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    AW: Schwiegermutter- vom tollen Verhältnis zur Katastrophe

    Zitat Zitat von Niehagen Beitrag anzeigen
    Also mir kommt das auch komisch vor, dieses Verhalten der Schwiegermutter.
    Und nein, meine Gedanken gehen keineswegs in irgendeine sexuelle oder Missbrauchsrichtung, falls das Deine Befürchtung ist.

    Ich sehe da nur wieder einmal eine ungute Dominaz dieser Frau durchschimmern.
    Und Opa wird "ausgelagert". Ja toll! Armer Kerl der. Aber er scheint eh Nix (mehr) zu Lachen zu haben in dieser Ehe.
    Schwiegervater tut mir leid.

    Ich kann nur hoffen, dass sich die Enkelin alsbald diesem Oma-Würgegriff entziehen kann, spätestens als Teenager.
    Von der Analyse her ist das so, meiner Meinung nach. Der Opa leidet nicht direkt drunter. Er kennt es nicht anders. Sie leidet glaube ich auch nicht. Natürlich genießt sie die absolute Aufmerksamkeit und Führsorge. Die bekommt sie bei uns natürlich auch, bei der Oma aber im höherem Maße. Ob und wie Grenzwertig das ist, vermag ich derzeit nicht beurteilen.

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    Das ist jetzt echt ein Nebenschauplatz und keiner, der für die TE offenbar relevant ist: für mein Gefühl ist eine Sechsjährige eigentlich zu alt dafür, Sechsjährige suchen diese Nähe meiner Erfahrung nach nicht mehr. Aber wenn es für das Mädchen ok ist, ist es ok. Jedenfalls wäre jetzt ein schlechter Zeitpunkt, da was zu ändern. Aber sie wird älter und es WIRD ein Thema werden
    Danke, Blila für deine Sichtweise. Ja, es ist ein Nebenschauplatz. Und ich sehe es eigentlich nicht wirklich kritisch, weil die Kleine schon gerne bei Oma schläft und durchaus in der Lage ist Grenzen zu setzen, zumindest uns gegen über.
    Die Schlafsituation ist nicht ganz gewöhnlich und zeigt natürlich die Dominanz von ihr, daher wollte ich es mal beleuchtet haben. Ich möchte zumindest in der Zukunft wirklich im Sinne meiner Tochter handeln.

  2. Moderation

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    AW: Schwiegermutter- vom tollen Verhältnis zur Katastrophe

    Nein der Schwiegervater tut mir nicht leid.

    Er wird seine Frau freiwillig geheiratet haben und ist ebenso freiwillig bei ihr geblieben, es gehört immer eine komplette Familiengeschichte dazu zu verstehen, warum wer welche Rolle in einer Familie spielt und warum man sich diesen und keinen anderen Partner gesucht hat.


    Trotzdem kann man seine Rolle neu gestalten und abwarten, wie sich das Familiengefüge dann verändert.
    Denn man kann immer nur das eigene Verhalten verändern nicht gezielt das der anderen - aber durch die Verändung des eigenen Verhalten verändert sich auch etwas bei den anderen und das ist sehr spannend, wenn man es schon mal erlebt hat. Denn Verhältnisse sind immer dynamsich, auch wenn man sich das selbst erst mal nicht vorstellen kann.
    Lassen Sie mich niemals in den gewöhnlichen Fehler verfallen, zu meinen, dass ich verfolgt werde, wann immer mir widersprochen wird. Ralph Waldo Emerson

    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

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    AW: Schwiegermutter- vom tollen Verhältnis zur Katastrophe

    Zitat Zitat von Loop1976 Beitrag anzeigen
    zeit, die karten neu zu mischen. die vergangenheit ist nicht mehr relevant.
    da nutzt es auch nichts, immer irgendwelche dinge in den raum zu werfen, die viel raum für spekulationen lassen.
    es zählt doch akutell, wie ihr die zukunft gestalten möchtet.
    Doch! Um den Umgang mit der Schwiegermutter in der Zukunft zu gestalten, vor allem im Hinblick auf meine Tochter, nutzt mir die Beleuchtung der Vergangenheit sehr viel. Fragen, wo und wie wurde ich manipuliert? Aber auch wo und wie wird vielleicht meine Tochter manipuliert, werde ich mir stellen und zumindest versuchen zu beantworten. Nicht jede Manipulation muss schädlich sein.
    Aber sie müssen doch zumindest mal angeschaut werden.

    Vielleicht ich für dich alles ganz klar, wie es in der Zukunft weitergehen kann ohne nochmal zurückzublicken. Für mich eben nicht.

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    AW: Schwiegermutter- vom tollen Verhältnis zur Katastrophe

    Zitat Zitat von inavonEdumbran Beitrag anzeigen
    Vielleicht ich für dich alles ganz klar, wie es in der Zukunft weitergehen kann ohne nochmal zurückzublicken. Für mich eben nicht.
    da habe ich mich missverständlich ausgedrückt.
    ich habe es aber auch vor diesem post schon deutlich gemacht.
    es nutzt jetzt nichts, hier (!) jede verfehlung (?) der schwiegermutter zu veröffentlichen.

    sie schläft da im ehebett, na und? war auch mein erster gedanke. aber wenn du es nicht willst, wirst du das ansprechen müssen.
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht

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    AW: Schwiegermutter- vom tollen Verhältnis zur Katastrophe

    Zitat Zitat von inavonEdumbran Beitrag anzeigen
    Die Hauptarbeit ist eigentlich der Garten. Da ist schon viel zu tun.
    (...)
    Der Vater braucht vor allem beim Papierkram Hilfe, weil er zunehmend den Überblick verliert.
    Das hatte ich vorher schon verstanden, @ina.

    Deshalb galt meine Frage ja dem tatsächlichen Zeitaufwand, von dem ich zumindest nach wie vor keine Vorstellung habe.

    Wenn Dein Mann hier Änderungsbedarf hat, dann muss er eben auch den Eltern gegenüber konkret werden.
    Heißt, der Mutter ggfs. einen Dienstleister empfehlen - und mit dem Vater einen zeitlichen Rahmen für den Papierkram vereinbaren.

    Wenn er zu verstehen gibt, dass er es ernst meint, dann wird er auch ernst genommen werden.

    .

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    AW: Schwiegermutter- vom tollen Verhältnis zur Katastrophe

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen


    Ich hab jetzt das EP nochmal gelesen- und ICH frag mich, WAS bei der TE geschehen ist, dass das alles so eskaliert ist.
    Offenbar lief es nun 12 Jahre "gut" und sie kam mit allem zurecht.
    Und dann wandelt es sich vom Paulus zum Saulus - und alles knallt auseinander?
    (...)
    Wieso ist das nun so ein Schlachtfeld?
    Die Aufreger vom Samstag finde ich auch überzogen.......- ich bleib dabei- die TE sollte mal schauen, um was es bei ihr eigentlich geht.
    Zitat gekürzt.

    Ich beleuchte das nochmal. Weil es von mir anscheinend nicht richtig rübergebracht wurde.

    Wie gesagt, hatte es uns gereicht und wir haben sozusagen die Regel gebrochen und ihr den Schwamm, der wie immer über alle unausgesprochenen Konflikte drüber sollte, aus der Hand gerissen. Soweit "normal". Manchmal reicht es eben einfach.

    Was darauf folgte war die Verwandlung von Dr. Jekyll zu Mr. Hyde. Aus der überaus (um nicht zu sagen über-überaus) fürsorgenden, warmherzigen und liebevollen Mutter, Oma und Schwiegermutter wurde buchstäblich ein Monster. Dieser Schwenk hatte etwas wahnhaftes, krankhaftes an sich. Da war wirklich nur noch eine hässliche Fratze. Diesen Satz hat mein Mann sogar so gesagt.

    Diesen Persönlichkeitswechsel habe ich bei ihr noch nie erlebt. Mein Mann kannte das nur im Bezug auf seinen Bruder.
    Die Beschimpfungen, die dann im Anschluss nur auf mich abzielten waren voller Hass. Das hat nichts mehr mit einer Meinungsverschiedenheit oder Streit zu tun in den man einfach nur aufgebracht ist. Manchmal hat man ja mal eine Meinungsverschiedenheit und reagiert über. Das hier war anders. Mein Mann ist zwei Tage später nochmal hingegangen, um rauszufinden, ob sie es etwas relativiert. Aber das Gegenteil war der Fall und da hat sie mit dem Testament gedroht.

    Da ist uns klar geworden, dass sie ihn (uns) mit Gewalt wieder in die Spur drängen will. Mit ihren letzten Möglichkeiten, und nur mit Drohungen. Dabei wären wir doch zu jederzeit mit Gesprächen auf Augenhöhe bereit gewesen.

    Der Kontrast zwischen diesen beiden Persönlichkeiten in ihr, haben mich wirklich umgehauen. Seitdem bin ich ziemlich aus dem Tritt und stelle alles infrage was sie angeht.

    Und wenn ihr meint, ich solle das Drama rausnehmen. Das ist sicherlich der nächste Schritt. Deshalb bin ich um konstruktive Hilfe und auch Kritik dankbar.

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    AW: Schwiegermutter- vom tollen Verhältnis zur Katastrophe

    Ina, ich wollte dich nicht kritisieren, wie ihr das Wurstbeispiel gehandhabt habt, wirklich nicht. Das war nur ein Aufhänger. Ich hätte auch ein völlig fiktives Beispiel nehmen können, um meine Hauptaussage rüberzubringen: pick your battles. Vor allem, da ihr bis jetzt noch gar keine - oder so gut wie keine - Konflikte mit ihr ausgetragen habt, ist es wichtig, dass ihr jetzt nicht ins Gegenteil verfallt und jeden aufbrechenden oder möglichen Konflikt austragt, um Grenzen zu setzen. Das ist nicht nötig und daran geht ihr kaputt, rein energiemässig. Sondern diskutiert - also dein Mann und du - welche Punkte euch wichtig sind, wo ihr was nachhaltig ändern möchtet, und diese Konflikte tragt ihr dann konsequent aus. Was euch hingegen weniger wichtig ist, dort seid nett und lächelt.
    Man sollte dort nachgeben, wo es einem nicht viel kostet, um bei den Punkten, die einem wichtig sind, hart bleiben zu können.

    Gerade wenn die Schwiegermutter im Konflikt zu schreien und massiv auszuteilen beginnt, ist es wichtig, die eigenen Kräfte gesammelt zu halten und nicht bei jedem Punkt so etwas zu provozieren.
    Und: wenn es passiert, dann tritt innerlich einen Schritt hinter und neben dich, stell dir vor, du beobachtest ein Theaterstück und amüsiere dich innerlich über ihr Getue. Das gibt dir innerlich Distanz und verhindert, dass du emotional darin verstrickt wirst.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

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    AW: Schwiegermutter- vom tollen Verhältnis zur Katastrophe

    Zitat Zitat von Loop1976 Beitrag anzeigen
    es nutzt jetzt nichts, hier (!) jede verfehlung (?) der schwiegermutter zu veröffentlichen.
    Jede Verfehlung erzähle ich hier bestimmt nicht. Nur die Sachen, zu denen ich derzeit keine richtige Meinung habe aber in mir arbeiten. Ich dachte dafür ist das Forum da?

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    AW: Schwiegermutter- vom tollen Verhältnis zur Katastrophe

    Ich glaube, sie hat einfach ihren Willen nicht bekommen und reagiert wie ein Kleinkind.
    Um nicht zu sagen, sie wird ausfallend und pocht so auf ihr Recht.

    Wir haben auch solch ein Exemplar in der Familie.
    Kurt hat sich mit seinem Bruder überworfen, obwohl er - so sieht es der Rest - im Unrecht ist.
    Das würde Kurt aber nie im Leben zugeben.

    Ich würde mich an eurer Stelle zurückziehen.
    Wenn sie auf die Hilfe deines Mannes angewiesen sind, werden sie sich schon melden.
    Und wenn nicht, dann muss man das akzeptieren oder klein beigeben.
    Für immer ab jetzt!
    "Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein.
    Bei allem was du machst. Und wenn's so richtig Scheiße ist dann ist
    wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am Allerschönsten ist,
    da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment." ♫



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    AW: Schwiegermutter- vom tollen Verhältnis zur Katastrophe

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Das hatte ich vorher schon verstanden, @ina.

    Deshalb galt meine Frage ja dem tatsächlichen Zeitaufwand, von dem ich zumindest nach wie vor keine Vorstellung habe.

    Wenn Dein Mann hier Änderungsbedarf hat, dann muss er eben auch den Eltern gegenüber konkret werden.
    Heißt, der Mutter ggfs. einen Dienstleister empfehlen - und mit dem Vater einen zeitlichen Rahmen für den Papierkram vereinbaren.

    Wenn er zu verstehen gibt, dass er es ernst meint, dann wird er auch ernst genommen werden.

    .
    Ok, da habe ich dich missverstanden. Der Zeitaufwand ist nicht gleichmäßig verteilt und vieles bekomme ich nicht mit. Laut seiner Aussage sind das so 10 Stunden im Monat. Manchmal 1-2 Monate gar nichts, dann aber auch mal das doppelte, wenn was ist. Wobei die Zeit das eine ist, die ständige "Rufbereitschaft" das andere.

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