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    AW: Große Sorge um erwachsene Tochter

    Die wollen vermutlich alle das Baby sehen, aber subito, darauf hat "man" doch einen Anspruch als Verwandte(r) ...................

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

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    AW: Große Sorge um erwachsene Tochter

    Zitat Zitat von Countrygirl45 Beitrag anzeigen
    Ich wollte ihr eben ersparen, was mir passiert ist. So lustig ist es nicht, Ausbildung neben dem Kind, keine Geld weil der Vater nicht zahlt, Stress mit der Ex-Schwiegermutter weil die auf das Kind schaut und für mich auch nur "Prügel" verbal übrig hatte.Country
    Ich kann das schon ein Stück weit verstehen, gerade wenn man da selbst durch musste. Ist aber eher kontraproduktiv.
    Obwohl sich Geschichten manchmal doch auch wiederholen.
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

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    AW: Große Sorge um erwachsene Tochter

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir vorstelle, meine Mutter hätte mir, als ich 20 war, in den Ohren gelegen, ich solle gefälligst Cousin X und Tante Y anrufen, ich wäre maximalgenervt gewesen und hätte nicht nur den Cousin und die die Tante nicht mehr angerufen, sondern auch meine Mutter eine ganze Weile nicht.

    Ich MAG den Cousin und die Tante nämlich nicht. Und ja, das ist erlaubt, das ist mein gutes Recht.



    Ein anderer möglicher Grund, weshalb sie die Verwandten nicht anruft: sie mag diese Leute nicht. Und wie gesagt: das ist erlaubt. Man darf eigene Verwandte nicht mögen. Man darf an eigenen Verwandten nicht interessiert sein. Es gibt keinen Grund, zu jemandem Kontakt zu halten, mit dem man eigentlich nichts Gemeinsames hat und der einem wenig sympathisch ist, nur aus dem einzigen Grund, weil man ein paar Gene miteinander teilt.
    @Horus
    JA - bin ich absolut bei Dir.
    Es ist sicher so, dass ich mich aus lauter Höflichkeit und Dankbarkeit (das fordert insbesondere die Oma meiner Tochter ein....ICH muss dankbar sein, weil ich ohne ihre Hilfe NIEEE mein Studium hätte machen können, nicht arbeiten und und und...) NIE abgrenzen konnte.

    Der Vater meiner Tochter geht kaum mehr zu seiner Mutter, meine Tochter meldet sich auch nicht bei ihr und ich ICH gehe aus oben genannten Gründen. Die haben sonst niemand mehr.

    Country

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    AW: Große Sorge um erwachsene Tochter

    möglicherweise solltest du dich auch mal fragen, ob du mit deinem (wenn) verhalten evtl. deine tochter von dir weg treibst.
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht

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    AW: Große Sorge um erwachsene Tochter

    eventuell?

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    AW: Große Sorge um erwachsene Tochter

    Ich kenne derzeit einige Frauen, von denen sich die erwachsenen Töchtern losgesagt haben.
    Die Töchter beklagen, dass sie von den Eltern (oder Mutter) nur geliebt wurden, wenn sie sich so vehalten haben, wie gefordert.
    Liebe gegen Wohlverhalten.
    Ich habe 3 erwachsene Kinder und ich würde auch einiges anders machen. Aber das behalte ich für mich.
    Und wenn mir einer sagen würde, ich werde, wenn ich so weitermache, so, wie mein asozialer Vater...
    ich wäre schon weg.

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    AW: Große Sorge um erwachsene Tochter

    Du willst, das Nichtmelden deiner Tochter bei der Verwandtschaft nicht auf dir sitzen lassen, denn so hast du sie nicht erzogen.
    Und?
    Du gestehst deiner Tochter nicht zu, selbst zu entscheiden, ob sie Kontakt haben will oder nicht.
    Warst auch du eine Tochter, die die Erwartungen ihrer Mutter nicht erfüllt hat?

    Diesen Tanz kenne ich aus meiner Vergangenheit. Mutter wiederholte im weitesten Sinne die Geschichte meiner Großmutter und "enttäuschte" diese.
    Bis zu einem gewissen Grad habe auch ich die Geschichte der weiblichen Linie zunächst wiederholt und habe "enttäuscht".
    Ich bekam Anerkennung im Außen, in der Familie könnte man mich ja "lieben" wenn ich nur anders wäre.
    Meine Befreiung: ich habe mich für ein Jahrzehnt komplett aus meiner Ursprungsfamilie gelöst.
    Ich war es leid, zu hören, dass ich wie mein Vater bin. Mein Vater wollte keinen Kontakt, weil ich wie meine Mutter bin.
    Ich bin Sariana, mit Anteilen, Fähigkeiten und auch nicht so netten Seiten, meiner Eltern und ganz viel ich selbst.

    Meine Eltern konnten in der Enttäuschung ihrer gescheiterten Ehe die positiven Eigenschaften des ehemaligen Partners nicht sehen, vielleicht war es zu schmerzhaft dorthin zu schauen.

    Auch ich habe Fehler gemacht, mein Ältester war/ist seinem Vater sehr ähnlich.
    Ich habe mich mit der Familiengeschichte auseinander gesetzt und dafür gesorgt, dass die Melodie des Familientanzes eine andere ist.
    Dazu gehört jedoch, sich mit den Kindern auszutauschen, ihre Meinungen und Ansichten zu respektieren. Das funktioniert nicht via Einbahnstraße.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

  8. Moderation

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    AW: Große Sorge um erwachsene Tochter

    Hi Countrygirl,

    es ist natürlich blöd und beunruhigend, sich für jemanden verantwortlich zu fühlen (oder zu sein: hast du die Sorge oder die Gewißheit, daß jeglicher Ärger, den sie hat, am Ende dein Problem werden wird?) von dem man nicht die Wahrheit erfährt.

    Andererseits ist ihr Lügen aber auch ein deutliches Abgrenzen. Wenn sie darüber lügt, daß es ihr gut geht und alles glatt läuft, möchte sie, daß du denkst, daß es ihr gutgeht und alles glatt läuft! Sie möchte *nicht*, daß du weiterbohrst oder dich einmischst oder was tust. Sie möchte nicht, daß du ihr deine Meinung dazu mitteilst, daß sie ein Haustier hat. Sie möchte nicht hören, was die Großeltern über sie und ihre Situation zu sagen haben. (Und möglicherweise ist die mit dem Baby komplett am Rotieren und hat nicht die Ruhe für regelmäßigen Austausch!)

    Da sie erwachsen ist, ist das auch ihr gutes (oder selbst, wenn nicht so gutes) Recht. Viele Erwachsene würden bessere Methoden als Lügen finden, um sich abzugrenzen, aber mit 24 leben viele noch in der teeniehaften Annahme, daß das einzige Recht auf Privatsphäre, das sie haben, das ist, was sie sich erschleichen können.

    Und, ja, das nervt.

    Überleg dir, was du von dir selber willst, von ihr, von ihren Großeltern (deinen Eltern?).

    Wenn du willst, daß sie weniger lügt, mach es unnötig. Überlege dir, welche Reaktion von dir sie vermeiden will, und fahre diese Reaktion runter. Akzeptiere Abgrenzung. Das hilft nicht von jetzt auf gleich, aber über die Jahre.
    Wenn du willst, daß sie dich an ihrem Leben teilhaben läßt, mache es einfach für sie, indem du großzügig moralische Unterstützung gibst, und innerhalb deiner Möglichkeiten und Bereitschaft Hilfe nur dann, wenn sie angefragt wird.

    Ist es OK für dich, daß deine Eltern dich als Mittelsfrau einspannen und das Verhalten deiner erwachsenen Tochter bei dir abladen? Erwarten sie, daß du an deine Tochter weitergibst, was sie sagen? Tust du es? Was sagst du ihnen? (Ganz freche Frage: Sagst du ihnen die Wahrheit, wenn sie mit ihren Nachfragen nerven oder Sachen wissen wollen, die du ihnen nicht sagen kannst oder willst?) Kannst du ihnen das vielleicht abgewöhnen?

    Heftiger gesagt, deine Verwandschaft instrumentalisiert dich, sie laden immer noch ihre Unzufriedenheit mit deinem Ex bei dir ab und verwenden die Tatsache, daß du mal mit ihm zusammen warst, als Argument für deine Verpflichtungen ihnen gegenüber, und du findest das normal.

    Die Direktorin der Schule hat dich auch als Mittelsfrau eingespannt. Das ist einmal OK, bei jungen Erwachsenen. "Ich sage ihr, daß Sie sich bei Ihnen melden muß, dann können Sie auch ihre aktuellen Kontaktdaten von ihr erfragen." Aber es soll kein Dauerzustand werden, und vor allem nicht dein Problem. "Die Direktorin hat *mich* angerufen, weil sie von dir eine anständige Abmeldung braucht und dich nicht erreicht hat. Kannst du sie einfach mal zurückrufen und das regeln, oder brauchst du dabei Hilfe? Ich glaube nicht, daß sie dir den Kopf abbeißen will, sie muß nur ihren Papierkram in Ordnung bringen."

    Was willst du für dich?
    Deine Tochter ist erwachsen, hat eigene Familie, hat einen Schulabschluß, eine Ausbildung, einen Job (oder ist in Elternzeit?). Eigenes Geld, eigene Wohnung (vermutlich?). Einen Partner, der (hoffentlich) gut für sie ist. Vertrauen ist schwer, aber nicht zu vertrauen macht *dich* kaputt. Vertrau zumindest ihrer Fähigkeit, sich durchzuwursteln.
    Es ist also mal Zeit zu gucken, was du für dich möchtest, und *das* umzusetzen.

    Es wird nichts dadurch besser, daß du dir Sorgen machst. Überleg dir ein *gutes* Szenario, in dem sie lebt, und stell es dir vor.

    Wenn du jedesmal in kalten Schweiß ausbrichst, wenn das Telefon klingelt, weil du fürchtest, daß es deine Tochter in einer akuten und existentiellen Krise ist, um die du dich kümmern mußt -- überlege, wie realistisch ist das, was kannst du tun, was willst du tun, und brauchst/hast du selber Hilfe und Unterstützung, oder solltest du dir welche holen, um mit diesen Gedanken besser klarzukommen?

    Ich würde allerdings, gegen die Sorge, daß du nicht umhin können wirst, dich verantwortlich zu *fühlen*, dir raten einen Notfallfonds für sie aufzubauen, denn falls es kracht und du von dir erwartest, sie aufzufangen, sollte dich das nicht zusätzlich dadurch unter Streß setzen, daß du nicht die Mittel hast. Wenn alles glatt läuft und das Geld nie gebraucht wird, ist es für den Enkel. (Sag ihr nicht, daß es da ist. Warte, bis du ihr vertraust, oder dir zumindest sicher bist, daß ihr das so peinlich ist, daß so ein Notfallfonds existiert, daß sie es als Motivation nimmt, ihn nie zu brauchen!)
    Geändert von wildwusel (03.12.2020 um 11:02 Uhr)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Große Sorge um erwachsene Tochter

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich würde allerdings, gegen die Sorge, daß du nicht umhin können wirst, dich verantwortlich zu *fühlen*, dir raten einen Notfallfonds für sie aufzubauen, denn falls es kracht und du von dir erwartest, sie aufzufangen, sollte dich das nicht zusätzlich dadurch unter Streß setzen, daß du nicht die Mittel hast. Wenn alles glatt läuft und das Geld nie gebraucht wird, ist es für den Enkel. (Sag ihr nicht, daß es da ist. Warte, bis du ihr vertraust, oder dir zumindest sicher bist, daß ihr das so peinlich ist, daß so ein Notfallfonds existiert, daß sie es als Motivation nimmt, ihn nie zu brauchen!)
    So ähnlich hab ich das auch gemeint mit dem Geld, ich finde schon, dass man sein Kind in solchen Momenten dann auffangen darf ohne dass es Einmischung ist. Aber eben quasi geheim. Im Falle, dass alles schick ist, kann man vielleicht selbst einmal davon profitieren.

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    AW: Große Sorge um erwachsene Tochter

    Zitat Zitat von Countrygirl45 Beitrag anzeigen
    Der Vater meiner Tochter geht kaum mehr zu seiner Mutter, meine Tochter meldet sich auch nicht bei ihr und ich ICH gehe aus oben genannten Gründen. Die haben sonst niemand mehr.
    das ist aber dein problem, wenn du meinst das verhalten anderer ausgleichen zu müssen.
    ich finde das schräg, sich nach so langer zeit, wie lange bist du von deinem ex getrennt, sich noch um die schwiegereltern kümmern zu müssen.
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


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