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    Ich habe keine Schwester mehr!

    Hallo liebe Bri-Gemeinde,

    ich muss mir mal einiges von der Seele schreiben und wünsche mir auch irgendwie Feedback. Aber vermutlich kann da nicht wirklich jemand was zu sagen. Dennoch schleppe ich das alles so mit mir rum und sehe halt auch nur meine Seite, was mir die Beurteilung der Situation echt schwer macht.

    Ich kann oder wollte mir einfach nie eingestehen, dass meine Schwester mich eigentlich gar nicht mag, sondern ich nur dazu gut war, um Macht über mich zu haben bzw. sich selbst oder das eigene Ego aufzupolieren. Was ich immer als gutes Verhältnis gesehen habe, waren in Wirklichkeit einfach nur Machtspielchen und Manipulationen von und mit meinen Gefühlen und Ausnutzen meiner Harmoniesucht. Ich schätze, mein größter Fehler war, dies nicht zu sehen und dem ganzen immer wieder Futter zu geben, in dem ich die Spielchen (unbewusst) mitgespielt habe. Auch weil ich niemals geglaubt hätte, dass ein Mensch so fies, gemein und manipulativ sein kann, der mir gefühlt so nahe steht/stand.

    Ich kann hier gar nicht alles schreiben. Und manches ist vielleicht auch konfus. Aber es sind immerhin 30 Jahre, die ich gerade (seit Silvester erneut) aufarbeite.

    Angefangen hat alles vor knapp 5 Jahren mit dem Tod meiner Mutter bzw. war das der Auslöser für die Dinge, die nun ihren Lauf genommen und dazu geführt haben, endgültig mit meiner (Patchwork-)Familie abzuschließen, in der ich eh immer nur das schwarze Schaf war. Wenn man Loyalität suchte, dafür war ich gut genug. Aber ansonsten war ich wohl einfach nur das unbequeme Mädchen, das auch leider zu oft die Wahrheit aussprach: Nämlich dass bei uns zwar außen alles "hui" war, aber hinter die Fassade durfte man nicht gucken: psychische und physische Gewalt sowie Alkohol waren an der Tagesordnung. Aber wehe der Rasen war nicht gemäht oder der Fußabtreter dreckig. Dann gab es 4 Wochen Stubenarrest, nachdem man mit der Klobürste verhauen wurde. Aber ich schweife doch ziemlich ab...

    Vorab: Meine Eltern haben sich (nach einer langen üblen Zeit) scheiden lassen, als ich 13 war. Meine Schwester ist 3 Jahre jünger als ich. Ich habe immer versucht, für sie da zu sein und ihr Halt zu geben, als unsere Ursprungsfamilie unter viel Gewalt und Alkohol zerbrach. Wäre meine Schwester nicht gewesen, wäre ich damals freiwillig ins Heim gegangen und nicht - wie erwartet wurde - zu meinem Vater und seiner neuen Frau. Alkohol und Gewalt hab es weiterhin... nun auch von der Stiefmutter (nur ohne Alkohol), welche mein Vater 2 Jahre später heiratete...

    Der einzige Halt, den ich hatte, war meine Mutter. Ohne sie wäre ich wahrscheinlich nicht mehr auf der Welt, weil ich 20 Jahre lang lieber tot gewesen wäre und mich am liebsten umgebracht hätte und nur sie mir den Halt gegeben hat, den ich brauchte. Meine Schwester und ich haben uns eigentlich auch gut verstanden, aber wirklich trauen konnte ich ihr nie. Aber ich habe immer gedacht, dass ihre Intrigen einfach nur ihre eigene Art waren, mit der Situation klar zu kommen. Und somit habe ich ihre Verletzungen immer wieder verziehen, zumal sie auch immer einsichtig war und sich auch entschuldigte, wenn sie mal wieder übers Ziel hinaus geschossen ist.

    Meine Schwester ist irgendwann in die Drogenszene gerutscht, während ich einen geraden Weg mit Abi, Ausbildung und Beruf einschlug und wo ich - bis auf anderthalb Jahre Arbeitslosigkeit - heute recht erfolgreich bin. Mit Unterstützung meiner Mutter und mir ist sie aus dem Sumpf aber raus gekommen und hat eine Familie gegründet. Ich selbst bin allein geblieben und mittlerweile auch zufrieden damit.

    In all den Jahren gab es immer wieder Situationen, in denen meine Schwester mir völligst unerwartet einen reinwürgte und das auf eine Art, dass ich wirklich dachte, dass ich schuld bin, obwohl ich bewusst gar nichts gemacht habe und die Vorwürfe absolut haltlos waren. Hinterher entschuldigte sie sich dann immer und ich verzieh ihr.

    Der Höhepunkt dessen geschah dann nach dem Tod meiner Mutter. Ich wurde bei der Beerdigung komplett ausgebootet, ganz abgesehen von diversen Verboten, die ausgesprochen wurden (Trauerrede halten, meinen Freund mitbringen...), an die ich mich aber natürlich nicht gebunden fühlte. Zahlen durfte ich, Rechte hatte ich keine. Als ich den Wunsch äußerte, mich am Nutzungsrecht des Grabes zu beteiligen, wurde ich mit Schimpftiraden des Hauses verwiesen. Trotz alle dem hätte ich meine Schwester niemals aus meinem Leben verbannt. Im Gegenteil habe ich noch darüber nachgedacht, was ich zu dem Konflikt beigetragen habe. Aber ehrlich gesagt kann ich nichts finden, außer dass ich mich ihnen (meiner Schwester und Ihrem Mann) nicht gefügt habe wie sie sich das vorstellten. Nur bin ich nach wie vor der Meinung, dass sie weder das Recht haben, mir eine Grabrede zu verbieten noch, dass mein Freund mich begleitet (noch dazu während sie ihre ganzen Freundschaften aus der Nachbarschaft mitbrachten). Hier fühlt sich meine Schwester offensichtlich auch nach wie vor im Recht. Nur für meine Trauerrede hat sie mich nach der Beerdigung gelobt.

    Eines Tages (ein knappes Jahr nach der Beerdigung) erhielt ich dann morgens von meiner Schwester eine Einladung zum Geburtstag meines Neffen, worüber ich mich freute. Wir haben noch ganz nett geschrieben, was er sich wünscht und so weiter... Am Abend des selben Tages bekam ich dann eine Nachricht über Facebook, dass, wenn ich mich nicht für das Halbjahreszeugnis des Sohnes interessiere, brauche ich auch nicht zum Geburtstag zu kommen und auch kein Geschenk besorgen (zur Info: Ich weiß bis heute nicht, an welchem Tag genau Halbjahreszeugnisse ausgegeben werden).... ich muss sagen, dass ich innerlich ausgerastet bin bzw. das auch wirklich verrückt fand und zurück geschrieben habe, dass sie nicht mehr alle Tassen im Schrank hat, ich eben einfach nicht weiß, wann Halbjahreszeugnisse vergeben werden und ich meinem Neffen natürlich was schenke, wenn ich das für richtig halte. Ja, und daraufhin blockierte sie mich auf allen Kanälen, was mir zu der Zeit dann auch allerdings egal war.

    Doch seitdem quält mich der Gedanke, nicht genug getan zu haben, damit es zwischen uns funktioniert. Zwischenzeitlich bin ich umgezogen und habe ein neues Leben angefangen. Vor 2 Jahren (1,5 Jahre nach dem Kontaktabbruch) habe ich ihr eine Email geschrieben, dass es mir gut geht und ich kein schlechter Mensch bin. Sie antwortete und ich dachte, vielleicht können wir uns wieder annähern. Doch ihre Mails wurden immer einsilbiger und unpersönlicher, bis sie irgendwann ganz ausblieben. Das hat mich zwar verletzt, aber ich habe es akzeptiert. Zu der Zeit habe ich allerdings auch wieder den Kontakt zu meinem Patenkind (15) und meinem Neffen (14) wieder aufgenommen, der auch anhält. Mein Patenkind schreibt sogar mittlerweile per Whatsapp mit mir, nachdem ich ihr meine Tel-Nr. gegeben hatte.

    Und jetzt kommts: 1-2 Tage vor Silvester (2019/2020) hatte ich abends um 23 Uhr plötzlich eine Freundschaftsanfrage von meiner Schwester auf Facebook. Ich hab mich total gefreut und sie sofort bestätigt. Dennoch war es mir da zu spät, noch weiter online zu sein. Sie allerdings hat 2 Bilder von mir geliked. Ich wusste nicht so recht, was sie jetzt von mir erwartet. Anschreiben konnte ich sie jedoch (noch) nicht. Die Verletzungen sind nach wie vor sehr tief und ich erwarte, dass jetzt doch auch mal was von ihr kommt, was über 3 Klicks hinaus geht.

    An Silvester habe ich dann ihren Neujahrswunsch geliked.
    Auch wenn ich mich mit der Kontaktaufnahme schwer getan habe, wertete ich diese Freundschaftsanfrage als sehr großen Schritt von ihr und hoffte, dass wir uns jetzt über das erstmal oberflächliche Medium Facebook wieder annähern. Tja...
    Am 03.01.2020 habe ich dann festgestellt, dass sie mich wieder gelöscht hat.

    Zumindest bestätigt mich das in dem Wissen, dass das Problem wohl doch eher bei meiner Schwester liegt. Denn normal ist so ein Verhalten in meinen Augen wirklich nicht. Und dass von ihr ein bisserl mehr kommen muss, sollte ihr schon klar sein, nachdem ich so viele Schritte auf sie zugemacht habe.

    Das veranlasst mich zu dem Schluss, dass ihr an mir absolut nichts gelegen ist. Sie wollte nur sehen, wie ich reagiere. Und nachdem ich immerhin ihre Anfrage bestätigt habe, hat sie jetzt wieder die Genugtuung, mich abserviert zu haben. Aber das war jetzt wirklich absolut das letzte Mal!

    Sie will mir einfach nur immer wieder weh tun, habe ich den Eindruck. Wahrscheinlich weil ich ein leichtes Opfer bin... weil sie weiß, dass ich sie nie im Stich lassen würde. Auf Ihren Rückhalt dagegen kann ich lange warten und vergeblich hoffen.

    Danke an alle fürs Lesen, auch wenn ich nicht wirklich auf Antworten hoffe. Denn was soll man dazu noch sagen?


  2. Registriert seit
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    AW: Ich habe keine Schwester mehr!

    Sie hat mit harten (?) Drogen experimentiert.
    Jetzt experimentiert sie mit dir.

    Warum? Weil sie es kann. Weil du es zulässt. Sie hat nur die Macht, die du ihr lässt.

  3. Avatar von Klecksfisch
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    AW: Ich habe keine Schwester mehr!

    Anky, ich habe so etwas durch. Seit ca. 25 Jahren keinen Kontakt zu meiner Schwester. Man muß in schlechten Menschen nichts Gutes suchen. Es ist zwecklos, weil nichts da ist, was man finden kann.

    Ich habe auch immer wieder Kontakt aufgenommen, hat gedauert bis ich es verstanden habe.

    Sie macht es mit dir, weil du es immer und immer wieder mitmachst. Laß es sein, es bringt nichts.
    Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch
    (Dalai Lama)

    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)



  4. Registriert seit
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    AW: Ich habe keine Schwester mehr!

    Zitat Zitat von _ThirdThought Beitrag anzeigen
    Sie hat mit harten (?) Drogen experimentiert.
    Jetzt experimentiert sie mit dir.
    Ecstasy, Speed, LSD waren so die Standards damals. Aber einen Zusammenhang sehe ich da jetzt nicht.

    Zitat Zitat von _ThirdThought Beitrag anzeigen
    Warum? Weil sie es kann. Weil du es zulässt. Sie hat nur die Macht, die du ihr lässt.
    Ja, und diese gebe ich nicht mehr. Hat sehr lange gedauert, bis ich das realisiert und die Konsequenzen gezogen habe. Aber es ist auch eine Befreiung, das endlich zu erkennen. Ich kann nur teilweise immer noch nicht glauben, dass sie so ist und mit mir umgeht. Wieso bin ich ihr nicht mehr wert (wie auch dem Rest meiner Familie)?

    Zitat Zitat von Klecksfisch Beitrag anzeigen
    Anky, ich habe so etwas durch. Seit ca. 25 Jahren keinen Kontakt zu meiner Schwester. Man muß in schlechten Menschen nichts Gutes suchen. Es ist zwecklos, weil nichts da ist, was man finden kann.
    Das tut mir leid! So eine Erkenntnis ist hart.

    Zitat Zitat von Klecksfisch Beitrag anzeigen
    Ich habe auch immer wieder Kontakt aufgenommen, hat gedauert bis ich es verstanden habe.

    Sie macht es mit dir, weil du es immer und immer wieder mitmachst. Laß es sein, es bringt nichts.
    Ja, da hast Du wohl recht. Ich frage mich nur, warum ich es nicht eher gemerkt habe. Und auch wenn die Erkenntnis auch eine Art Befreiung ist, tut es doch auch irgendwie weh.

    Der Threadtitel ist übrigens mein Statement. Ich habe das nach der Facebook-Geschichte nach einigem Nachdenken für mich entschieden, dass sie keine Rolle mehr in meinem Leben spielt. Traurig ist es dennoch.


  5. Registriert seit
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    AW: Ich habe keine Schwester mehr!

    Ja, es ist traurig. Und doch ist es manchmal besser, Menschen loszulassen, die die ihnen entgegen gebrachte Zuneigung nicht erwidern (können).
    Nimm Abstand. Bleib auf Abstand. Und schau, was sie damit macht. Manchmal lernen Menschen auch dazu, Jahr(zehnt)e später, manchmal auch nicht.
    Schwer ist es allemal. Bitter. Schau nach vorn. Mach DIR ein schönes Leben. Zähle nicht auf sie. Aber lass dein Herz nicht zu Eis gefrieren deswegen.

  6. Avatar von Hases_Frau
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    AW: Ich habe keine Schwester mehr!

    Zitat Zitat von Anky-v-G Beitrag anzeigen

    Danke an alle fürs Lesen, auch wenn ich nicht wirklich auf Antworten hoffe. Denn was soll man dazu noch sagen?
    Liebe Anky-v-G,

    was man dazu sagen soll, möchtest Du wissen ?

    Mach Dir etwas Leckeres zu trinken auf, stell' Dich vor den Spiegel, proste Dir zu und dann sage : " Was für ein Glück, daß diesen Haschmich eine andere Frau spazieren führt ! "

    Nein, im Ernst, ich kann mich sehr gut in Deine Lage versetzen (glaube ich) , ich war auch mal ältere Schwester einer Frau, die sich als Erwachsene entschlossen hat, aus der Schwesternrolle auszusteigen.
    Das ist ihr gutes Recht.

    Allerdings ist es auch mein gutes Recht, die mir zugedachte Rolle als Fußabtreter ebenfalls abzulehnen und mir das Spektakel, das diese Frau aufführt, nichtmal mehr aus der Ferne anzusehen.
    Sondern einfach meiner Wege zu gehen und mich meines Lebens an der Seite eines wunderbaren Mannes zu erfreuen - ohne, daß ich beschimpft, gedemütigt oder schlicht bestohlen werde....

    Klar tut es weh -vor allem auch in der Rückschau, ich habe meiner kleinen Schwester SO viel Liebe und Fürsorge gegeben, mich so oft zwischen sie und den prügelnden Vater geschmissen und dann benimmt sie sich als Erwachsene so dermaßen scheußlich mir gegenüber -, aber es ist wirklich das gute Recht jedes Einzelnen, selber zu entscheiden, welche Rollen im Leben er wie auszufüllen gedenkt und nur, weil man am Anfang des Lebens mal einige Jahre dieselbe Postanschrift hatte, muß man noch lange nicht freundliche oder auch sogar liebevolle Empfindungen füreinander haben.
    Der Genpool einer Familie ist sooo groß, wenn zwei Menschen da ihre Gene in völlig unterschiedlichen Ecken wiederfinden, dann hat man halt keine Gemeinsamkeiten und kann dementsprechnd nix miteinander anfangen.

    Wäre Deine Schwester ein Mensch, den Du, wenn sie nicht mit Dir verwandt wäre, auf der Straße grüßen würdest ?
    Würdest Du irgendeinem anderen Menschen gestatten, Dich so hundsmiserabel zu behandeln ? Hoffentlich nicht !

    Warum darf sie das dann ?
    Gibt nicht wirklich einen plausiblen Grund dafür, oder ?
    Mach' einen Haken drunter und such' Dir Menschen, die wertschätzend und liebevoll mit Dir umgehen.
    Das ist Dein gutes Recht !

    *** Als ich die Hand eines Menschen brauchte, reichte mir jemand seine Pfote ***


  7. Registriert seit
    05.09.2018
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    AW: Ich habe keine Schwester mehr!

    Was mir bei der ganzen Sache einfällt:

    Das beschäftigt Dich ja offensichtlich.

    Du bist in all den Jahren nicht ein einziges Mal auf den Gedanken gekommen, sie anzurufen/anzuschreiben (Kontaktmöglichkeiten scheint es ja zu geben) und ihr zu sagen: "Liebe Klothilde, lass uns mal allein einen Kaffee trinken, wir sollten uns mal ganz allgemein über unser Verhältnis zueinander unterhalten." ?


  8. Registriert seit
    17.08.2016
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    AW: Ich habe keine Schwester mehr!

    Traurig finde ich das.

    Allerdings scheint deine Schwester ein sehr unsteter Charakter zu sein und bei eurer Familiengeschichte wundert das auch nicht. Ihr hattet es schwer Du hast mehr Resilienz gezeigt und sie ist einfach nur ein total verunsicherter, verletzter Mensch.

    Ich würde sie als kranke Frau sehen und wäre auch zurückhaltend. Wenn sie was braucht, wäre ich da, aber näher ranlassen würde ich sie nicht, solange sie so merkwürdig ist. Hat sie Therapien oder trinkt sie sogar selbst?

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