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    AW: Wird das nie besser??

    Daisymiller 2 -warum schreibst du nicht beiden einen Brief - einen Brief von dem beide sehen dass er an beide gegangen ist.
    Liebe Zwillinge, ich möchte die nächsten 6 Monate nicht von euch kontaktiert werden. Nicht mündlich - nicht schriftlich - nicht am Telefon nicht über einen Messenger - nicht auf der Strasse. Und ich werde bei Anrufen auflegen, wenn ihr vor der Haustüre steht die Haustüre zumachen.
    Ich liebe euch beide gleich - nicht die eine mehr oder weniger - aber euren Umgangston ertrage ich nicht mehr. Grüsse eure Mutter

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    AW: Wird das nie besser??

    Ich kenne mich mit Zwillingskindern nicht aus. Handelt es sich um ein spezifisches Zwillingsproblem?

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Wird das nie besser??

    Zitat Zitat von daisymiller2 Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, dass ich meinen Anteil dabei habe, daran zweifle ich auch nicht und ich würde auch gerne etwas ändern. Nur erkenne ich nicht, was das genau ist.
    Hier eine weitere Stimme für systemische Familientherapie. Für Dich, nicht für die Töchter.

    Jede von Euch Dreien leidet auf ihre Weise - und gerade deshalb, weil Ihr einander liebt, trotz aller situativer Dissonanzen.

    Es geht darum, verstehen zu lernen, wer welche Rolle einnimmt, warum sich Personen auf eine bestimmte Weise verhalten und wie sie miteinander interagieren. Das Ziel einer solchen Therapie ist es, die von einem selbst nicht erkennbaren ungünstigen Muster zu verändern.

    Die seit vielen Jahren bestehende Dynamik wirst Du nicht auflösen können, indem Du einzelne Situationen entschärfst.

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    AW: Wird das nie besser??

    Zitat Zitat von Di-Di-Di Beitrag anzeigen
    Daisymiller 2 -warum schreibst du nicht beiden einen Brief - einen Brief von dem beide sehen dass er an beide gegangen ist.
    Liebe Zwillinge, ich möchte die nächsten 6 Monate nicht von euch kontaktiert werden. Nicht mündlich - nicht schriftlich - nicht am Telefon nicht über einen Messenger - nicht auf der Strasse. Und ich werde bei Anrufen auflegen, wenn ihr vor der Haustüre steht die Haustüre zumachen.
    Ich liebe euch beide gleich - nicht die eine mehr oder weniger - aber euren Umgangston ertrage ich nicht mehr. Grüsse eure Mutter
    Genau so!

    Da ist schon so viel rumtherapiert worden, da wird die achttausendste Therapiestunde auch nix ändern. Nur einzig und allein wirklich bittere Konsequenz. Die beiden müssen sich mit sich selbst auseinandersetzen. Müssen jede für sich allein erwachsen werden, statt immer auf die andere zu schielen und wie viel mehr oder weniger die andere abbekommt. Und das können sie nur, wenn der Ur-Grund ihrer Eifersucht - nämlich die Mutterliebe - beiden (!) über einen empfindlichen Zeitraum abhanden kommt.

    Daisy, wenn du es übers Herz bringst, mach es genau so wie di-di-di vorgeschlagen hat.

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    AW: Wird das nie besser??

    Zitat Zitat von Elfenseeschwalbe Beitrag anzeigen
    Da ist schon so viel rumtherapiert worden, da wird die achttausendste Therapiestunde auch nix ändern.
    Eine systemische Therapie gab es aber noch nicht.

    Ein Brief wird am Grundproblem - an der innerfamiliären Dynamik - nichts ändern.

    Und ich glaube auch nicht, dass ein derartiger Brief, der einen langen Kontaktabbruch beinhaltet, zu @Daisymiller und ihren Intentionen passt.

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    AW: Wird das nie besser??

    Liebe daisy,

    ich bin bei denen, die dir professionelle Unterstützung nahelegen.
    Seit Jahren dieselbe Story- das wird noch die nächsten 50 Jahre so gehen.

    Zu denken, du müsstest nur DEN magischen Satz sagen und könntest damit das Problem lösen, ist magisches Denken, das geht nicht so einfach.
    Du weißt doch selbst, wieviele Stunden deines Lebens du schon mit diesem Thema gearbeitet hast- wieviel Energie, Schmerz und auch Leid darin steckt!

    Warum die bisherigen Versuche mit professioneller Hilfe noch nicht in die "richtige Richtung" gegangen sind- kann dir keiner sagen.
    Fakt ist aber, dass heutzutage deine Kinder mit fast Mitte 20 als erwachsen gelten und man auch als Eltern anders handeln kann als wenn sie jung sind.

    Wenn ich richtig rechne, waren deine Töchter 8 Jahre alt bei der Trennung- wie war denn das Verhalten zwischen euch bis dahin? ich frage, weil du dich so auf den Trennungszeitpunkt fixierst.

    Die Idee einer Familienaufstellung finde ich auch gut, wobei ich finde, dass das eingebettet sein sollte- du bist ja mittendrin in diesem Konstrukt und tief verflochten- da wird das alleine nicht ausreichen. Eingebettet in Stunden, in denen du erzählst und begleitet wirst- könnte das ein sehr guter Weg sein.

    Was konkret wirst du nun tun?

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    AW: Wird das nie besser??

    Zitat Zitat von Elfenseeschwalbe Beitrag anzeigen
    Müssen jede für sich allein erwachsen werden, statt immer auf die andere zu schielen und wie viel mehr oder weniger die andere abbekommt. Und das können sie nur, wenn der Ur-Grund ihrer Eifersucht - nämlich die Mutterliebe - beiden (!) über einen empfindlichen Zeitraum abhanden kommt.
    Reine Spekulation- was die tatsächliche Thematik ist, kann von uns niemand wissen.
    Hier könnte man in zig Richtungen spekulieren, was dahinter steckt.

    Aus reinen Spekulationen nun Lösungswege ableiten, ist nicht zielführend, denn es könnte die Problematik noch verschärfen.

    Auch- wird bei diesem Vorgehen daisy´s Verhalten als "Lösung" gesehen, und ihr damit eine gewisse Verantwortung übergeben.
    Mit diesem Hintergrund. in meinen Augen, keinesfalls ein Lösungsweg.

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    AW: Wird das nie besser??

    Liebe Daisy,

    Ich habe deine langen Beitrag gelesen und es klingt wirklich erschüttertend was du erzählst.

    Ich denke, deine Tochter hat berechtigterweise starke Zukunftsängste. Ich verstehe auch nicht ganz, warum ein Kind zum Studiumabbruch führt und kann es auch als persönlicher Sicht nicht nachvollziehen.

    Ich bin selbst mit 19 ungeplant schwanger und mit 20 Mutter geworden. Und ich habe mein Studium trotzdem durchgezogen. Dieses abzubrechen, kam mir einfach nicht in den Sinn.

    Ich vermute Mal, deine Tochter braucht eine Perspektive und ein Ziel. Und ich vermute, Tochter zwei merkt, dass ihre Schwester leidet und schlägt deswegen aus, weil sie mitleidet. Aber nicht auf normale Art, sondern so als wären Sie noch Kinder.

    Da kommt meiner Erachtens schon das nächste Problem: Sie sind keine zwölf mehr. Sie sind "Erwachsen". Deshalb kann ich es so gut nachvollziehen, dass du hier einfach wütend wirst.

    Keine Ahnung, ob eine Therapie etwas bringt. Dazu wäre die Einsicht und die Bereitschaft von beiden nötig.

    Einen Tipp habe ich noch: Rede nicht mehr mit der einen, über die Andere (falls du das nicht schon machst). Nicht mal Smalltalk.

    Viel Glück
    moonlady90

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    AW: Wird das nie besser??

    Zitat Zitat von moonlady90 Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung, ob eine Therapie etwas bringt. Dazu wäre die Einsicht und die Bereitschaft von beiden nötig.

    moonlady90
    Das geht auch ohne die Einsicht der Töchter ...Daisy könnte erkennen, dass sie Hilfe haben will/braucht oder es soweit ist, dass sie alleine nicht mehr mit der Situation klarkommt ...
    also wäre es von Vorteil, wein Daisy die Einsicht hätte ....
    und macht etwas für sich selbst.
    Es ist immer JETZT

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    AW: Wird das nie besser??

    Zitat Zitat von daisymiller2 Beitrag anzeigen
    Nein, im ersten Augenblick kamen mir tatsächlich die Tränen. Ich konnte einfach nicht verstehen, was das Problem war und wieso es plötzlich zu solchen Reaktionen kam? Ich dachte gestern, ich helfe den beiden, ohne überhaupt ahnen zu können, dass es solche Auswirkungen haben könnte!

    Und das ist tatsächlich das Problem, das mich umtreibt... was ist mit den beiden los? Warum kommt es immer wieder zu solchen Situationen? Warum kann ich denen gegenüber nicht einfach eine "nette Mutter" sein, ohne dass sie sich immer wieder deswegen gegenseitig und am Ende auch mich zerfleischen? Ich bin gerne alle zwei bis drei Wochen Babysitter für mein Enkelkind. Ich diskutiere auch gerne literarische Fragen und interessante Essays. Ich würde gerne mit jedem der Kinder das machen, was uns verbindet. Ich bespreche mit meinem Sohn keinen Kinderkram und auch keine literarischen Themen, wir haben andere Themen. Er fühlt sich aber nicht "zurückgesetzt" oder "weniger wertgeschätzt", wenn ich mit seinen Schwestern etwas anderes mache. Wieso ist das bei den beiden der Fall? Und vor allem, kann ich irgendetwas tun, um mit ihnen auch eine eigenständige, d.h. von der anderen unabhängige Beziehung zu führen?
    mein reflex: auflegen, nicht mehr rangehen, abschalten. ich wäre einfach nur sauer und genervt und hätte keine lust mehr. falls du irgendeinen krümel dieses reflexes in dir findest, blas ihn auf und lass ihn fliegen, möchte ich dir vorschlagen.

    das ist jetzt die etwas ungehobelte fassung der abgrenzungsvorschläge meiner vorschreiberinnen.

    deine letzte frage, kannst du irgendwas tun, um aus diesem dreieck rauszukommen: werde selber eigenständig und zieh dich zurück.
    es gibt über 7 milliarden menschen auf der welt, irgendwer wird schon mal babysitten können oder essays korrigieren. millionen von menschen kriegen das ohne ihre eltern hin.

    ich glaube, ohne einen deutlichen bruch kommst du nicht davon. die müssen einfach erstmal lernen ohne dich zu leben.

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