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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Die Pflege hat nichts mit dem Erbe zu tun.

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Zitat Zitat von FrauKeks Beitrag anzeigen
    Die Pflege hat nichts mit dem Erbe zu tun.
    Ausgleichszahlungen für pflegende Kinder nach § 2057a BGB
    Doch, kann man geltend machen.

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Genau das. "Liebsein", keine berechtigten "Ansprüche" anmelden, weil "sie dann ja sieht, dass es dir nicht ums Geld geht".
    Wird nicht funktionieren, bzw. sie noch mehr (gefühlt) blamieren.
    Deswegen, leg alles auf den Tisch. Und verzichte auf nichts ihr zuliebe.
    Das Buch gibts übrigens online - der Titel ist leicht irreführend, da es eigentlich um Friedenserhaltung geht bzw. um die Vermeidung der kriegerischen Mittel.
    Interessante Strategie, Schluss mit meinem "Liebsein" und sie kommt dann besser mit der Situation zurecht?
    Ja, danke, ich schaue mir das Buch mal an.

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Deine Schwester konnte den Konflikt mit den Eltern zu Lebzeiten nicht klären.....

    Deswegen musst du als stellverter herhalten.

    Ich hoffe ihr wird das irgendwann auch mal klar werden....

    Sei fair aber verschenke nicht dem Frieden zu Liebe......

    Wenn sich das schon seit einem Jahr zieht....

    Geh zum Anwalt und lass dich beraten.

    Wenn du genau weißt was und wie alles gesetzlich geregelt ist.....wird es dir besser gehen
    Before you argue with someone, ask yourself, is that person even mentally mature enough to grasp the concept of different perspectives. Because if not, there's absolutely no point.

    Grab nicht zu weit in dem Mist rum, dann stinkt's nur noch mehr. Geh davon weg, und merk dir, wie's gerochen hat, damit du beim nächsten Verlierer früher Lunte riechst. (Zitat Wildwusel)

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Es ist bei uns gerade mal ein Jahr her. Wir mußten die Aufstellung auf dem Amtsgericht machen, nicht bei der Bank.
    Vielleicht machen das Gerichte aber auch unterschiedlich.
    Für das Schließen der Konten bedurfte es bei uns Erbschein und Vollmacht der anderen und die Sterbeurkunde.
    Wenn ich das hier so lese, bin ich froh, das meine Eltern das frühzeitig geregelt haben. Im Moment bin ich dabei, das für meine Kinder ebenso zu machen. Da wir eher eine seltsame Herde sind, gar nicht so einfach.
    Mein Mann und ich haben genau aus diesem Anlass auch nochmal unser Testament überarbeitet, um bei den Kindern solche Streitigkeiten zu verhindern.

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Liebe Erdbeermascarpone

    ich könnte mir gut vorstellen, dass in deiner Schwester die Gefühle Achterbahn fahren.

    Nur: ist das dein Thema? Hast du ein belastetes Verhältnis zu deinen Eltern gehabt und sie unversöhnt sterben lassen? Hast du dein Leben nicht auf die Reihe bekommen?

    Drei Mal nein. Also lasse diese Probleme erst einmal wo sie sind. Möglicherweise gibt es Probleme zwischen dir und der Schwester, irgendwie muss es ja zu dem Nichtverhältnis gekommen sein. Dieses Thema hat aber nichts mit dem Erbe zu tun und kann daher separat/später/gar nicht betrachtet werden, je nach dem wie wichtig es DIR ist.

    Ein Anwalt hätte den Vorteil, dass er etwas von Strategie versteht (sofern er gut ist). Im Vorhinein nachgeben bewährt sich in den seltensten Fällen. Oft ist es besser, eine Drohkulisse aufzubauen, um die andere Parteil erst einmal an den Verhandlungstisch zu zwingen. Nachgeben und großzügig sein kannst du dann immer noch.

    liebe und aufmunternde Grüße


    türkis

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Zitat Zitat von Erbeermascarpone Beitrag anzeigen
    Interessante Strategie, Schluss mit meinem "Liebsein" und sie kommt dann besser mit der Situation zurecht?
    Ja, danke, ich schaue mir das Buch mal an.
    Die Beziehung wäre dann - eher - auf Augenhöhe, "echt". (Meiner Ansicht nach das einzig richtige "Standing".) Alles andere verlagert das Problem doch nur.

    Für dich auch besser - du fühlst dich weniger ohnmächtig-emotional.

  8. Moderation

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Zitat Zitat von Erbeermascarpone Beitrag anzeigen
    Einen Anwalt einzuschalten finde ich fürchterlich, das war schon die letzten Jahre meine größte Befürchtung. Ich glaube, wir bräuchten zusätzlich noch einen Therapeuten.
    Das sind komplett unterschiedliche Baustellen, vermisch das nicht, sonst wird nie was fertig, außer du mit den Nerven!

    Außerdem, du kannst dir einen Anwalt nehmen, egal, was deine Schwester tut. Du kannst dir auch eine Therapeuten nehmen, egal, was deine Schwester tut. Aber du kannst sie nicht in einen Sack stopfen und zu einem Therapeuten schleppen. Oder zu einem Familienmediator, was vermutlich schneller zu einem Ergebnis führen würde, aber genau so unmöglich ist, wenn sie nicht will.

    Zitat Zitat von Erbeermascarpone Beitrag anzeigen
    Einen gemeinsamen Freund oder guten Bekannten haben wir gar nicht.
    Da du die Verantwortung für die Unterlagen übernommen hast, brauchst du nicht die Zustimmung deiner Schwester, wer dir dabei helfen darf, sie zu sichten. Du kannst ihren rachsüchigen Ex darum bitten, wenn du in der Laune bist, und ihm traust, die Papiere korrekt auszuwerten. (Das Vertrauen hätte ich jetzt nicht, aber man hat schon Pferde kotzen sehen.)

    Zitat Zitat von Erbeermascarpone Beitrag anzeigen
    Das war mein Plan, aber der kam nicht gut an.
    Bei deiner Schwester kommt anscheinend überhaupt kein Plan gut an.

    Außer der, daß du dir die absurde, langwierige, kostspielige und sinnlose Arbeit machst, 25 Jahre von Dokumentation aufzufinden, wiederzubeschaffen, oder zu rekonstruieren, um Zahlen heranzuschaffen, die sie dir dann in drei Sekunden mit Null Aufwand nicht glauben kannst.

    Du brauchst eine Art, wie du alleine aus dem Klumpatsch rauskommt.

    Ist da eigentlich irgendeine Eile? Oder kannst du das einfach so liegenlassen, wo keiner drankommt? Ist doch egal, ob das Nachlaßgericht fünf Jahre braucht, einen Nachlaßverwalter zu bestellen*. So lange hat halt keiner was vom Erbe. (Ich würde trotzdem vorher einen Anwalt fragen, ob das eine sinnvolle Strategie ist, aber wenn du das ums Verrecken nicht möchtest, ist Aussitzen einfacher als Betriebsamkeit, und auch nicht fehleranfälliger. Wenn irgendwelche Fristen relevant werden, wird sich schon jemand melden.)

    --
    * Ich hatte im Bekanntenkreis einen Fall, wo ein Minderjähriger (12 Jahre) in eine Erbsache verwickelt war. Bis Nachlaß- und Familiengericht bei dieser unglaublich exotischen und komplexen Situation (:hüstel:) aus dem Quark gekommen sind, war der nicht mehr minderjährig... und dann fing alles von vorne an, weil die alten Sachen ja nicht mehr gültig waren! Zum Glück war das Geld in Aktien und hat sich in der Zeit gemütlich vermehrt.
    Geändert von wildwusel (08.07.2020 um 16:20 Uhr)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Erdbeermascarpone,

    ich sehe das übrigens andersrum.

    Ich kenne auch einen Fall, wo ein Erbschaftsstreit zu einem kompletten Kontaktabbruch zwischen Geschwistern geführt hat.

    Es ging um eine niedrigere vierstellige Summe. (Nicht, dass das nicht Geld wäre, aber ...)

    Mittlerweile sehe ich das andersrum - will ich wirklich jemandem in meinem Leben haben, der bei dem kleinsten, nichtigsten Anlass mich "abstraft"?
    Mit dem ich nie auf Augenhöhe sein werde, weil es nie Respekt geben wird?

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Vielen Dank für eure Ratschläge!

    Zitat Zitat von tuerkisblau Beitrag anzeigen
    Liebe Erdbeermascarpone

    ich könnte mir gut vorstellen, dass in deiner Schwester die Gefühle Achterbahn fahren.
    Nur: ist das dein Thema? Hast du ein belastetes Verhältnis zu deinen Eltern gehabt und sie unversöhnt sterben lassen? Hast du dein Leben nicht auf die Reihe bekommen?
    Drei Mal nein. Also lasse diese Probleme erst einmal wo sie sind. Möglicherweise gibt es Probleme zwischen dir und der Schwester, irgendwie muss es ja zu dem Nichtverhältnis gekommen sein. Dieses Thema hat aber nichts mit dem Erbe zu tun und kann daher separat/später/gar nicht betrachtet werden, je nach dem wie wichtig es DIR ist.

    Ein Anwalt hätte den Vorteil, dass er etwas von Strategie versteht (sofern er gut ist). Im Vorhinein nachgeben bewährt sich in den seltensten Fällen. Oft ist es besser, eine Drohkulisse aufzubauen, um die andere Parteil erst einmal an den Verhandlungstisch zu zwingen. Nachgeben und großzügig sein kannst du dann immer noch.
    liebe und aufmunternde Grüße
    türkis
    2 ½ Mal nein.
    Belastet war mein Elternverhältnis aber dennoch durch diese Problematik, auch wenn ich oft versucht habe, sie zu umschiffen.
    Das Schwestern-Nichtverhältnis beruhte auf der Tatsache, dass sie ihren Lebensstil mit den Geldern der Eltern finanziert hat, was irgendwann zu Konflikten, erst zwischen Vater und Mutter, dann Streit zwischen meinen Eltern und ihr geführt hat.

    Unsere Eltern fanden stets Entschuldigungen dafür, warum „So ist sie halt“, so nannten sie sie intern, eben besonders schutzbedürftig war. Als sie ihre finanzielle Zuwendung drosselten (das ging noch jahrelang weiter) wurde, wurde vor allem unsere Mutter von meiner Schwester durch Liebesentzug/Kontaktreduzierung auf ein Minimum regelrecht „abgestraft.“
    Unsere Mutter belastete dieser Zustand mit zunehmendem Alter sehr, aber irgendwann musste dieses Thema zwischen ihr und mir ausgeklammert werden, ich konnte es weder lösen, noch ertragen.

    Nun bin ich die letzte Verbliebene und erhalte als Stellvertreter patzige Nachrichten, die vor Misstrauen nur so triefen und mich zur Unperson erklären.
    Aktuell lasse ich sie auflaufen, ärgere mich aber trotzdem.
    Da gibt es in unserem Verhältnis nichts mehr zu reparieren. Ja, da bleibt nur der Gang zum Anwalt.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Das sind komplett unterschiedliche Baustellen, vermisch das nicht, sonst wird nie was fertig, außer du mit den Nerven!
    Außerdem, du kannst dir einen Anwalt nehmen, egal, was deine Schwester tut. Du kannst dir auch eine Therapeuten nehmen, egal, was deine Schwester tut. Aber du kannst sie nicht in einen Sack stopfen und zu einem Therapeuten schleppen. Oder zu einem Familienmediator, was vermutlich schneller zu einem Ergebnis führen würde, aber genau so unmöglich ist, wenn sie nicht will.
    Da du die Verantwortung für die Unterlagen übernommen hast, brauchst du nicht die Zustimmung deiner Schwester, wer dir dabei helfen darf, sie zu sichten. Du kannst ihren rachsüchigen Ex darum bitten, wenn du in der Laune bist, und ihm traust, die Papiere korrekt auszuwerten. (Das Vertrauen hätte ich jetzt nicht, aber man hat schon Pferde kotzen sehen.)

    Bei deiner Schwester kommt anscheinend überhaupt kein Plan gut an.

    Außer der, daß du dir die absurde, langwierige, kostspielige und sinnlose Arbeit machst, 25 Jahre von Dokumentation aufzufinden, wiederzubeschaffen, oder zu rekonstruieren, um Zahlen heranzuschaffen, die sie dir dann in drei Sekunden mit Null Aufwand nicht glauben kannst.

    Du brauchst eine Art, wie du alleine aus dem Klumpatsch rauskommt.

    Ist da eigentlich irgendeine Eile? Oder kannst du das einfach so liegenlassen, wo keiner drankommt? Ist doch egal, ob das Nachlaßgericht fünf Jahre braucht, einen Nachlaßverwalter zu bestellen*. So lange hat halt keiner was vom Erbe. (Ich würde trotzdem vorher einen Anwalt fragen, ob das eine sinnvolle Strategie ist, aber wenn du das ums Verrecken nicht möchtest, ist Aussitzen einfacher als Betriebsamkeit, und auch nicht fehleranfälliger. Wenn irgendwelche Fristen relevant werden, wird sich schon jemand melden.)

    --
    Ich hatte im Bekanntenkreis einen Fall, wo ein Minderjähriger (12 Jahre) in eine Erbsache verwickelt war. Bis Nachlaß- und Familiengericht bei dieser unglaublich exotischen und komplexen Situation (:hüstel:) aus dem Quark gekommen sind, war der nicht mehr minderjährig... und dann fing alles von vorne an, weil die alten Sachen ja nicht mehr gültig waren! Zum Glück war das Geld in Aktien und hat sich in der Zeit gemütlich vermehrt.
    Hihi, jetzt hast du mich mit deinem Beitrag aber extrem aufgeheitert!

    Ja, wie komme ich aus meinem Klumpatsch raus?
    Zwei Todesfälle in der Familie innerhalb von drei Wochen, Coronapandemie und jetzt auch noch ein Psycho-Erbstreit – 2020 wird echt mein Jahr!

    Meine Pläne taugen aus Prinzip nichts, mal schauen, wann meiner Schwester ein neuer Plan einfällt.

    Ich habe Zugriff auf die Akten unserer Mutter und daher alles geregelt, soweit ich es alleine konnte.
    Aber bestimmt werde nicht ICH die Akten von 25 Jahren prüfen, da ich sie A nicht habe und B wäre ich nicht neutral genug und C ist das eine Verschwendung von Lebenszeit.
    Ein rachsüchtiger Ex wäre toll, aber den müsste ich erstmal per Detektiv suchen lassen, also zu aufwändig.

    Theoretisch habe ich alle Zeit der Welt. Ein paar Kosten laufen weiter, die Aktienkurse und Immobilienpreise könnten zwar in den Keller sinken, aber aussitzen könnte ich es.
    Finde ich im Moment auch irgendwie verlockend.
    Vielleicht wird meine Schwester ja in ein paar Jahren auch volljährig/ erwachsen.

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