Hallo ihr Lieben,
ich konnte noch nicht alles lesen. Muss aber sagen, dass mich manche Kommentare verletzten.
Wir zahlen meine/unsere Hochzeit selbst. Ich möchte von meinen Eltern kein Geld dazu. Ich fand die Aussage, dass es einfach direkt bei meiner Mutter ums Geld gehen muss, wenn die einzige Tochter heiratet sehr schade, Vor allem wenn man meinem Bruder ein Haus finanzieren konnte. Ja, auch das ist okay für mich. Ist deren Sache.
Ich mache auch kein Gewese um meine Hochzeit. Tatsächlich wird es eine kleine Hochzeit. Aber ich kann mich doch trotzdem drüber freuen? Und meine Mutter kann mich doch mal in den Arm nehmen und mich beglückwünschen? :(
Zu guter Letzt: Mein Freund war 2 Jahre mit seiner Ex zusammen. Sie waren nie verheiratet. Es ist seine erste Hochzeit und er freut sich sehr darauf.
Ich lese die Kommentare jetzt mal noch eingehender durch und versuche auf das Meiste zu antworten.
Euch einen schönen Tag
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15.01.2020, 06:41
AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?
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15.01.2020, 06:45Inaktiver User
AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?
Gefaked finde ich es nicht - schließlich gehen mit der Ehe rechtliche Verpflichtungen einher, es ist schon so, dass danach einiges anders ist.
Mir (kürzlich geheiratet, mit gar nicht mal soviel Brimborium, aber schon mit weißem Kleid) ging es andersherum immer so, dass ich mit Befremden auf die Müttergeneration schaue:
Diese Frauen und Männer (wobei ich vermute hier wie dort haben die Bräute das meiste bestimmt), die diesen einen Tag, wo nur sie, das Paar, im Mittelpunkt stehen, diesen einen Tag, wo es nur um sie geht, nicht haben wollten.
Diese Bräute, die jenes eine Mal, wo man gesellschaftlich akzeptiert ein teures Ballkleid tragen kann, dieses eine Mal, wo man sich nicht nur aufhübschen, sondern teuer aufhübschen kann, nicht haben wollten.
Erschien mir auf Seiten der älteren Generation immer etwas verkrampft-freundlos, ein wenig "Ich bin emanzipiert, ich mache das nicht!"
Wenn jemand das Brimborium nicht will, völlig ok, ich bin nur sehr befremdet davon, dass eine ganze Generation das angeblich nicht gewollt haben soll........klingt für mich etwa so glaubwürdig wie wenn eine ganze Generation Schokolade nicht gemocht hätte........
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15.01.2020, 06:49
AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?
Hey chaos99,
ich möchte dir danken für den Kommentar. Ich werde es mir versuchen zu Herzen zu nehmen.
Hab einen schönen Tag
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15.01.2020, 07:06
AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?
Hallo ihr Lieben,
das Verhältnis zu meiner Mutter war die letzten Jahre recht gut. Wir hatten in der Vergangenheit unsere Probleme, aber gerade seit ich meinen Partner habe, hat sich das gebessert.
Auch kommen meine Eltern sehr gut mit Klaus aus.Klaus half schon meinem Vater im Garten und ansonsten auch beim Werkeln. Meine Mutter und er machen oft Späße zusammen etc. Auch wenn die Kleine dabei ist, gibt meine Mutter ihr Malsachen, spricht mit ihr. Sie findet das Kind nett. Auf meine Frage hin, was sie davon hält, dass ich einen Mann mit Kind heirate, meinte sie, sie kenne halt viele Leute aus ihrem bekanntenkreis, die damit nur Scherereien hatten. Aber das Kind sei jetzt da und jetzt müsse man eben das Beste draus machen.
Dass meine Mutter mir nichts zutraut , auch finanzielles nicht, weiß ich. Ich weis aber nicht woher sie sich das nimmt. Ich habe studiert, war nie arbeitslos, bin schuldenfrei und habe Erspartes. Meine Eltern haben mir nie groß was gezahlt. Ich muss anmerken, dass ich da schon immer unabhängig sein wollte. Ich möchte auch unsere Hochzeit selbst stemmen. Ich wollte mit meiner Bemerkung, dass sie nicht arm sind, nur betonen, dass das ein vorgeschobener Grund ist. Ich bin da auch nicht weiter drauf eingegangen bei meiner Mutter, denn ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass ich sie schröpfen will.
Ich hasse Hochzeitstamtam auch! Ich habe uns einen DJ, Location innerhalb zwei Wochen gebucht, weil ich keine Lust habe, mir zig Dienstleister anzusehen. Kleid will ich ein gebrauchtes,günstiges. Deko bastele ich selbst. Meine Trauzeugin will mich ständig auf irgendwelche Hochzeitsmessen schleifen - ich hasse Hochzeitsmessen :D Also ich kann ehrlich von mir behaupten, dass ich kein Tamtam mache und kein Brautzilla bin. Schwiemu schüttelt darüber immer verständnislos den Kopf :D
Es geht nicht darum, dass meine Mutter aus dem Häusschen sein muss. Eine Umarmung mit ehrlicher Beglückwünschung hätte mir gereicht. Oder ein "Mädel, wenn was brauchst, melde dich"...
Wie gesagt, habe ich mit meiner Mutter bereits deshalb gesprochen. Dann kamen nur die Sprüche von wegen ich mache einen Zirkus usw. Wisst ihr, ich habe sie nur gefragt, was los ist bei ihr und dass ich etwas enttäuscht bin, dass sie sich so gar nicht mit mir freuen kann scheinbar. Sie ging daraufhin in die Luft. Das ist bei ihr immer so. Egal, wie oft ich bzgl verschiedener Themen das Gespärch mit ihr suche, bewegt sich das nie auf konstruktivem Rahmen. Ich weiss niht, was in ihr vorgeht, weil sie direkt in "Angriffmodus" geht. Ich weiss nicht, wie behutsam ich noch sein soll. Ich möchte doch nur eine ehrliche Meinung.
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15.01.2020, 07:17Inaktiver User
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15.01.2020, 07:18Inaktiver User
AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?
Kann ich verstehen, ich halte es auch für normal.
Was ich nicht verstehe, warum man sich als Mutter nicht einfach freut wenn das Kind glücklich ist? Und das bist du ja offensichtlich.
Lass dich bitte nicht von der tiefbayrischen, aus dem letzten Jahrhundert stammenden Abwertung von
Frauen/ Männern, die ein Kind mit in eine Beziehung bringen, verunsichern.
Er hat ein Kind? Na und.
Ich hoffe doch, ihr wohnt da, wo Menschen nicht solche verbohrten Ansichten haben.
Ich hab ja auch einen abgekriegt
geschieden, davor ein uneheliches Kind
, ein
Pflegekind. Und meine Schwiegermutter hat mich herzlich aufgenommen.
Lass deiner Mutter Zeit, sie kommt schon auf dich zu.
PS: Hier bei uns wird die Hochzeit der Töchter komplett von der Familie bezahlt. Also nur die erste Hochzeit.
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15.01.2020, 07:21
AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?
zu dem PW Aspekt meiner Geschichte:
Ja, mein Freund hat ein Kind von einer anderen Frau. Ich finde es etwas krass, dass das bei manchen von euch so negativ konnotiert zu sein scheint. Er war zwei Jahre mit seiner Ex zusammen, für ihn war das keine schöne Beziehung. Aber darum gehts jetzt nicht.
Das Kind ist jetzt da und ein Teil von ihm. Die Kleine mag mich und ich sie. Sie lebt bei ihrer Mutter und besucht uns.
Natürlich ist das auch nicht das, was ich mir gewünscht habe. Aber ich liebe diesen Mann und möchte ihn unterstützen bei allem - auch bei seiner Tochter. Und ich bin auch bemüht darum, dass sich das Kind wohl mit uns und bei uns fühlt.
Ich verstehe, dass das aus Sicht einer Mutter besorgniserregend sein kann (Stichwort "Gebrauchter Mann"). Aber wenn man den Gedanken losgelöst von dieser Sicht betrachten, würde das bedeuten, dass alleinerziehende Mütter mit Kind auch ungeeignet sind für eine Eheschließung. Das ist doch Quatsch! Es hat doch jeder eine zweite Chance verdient.
Dass das "Hnad anhalten" eventuell auch lächerlich gewirkt haben könnte. Daran hatte ich noch nicht gedacht. Mein Freund hat sich damit aber sicherlich nichts Böses gedacht oder wollte hier "antifeministisch" handeln. Er hielt es für eine respektvolle Geste gegenüber seiner Schwiegereltern...
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15.01.2020, 07:29Inaktiver User
AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?
Du willst wissen, wieso deine Mutter sich nicht freut.
Ich nehme an, sie freut sich halt nicht und weiß vielleicht selbst nicht einmal so genau warum. Vielleicht denkt sie darüber auch gar nicht nach. Doch die Gründe dafür liegen vermutlich eher bei ihr als bei dir.
Dass du dir das wünschen würdest, kann ich gut verstehen. Oder dass sie zumindest etwas zugewandter wäre.
Lass es bei ihr. Du kannst nichts erzwingen.
Ihr werdet trotzdem eine schöne Hochzeit haben, denn an diesem Tag geht es nur um euch.
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15.01.2020, 07:34Inaktiver User
AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?
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15.01.2020, 07:41
AW: Wieso freut sich meine Mutter nicht, dass ich heirate?
Direkt mit der Mutter zu reden würde der TE das Grübeln ersparen.
Weil er vor dem Antrag beim Vater der TE um deren Hand angehalten hat.
Die TE hat diesen Punkt ja inzwischen kommentiert.
Aber Deine Aussagen sind für mich ein plakatives Beispiel dafür, wie oftmals frei nach
Lust und Laune interpretiert und gedeutet wird. Wenn es keine Fakten gibt, dann schafft
man als User eben selbst welche ...
Die Zeiten, als Weiß noch als Symbol für die Jungfräulichkeit galt, gehören GsD längstich staune auch immer, wenn da Leute mit Mitte 30 heiraten und zwei, drei Kinder dabei sind und die Braut dann in unschuldiges Weiß gewandet ist.
der Vergangenheit an.
Eine Hochzeit als "gefaktes Übergangsritual" zu bezeichnen ist schon sehr speziell
und herablassend :((.
Das verstehe ich nicht ganz.
U.a., weil Du im gleichen Atemzug die Finanzierung für Deinen Bruder nennst.
Vielleicht kannst Du ja ein wenig näher auf dieses Geld-Thema eingehen?
Gab es diese Diskussion bereits im Vorfeld?
Wie sind Deine ehrlichen (!) Erwartungen an Deine Eltern?
Ja, ich verstehe sehr gut, dass sich das für Dich stimmiger anfühlen würde als dieUnd meine Mutter kann mich doch mal in den Arm nehmen und mich beglückwünschen? :(
Reaktion, die stattgefunden hat.
Ist Deine Mutter denn vom Wesen her ein eher unterkühlter Mensch?
Du kennst Deine Mutter schließlich. Hätte es überhaupt zu ihr gepasst, dass sie sich
verhält, wie Du es Dir vorgestellt hast?
Aus irgend einem Grund scheint es Dir schwerzufallen, mit Deiner Mutter direkt über das
zu reden, was Dich umtreibt. Aber nur und ausschließlich das kann Dir Klarheit bringen über
die Gründe der eventuellen Vorbehalte.
Ich glaube, es war der "Antrag" und das Drumherum, was manche User hier, gelindeIch mache auch kein Gewese um meine Hochzeit.
gesagt, erstaunt hat. Ich selbst finde das auch etwas befremdlich.
Dass sich irgend wer aus der Familie bei der Deko einbringt und Anstecksträußchen etc.
bastelt finde ich nicht ungewöhnlich. Das ist bei uns hier, in eher ländlichem Umfeld,
absolut gebräuchlich.
Was wirklich zählt ist doch, dass Dein Partner sich um sein Kind kümmert und sichMein Freund war 2 Jahre mit seiner Ex zusammen. Sie waren nie verheiratet.
der Verantwortung stellt.
Wie geht es Dir persönlich mit der Tochter?
Gibt es Probleme mit der Mutter des Kindes?


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