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21.08.2020, 12:57Inaktiver User
AW: Erstes Enkelkind - ich darf nicht teilhaben
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21.08.2020, 12:58
AW: Erstes Enkelkind - ich darf nicht teilhaben
Eltern, besonders Mutter, zu werden, ist ein Prozess, der in der Schwangerschaft beginnt und in der Neugeborenenzeit weitergeht. Ganz besonders mit dem ersten Kind, ist das eine intensive psychische und körperliche Erfahrung, die darauf zugeschnitten ist, dass man das zugewandte, sensitive, aber auch abgegrenzte Elternteil wird, das das Neugeborene braucht.
Eltern zu werden, ist etwas anderes, als bereits Eltern geworden zu sein und die Kraft dieser Erfahrung, das Gefühl von Kompetenz, Gelingen, Verbindung bereits in sich zu tragen.
Eine Fehlgeburt kann diese Entwicklung empfindlich stören, dann kann die nächste Schwangerschaft eine besonders verletzliche Zeit sein, in der viel Kraft und Fokus darauf verwendet wird, sich optimal auf das Mutterwerden einzustimmen,
Meiner Einschätzung nach wird hier zu früh zu viel erwartet, und dabei geradezu der Grundstein für eine spätere schlechte Beziehung gelegt.
Etwas mehr Abstand und Gelassenheit wären sicher hilfreich. Gerade wenn man weiß, dass man sich leicht mal wie die zweite Geige fühlt, wäre es sinnvoll, erst mal die Bedürfnisse der werdenden Eltern zu sehen (hier vor allem: der Mutter) und zu begreifen, dass keine besondere Kränkung intendiert sein muss, sondern einfach ein wichtiger Prozess im Gange ist, der für das prospektive Enkelkind auch ganz wesentlich sein wird.that was the river - this is the sea
Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum
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21.08.2020, 13:05
AW: Erstes Enkelkind - ich darf nicht teilhaben
In jeder Familie gibt es auch Streit. Ich z.B. haben keinen Kontakt mehr zu meiner Herkunftsfamilie - aus guten Gründen. Ich spreche niemandem ab, dass manchmal einfach die Chemie nicht stimmt.
Ich gehe zumindest bei einigen hier nur davon aus, dass sie die Schwiegereltern per se als "Problem" empfinden - vielleicht weil sie anderer Meinung sind etc. Das ist schade.
Und ja, es gibt durchaus Menschen, die möchte man nicht im Umfeld seiner Kinder haben - meine Mutter ist z.B solch ein Mensch. Da muss man dann Grenzen setzen.
Es ist immer schwierig, wenn man sich auf das Schreiben beschränken muss, da ist die Gefahr groß, dass manches falsch gedeutet wird.LG Sonnenblume
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21.08.2020, 13:16
AW: Erstes Enkelkind - ich darf nicht teilhaben
nun, das kann stimmen, aber auch nur dramatisch erfunden sein. Fürs Forum
Oder ein Teil der Wahrnehmung.
Oder es gab Gründe, die verschwiegen werden, weil dann der User, der das so beschrieben hat, nicht mehr als Opfer da stünde.
Oder der User kennt die Gründe nicht. Will sie nicht kennen.
Sollte es bei dir so kommen, dass du das Baby nicht halten dürftest - du kannst fragen "Warum darf ich das Baby nicht halten?"
Wir lesen hier immer nur einen (kleinen) Teil des Geschehens, der als "Wahrheit" bezeichnet wird. ....
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21.08.2020, 13:18Inaktiver User
AW: Erstes Enkelkind - ich darf nicht teilhaben
Na ja, wir hören hier halt immer nur eine Seite.
Ab und an kann man hier (Schwieger)töchter lesen, die sich über "übergriffige" (Schwieger)mütter beschweren oder über Großeltern, die sich so garnicht für das Enkelkind interessieren, weil sie in der Welt rumreisen oder noch im Beruf stehen. Ist dann auch nicht recht. Es kommt also wohl wie so oft auf den Blickwinkel an.
Was den Kontakt zu den Großeltern angeht: ich denke, das wird teilweise überbewertet. Schön wenn es gut läuft, keine Frage, aber wenn nicht, ist es keine Katastrophe. Ich hatte keinen Kontakt zu meinen Grpßeltern, sie haben viele hundert Kilometer entfernt gewohnt, keiner hatte Telefon, es wurden ab und an Briefe geschrieben. Mir fehlt nichts und ja, aus mir ist ein ordentliches Mitglied dieser Gesellschaft geworden
!
Meine eigene Mutter gehört zur Katrgorie "übergriffig". Gott sei Dank haben meine Eltern nicht bei mir um die Ecke gewohnt (ca. eine Stunde Autofahrt entfernt), so war das einigermaßen zu regeln. Sie machten Geschenke für meine Tochter, die ich nicht wollte, mit denen meine Tochter auch nie gespielt hat, aber die Großeltern wussten es ja besser....... Meine Mutter ist eine Person, die keinerlei Interessen hat, der Mittelpunkt ihrer Welt ist das Enkelkind (nach wie vor, inzwischen ist sie dement).
Sonnenblume, du bist noch recht jung, was haben denn dein Mann und du für Pläne für die Zukunft ? Seid ihr noch berufstätig ? Kümmert euch in erster Linie um euer Leben, dann wird es auch was mit den Enkeln !
Gruß Elli
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21.08.2020, 13:27
AW: Erstes Enkelkind - ich darf nicht teilhaben
Ich denke, daß sich das im RL ungefähr die Waage halten wird, wie wer mit wem klar kommt.
Mein Mann und ich haben z.B. beide wirklich richtig Pech mit unseren jeweiligen Schwiegerfamilien und aus gutem Grund zu beiden Seiten keinerlei Kontakt mehr.
Liegt vielleicht in der Natur Deines Stranges, daß hier doch Einige mitschreiben, die sehr unter ihrer Schwiegermutter gelitten haben.
*** Als ich die Hand eines Menschen brauchte, reichte mir jemand seine Pfote *** 
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21.08.2020, 13:27
AW: Erstes Enkelkind - ich darf nicht teilhaben
Mein Mann ist noch berufstätig, ich habe bis vor einem Jahr auch noch gearbeitet, bin seitdem aber krankgeschrieben und werde EMR beantragen.
Mein Mann und ich reisen gerne, vor allem seitdem die Kinder erwachsen sind. Das wollen wir auch weiterhin. Ansonsten sind wir zufrieden mit dem, was wir uns geschaffen haben. Wir sind gerne Zuhause und genießen den Garten und unsere Ruhe - bei 3 Kindern war ja immer was los.LG Sonnenblume
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21.08.2020, 13:55
AW: Erstes Enkelkind - ich darf nicht teilhaben
Diesen Post von Mary solltest du dir sehr gut durchlesen, Sonnenblume. Darin steht, was für DICH jetzt wichtig ist und womit DU gerade die Beziehung gefährdest (und nicht etwa die ST).
Ob irgendwelche Leute ihre Enkel auf den Arm nehmen dürfen...geschenkt, darum geht es bei dir doch gar nicht.
Du wirfst dich auf Scheinprobleme und stellst dich nicht dem eigentlichen Thema.
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21.08.2020, 14:01Inaktiver User
AW: Erstes Enkelkind - ich darf nicht teilhaben
Ja, und oft genug mit Begründungen, bei denen man sich als neutraler Beobachter von außen nur an den Kopf langen kann. Das ist es ja.
Ich hab im übrigen keine Veranlassung, für irgendwen Partei zu ergreifen, ich bin mit meiner Schwiegermutter nicht gut ausgekommen, und hab selbst keine Schwiegertochter.
Aber als Oma mein Enkelkind nicht auf den Arm nehmen zu dürfen, das würde mir das Herz brechen.
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21.08.2020, 14:03



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