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  1. Registriert seit
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    AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Findet ihr das wirklich ungewöhnlich, dass die Eltern sich finanziell an der Hochzeit beteiligen?
    Nein, das finde ich nicht ungewöhlich.

    Aber trotzdem sollte man es den Eltern überlassen, ob und mit welcher Summe sie sich beteiligen wollen.

    Bei der TE klingt es so, als habe sie fest damit gerechnet und jetzt ist sie enttäuscht.
    Falls sie und ihr zukünftiger Mann die Kosten der Hochzeit nicht ohne Zuschüsse der Eltern stemmen können, hätten sie dieses Thema vor der Detailplanung der Feier ansprechen müssen.


  2. Registriert seit
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    AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?

    Zumindest dann, wenn es

    a. Keine Braut ist, die aus einem landwirtschaftlichen Betrieb ausheiratet oder
    b. Es über ein normales Geldgeschenk hinaus geht.

    Im Fall A gibt das Höferecht in aller Regel vor, dass "weichende" Geschwister ausbezahlt werden müssen. Eigentlich von dem Geschwister, was den Hof übernimmt, in aller Regel zahlen das aber die Eltern, traditionell bekommen Töchter das Geld anlässlich der Hochzeit ausgezahlt (wenn es nicht vorher gezahlt wurde). Das ist aber ein gesonderter notarieller Vertrag, sterben die Eltern, wird dann nur noch das Privatvermögen der Eltern fürs Erbteil berechnet.

    Im Fall B - ich denke, dass die jeweiligen Eltern entweder Geld schenken oder vielleicht sagen - wir übernehmen die Kosten für die Musik, das ist dann unser Geschenk... Aber sich direkt an den Kosten der Hochzeit in höherem Masse zu beteiligen, das fände ich tatsächlich übertrieben.

    Wer heute heiraten möchte steht in aller Regel länger im Beruf, sollte das selbst finanzieren können. Oder die Hochzeit aufschieben.

    Dass sehr junge Leute schnell aufgrund plötzlicher Schwangerschaft verheiratet werden ist ja nun nicht mehr üblich.

  3. Avatar von Sugarnova
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    AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Findet ihr das wirklich ungewöhnlich, dass die Eltern sich finanziell an der Hochzeit beteiligen?
    Ich finde, die Hochzeitsplanung sollte man auch ohne Geldgeschenk stemmen können. Und zwar komplett.

    Das nimmt den Druck raus, wenn es doch eine Zuwendung gibt, ist die "nice to have".

    (Ich habe tatsächlich schon miterlebt, wie das Zudrehen des Geldhahnes eine Hochzeit ruiniert hat und als Machtmittel genutzt wurde.)


  4. Registriert seit
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    AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?

    Tatsächlich halte ich den Fall "Hochzeit sehr schnell nach Abschluss des Studiums" für häufig, da dürften wohl auch noch oft die Eltern mitfinanzieren. Meine waren leicht beleidigt, dass wir Manches selbst bezahlt haben.


  5. Registriert seit
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    AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?

    Zitat Zitat von Macani Beitrag anzeigen
    Nein, das finde ich nicht ungewöhlich.

    Aber trotzdem sollte man es den Eltern überlassen, ob und mit welcher Summe sie sich beteiligen wollen.
    Sehe ich auch so.

    Und die Spendierhosen sind oft größer, wenn damit nicht ein fremdes Kind querfinanziert werden muss/soll/könnte

    Es ist ja gut und schön und edel und alles, aber ein 12jährer Patchwork-Schraz ist einfach nicht jedermanns Traum vom Glück.

    Und dabei geht es Null um den Schrazen , sondern um seine liebe Frau Mama, die die glückliche Braut jetzt bis ans Ende aller Tage (eigene eheliche Kinder mit dem glücklichen Bräutigam sind ja auch schon in der Pipeline) an der Backe haben wird.

    Ich finde die Reaktion der Brautmutter daher relativ normal. Politisch korrekt oder sowas natürlich nicht. un-PC zu sein ist ein Privileg der Mütter


  6. Registriert seit
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    AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Tatsächlich halte ich den Fall "Hochzeit sehr schnell nach Abschluss des Studiums" für häufig, da dürften wohl auch noch oft die Eltern mitfinanzieren..
    Nö, kenn ich überhaupt nicht so.

  7. Avatar von Complexity
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    AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?

    Hm, also ich finde die Reaktion Deiner Mutter auch sehr unterkühlt. Sie könnte sich ja wenigstens freuen dass Du Dich freust, nicht wahr? Aus den zur Verfügung stehenden Informationen kann ich nun aber auch nur schließen dass es ihr nicht passt dass Du Dir einen Gebrauchten ausgesucht hast. Andererseits: Ihr seid seit 5 Jahren zusammen und nicht erst seit 5 Minuten.

    Wenn Dir das die Vorfreude auf die Hochzeit vergällt bleibt nur die von Rokeby vorgeschlagene Variante 2: mit ihr Essen gehen und ein offenes Gespräch führen um herauszufinden was in ihr vorgeht. Das klappt aber nur wenn Ihr ansonsten ein gutes, offenes Verhältnis pflegt.

    Alles Gute!

  8. Moderation Avatar von ganda55
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    AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?

    Zitat Zitat von sahara2 Beitrag anzeigen


    Wisst ihr, woran das liegen könnte? Wieso ist sie so seltsam?
    Was mir auffällt, ist der finanzielle Punkt. Deine Mutter macht sich da offenbar Sorgen, dass sie oder du das nicht bezahlen könnt. Bist du sicher, dass es deinen Eltern so gutgeht, wie es für dich aussieht? Vielleicht habe sie gerade ihren (mageren) Rentenbescheid bekommen, haben sich aktientechnisch verspekuliert oder ganz was anderes.

    Wisst ihr denn schon, wie groß oder klein die Hochzeit werden soll? Wissen deine künftigen Schwiegereltern eventuell viel mehr als deine eigene Familie?

    Ein bisschen mehr solltest du hier schon über die Beziehung zu deiner Mutter rauslassen. Und auch, ob sie generell der kühle Typ ist, der nicht gern über Gefühle spricht ...

    An manchen Tagen habe ich das Gefühl, es gibt ihr eine Genugtuung NICHT zu fragen.
    Interessant. Woran machst du das fest? Gab's da früher schon mal was?

    Als ich sie mal drauf ansprach, hat sie das alles als "Zirkus" abgetan und sie wisse gar nicht, wieso ich da jetzt so "ein Aufhebens und Theater drum mache". Also null Empathie oder verständnis. Deshalb frage ich nicht mehr...
    Beziehen sich Zirkus und Theater auf die Hochzeit oder auf deine Frage, warum sie so wenig Interesse daran zu haben scheint?

    Wenn deine Mutter so gar nicht drüber reden will und du sie aber trotzdem einbeziehen möchtest, musst du aktiv werden: Ihr den Rahmen mitteilen, erzählen, was ihr bei der Feier plant, sie fragen, was sie bei Punkt x oder y für das Beste halten würden - in der Art etwa. Dann muss sie ja mal reagieren.^^
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  9. Registriert seit
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    AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?

    Und ich finde die Reaktion der Mutter furchtbar.
    Und was ist eigentlich ein Patchwork-Schraz? Ist das ein Mensch oder was ist damit gemeint?


  10. Registriert seit
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    AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Tatsächlich halte ich den Fall "Hochzeit sehr schnell nach Abschluss des Studiums" für häufig, da dürften wohl auch noch oft die Eltern mitfinanzieren.
    Der Hochzeiter ist bereits Vater geworden, hat also bereits eine eigene, erwachsene Lebensplanung in die Tat umgesetzt.
    Das ist was anderes, als "Studipaar, sie schwanger und er AIP" oder so....

    Ich weiß nicht, nennt mich altersspießig, aber bei einem Brautpaar, wo einer der beiden Hübschen bereits mit einer anderen Frau ein Kind gezeugt hat - das ist für mich nicht "jung gefreit im Wonnemonat Mai".

    Mag ein toller Mann und Partner sein - aber es lässt sich nicht wegdiskutierten, dass er einfach schon ein Mann mit Vergangenheit ist.

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