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  1. Registriert seit
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    AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?

    Da muss ich mich übrigens anschließen. Etwas zu viel Bohei im Vorfeld. Das hätte mich vermutlich anstelle deiner Eltern auch irritiert. Das wirkt so ein bisschen aufgesetzt. Aber vielleicht liegt das einfach nur daran, wie du es erzählt hast.

  2. Avatar von Mambi
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    AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?

    Manche Mütter sind so.
    Meine hat die Ankündigung, dass wir heiraten wollen, damals mit "wollt ihr oder müsst ihr?" kommentiert, 20 Jahre später die Mitteilung, dass wir uns trennen, nur mit "was soll der Blödsinn jetzt wieder?"
    Mehr kam nicht.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"

  3. Avatar von Sneek
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    AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?

    Ich glaube auch, die Mutter weiß gar nicht so genau, warum sie sich nicht freut. Vielleicht muss man sich gar nicht freuen, man kann das auch als Verwaltungsakt sehen.

  4. Avatar von Klecksfisch
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    AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?

    Gewöhne dich daran, daß deine Mutter kein Interesse an deiner Hochzeit hat. Auf der anderen Seite hast du auch viele Erwartungen an deine Mutter, was sie dich alles fragen soll. Du möchtest gefragt werden. Mach dir da mal Gedanken drüber.

    Habe jetzt 104 und 107 gelesen. Wenn deine Mutter wegen dem Kind alles so negativ sieht, dann erzähle ihr nichts mehr. Wer hat denn Interesse daran, daß ein Familienmitglied alles in den Mist tritt. Laß sie vor sich hinstinken und du machst dir eine schöne Hochzeit.
    Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd Schmetterling und du wirst Filet.

    Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)

    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)

    Geändert von Klecksfisch (15.01.2020 um 08:31 Uhr)


  5. Registriert seit
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    AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?

    Zitat Zitat von sahara2 Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, habe ich mit meiner Mutter bereits deshalb gesprochen. Dann kamen nur die Sprüche von wegen ich mache einen Zirkus usw. Wisst ihr, ich habe sie nur gefragt, was los ist bei ihr und dass ich etwas enttäuscht bin, dass sie sich so gar nicht mit mir freuen kann scheinbar. Sie ging daraufhin in die Luft. Das ist bei ihr immer so. Egal, wie oft ich bzgl verschiedener Themen das Gespärch mit ihr suche, bewegt sich das nie auf konstruktivem Rahmen. Ich weiss niht, was in ihr vorgeht, weil sie direkt in "Angriffmodus" geht. Ich weiss nicht, wie behutsam ich noch sein soll. Ich möchte doch nur eine ehrliche Meinung.
    Diese Meinung wirst Du nicht kriegen. Wie oben erzählt, ich hatte ähnliche Reaktionen meiner Mutter auf die Ankündigung, dass ich schwanger bin. Hätte ich sie direkt darauf angesprochen, dass sie sich offensichtlich nicht freut, wäre sie tief beleidigt gewesen. Aber es war ihr deutlich anzumerken, dass es so war. Aber eine Antwort hätte dazu geführt, dass sie das Unbehagen in Worte fassen muss - und dann wäre ihr entweder selbst aufgefallen, dass es nicht wirklich Substanz hat, oder sie hätte eben Dinge sagen müssen, die sie nie sagen wollte (um es mit de Maiziere zu sagen : "ein Teil dieser Antworten würde die Tochter verunsichern" ).

    Insofern - entweder sprich es nochmal an, auch wenn die Mutter dann wieder ausweicht, aber ansonsten - pell Dir ein Ei drauf.


  6. Registriert seit
    14.01.2020
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    AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?

    Hallo Tigerente,

    ja das ist eben auch meine Vermutung. Kommunikation schön und gut. Aber ich kriege von ihr keine klaren Antworten. Deshalb habe ich es aufgegeben, weiter zu stochern. Und deshalb habe ich mir hier Erklärungen erhofft. Wenn man selbst betroffen ist, hat man ja auch oft diesen Tunnelblick.
    Dass das "Um die Hand anhalten" vielleicht komisch bei meinen Eltern angekommen sein könnte und/oder meine Mutter Bedenken wegen meiner Stieftochter (ich mag den Ausdruck nicht, lasse ihn hier aber mal so stehen) haben könnte - darüber werde ich nachdenken.
    Letzten Endes kann man sich aber trotzdem einfach freuen.

    Wenn du von deiner Mutter sprichst, könnte das echt genauso gut meine sein. Es ist klar, dass sie irgendein Problem hat, sie es aber nicht in Worte fassen will, weil.. ja, wahrscheinlich , weil ihre Gründe substanzlos wären?! Diese Vermutung hatte ich auch schon...

    Bzgl des finanziellen Aspekt. Einem Beitrag war nicht klar, wieso ich hier meinen Bruder mit der Finanzierung seines Hauses durch unsere Eltern erwähnt habe. Das war in der Tat aus dem Zusammenhang gerissen. Mein Bruder ist weitaus älter als ich und wird bis heute noch von meinen Eltern teilweise mitfinanziert. Auch in anderen Aspekten wird mein Bruder klar bevorzugt - von meiner Mutter, nicht meinem Vater. Lange dachte ich mir, dass ich mir das einbilden könnte. Allerdings ist das über die Jahre schon Gesprächsstoff im größeren Familienkreis gewesen und auch unter Bekannten unserer Familie. Ich habe lange damit gekämpft, denn wenn ich etwas tue, ist das nie so gut, wie wenn mein bruder etwas tut. Ich bin finanziell unabhängig von meinen Eltern und versuche nicht zur Last zu fallen und sie zu unterstützen. Trotzdem scheine ich nie gut genug zu sein. Sie streitet das ab. Mein Vater sagt dazu gar nichts. Weitere Familienangehörige pflichten da mir bei. Oft werde ich auch angesprochen "Jja, dein Bruder das goldene Kalb. Und bei dir hat sie sicher wieder wegen dies oder jenem gemotzt, oder?"

    Nochmal - ich will und erwarte keine Finanzierung meiner Hochzeit - VON KEINEM. Vor dem Aspekt, dass mein Bruder heute noch mitfinanziert wird UND ihm das Haus größenteils gezahlt wurde (laut meinem Vater, meine Mutter gibt da keine Infos an mich durch), finde ich ihre Argumentation, dass sie jetzt kein Geld für eine Hochzeit habe, sehr dünn und haltlos. Es ist einfach eine Ausrede oder was auch immer. Anstatt einfach ehrlich zu sein.
    Ich möchte gar nicht, dass sie mir da was zahlt, weil (im Gegensatz zu meinem Bruder) würde ich mir das noch Jaaaaaaaaaaaaaahre danach anhören müssen, wie edel sie ja war, mich da zu unterstützen. Sie hält mir das dann schon unter die Nase. Und das macht man einfach nicht. Vor allem nicht, wenn es sich um Geschenke handelt, die man ja freiwillig gibt und nur freiwillig geben sollte.
    Auf dieses Drama habe ich keine Lust.

  7. Inaktiver User

    AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?

    Zitat Zitat von sahara2 Beitrag anzeigen
    ich bin ehrlich gesagt etwas verstört/verschreckt über die Reaktion meiner Mutter, als sie von meiner Hochzeit erfuhr.
    Erst gegen Ende, als wir im Begriff waren uns zu verabschieden, kam von meiner Mutter "Ach ja, ihr habt euch ja verlobt!Glückwunsch!!"
    Als ich dann ein paar Tage später alleine mit ihr war, fragte sie mich ob ich wirklich heiraten wolle. Ob Klaus (37) und ich (30) uns nicht noch etwas ausprobieren wollen, hinsichtlich unserer Zusammenlebens.
    Ansonsten kam noch keinerlei Nachfrage zur Planung oder sonst was. Nur einmal der Kommentar "Wann ist nun Hochzeit? Ich muss meine Termine entsprechend legen"... Joah. Mehr nicht. Keine Fragen zum Kleid, zur Musik, zum Fotograph.
    Als ich sie mal drauf ansprach, hat sie das alles als "Zirkus" abgetan und sie wisse gar nicht, wieso ich da jetzt so "ein Aufhebens und Theater drum mache". Also null Empathie oder verständnis. Deshalb frage ich nicht mehr...
    Ich habe nur den Eingangsbeitrag gelesen, der mich aber sofort dazu bringt, eine Sache anzumerken (also sorry, sollte der Strang inzwischen eine andere Wendung genommen habe, ich werde natürlich alles nachlesen):

    Warum in aller Welt wird immer davon ausgegangen, ja offenbar sogar erwartet, dass das gesamte Umfeld sich an der Hochzeit erfreuen, beteiligen, jubelnd in die Luf springen und Unterstützung in jeglicher Form anbieten MUSS, nur weil man selbst heiratet?

    Ja, es ist deine Mutter ok, aber sie hat dir doch gratuliert und nach dem Termin gefragt, um sich diesen freizuhalten. Was willst du?

    Es ist doch DEINE Hochzeit und DEINE Freude daran oder machst du das etwa für andere? Nein? Dann erwarte also erwarte nicht, dass alle anderen deshalb am Rad drehen müssen, nur weil du heiratest.

    Ich finde das einfach generell sehr anmaßend, wie viele Paare glauben, dass ihre eigene Hochzeit das Maß aller Dinge ist.

    Deine Mutter hat verhalten reagiert und fragt nicht nach, wie dies und jenes geplant ist und sie hat auch keine Hilfe angeboten. Das ist ok, vielleicht ist es für sie einfach nicht so wichtig oder aber ja, sie hat Bedenken, die sie dir offenbar ja auch mitgeteilt hat. Du kannst nicht erwarten, dass diese Hochzeit für sei die gleiche Bedeutung hat wie für dich.

    Du heiratest ja deinen Verlobten und für dich und ihn soll es natürlich - im besten Fall - der schönste Tag der Welt werden, aber das kann er ja auch immer noch. KOnzentrier dich auf euch und nicht darauf, wie andere damit umgehen oder darauf reagieren.

    Und by the way, ich selbst möchte mal heiraten, aber ich finde es bedenklich, wie viel "Zirkus" und Theater wirklich oft um Hochzeiten gemacht wird. (natürlich kann ich nicht beurteilen, ob das bei euch der Fall ist, also bitte fühle dich nicht angegriffen, das ist jetzt nur eine allgemeine Feststellung meinerseits, die eben zum Thema passt)

    Für dich und deinen Verlobten alles Gute!

  8. Avatar von schafwolle
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    AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?

    Zitat Zitat von sahara2 Beitrag anzeigen
    Auf meine Frage hin, was sie davon hält, dass ich einen Mann mit Kind heirate, meinte sie, sie kenne halt viele Leute aus ihrem bekanntenkreis, die damit nur Scherereien hatten. Aber das Kind sei jetzt da und jetzt müsse man eben das Beste draus machen.
    (hervorgehoben von mir)


    Warum fragst Du Deine Mutter so etwas überhaupt??

    Auf der einen Seite unterstellst Du ihr, nicht klar und offen zu sein. Auf der anderen Seite
    kannst Du mit ihrer pragmatischen und persönlichen Sichtweise nicht umgehen.

    Im Grunde hat sie ja recht. Ich, als Mutter, fände es jetzt, ganz grundsätzlich, auch nicht optimal,
    wenn schon ein Kind vorhanden wäre. Eventuelle Probleme sind durch diese Konstellation ja
    nicht ganz auszuschließen.

    Und mit der Aussage, man müsse das Beste daraus machen, hat sie ebenfalls recht.
    Und das tust Du ja auch, oder?


    Zitat Zitat von sahara2 Beitrag anzeigen
    Ich möchte gar nicht, dass sie mir da was zahlt ...
    Du spricht im finanziellen Kontext hier nur von Deiner Mutter.
    Wie sieht Dein Vater das?

    Und hast Du Deiner Mutter unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass Du keine
    diesbezüglichen Erwartungen an sie hast?

    Wie das mit der geldmäßigen Beteiligung der Eltern aussieht, ist sowohl von Familie
    zu Familie verschieden als auch ein Stück weit von regionalem Brauchtum abhängig.

  9. Inaktiver User

    AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?

    Zitat Zitat von sahara2 Beitrag anzeigen
    Es geht nicht darum, dass meine Mutter aus dem Häusschen sein muss. Eine Umarmung mit ehrlicher Beglückwünschung hätte mir gereicht. Oder ein "Mädel, wenn was brauchst, melde dich"...
    Ok, das hat im EP nicht danach geklungen, sorry.

    Du hast dich aufgeregt, warum sie nicht nach Kleid, Fotograf, usw. gefragt hat. Und nicht sofort nach dem Antrag gefragt hat, und ob du JA gesagt hättest. Du hast im Gegenzug dazu erwähnt, dass deine Schwiemu dir hilft, die Deko zu basteln und das alles klang eben ganz danach, dass du erwartest hast, dass alle (inkl. deiner Mutter) ob eurer bevorstehenden Hochzeit total aus dem Häuschen sein müssten.

    Tut mir leid, wenn ich mich getäuscht habe.


  10. Registriert seit
    06.11.2019
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    114

    AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?

    Zitat Zitat von sahara2 Beitrag anzeigen


    Eine Umarmung mit ehrlicher Beglückwünschung hätte mir gereicht. Oder ein "Mädel, wenn was brauchst, melde dich"...

    Wie soll das denn funktionieren, wenn Du nicht den Mund aufmachst?
    Theoretisch wusste sie doch Garnichts davon. Du sitzt da bei ihr, hörst Dir ihre Geschichten an, anstatt selber mal den Mund aufzumachen und (sinngemäß) Deinen Eltern mitzuteilen: wir haben uns verlobt/ werden xxx heiraten.
    Nein, Du wartest darauf, dass Du danach gefragt wirst.

    Seltsames Verhalten, aber der Mutter Vorwürfe machen....
    ALLES SCHÖNE IM LEBEN IST ENTWEDER UNMORALISCH, ILLEGAL ODER ES MACHT DICK.

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