Lösung für alle gefunden, weil die Eltern sich am Thema Trennung/Scheidung und Wer-bekommt-was schon seit 10 Jahren abarbeiten und selbst zu keiner Lösung finden. B's langjährige Verzögerungstaktik und Sich-Bedeckt-Halten trägt keinesfalls dazu bei, dass sich da ohne seriöse Beratung von Außen in nächster Zeit was tut......
    So denke ich auch: die Eltern sollen erstmal alles auseinanderklamüsern und dann kann jede/r vererben was und wem er/sie möchte.

    Die Kinder als "Berater" sind dabei meist weniger gute Ratgeber, denn sie verfolgen verständlicherweise eigene Interessen.....

    Gruß Elli
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

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    AW: Eltern, Kinder und das liebe Erbe...

    Zitat Zitat von gretchenRoss Beitrag anzeigen
    B's langjährige Verzögerungstaktik und Sich-Bedeckt-Halten trägt keinesfalls dazu bei, dass sich da ohne seriöse Beratung von Außen in nächster Zeit was tut. (Selbst da traue ich B zu, dass dann in letzter Minute nochmal umgeschwenkt wird.)

    Ich glaube aber mittlerweile echt, dass das unmöglich ist, alle Parteien zufrieden zu stellen.
    Sich gegenüber den Eltern aus dem Thema herauszuhalten, ist halt manchmal schwierig, da diese oft nach der Meinung der Kinder fragen, insbesondere Elternteil A.
    Dann unterstützt doch A darin, sich endlich scheiden zu lassen und die Verhältnisse zu klären. Dann kann A zur Ruhe kommen, ihre Hälfte des Erbes ist für euch Kinder gesichert und bei B kriegt ihr am Ende eben den Pflichtteil.

    Dann wäre Ruhe und mehr Lebensqualität für alle.

    Allerdings klingt es für mich so, als wäre Scheidung der Eltern gar nicht in eurem Sinne, da die Noch-Ehe natürlich eine Heirat mit P verhindert und das Erbe vor ihr sicher ist.

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    AW: Eltern, Kinder und das liebe Erbe...

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    Allerdings klingt es für mich so, als wäre Scheidung der Eltern gar nicht in eurem Sinne, da die Noch-Ehe natürlich eine Heirat mit P verhindert und das Erbe vor ihr sicher ist.
    An A's Stelle hätte ich mich längst scheiden lassen, wir haben A in der Vergangenheit immer wieder dazu geraten. Allein, um emotional endgültig abzuschließen, die jeweiligen Finanzen endgültig zu klären und ein neues Kapitel anzufangen.
    Auch meine Geschwister meinen, A nimmt diesbezüglich zu viel Rücksicht auf B's Befindlichkeiten.

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    AW: Eltern, Kinder und das liebe Erbe...

    Zitat Zitat von gretchenRoss Beitrag anzeigen
    Auch meine Geschwister meinen, A nimmt diesbezüglich zu viel Rücksicht auf B's Befindlichkeiten.
    Warum will sich euer Vater eigentlich nicht scheiden lassen?

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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