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  1. VIP

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    AW: Tochter einer Kollegin wird geschlagen

    Hilfestellung bei psychischer/physischer Gewalt in der Beziehung:
    re-empowerment.de - Forum von und fr Frauen gegen Partnerschaftsgewalt
    „Wo zwei Schwestern zusammen gehen, kann sie kein Tiger reißen“ koreanisches Sprichwort, gelesen in „Mama Superstar“

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    AW: Tochter einer Kollegin wird geschlagen

    liebe bellatrix, du hast mich missverstanden.

    es geht nicht um therapie. sondern um sich mit dieser mentatlität auseinander setzen.

    durchaus möglich, dass eine solche anlaufstelle den herrn schon wegen anderer dinge auf dem schirm hat.

    eine beratung bei der örtlichen polizei ist unverbindlich und verpflichtet zu nichts.

    für mein kind (in diesem fall deine kollegin) würde ich das tun.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

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    AW: Tochter einer Kollegin wird geschlagen

    Auch ich empfehle 1001geschichte.de . Dort kann die Tochter (oder auch die Mutter) nachlesen, wie es anderen Frauen ergangen ist und auch Kontakt zu ihnen aufnehmen. Das Forum ist sehr hilfreich, wenn es darum geht, eine ausbeuterische Beziehung zu erkennen und sich daraus zu befreien.

    Zuweilen wird auf der Seite allerdings ein Ton angeschlagen, der mir missfällt. Natürlich sind Eritreer, Syrer, Afghanen, Tunesier nicht von Natur aus schlechte Menschen, auch wenn sie in aller Regel nach anderen Werten leben als wir. Nur haben wir wenig Kontakt zum rechtschaffenen afghanischen Arzt, zur syrischen Lehrerin oder zu eritreeischen Studierenden in Deutschland. Diejenigen, die hier gezielt Bezness betreiben, sind eben eine ganz bestimmte (kriminelle) Sorte. Falsche Vorstellungen von westlicher Lebensweise und Sexualmoral sowie die grenzenlose Naivität mancher Frauen tun ein Übriges.

    Ich hoffe sehr, die Tochter lässt sich doch noch helfen. Manchmal ist aber tatsächlich Hopfen und Malz verloren. Leider.
    Regelmäßige Lektüre von Frauenzeitschriften kann zur Verblödung führen.

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    AW: Tochter einer Kollegin wird geschlagen

    Zitat Zitat von brighid Beitrag anzeigen

    es geht nicht um therapie. sondern um sich mit dieser mentatlität auseinander setzen.
    Genau das finde ich nicht. Zum einen ist das Verhalten dieses Menschen sicher nicht mit der "Mentalität" der Eritreer zu erklären. Es hat viel mehr damit zu tun, unter welchen Umständen und mit welchen Erwartungen Menschen aus sehr unterschiedlichen Kulturen aufeinander treffen.

    Zum anderen lenkt es die Gedanken auch in die völlig falsche Richtung. Es ist eigentlich völlig egal, warum dieser Mann so ist, wie er ist. Sie wird ihn sowieso nicht ändern können. Viel wichtiger ist doch die Frage, warum die Frau sich das gefallen lässt. Und noch wichtiger: Wie sie aus der Sache rauskommt.
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    AW: Tochter einer Kollegin wird geschlagen

    welche knöpfe drückt der typ bei der jungen frau? welches schema bedient er um sich durchzusetzen? an welchem punkt ist es nicht die einzigartigkeit dieser beziehung sondern methode in seinem kulturkreis.

    mit reiner konfrontation - wird niemand der jungen frau helfen können. helfen zu erkennen, dass es eben nicht die mentalität sondern die persönlichkeit dieses menschen ist.


    helfersyndrom, sich aufopfern für andere, sich von der andersartigkeit blenden lassen- das zu erkennen. da möchte ich meinen beitrag verstanden wissen.



    sie wird nur dann aus dieser beziehung rauskommen wenn sie das auch will. so lange wie sie glaubt, dass sie ihn vermeintlich retten kann bis .................................

    sind alle rettungsversuche nur vermeintliche angriffe auf die beziehung und er kommt dann vermutlich auch mit sätzen wie: ich wusste es doch: auf deutsche frauen kann man sich nicht verlassen, du liebst mich nicht wirklich usw.
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    AW: Tochter einer Kollegin wird geschlagen

    Zitat Zitat von Rotbuche Beitrag anzeigen
    Es ist eigentlich völlig egal, warum dieser Mann so ist, wie er ist. Sie wird ihn sowieso nicht ändern können. Viel wichtiger ist doch die Frage, warum die Frau sich das gefallen lässt. Und noch wichtiger: Wie sie aus der Sache rauskommt.
    Genau das ist der springende Punkt!
    Zähl mal bis zehn, ich brauch 'ne Stunde Ruhe.

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    AW: Tochter einer Kollegin wird geschlagen

    @ Brighid: Ich sehe das fast genau so wie du. Mit Ausnahme dieses Satzes:

    an welchem punkt ist es nicht die einzigartigkeit dieser beziehung sondern methode in seinem kulturkreis.
    Beznesser bedienen sich bestimmter Methoden, die sich überall gleichen. Das sind aber nie und nimmer die Methoden des jeweiligen Kulturkreises. Ich kenne mich mit den Sitten und Gebräuchen in Eritrea nicht aus, nehme aber mal ganz stark an, dass dort kein Mann einer Frau erklärt, er wolle nur Sex mit ihr (mit der ernsthaften Erwartung, dass sie freiwillig darauf eingeht).

    Richtig ist, dass praktisch alle Beznesser aus patriarchalischen Macho-Kulturen stammen, die ganz bestimmt nicht unserem westlichen Wertesystem entsprechen. Nur verfügen auch diese Macho-Kulturen noch über Regulative, die Frauen und Familien schützen (kein Sex ohne Heirat, Ehevertrag, Familien als Stifter und Geranten der Ehe, Mitgift etc.). All das entfällt im Kontakt zwischen Macho-Mann und westlich gesinnter, unbedarfter Frau.

    Aber die Kernfrage bleibt: Warum lässt sie sich auf sowas ein?
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    AW: Tochter einer Kollegin wird geschlagen

    mit der einzigartikeit der kultur meinte ich: das ist bei uns halt so.

    und wenn man/frau sich dann über die örtlichen gegebenheiten informiert- kann man/frau diesen typen am ehesten das wasser abgraben.
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    AW: Tochter einer Kollegin wird geschlagen

    ich glaube, die kollegin von te, die mutter hilft ihrer tochter mehr wenn sie sich über ihn informiert. möglicherweise auch zum kaffee trifft.

    so lange die mutter gegen ihn wettert- ist die junge frau natürlich in der defensive und verteidigt ihn auch noch an punkten wo sie ihn eigentlich nicht mehr verteidigen würde.

    durchaus möglich, dass da unzulänglichkeits-gefühle (sie ist fast 40, nicht verheiratet, keine kinder- looser!) mit rein spielen. wenn er ihr ansatzweise das gefühl vermittelt (und sei es nur zeitenweise) dass sie doch etwas ganz tolles ist.

    wenn sie sich selbstbestätigung dort abholt- wenn sie die selbstbestätigung ansonsten nicht bekommt.
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  10. Moderation

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    AW: Tochter einer Kollegin wird geschlagen

    Du bist mindestens zwei Ebenen von dem Problem (= die Tochter deiner Kollegin hängt an einem A***ch/Räuber/Heiratsschwindler) weg. Du hast keine Macht, und deswegen keine Verantwortung. Alles, was du tun kannst, ist, dich selber zu schützen (in dem Fall vor der emotionalen Abnutzung, dem Horrorfilm zugucken zu müssen und keinen Einfluß auf die Handlung zu haben), und der Mutter einen Wegweiser hinstellen. (Und die Mutter kann sich schützen, und ihrer Tochter einen Wegweiser hinstellen. Die Tochter ist die einizige mit der Möglichkeit, das zugrundeliegende Problem zu lösen.)

    Der Therapeut der Mutter hat recht: Sie kann nichts (direkt) tun. Interessant ist aber, daß das anscheined das einzige ist, was die Mutter von ihm aufgenommen hat, und das sie es jetzt verwendet, um ihre eigene Situation zu verschlechtern und sich vor dir zu rechtfertigen! Das gleiche wird mit allem passieren, was du ihr sagst -- genug Drama macht einen unfähig, Möglichkeiten zu sehen. Aber kein Grund für dich, nichts zu sagen, denn wenn keiner was sagt, kommt garantiert nichts durch!

    Was du für dich tun kannst:

    Ziehe klare Grenzen, was du tun kannst und wirst, und was nicht. Verteidige diese Grenzen, indem du immer wieder in die Richtung zeigst, wo sie mehr und bessere Hilfe findet als die "Sofortmaßnahmen am Unfallort" die du metaphorischerweise bieten kannst und jeden Versuch, dich als Rettungssani, Boulevardreporter oder Anwalt einzuspannen, mit einem Querverweis abwehrst.

    1. Wegen dem Haus sollte die Mutter zum Anwalt und sich beraten lassen. Wenn möglich und sinnvoll zu dem gleichen, die die Überschreibung in trockene Tücher gebracht hat, der hat sich da schon mal eingelesen und ist hoffentlich schneller wieder auf Stand.
    2. Mach eine Liste mit Leuten/Institutionen, die der Mutter und der Tochter helfen und sie fachlich kompetent beraten können und gib sie ihr.

    Der Mutter kannst du vielleicht für *ihre* Situation mitgeben:

    3. Der Versuch, alle Leute die ganze Zeit zu belügen, um Gesicht zu wahren, frißt viel Energie und funktioniert auf Dauer ohnehin nicht.
    4. Solange die Tochter nicht gehen will, wird da gar nichts besser.
    5. Sie (die Mutter) soll ihm kein Geld geben, das kann sie sich nicht leisten (jeder Idiot kann mehr Geld ausgeben als 99,9999% der Menschheit zusammenbringen können), und wie schon die alten Angelsachsen wußten, "Once you paid Danegeld, you never get rid of the Dane."

    Nochmal: Das einzige Problem, das du lösen kannst, ist, wie du mit dem umgehst, was deine Kollegin in deine Richtung macht.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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