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    AW: Narzisstische Mutter wurde zum Pflegefall, und jetzt?

    liebe hope, du schreibst, dass du über 60 bist.

    dann wirst du doch schon öfter in deinem leben unangenehme situationen gemeistert haben.

    ich verstehe immer noch nicht, wo die falle ist?

    dass die direkten angehörigen angesprochen werden- sollte doch so sein.

    und jetzt hole dir hilfe und unterstützung wer da im pflegebereich die verantwortung übernehmen kann, da du es nicht kannst und willst.


    mittlerweile gibt es hilfsdienste für nahezu alles. wo ist jetzt das problem?
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

  2. Moderation

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    AW: Narzisstische Mutter wurde zum Pflegefall, und jetzt?

    Wenn Deine Mutter sich noch im Krankenhaus befindet, kannst Du auch den dortigen Sozialdienst ansprechen. Er ist die erste Anlaufstelle für diese Belange.
    Moderatorin in
    *Gesundheit* und *Frauengesundheit*
    *Fasten* und *Welchen Nutzen haben Diäten?*
    *Haushalt - Tipps und Tricks*

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    AW: Narzisstische Mutter wurde zum Pflegefall, und jetzt?

    Zitat Zitat von HopeW Beitrag anzeigen
    2019 überfallartiger Telefonanruf. "Ich brauche Hilfe".
    Du hast seit diesem Anruf (wie lange ist das denn her?) gar nichts mehr von
    Deiner Mutter gehört?


    Februar 2020: Die Mutter ist ein Pflegefall
    Wie hast Du davon erfahren?

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    AW: Narzisstische Mutter wurde zum Pflegefall, und jetzt?

    Meine Mutter wollte nie Kinder. Das hat sie uns immer gesagt und sagt sie noch heute. Sie tat ihre Pflicht, wir waren gekleidet und hatten zu essen. Es gab kein gutes Wort und bei ihrer Ambivalenz war man ständig in Hab-Acht-Stellung, was wohl als nächstes auf einem zukäme. Es ist ihr mit ihrem Verhalten gelungen, sämtliche Familienmitglieder und auch andere soziale Kontakte von sich zu weisen.
    Es gibt für jeden Menschen einen Punkt an dem er das nicht mehr mitspielen kann, das geht nämlich an die seelische und körperliche Gesundheit.
    Und wenn dann nix mehr geht, dann fällt einem die Tochter ein.

    Das meine ich mit: Ich sitze in der Falle.
    Letzten Endes bin ich ja da, weil nix mehr bei ihr geht. Habe die Betreuung übernommen, Pflegeplatz besorgt und so vieles mehr. Wer das mal gemacht hat, weiß was alles an Arbeit daran hängt.

    Und an Gefühlen !!!!!!!!!
    Ich schrieb es schon. Panik. Nachts aufwachen, rausgehen, grübeln. Gefährlicher Bluthochdruck. Heute vom Arzt Medikamente, auch zur Beruhigung bekommen.

    Im Grunde ist es Menschenpflicht einem anderen zu helfen. In besonderem Mass den Eltern. Ich erkenne diese Pflicht an.

    Aber da ist diese Angst vor ihr. Tief verwurzelt. Man möge sagen, hi du bist über 60, du musst doch souverän sein.
    Nein, es ist nicht so einfach. Auch nicht, wenn man fest im Leben steht, selbst Familie hat, viel erlebt hat.
    Da ist diese Angst, sie sch.... dich wieder hinterücks an, so wie du es kennst. Weißt nicht, wo dir der Kopf steht, weil du überhaupt keinen Schimmer von Ahnung hast, was du selbst wieder falsch gemacht hast.

    Ach ja - mein Bruder verweigert sich komplett. Er wird MIR helfen, wenn sie im Pflegeheim verbleiben kann und die Wohnung aufgelöst werden muss.

    Was ich hier zu finden hoffe ist ein Austausch wissender Töchter um diese Problematik. Ich habe in SCHWIERIGEN MÜTTERN viel zu diesem Thema gelesen. Ich entnehme, dass die Frauen dort viel jünger als ich sind. SIe haben zum großen Teil den Kontakt zur Mutter abgebrochen. Gut, sage ich. Aber das ist ein Thema, welches dich immer einholt. Es sei denn, deinem Elternteil sei die Gnade gegönnt, irgendwann einmal tot umzufallen.
    Sie alle brauchen Pflege, mehr oder weniger. Und dann kommen sie zurück zu ihren Kindern.
    An sich, wie schon gesagt, eine gute Lösung. Macht Sinn.

    Aber kann es sein, darf es sein, dass Eltern sich ihren Kindern absolut respektlos zeigen und dann vermeintliche Rechte einfordern?

  5. Inaktiver User

    AW: Narzisstische Mutter wurde zum Pflegefall, und jetzt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, das wurde kürzlich geändert.
    Trotzdem bleibt man zunächst als nächste Angehörige Ansprechpartner. Wer das nicht will muss das unbedingt regeln, wie schon angesprochen, ueber eine anderweitige Betreuung.
    Nein, man kann einfach sagen, dass man als Ansprechpartner nicht zur Verfügung steht. Mit einer möglichen Unterhaltspflicht hat das nichts zu tun.

  6. Inaktiver User

    AW: Narzisstische Mutter wurde zum Pflegefall, und jetzt?

    Zitat Zitat von HopeW Beitrag anzeigen
    Ach ja - mein Bruder verweigert sich komplett. Er wird MIR helfen, wenn sie im Pflegeheim verbleiben kann und die Wohnung aufgelöst werden muss.
    Vielleicht könntest Du Dir bei ihm was abgucken.

  7. Inaktiver User

    AW: Narzisstische Mutter wurde zum Pflegefall, und jetzt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein, man kann einfach sagen, dass man als Ansprechpartner nicht zur Verfügung steht.
    Theoretisch ja. Praktisch bleibt man trotzdem der nächste Angehörige, der angesprochen wird, solange kein anderer benannt ist.

  8. Inaktiver User

    AW: Narzisstische Mutter wurde zum Pflegefall, und jetzt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Theoretisch ja. Praktisch bleibt man trotzdem der nächste Angehörige, der angesprochen wird, solange kein anderer benannt ist.
    Ansprechen können einen viele, deshalb muss man noch lange nicht hüpfen und schon gar nicht die Betreuung übernehmen.

  9. Inaktiver User

    AW: Narzisstische Mutter wurde zum Pflegefall, und jetzt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ansprechen können einen viele, deshalb muss man noch lange nicht hüpfen und schon gar nicht die Betreuung übernehmen.
    Das stimmt.

  10. User Info Menu

    AW: Narzisstische Mutter wurde zum Pflegefall, und jetzt?

    Liebe Hope,

    kann dich und deine Zwickmühle so gut verstehen! Meine Mutter war nicht ganz so schlimm wie du es von deiner beschreibst, aber auch eine sehr toxische Person, und es wird mit dem Alter und zunehmender Demenz nicht besser.

    Nur ganz kurz (falls du Englisch liest): Hilfreich war für mich von Roberta Satow "Doing the right thing. Taking care of your elderly parents even if they didn't take care of you". Hat mir geholfen, mich zu sortieren und meine eigene Haltung zu klären.
    Zeitweise jedenfalls.

    Und zum Lachen: Roz Chast "Können wir nicht über was anderes reden? Meine Eltern und ich".

    Es ist eine ganz schwierige Situation, in der du steckst. Im Grunde geht es darum abzuschätzen, womit DU besser deinen Frieden mit dir selbst machen kannst, auch nach ihrem Tod. Das meine ich nicht moralisch, sondern ganz egoistisch, und es hängt einzig davon ab, womit du dich besser fühlst.

    Mein Bruder handhabt das übrigens ganz ähnlich wie deiner und zieht sich raus. Aber der gesellschaftliche Druck auf männliche Nachkommen ist auch deutlich geringer.

    LG Swim

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