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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Zitat Zitat von Wenigeristmehr Beitrag anzeigen
    Die meisten Mediatoren im Bereich Erbrecht sind auch Anwälte.
    Relevant ist aber primär der Anwalt.

    Was Ihr mit Euren Mediatoren wollt, ist mir nicht klar.
    Jemand, der nicht redebereit ist, macht das nicht mit, Eil derjenige es meist als Versuch deutet, über den Tisch gezogen zu werden.
    Wenn Bereitschaft da ist, kann man sich 1:1 aussprechen.

    Ich habe solche Erbgeschichten mitgemacht und da wächst kein Gras mehr emotional, wenn Geldstreitigkeiten ausgefochten werden.
    Emotionen, die Maske waren, werden fallen gelassen.

    Ich habe damals so fünf Onkel und Tanten "verloren" , als die sich ums popeliges Erbe meine Oma im Wert von 20Tsd. gestritten haben.
    Jeder sofort mit Anwalt.

    Vorher heile Geschwisterwelt, dann null Kontakt mehr untereinander.

    Meine Schwester und ich waren damals um die 20 und haben uns geschworen, so nicht zu handeln.
    Wir haben da schon festgelegt, wie wir es machen.
    Hat super geklappt.

    TE, Du schiebst die Verantwortung auf Deine Schwester.
    Das bricht spätestens zusammen, wenn es um Nachlassregelungen in Form von Rechnungen geht.
    Dann Muss Du aktiv werden.

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Zitat Zitat von FrauKeks Beitrag anzeigen
    Wo - außer bei einem möglichen Hausverkauf - ist denn aktuell eigentlich eine Zustimmung oder Unterschrift der Schwester erforderlich?
    Ich kann da wieder nur von uns berichten, aber schon auf dem Nachlassgericht ging es nur mit Unterschrift aller Miterben bzw. mit deren beglaubigten Vollmachten. Und bei uns ging es nicht um einen Verkauf, sondern einfach erst mal nur um die Aufstellung aller Vermögenswerte.
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Ich dachte, man kann auch erstmal für sich allein einen Erbschein beantragen. Ein Haus kann man damit nicht verkaufen, aber es wäre zumindest mal ein Schritt gemacht. Die Schwester wäre dann am Zug, irgendwie zu reagieren.

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Hm, Erdbeermascarpone, hast du "Die Kunst des Krieges" schon mal gelesen?

    Deine Schwester wil "Sieg" du "Frieden".

    Kann es sein, dass sie das Ansinnen der Eltern, alles zurückzuzahlen, eiskalt getroffen hat? Und sie ihren "Ruf" irgendwie wieder "reinwaschen" will? Deswegen auch der Kontaktabbruch, die öffentliche Verlautbahrung des Erbverzichts (was sie ja nicht einhielt)?

    Das nur als Denkansatz - ich glaube, ehrlich gesagt, dass sie auf eine Mediation eher nicht eingehen würde, weil das Einlenken ja wiederum Niederlage für sie wäre. Probieren kann man es natürlich immer.

    Wenn du einen Anwalt konsultierst, würde ich aber auch alle Karten auf den Tisch legen. Auch die Tatsache, dass DU deine Mutter gepflegt hast.

    Ich hab so den Eindruck, als hättest du die Hoffnung, durch "Wohlverhalten" eure Beziehung noch "retten" zu können. Ist dem so?

    Meiner Ansicht nach macht doch nur eine Beziehung auf Augenhöhe Sinn ...
    Guten Morgen,
    leider habe ich diesen Bestseller noch nicht gelesen.

    Ihr "Sieg" wäre also die "Ruf-Reinwaschung"? Um Rückzahlung ging es wohl nur indirekt, es sollte wohl eher signalisieren, dass Schluss mit weiteren Geldern wäre. Eiskalt getroffen, weil schwarz auf weiß, trifft bestimmt zu.
    Das mit dem Erbverzicht - und dann doch nicht - habe ich selbst noch nicht richtig verstanden.

    Bei einer Aufrechnung würde ich die Pflege anführen, aber ursprünglich hatte ich das nicht vor, weil ich das freiwillig und unentgeltlich für unsere Mutter getan habe.

    Was meinst du mit "Wohlverhalten" ?

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Zitat Zitat von FrauKeks Beitrag anzeigen
    Ich dachte, man kann auch erstmal für sich allein einen Erbschein beantragen.
    Zumindest hier war es nicht möglich.
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    TE, Du schiebst die Verantwortung auf Deine Schwester.
    Das bricht spätestens zusammen, wenn es um Nachlassregelungen in Form von Rechnungen geht.
    Dann Muss Du aktiv werden.
    Guten Morgen,
    vielleicht bin ich noch nicht ganz wach , aber diese Passage kapiere ich nicht:
    Ich schiebe die Verantwortung auf sie?
    Oder verstehe ich das falsch?

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Ich kann da wieder nur von uns berichten, aber schon auf dem Nachlassgericht ging es nur mit Unterschrift aller Miterben bzw. mit deren beglaubigten Vollmachten. Und bei uns ging es nicht um einen Verkauf, sondern einfach erst mal nur um die Aufstellung aller Vermögenswerte.
    Mittlerweile braucht man zur Aufstellung der Vermögenswerte bei den Banken keinen Erbschein mehr. Aber Auflösen geht bei Erbengemeinschaften nur persönlich, per Vollmacht oder mit Erbschein.

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Wie lange ist Deine Mutter denn schon tot? Irgendwas muss ja mal passieren, die Bank kann die Konten auch nicht ewig offen lassen.

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Zitat Zitat von Erbeermascarpone Beitrag anzeigen
    Bei einer Aufrechnung würde ich die Pflege anführen, aber ursprünglich hatte ich das nicht vor, weil ich das freiwillig und unentgeltlich für unsere Mutter getan habe.

    Was meinst du mit "Wohlverhalten" ?
    Genau das. "Liebsein", keine berechtigten "Ansprüche" anmelden, weil "sie dann ja sieht, dass es dir nicht ums Geld geht".

    Wird nicht funktionieren, bzw. sie noch mehr (gefühlt) blamieren.

    Deswegen, leg alles auf den Tisch. Und verzichte auf nichts ihr zuliebe.

    Das Buch gibts übrigens online - der Titel ist leicht irreführend, da es eigentlich um Friedenserhaltung geht bzw. um die Vermeidung der kriegerischen Mittel.

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Zitat Zitat von Erbeermascarpone Beitrag anzeigen
    Mittlerweile braucht man zur Aufstellung der Vermögenswerte bei den Banken keinen Erbschein mehr. Aber Auflösen geht bei Erbengemeinschaften nur persönlich, per Vollmacht oder mit Erbschein.
    Es ist bei uns gerade mal ein Jahr her. Wir mußten die Aufstellung auf dem Amtsgericht machen, nicht bei der Bank.
    Vielleicht machen das Gerichte aber auch unterschiedlich.
    Für das Schließen der Konten bedurfte es bei uns Erbschein und Vollmacht der anderen und die Sterbeurkunde.
    Wenn ich das hier so lese, bin ich froh, das meine Eltern das frühzeitig geregelt haben. Im Moment bin ich dabei, das für meine Kinder ebenso zu machen. Da wir eher eine seltsame Herde sind, gar nicht so einfach.
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

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