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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Eigentlich sind die Schenkungen meines Erachtens nur relevant, wenn DU sie zur Minderung ihres Anspruchs heranziehen willst.

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Was ist an der Einschaltung eines Anwalts fürchterlich? Der soll Dich erstmal nur beraten und wenn nötig einen fachlich-sachlichen Brief an Deine Schwester schreiben. Das können die ganz gut, wenn man denen das sagt. Geh möglichst nicht zum stadtbekannten Strafverteidiger mit den Haifischzähnen, sondern zu einem Fachanwalt für Erbrecht.

    Wenn Deiner Schwester anders nicht beizukommen ist, dann sehe ich keinen anderen Weg.

  3. Moderation

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Zitat Zitat von Erbeermascarpone Beitrag anzeigen
    ... Vor zehn Jahren ereignete sich ein großer Streit zwischen meiner Schwester und den Eltern, als unser Vater die Reißleine ziehen wollte und ihr eine Auflistung über die bisherigen finanziellen Zuwendungen der vergangenen 15 Jahre (die Darlehenssumme erreichte einem unteren sechsstelligen Bereich) übergab.
    Danach war es aus mit dem Familienfrieden, meine Schwester bestritt die Richtigkeit der Aufstellung und strafte meine Eltern ab, in dem sie sich nicht mehr blicken ließ. ...
    Gab es denn während der letzten 10 Jahre Schenkungen an Deine Schwester oder Dich? Alles, was davor war, ist doch meines Wissens nach für die Aufteilung des Erbes nicht relevant.

    Hast du das Gefühl, die Zuwendungen an Deine Schwester und Dich waren ungefähr in gleicher Höhe? Dann mach' einen Haken dran und teile jetzt 50:50 abzüglich der Kosten, die Du ausgelegt hast (Bestattung u.ä.).

    Soll das Haus verkauft werden oder will das eine von Euch übernehmen?
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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Zitat Zitat von Utetiki Beitrag anzeigen
    Es werden doch Schenkungen nur innerhalb der letzten 10 Jahre angerechnet, hat das mit den 25 Jahren dann überhaupt noch Relevanz?
    Wenn die Unterstützung der Schwester durch Schenkungen an Dich, Erdbeermascarpone, ausgeglichen wurde, ist der alte Streitpunkt doch eh hinfällig?
    Ich würde mich nur noch auf die letzten 10 Jahre konzentrieren (Kontoauszüge liegen vor? Sonst bei der Bank nachfordern; auch da gibt es eine 10-Jahresfrist).
    Da aber die Schwester nicht tat- sondern nur "maul"kräftig ist, würde ich auch versuchen das Erbe nach heutigem Stand aufzuteilen. Bei Barauszahlungen liegt eine Beweiskraft nicht vor, wenn nicht auch Quittungen vorliegen, wer denn nun das Geld erhalten hat.

    Alles andere bringt ja nichts außer unguten Gedanken.
    Aus meiner Sicht - und ich könnte komplett falsch liegen - geht es ihr hauptsächlich darum beweisen zu können, dass sie damals zu Unrecht beschuldigt wurde, eine Darlehenssumme in Höhe eines einfachen Einfamilienhauses erhalten zu haben. Sooo viel war das niemals, sagt sie. Als ich Jahre später ein Schenkung in halber Höhe bekam, war das in ihren Augen Verrat und Mauschelei.
    Die fehlenden Kontoauszüge werde ich anfordern. Danke für den Tipp!

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Wie stellt sie sich das denn in der Praxis vor?
    Und wer soll das prüfen?

    .
    Ein unabhängiger Prüfer soll das laut ihren Vorstellungen machen, allerdings hat sie noch nicht einmal angefangen, einen zu suchen.

  6. Moderation

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Weiß sie, dass sie als Miterbin zur Kooperation verpflichtet ist?
    Hilft alles gute Zureden nichts, dann muss am Ende der Tage von einem – teilungswilligen – Miterben ein so genannter Teilungsplan aufgestellt werden und der – teilungsunwillige – Miterbe vor Gericht auf Zustimmung zu diesem Teilungsplan verklagt werden.

    Um vor einer – durchaus nicht unproblematischen – Klage auf Zustimmung zu einem Teilungsplan noch einmal einen letzten Einigungsversuch zu unterstützen, kann ein Hinweis auf mögliche Schadensersatzpflichten des blockierenden Erben manchmal hilfreich sein.
    Quelle
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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Liebe Erdbeermascarpone

    auch ich rate dir zu einem Anwalt. So eine neutrale Instanz hat zwei Vorteile

    möglicherweise wirkt ein Anwaltsschreiben eher auf deine Schwester ein, als deine Worte es tun

    du kannst sämtliche Kommunikation über deinen Anwalt laufen lassen und brauchst nicht mehr mit deiner Schwester direkt zu kommunizieren. Das entlastet dich ungemein, ich spreche da aus Erfahrung.

    Da du dein Therapeuten angesprochen hast: möglicherweise ist das eine gute Idee, zumindest für dich persönlich. Allerdings sind Erbe und persönliche Beziehungen bzw. Nichtbeziehungen völlig unterschiedliche Dinge und sollten schon in deinem Interesse getrennt behandelt werden.

    Leider kommen bei Erbfällen oft alte Verwundungen hoch und mischen die Emotionen auf. Dennoch bleibt das Verteilen eines Erbes ein rechtlicher Vorgang, der unabhängig von Gefühlen geklärt werden muss.

    liebe Grüße


    türkis

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Zitat Zitat von izzie Beitrag anzeigen
    Gab es denn während der letzten 10 Jahre Schenkungen an Deine Schwester oder Dich? Alles, was davor war, ist doch meines Wissens nach für die Aufteilung des Erbes nicht relevant.

    Hast du das Gefühl, die Zuwendungen an Deine Schwester und Dich waren ungefähr in gleicher Höhe? Dann mach' einen Haken dran und teile jetzt 50:50 abzüglich der Kosten, die Du ausgelegt hast (Bestattung u.ä.).

    Soll das Haus verkauft werden oder will das eine von Euch übernehmen?
    Innerhalb der letzten 10 Jahre an uns beide, allerdings mehr an mich, weil unsere Mutter der Meinung war, sie müsse Gerechtigkeit herstellen.
    Vermutlich waren die Zuwendungen an meine Schwester insgesamt höher, aber das wäre mir egal gewesen.
    50:50 wollte ich machen, der ganze Ärger frisst nur meine Lebenszeit auf.
    Das Haus soll verkauft werden, unsere Nachbarn haben bereits Interessenten. Die haben hoffentlich einen langen Atem, wenn das so weitergeht.....

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Zitat Zitat von izzie Beitrag anzeigen
    Weiß sie, dass sie als Miterbin zur Kooperation verpflichtet ist? Quelle
    Ja, ich habe sie aufgeklärt, dann war sie sauer.

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    AW: Durch das Erbe 20 Jahre zurück katapultiert

    Ich gehe davon aus, dass ihr beide Erbe zu gleichen Teilen seid - also 50:50. Wenn Deine Schwester das ungerecht findet, muss SIE aktiv werden, um daran was zu ändern. Sprich: Sie muss sich ggf. anwaltliche Hilfe suchen und dann ihre Finanzen, die Zuwendungen der Eltern betreffend, offenlegen. Wenn Du dann nicht so reagierst, wie sie es gerne hätte, muss sie halt notfalls klagen.

    So, wie es sich für uns darstellt, bist du ja mit einer Aufteilung 50:50 einverstanden. Nimm dir, wie schon beraten, einen Anwalt, der ihr eine Frist setzt, innerhalb derer sie sich erklärt, was sie mit dem Erbe vorhat und wie sie sich vorstellt, die Aufteilung zu regeln.

    Dazu sind Anwälte da! Ja, ich weiß: als normaler, unbescholtener Bürger findet man den Weg zum Anwalt vielleicht schrecklich. Aber mir hat das schon oft geholfen....

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