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  1. Registriert seit
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    AW: Schwiegereltern und Enkelkind

    Ich werde an diese Schwägerin erinnert, weil ihre Aussagen am Anfang (ich erinnere, das geht schon über Jahrzehnte so und scheint sich hochzuschaukeln) quasi identisch mit denen von Angelina sind.

    Sie möchte doch nur IHRE Familie haben.

    Ich denke, dass das Grundproblem tatsächlich folgendes ist :

    Er möchte erweitern, sie "was Eigenes".
    Vielleicht steckt auch noch eine gewisse Unsicherheit seitens Angelina, was ihr "Status" im Leben ihres Mannes angeht (Bin ich /sind Kind und ich die wichtigsten Personen in seinem Leben oder seine Hetkunftsfamilie?) unbewusst dahinter, das wird sie selbst rausfinden müssen.

    Wenn die Vorstellungen derart gegensätzlich sind ist es natürlich schwierig.


  2. Registriert seit
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    AW: Schwiegereltern und Enkelkind

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Am besten wir reden ihr noch ein, dass ihr Mann sie nicht liebt.
    Wäre das wirklich nur ein "Einreden"? Umgekehrt gilt meine Frage natürlich auch.

    Ich denke, dass diese Ehe langfristig für beide oder zumindest für Angelina zu einer Farce und zu einer Quälerei wird - und -bestenfalls - nicht lange hält.

  3. Avatar von Jedimeisterin
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    AW: Schwiegereltern und Enkelkind

    Ich habe hier nicht alles gelesen. Das Haus würde ich nicht kaufen, wenn ich so eine übergriffige Familie hätte.
    Angelina, haben deine Schwiegis keine Hobbies, kein Ehrenamt oder Freunde was sie vielleicht machen? Ich höre dann immer mal, Enkelkinder sind da und das sind der einzigste Lebensinhalt. Und die wollen sie dann möglichst häufig sehen. Und dann brauch man als Familie eine WhatsApp-Gruppe? Keine Ahnung.

    Ich glaube, ich wäre nach einem Jahr Elternzeit wieder angefangen zu arbeiten und hätte mein Kind in die Krippe gebracht. Dann würde mich keiner mit dauernden Besuchen nerven. Ich ich mit meinen Mann und auch mit den Schwiegies Tacheles geredet, was geht und was nicht.

    Du solltest ehrlich mit deinem Mann sprechen, vielleicht wurde da etwas versäumt. Und du sollst auch deinen Schwiegereltern nicht das Enkelkind vorenthalten. Vielleicht könntet ihr euch abwechseln. Als Beispiel sag ich mal, Mittwoch geht du diese Woche und die nächste Woche geht dein Mann vielleicht Donnerstag. So ist das Kind einmal die Woche bei den Großeltern und ich finde das langt völlig.



    LG Jedi

  4. Avatar von Blue2012
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    AW: Schwiegereltern und Enkelkind

    Zitat Zitat von Killeshandra Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass diese Ehe langfristig für beide oder zumindest für Angelina zu einer Farce und zu einer Quälerei wird - und -bestenfalls - nicht lange hält.
    Farce und Quälerei? Harte Worte für so eine eigentlich Durchschnittsgeschichte.
    Zeig mir Familien, wo alles hypereasy läuft mit Kind, Schwiegis und Co. Da gibts doch am Anfang häufig so "Set point"-Themen. Und einige Männer brauchen mal ne Runde extra, um ganz als Kerle anzukommen in ihren Familys. Gerade Eltern mit noch kleinem Kind sind da angreifbarer, einfach, weil es eine anstrengende Zeit ist mit Baby bzw. Kleinkind.
    Be a voice not an echo.

  5. Avatar von Kambara
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    AW: Schwiegereltern und Enkelkind

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Vielleicht steckt auch noch eine gewisse Unsicherheit seitens Angelina, was ihr "Status" im Leben ihres Mannes angeht (Bin ich /sind Kind und ich die wichtigsten Personen in seinem Leben oder seine Hetkunftsfamilie?) unbewusst dahinter, das wird sie selbst rausfinden müssen.
    Ja natürlich. Welche Ehefrau und Mutter des gemeinsamen Kindes möchte denn für ihren Mann unwichtig sein und im Zweifel hintenrüber fallen, wenn der Clan ruft? Und vor allem noch deshalb, weil der Clan besonders laut ruft.

    Im Grunde sollte es doch ganz einfach sein: Hier ist die neu gegründete (noch) kleine Familie, die ihren Stellenwert bei beiden Partnern hat. Zauberwort: gemeinsam. Da sind die beiden Herkunftsfamilien, die für beide jeweils außerdem wichtig sind.

    Das muss man nun miteinander vereinbaren. Dazu gehört, dass man sich gemeinsam in dieser Runde neu positioniert. Die beiden sind jetzt selbst Vater und Mutter und nicht mehr nur in erster Linie Sohn und Tochter. Für das gemeinsame Kind sind sie dann übrigens die Herkunftsfamilie, und die Großeltern/Geschwister-Linie die erweiterte. Eigentlich ganz einfach, oder?

    Nur wollen müssen es beide. Das ist hier das Problem.
    People are so crackers.
    John Lennon


  6. Registriert seit
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    AW: Schwiegereltern und Enkelkind

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Farce und Quälerei? Harte Worte für so eine eigentlich Durchschnittsgeschichte.
    Zeig mir Familien, wo alles hypereasy läuft mit Kind, Schwiegis und Co..
    "Hypereasy" läuft es nirgends. Aber hier geht es um die Haltung, die dahinter steckt. Diese genügt, um eine Ehe dauerhaft zu zerstören. Harte Worte - oder realistische?

    Ich hoffe ja für Angelina, dass meine Worte nur zu hart waren. Aber leider glaube ich nicht daran.

  7. Avatar von Blue2012
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    AW: Schwiegereltern und Enkelkind

    Zitat Zitat von Killeshandra Beitrag anzeigen
    "Hypereasy" läuft es nirgends. Aber hier geht es um die Haltung, die dahinter steckt. Diese genügt, um eine Ehe dauerhaft zu zerstören.
    Menno, jetzt lass doch die beiden erst mal in Ruhe an ihren Themen arbeiten. Vielleicht gibts nach Weihnachten schon ein erstes, kleines "Hoch" für die beiden.
    Be a voice not an echo.


  8. Registriert seit
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    AW: Schwiegereltern und Enkelkind

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Menno, jetzt lass doch die beiden erst mal in Ruhe an ihren Themen arbeiten. Vielleicht gibts nach Weihnachten schon ein erstes, kleines "Hoch" für die beiden.
    Blue, hoffen wir es mal für sie.😗

  9. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Schwiegereltern und Enkelkind

    Was bei Angelina und ihrem Mann völlig fehlt, ist eine Suche nach Lösungen.
    Und damit meine ich nicht "Kompromisse" (bei dem dann mindestens einer traurig unter dem Weihnachtsbaum sitzt - wo auch immer), sondern einen gemeinsamen Weg, auf dem sich beide wohlfühlen.

    Dazu braucht man Kommunikation - die ist zwischen den Eheleuten wirklich schlecht. Von ihm wird geschrieben, dass er nicht richtig zuhört - und sie nennt die Dinge nicht beim Namen und ist nicht ehrlich
    "Ich habe immer wieder versucht, darüber zu reden" sagt erst einmal gar nichts, denn oft genug sind diese Ansätze zum Reden "untauglich".

    Wichtig ist auch "Ernst-Nehmen" - seiner eigenen Meinungen und Bedürfnisse und die des Partners.
    Angelina nimmt ihre Bedürfnisse nicht ernst, die ihres Mannes aber auch nicht. Sie ist auch nicht lösungsorientiert - sondern möchte, dass ihr Mann sich nach ihrem Schema verhält und versucht Machtspielchen.
    Er nimmt ihre Bedürfnisse auch nicht ernst.

    Ganz schlecht ist, dass Angelina möchte, dass "er das alles aus freien Stücken und von ganz alleine machen soll" - sonst ist es nichts Wert.
    Wenn es solche Diskrepanzen innerhalb eines Ehepaares gibt, dann ist das weder ein Grund zur Scheidung noch sollte man einfach alles mitmachen - sondern man muss sich zusammenraufen, eben einen gemeinsamen Weg finden.
    Das geht aber nicht, wenn die Dinge nicht mal auf den Tisch kommen - und wenn Entgegenkommen des Partners "nichts Wert ist (denn er macht das ja nur, weil ich das gesagt habe).

    Ich schlage - wie oben schon jemand angeschnitten hat - Eheberatung vor; denn Kern des Problems ist erst einmal das Kommunikationsproblem, und da können moderierte Gespräche helfen. Und Ausweichen ist auch nicht möglich in solchen Gesprächen.

  10. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Schwiegereltern und Enkelkind

    Blue, dein Gesprächsvorschlag ist zwar gut, um ein Zusammenraufen vielleicht mal auf den Weg zu bringen - mir ist das aber zu sehr mit der Brechstange durchgesetzt (oder versucht, durchzusetzen), dass Heilig Abend zu dritt verbracht wird.
    Seine Bedürfnisse kommen da nicht vor - das ist auch nicht gut.

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