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  1. Inaktiver User

    AW: Wird das nie besser??

    Das alles ist eine ungute Dynamik die sich bei euch allen 3 abspielt.

    Jeder will das lieblings Kind von dir sein und mit ihrem Verhalten schafft es jede auch immer für ne zeit..... Bis es halt wieder wechselt.

    Damit kriegt man Aufmerksamkeit und wischt der konkurrenzschwester noch zusätzlich eine aus.

    Wie zwei kleine Kinder, wo eines dem anderen die Zunge raus streckt. "ätsch"

    Das wird von jeder deiner Töchter aber in Kauf genommen, weil sie wissen das es sich wieder dreht und dann sie Nr. 1 sind.

    Und du ermöglichst es mit deinem Verhalten

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    AW: Wird das nie besser??

    Zitat Zitat von Sariana Beitrag anzeigen
    Hast du es einmal mit einer familiensystemischen Psychotherapie versucht?
    Such dir Hilfe von außen.
    hätte ich jetzt auch gesagt......

    ich glaube nicht, dass es anders geht, denn den Splitter im Auge des anderen sieht man immer so deutlich, aber den Balken im eigenen Auge erkennt man leider nicht

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    AW: Wird das nie besser??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das alles ist eine ungute Dynamik die sich bei euch allen 3 abspielt.

    Jeder will das lieblings Kind von dir sein und mit ihrem Verhalten schafft es jede auch immer für ne zeit..... Bis es halt wieder wechselt.

    Damit kriegt man Aufmerksamkeit und wischt der konkurrenzschwester noch zusätzlich eine aus.

    Wie zwei kleine Kinder, wo eines dem anderen die Zunge raus streckt. "ätsch"

    Das wird von jeder deiner Töchter aber in Kauf genommen, weil sie wissen das es sich wieder dreht und dann sie Nr. 1 sind.

    Und du ermöglichst es mit deinem Verhalten
    Hmm.... ich muss mir das durch den Kopf gehen lassen...

    Aber vielleicht könntest du mir Alternativen zeigen, wie ich anders reagieren könnte, ohne die Konkurrenz zu befeuern...

    Wenn es um Urlaub oder sonstiges ging und die eine sagte "Ich will nicht, dass die blöde Kuh dabei ist",

    Meine Antwort war, "Ich bestimme, wer dabei sein darf und nicht du." - "Dann gehe ich zum Papa/komme nicht mit." - "Ok, Das ist deine Entscheidung, dann bist du eben nicht dabei."

    Was hätte solche Konflikte eher nicht entstehen lassen?
    Geändert von daisymiller2 (06.01.2021 um 23:09 Uhr) Grund: Zu schnell gewesen...

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    AW: Wird das nie besser??

    Zitat Zitat von daisymiller2 Beitrag anzeigen

    Was hätte solche Konflikte eher nicht entstehen lassen?
    siehe # 12

  5. Inaktiver User

    AW: Wird das nie besser??

    Zitat Zitat von daisymiller2 Beitrag anzeigen

    Was hätte solche Konflikte eher nicht entstehen lassen?
    So einfach ist das nicht zu lösen.

    Wenn dir ein Kind A droht: ich will nicht das Schwester xy mit fährt, dann gehe ich zum Papa.....

    Deine Reaktion: ich bestimme wer mit fährt, nicht Du.....

    Und Kind B dann tatsächlich allein mit fährt.....

    Wie kommt. Das bei den beiden Kindern an?

    Nur mal so ins blaue geraten

    Kind A

    Nicht ernst genommen...... Fühlt sich, als hätte sie verloren und Schwester zudem gewonnen denn die darf jetzt in Urlaub obwohl sie so gemein zu mir war.... Und das Mama das alles gar nicht interessiert - ich soll einfach ruhig sein...

    Mama

    Unfassbar die Streiterei ertrage ich nicht auch noch im Urlaub und erpressen lassen ich mich überhaupt nicht. Dann bleibt sie halt beim Papa, nächstes Mal wird sie sich anders verhalten

    Kind B

    Lacht sich ins Fäustchen, kriegt den Urlaub + ungeteilte Aufmerksamkeit, und Mama ärgert sich über sie. Ich hab gewonnen = gutes Gefühl, und fühlt sich auch noch bestätigt das Schwester die doofe ist

    ............


    Lösung? Da muss ich dich enttäuschen. Denn ich kenne weder dich noch deine Töchter.

    Manchmal ist es so, daß sich Geschwister einfach nicht verstehen. Traurig aber ist dann so..

    Mit geht es darum, daß du Erkennst wo deine Anteile an der Situation sind. Denn wenn du an diesen etwas änderst, wird sich die Dynamik bei euch allen dreien ändern.

    Deine Reaktion war menschlich völlig verständlich.

    Ich glaube das bei der urlaubssituation es bereits zu spät für eine Lösung war. Das ganze hat sich schon lange vorher zu einem unbewussten Muster entwickelt...

    Das wirst du alleine nicht mehr auflösen können

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    AW: Wird das nie besser??

    daisymiller,
    ohne Hilfe von außen wirst du weitere Runden drehen, ohne dass sich etwas ändert.
    Nur du bist in der Lage die Familiendynamik zu durchbrechen, mit Hilfe.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

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    AW: Wird das nie besser??

    Zitat Zitat von daisymiller2 Beitrag anzeigen
    Hmm.... ich muss mir das durch den Kopf gehen lassen...

    Aber vielleicht könntest du mir Alternativen zeigen, wie ich anders reagieren könnte, ohne die Konkurrenz zu befeuern...

    Wenn es um Urlaub oder sonstiges ging und die eine sagte "Ich will nicht, dass die blöde Kuh dabei ist",

    Meine Antwort war, "Ich bestimme, wer dabei sein darf und nicht du." - "Dann gehe ich zum Papa/komme nicht mit." - "Ok, Das ist deine Entscheidung, dann bist du eben nicht dabei."

    Was hätte solche Konflikte eher nicht entstehen lassen?
    Exemplarisch:

    "Ich will nicht, dass die blöde Kuh dabei ist."


    "Oh, wenn Du mit ihr keinen Urlaub verbringen willst, solltest Du nicht mitfahren. Ich habe Dich gerne dabei, dann musst Du aber damit leben, dass Deine Schwster auch dabei ist. Ich werde nicht Deinetwegen Deine Schwester ausladen".


    Was Du stattdessen machst:

    "Ok, damit bist Du jetzt die "Böse", Deine Schwester die "Liebe".

    Klar fühlen sich dann beide bestätigt, dass die jeweils andere eine blöde Kuh ist, die noch dazu von Dir bevorzugt wird.

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    AW: Wird das nie besser??

    Hallo Daisy,

    eines vorweg: Deine Tochter hat das Studium abgebrochen wegen dem Kind und weil sie Heimweh hatte, verstehe ich das richtig? Darf ich mal fragen, wie ihre konkreten Pläne sind?

    Für mich klingt das wie ein Katz und Maus-Spiel. Die beiden können nicht mit- aber auch nicht ohne einander. Das beweist es meiner Meinung nach, dass die zweite Schwester ohne Kind auch Nachhause musste, obwohl überhaupt kein Grund dafür bestand.

    Ich weiß nicht, was ich an deiner Stelle tun würde. Ich wäre extrem sauer und wütend. Ich lasse mir doch nicht von meinen Kindern vorschreiben, wie ich meine Freizeit verbringe und wen ich wie Unterstützung zukommen lasse. Vorallendingen, wenn keine aus offensichtlichen Gründen sich irgendwie beschweren darf. Jeder bekommt von dir die Unterstützung die es anscheinend braucht.

    Aber anscheinend gibt es einen Grund warum sie um deine Gunst buhlen. Aber das sind alles nur Vermutungen.

    Hast du schon mal alle Beteiligten an einen Tisch geholt und gemeinsam die Sachlage besprochen? Nicht nur, die hat aber? Auch mal deine Gefühle und Sachlage den Kindern zu vermitteln? Wenn ja, wie ist es den gelaufen?

    Was sagt den der Vater der beiden dazu?

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    AW: Wird das nie besser??

    Ich denke, es ist zu spät für dich, aleine noch grossartig etwas in dieser Beziehung ändern zu können.
    Für mich war es damals auch zu spät ...aleine hätte ich es nicht durchgehalten, meinen Umgang mit 3 fast erwachsenen Töchtern durchzuhalten ...ich musste mich ändern ...die Töchter wussten, welche Knöpfe sie drücken mussten...

    Ich habe mir für viele Dinge professionelle Hilfe suchen müssen, besonders aber für meinen Umgang mit meinen Kindern!
    Ich hatte ganz tief in mir ein schlechtes Gewissen und starke Schuldgefühle, die meinen Umgang mit den Kindern sehr stark beeinflusst haben, ohne dass ich das wusste ...

    Die Hilfe von Aussen hat mir sehr geholfen ...sie wirkt bis heute nach ...es wird wohl auch so bleiben.
    Unsere innerliches Band ist gewachsen ...es lebt zwar jeder für sich allein oder in seinen Familien ...aber nachdem ich mich "ändern" konnte, nehmen sie mich auch ernst bei dem, was ich sage.
    Das war früher nicht so.
    Ich lasse meinen Unmut zu, wenn mir etwas nicht gefällt, ich kann aber auch anerkennen und sein lassen.
    Das musste ich erst lernen.

    Ich war gezwungen, bei mir zu gucken, wenn ich etwas verändern wollte ...udn das wollte ich ...
    ICH hatte den Töchtern Tür und Tor geöffnet, dass sie mich abfällig und zerstörerisch behandeln konnten und es auf (m)eine selbst zerstöreische Seele traf.
    Allein hätte ich mir nicht helfen können, weder das zu erkennen, geschweige denn, etwas zu verändern.

    Ich stimme den Schreiberinnen zu, die schon geschrieben haben, dir Hilfe zu suchen
    Es ist immer JETZT

  10. User Info Menu

    AW: Wird das nie besser??

    @moonlady
    Was du schreibst, entspricht dem, was ich empfinde. Ich bin wütend, weil ich mir nicht von ihnen vorschreiben lassen möchte, was ich tun und lassen soll. Vor allem bekommen sie ja auch das, wonach sie fragen (Ich habe gestern das Kind genommen UND ich habe den Essay gelesen - warum beklagt man sich da??)

    Gespräche gab es in den Jahren diverse... mit einem Kinder- und Jugendpsychologen (da waren sie 12, haben sich ähnlich aufgeführt, meine Nerven lagen blank, ich HABE Hilfe gesucht - Ergebnis war, ganz normale geschwisterliche Zankereien bei einem sonst engen und guten Verhältnis)

    Ich war selber in Therapie (Ergebnis, ich schaue zu sehr auf meine Kinder, gebe ihnen zu viel Mitsprache. Ich habe also mehr Dinge "bestimmt", schlechtes Benehmen sanktioniert- und "schlechtes Benehmen" war in den allermeisten Fällen im Zusammenhang mit der anderen. Meine Zwillinge sind sonst sehr nett, höflich, wohlerzogen, hilfsbereit).

    Wir hatten Gespräche mit einer Schulpsychologin (sie waren aus dem Ausland zurückgekommen, da waren sie 16, und die Situation eskalierte. Sie konnten nicht zusammen, die eine wollte zum Papa, machte einen Rückzieher, worauf die andere sagte, dann geht sie, aber nur nicht mehr dieses Theater)

    Wir waren bei einer Paar- und Familientherapie (die beiden weigerten sich, irgendwo hinzugehen, schließlich waren ja wir das Problem), da wurde einerseits Verständnis für die Situation der Zwillinge gestärkt- Probleme mit der identitätsfindung, Abgrenzung, Schwierigkeiten, mit einem "Doppelgänger" durchs Leben zu gehen- und wir würden als Paar gestärkt, dem standzuhalten. Es würde ja besser werden, wenn sie älter und unabhängiger werden, mehr ihren eigenen Weg gehen.

    Immer wieder war auch der Vater in die Gespräche involviert, war oft genug auch Ziel ihrer Attacken, meistens blockt er ab, da sowieso nicht direkt vor Ort, manchmal aber ähnlich am Verzweifeln wie ich/wir.

    Die Anlässe ändern sich, der Hintergrund ist immer der gleiche. Die andere kriegt mehr - Aufmerksamkeit, Anerkennung, Geld, Respekt. Die Vorwürfe an die andere auch- sie macht alles, was ich auch mache/will, nimmt mir meine Ideen, Freunde etc. Und das von BEIDEN (das KANN nicht gleichzeitig auf beide zutreffen, aber das Empfinden ist gleich).

    Seit sie nicht mehr zuhause wohnen, erkenne ich an, dass ich dieses Problem nicht lösen kann. Ich habe sie beide ermutigt, sich Hilfe zu suchen (insbesondere diejenige, die jetzt ein Kind hat, hat ganz schön mit sich selbst zu kämpfen, weiß nicht so recht, was mit sich anfangen, schwankt zwischen zukunfts- und Versagensängsten und dem Wunsch, "es allen zu zeigen"). Ich habe sie seit dem Abi mehrfach, insbesondere in krisenhaften Situationen fast gedrängt, sich Hilfe zu suchen (Studium abgebrochen, Schluss mit dem Freund und den ganzen Tag nur im Bett liegen und verzweifeln IST eine krisenhafte Situation und wenn man nach Monaten zwischen depressiven Phasen und Aggression, die sich an der Mutter entlädt, schwankt und es ist keine Besserung in Sicht, und meine Unterstützung bringt nichts, da ist Hilfe von außen angebracht). Leider verliefen drei bisherige Versuche dann so, dass sie nach ein, zwei Gesprächen kam und meinte, sie hätte ja gar kein Problem, nur ihre Familie wäre das Problem.

    Wir könnten auch damit leben. Soll sie sich abgrenzen, machen was sie will, wir (Eltern/Stiefeltern) halten uns raus, unterstützen sie finanziell und lassen Sie machen. Aber dann gibt es das nächste Problem. Mit dem Kind. Dem Freund. Der Ausbildung. Dem Leben an sich. Sie ist einsam, weiß nicht, was anfangen und allen anderen, insbesondere ihrer Schwester geht es gut. Sie schreit und hofft, irgendeiner eilt zu Hilfe. Mein Sohn und ich helfen gern, ziehen uns aber beide immer mehr herzurück,schließlich ist es ihr Leben und sie muss irgendwann ohne unsere Unterstützung auskommen. Ihre Schwester hilft noch mehr, will dafür aber Dank und Anerkennung und bekommt eher das Gegenteil und dann haben wir das Drama und ich soll es bitte ändern.

    Das ganze funktioniert übrigens auch mit vertauschten Rollen oder mit 9000 km Distanz zwischen den beiden.

    Wenn ich irgendjemandem davon erzähle, der sie nur flüchtig kennt, unsere Freunde, früher Lehrer oder eben auch Therapeuten, mag derjenige es gar nicht so recht glauben, dass diese freundlichen, sanftmütigen jungen Frauen zu so rasenden Furien werden können.
    Und ich selber leide und hoffe immer noch, sie beruhigen sich, weil ich manchmal echt Angst habe, sie tun sich womöglich selbst oder gegenseitig was an.

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