Antworten
Seite 1 von 8 123 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 71
  1. User Info Menu

    WhatsApp–Gruppe und Verantwortung für andere „Mitglieder“

    Ich weiß gerade nicht, ob das hier der richtige Ort ist, da es aber mit der(Patchwork–)Familie zu tun hat, dachte ich, ich versuche es mal hier.... im Grunde ist mein „Problem“ auch nur eine Kleinigkeit, die aber in den letzten Monaten in ähnlicher Form immer wieder aufploppt und wo ich merke, dass es mich im Hintergrund beschäftigt...

    Ex und ich sind zwar schon seit einer Ewigkeit getrennt und die Kinder aus dem Haus, wir haben aber trotzdem eine WhatsApp–Gruppe (erstellt von unserem Sohn), in der wir beide, die Kinder und unsere Partner drin sind. Die Gruppe wurde vor Jahren erstellt, als Sohn (und später auch die Mädels) anfingen, die Welt zu bereisen und mit einer Nachricht die „besorgten“ Eltern informieren wollten, dass sie irgendwo gut angekommen sind oder womöglich doch noch nicht und vielleicht erst später von irgendjemandem abgeholt werden wollten...

    Inzwischen wird die Gruppe äußerst selten genutzt, in erster Linie, wenn jemand im Urlaub ist, für ein paar Grüße, mal ein nettes Bildchen oder Absprachen, die alle betreffen (Geburtstagspartys oder so). Insgesamt haben wir auch alle einen recht guten Kontakt und treffen uns auch 2 – 3 mal im Jahr.

    Im Augenblick sind Sohn und ich im Urlaub und ich habe heute ein Bild gepostet. Darauf hin kam von meiner Tochter und meinem Mann auch noch ein paar Nachrichten. Was man so „Besonderes“ machen würde etc... und kurz darauf dann die Aufforderung der anderen Tochter (in einem kleineren Rahmen) das „ständige Posten“ von Belanglosigkeiten bleiben zu lassen, da die Stiefmutter davon ganz genervt wäre

    Und darauf springen bei mir ambivalente Gefühle an. „Ich lass mir doch nicht über Dritte vorschreiben, was ich da posten soll! Wem es nicht passt, ignorieren oder Gruppe verlassen!“ aber auch „sollte ich nicht Rücksicht nehmen und in dieser Gruppe gar nichts posten, von dem ich vermuten kann, dass es Next nicht interessiert oder gar nervt?“

    Diese äußert sich tatsächlich nie in der Gruppe, aber bisher habe ich mir keine großen Gedanken dazu gemacht, hatte die Gruppe an sich als Versuch meines Sohnes gesehen, auch die Stiefeltern mit einzubeziehen und außerdem werden da auch keine tiefgehenderen Themen erörtert. Da ich diese Bemerkung und ein paar andere, in eine ähnliche Richtung gehende jetzt aber schon ein paar mal gehört habe und am Rande mitbekomme, dass die Mädels sich offenbar mit der Stiefmutter schwer tun, da wohl etwas rumort, frage ich mich, wie soll ich mit der Situation umgehen? Muss ich „Rücksicht“ nehmen und mich zurückhalten? Oder ist es nicht „deren“ (Töchter und Next) Problem, inwieweit sie sich in der Gruppe äußern oder überhaupt mitlesen wollen? Kann man, wenn man das Gefühl hat, mit „zu viel Belanglosigkeiten“ bombardiert zu werden, nicht einfach selber was sagen? Oder, wenn jemand absolut keinen Bock auf Nachrichten in einer bestimmten Gruppe hat, ist es nicht seine eigene Verantwortung, da womöglich einfach auszutreten? Ich meine, wenn ich das Gefühl habe, mich nervt etwas, dann muss doch ich in irgendeiner Form aktiv werden.... oder sehe ich das falsch?

  2. User Info Menu

    AW: WhatsApp–Gruppe und Verantwortung für andere „Mitglieder“

    Liebe daisymiller,

    ich finde das Ansinnen deiner Tochter unverschämt. Vor allem, da sie ja noch als "Sprachrohr" fungiert.

    Habt ihr sie nicht erzogen?

    Scherz beiseite, nimm sie mal beiseite, und lege ihr nahe, dass sie ja auch selbst (bzw. der, der "genervt" ist) aus der Gruppe austreten könne.

    Es gibt übrigens Stummfunktionen von WA, die kann sie sich bei Gelegenheit auch mal ansehen. Das nutze ich mittlerweile bei FB (Zeichen der Zeit).

    Wenn du wirklich "selektiver" posten wirst, kannst du bei WA die Teilnehmer, die eine Nachricht erhalten sollen, anklicken bzw. Bilder und Nachrichten so weiterleiten.

    Vorschreiben lassen würde ich mir da gar nix.

  3. User Info Menu

    AW: WhatsApp–Gruppe und Verantwortung für andere „Mitglieder“

    Hallo daisy,

    es sind deine Töchter und ihr habt offenbar ein gutes Verhältnis zueinander.
    Und ich schätze, es ist dir wichtig, dass es deinen Töchtern gut geht.

    Dann, würde ich bei nächster Gelegenheit diese Tochter (evtl jede für sich) zu einem Gespräch einladen und nachfragen, was das genau zu bedeuten hat.
    Das alles lässt nur zig Fragezeichen zurück:
    Was sind "Belanglosigkeiten"? Was heißt "ständig"? Was nervt daran konkret die Stiefmutter? Wieso schreibt die Tochter dir dieses Anliegen?
    Hundertausend Fragen, die Raum für immense Spekulationen lassen- denen du ja gerade auch aufsitzt.
    Dich verunsichert es und das zurecht!

    Was ich nicht ganz verstehe ist- die Kinder sind aus dem Haus also erwachsen- richtig?
    Inwiefern gibt es dann Kontakt zu den Stief-Eltern? Oder sind deine Töchter noch klein und leben mit dem Vater- deinem Ex- und der neuen Frau zusammen?

  4. User Info Menu

    AW: WhatsApp–Gruppe und Verantwortung für andere „Mitglieder“

    Dein Strang hier ist schon wieder viel zu viel Text und viel zu viel Trara, wenn es um eine Belanglosigkeit geht. Ich nehme an, für die Stiefmutter ist die Gruppe als Instrument für Notfälle und Lebenszeichen abgespeichert. Belasst es dabei und macht für Plaudereien eine neue Gruppe für diejenigen auf, die plaudern wollen.

  5. User Info Menu

    AW: WhatsApp–Gruppe und Verantwortung für andere „Mitglieder“

    Zitat Zitat von FrauKeks Beitrag anzeigen
    Dein Strang hier ist schon wieder viel zu viel Text und viel zu viel Trara, wenn es um eine Belanglosigkeit geht. Ich nehme an, für die Stiefmutter ist die Gruppe als Instrument für Notfälle und Lebenszeichen abgespeichert. Belasst es dabei und macht für Plaudereien eine neue Gruppe für diejenigen auf, die plaudern wollen.
    Nö, wenn das der Stiefmutter nicht passt, soll doch SIE eine neue Gruppe eröffnen. Es ist ja nicht ihre Gruppe, sondern die des Sohnes! Warum soll sich daisymiller hier Vorschriften machen lassen? Und wieso beurteilst du, wann es "zu viel Text und viel zu viel Trara" ist und wann nicht?

    Was ich hier auch nicht verstehe, ist, warum das die Stiefmutter nicht selber sagt, sondern warum die Tochter für sie spricht.

  6. Inaktiver User

    AW: WhatsApp–Gruppe und Verantwortung für andere „Mitglieder“

    Genau, die Partner würde ich außen vor lassen. Nur Du, Deine Kinder und wenn er will, Dein Ex.
    Trotzdem würde ich Deine Töchter mal ansprechen. Kann man ja auch am Telefon machen.

  7. User Info Menu

    AW: WhatsApp–Gruppe und Verantwortung für andere „Mitglieder“

    Zitat Zitat von daisymiller2 Beitrag anzeigen
    Die Gruppe wurde vor Jahren erstellt, als Sohn (und später auch die Mädels) anfingen, die Welt zu bereisen und mit einer Nachricht die „besorgten“ Eltern informieren wollten, dass sie irgendwo gut angekommen sind

    ... hatte die Gruppe an sich als Versuch meines Sohnes gesehen, auch die Stiefeltern mit einzubeziehen ...
    Familien-Gruppen sind eine feine Sache, wenn alle darin übereinstimmen, wofür
    sie genutzt werden. Also Informationen (wie von Dir oben beschrieben), Fotos, Treffen organisieren.

    Welchen Sinn hat es, die Stiefeltern hier einzubeziehen?
    Gerade dann, wenn es nicht so reibungslos läuft?

    Man kann es mit dem Harmoniebestreben auch übertreiben.

  8. User Info Menu

    AW: WhatsApp–Gruppe und Verantwortung für andere „Mitglieder“

    Ich kenne solche Dinge in ähnlicher Form leider auch, meine Töchter haben manchmal den Drang mich zu tadeln.
    Im konkreten Fall gälte für mich:
    Ignorieren!
    Sowohl den Spruch der Tochter als auch das Ansinnen.
    Ich weiß nicht, was sich die Betreffenden jeweils dabei denken, aber ich mache mir inzwischen über sowas keinen Kopf mehr. War früher anders und es war ein langer Prozess.
    Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.
    (Jean Anouilh)

  9. User Info Menu

    AW: WhatsApp–Gruppe und Verantwortung für andere „Mitglieder“

    Zitat Zitat von daisymiller2 Beitrag anzeigen
    Im Augenblick sind Sohn und ich im Urlaub und ich habe heute ein Bild gepostet. Darauf hin kam von meiner Tochter und meinem Mann auch noch ein paar Nachrichten. Was man so „Besonderes“ machen würde etc... und kurz darauf dann die Aufforderung der anderen Tochter (in einem kleineren Rahmen) das „ständige Posten“ von Belanglosigkeiten bleiben zu lassen, da die Stiefmutter davon ganz genervt wäre
    Du hast zwei Möglichkeiten:

    Entweder, du richtest eine neue Gruppe ein ohne die Stiefmutter, in der du tun und lassen kannst, was du willst - und erklärst deiner Tochter, dass du dies nicht machst, um die Stiefmutter auszuschließen, sondern um sie zu "entlasten".

    Oder du erklärst deiner Tochter, dass die Stiefmutter erwachsen ist, es die Möglichkeit der Stummschaltung gibt und niemand gezwungen wird, etwas zu lesen, was er nicht lesen will.

    Vor allem würde ich das mit deiner Tochter klären. Die Stiefmutter wäre mir in dem Fall egal - wer nicht in der Lage ist, selbst so etwas sachlich/freundlich zu äußern, wenn er ein Problem hat, der darf gern auf diesem Problem sitzen bleiben. Die Tochter vorzuschicken hätte sie in punkto Rücksichtnahme bei mir klar disqualifiziert.

    Auch das wäre ein Punkt, den ich klar ansprechen würde: Solche Dinge spricht man direkt an und schickt nicht die Kinder vor. Damit ist die Tochter raus aus der Nummer und mehr sollte dir nicht wichtig sein.

    Das ist eine "Urlaubsgruppe" und genaus für so etwas erstellt worden. Ja, es muss die Stiefmutter nicht interessieren, was ihr schreibt, aber

  10. User Info Menu

    AW: WhatsApp–Gruppe und Verantwortung für andere „Mitglieder“

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Hallo daisy,

    es sind deine Töchter und ihr habt offenbar ein gutes Verhältnis zueinander.
    Und ich schätze, es ist dir wichtig, dass es deinen Töchtern gut geht.

    Dann, würde ich bei nächster Gelegenheit diese Tochter (evtl jede für sich) zu einem Gespräch einladen und nachfragen, was das genau zu bedeuten hat.
    Das alles lässt nur zig Fragezeichen zurück:
    Was sind "Belanglosigkeiten"? Was heißt "ständig"? Was nervt daran konkret die Stiefmutter? Wieso schreibt die Tochter dir dieses Anliegen?
    Hundertausend Fragen, die Raum für immense Spekulationen lassen- denen du ja gerade auch aufsitzt.
    Dich verunsichert es und das zurecht!

    Was ich nicht ganz verstehe ist- die Kinder sind aus dem Haus also erwachsen- richtig?
    Inwiefern gibt es dann Kontakt zu den Stief-Eltern? Oder sind deine Töchter noch klein und leben mit dem Vater- deinem Ex- und der neuen Frau zusammen?
    Eine meiner Töchter hat die letzten beiden Jahre bei Vater und Stiefmutter gelebt, studiert jetzt und hat aber dort noch mehr oder weniger ihre Basis. Die anderen beiden übernachten noch ab und zu, wenn sie zu Besuch sind, dann ist da noch der kleine Bruder, den sie auch gerne sehen und einen guten Kontakt haben. Daher wird die Stiefmutter immer wieder mit ihnen konfrontiert.

    Ich weiß ungefähr, womit die Töchter ein Problem haben... sie fühlen sich von der Stiefmutter „ausgeschlossen“ und z.T. von ihrem Vater abgeschnitten, insbesondere seit die Stiefmutter ein eigenes Kind hat. Diese hatte wohl auch mal gesagt, der „Rest“ würde sie nicht interessieren, ihre Familie wären der Ex und ihr Junior. Finde ich jetzt nicht „nett“, aber im Grunde ist es ja auch so. Ich denke, dass es reicht, wenn sie die „alte Familie“ respektiert, mögen muss sie sie nicht.

Antworten
Seite 1 von 8 123 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •