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  1. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Schwiegereltern und Enkelkind

    @ Sternenfliegerin, dass der Mann Ansprechpartner sein sollte, sehe ich auch so.

    Aber hier soll der Kontakt zwischen dem Kind und seinen Großeltern minimiert werden.
    Und das ist die falsche Baustelle.

  2. Avatar von Sneek
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    AW: Schwiegereltern und Enkelkind

    Was der Vater so denkt und will, wissen wir gar nicht. Vielleicht ist er einfach der Typ, der Konflikten gern aus dem Weg geht.

  3. Moderation
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    AW: Schwiegereltern und Enkelkind

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen

    Das hat aber Grenzen.

    .
    Naja: Da, wo das Kind gefährdet wäre. Aber kein Baby wird verhungern, wenn es keine Pommes kriegt.

    Auch für mich bleibt der Vater ziemlich blass in der Geschichte. Aber abwesend Väter gibt es viele.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

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  4. Moderation Avatar von Sternenfliegerin
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    AW: Schwiegereltern und Enkelkind

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Ihr lasst völlig außer Acht, dass der Vater das offensichtlich ganz anders sieht.

    Und dass Angelina offensichtlich übervorsichtig und überempfindlich ist.
    Angelina schrieb, daß der Vater selbst sich doch auch nicht darum bemüht, das Kind-Großeltern-Verhältnis zu fördern.

    Warum erwarten viele von Euch dann, daß die von ihnen vielfach kritisierte Schwiegertochter sich das ans Bein bindet?

    Wenn dem Sohn so sehr an viel Kontakt gelegen ist, dann kann er das doch vorantreiben.

    Es liest sich aber, als solle Angelina das möglichst tun, damit er von alldem nicht belästigt wird.

    Wenn die Eltern Angelina aber so wenig schätzen, wie es für mich aus ihren Zeilen anklingt (mag natürlich eine Fehlinterpretation sein), dann finde ich es reichlich viel verlangt, daß sie es sein soll, die die Bindung zum Enkelkind stärkt.

    Ich lese hier viel zu sehr die Haltung von durchaus einigen Großeltern, die die Schwiegertochter zwar wenig mögen und respektieren, den Enkelkontakt aber trotzdem so frei Haus wollen, wie es in "perfekten Familien laufen sollte/würde".

    Das wird nur leider nicht funktionieren, weil deren Mütter auch Gefühle haben, die wie in diesem Fall mal wieder nicht respektiert werden.
    I don´t know where I´m going- but I´m on my way... Carl Sagan

    Vielleicht geht es auf dem Weg gar nicht darum, irgendwas zu werden.
    Vielleicht geht es darum, alles abzuwerfen, was wir nicht sind,
    so daß wir das sein können, wofür wir bestimmt sind.
    Paulo Coelho



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  5. Registriert seit
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    AW: Schwiegereltern und Enkelkind

    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen
    Hier wurde ein paar Mal gefragt, warum Angelina sich erst jetzt wehrt, wo das Kind da ist und es wurde damit in meinen Augen impliziert, daß sie das Kind dafür instrumentalisiert.
    Es kam mir so vor dass das sein kann, ja.

    In dem Moment aber, wo es ein geliebtes Kind betrifft, ist das eine ganz andere Ausgangsposition.
    Da würde ich lieber zu früh als zu spät reagieren um es zu schützen und vor Übergriffen emotionaler, verbaler und tatsächlicher Art zu bewahren.
    Dass sie deswegen das Kind nicht mit den Großeltern allein lässt, verstehe ich irgendwo.

    Nur hat sie, bei der geringen Entfernung, im Grunde nur noch die Wahlmöglichkeiten, sich den aktuellen Vorwürfen der Großeltern auszusetzen oder die Problematik bezüglich ihrer Grenzen jetzt auszufechten - und das ist jetzt natürlich ungleich schwerer als es gleich zu Anfang gewesen wäre.
    Wahrscheinlich kennen viele von Euch diese Art von Menschen wirklich nicht, die sich so benehmen, wie Angelina es beschreibt, seid froh.
    Ich vermute die kennt mindestens vom Hörensagen fast jeder. Und gerade in der Bri gibt es sehr oft Threads, wo dann die TEs dieses Verhalten über lange lange Zeit duldsam ertragen, um einer vermeintlichen Harmonie willen.
    Und noch viel wichtiger und ausschlaggebender, so würde ich es sehen, ist die Kombi zu einem Mann/Vater, der das dann auch noch zuläßt und sich nicht absolut an die Seite seiner neugegründeten Familie stellt, sondern hilflos oder überfordert zuläßt, daß diese so behandelt werden.
    Was erstens unmöglich ist, sich aber zweitens wieder die Frau gefallen lässt. Warum? Ist sie sich so wenig wert, dass sie zulässt, dass Ihr Mann sie so behandelt?

    Das Hauptproblem in diesen Fällen ist doch fast nie, was die Schwiegereltern tun, sondern was der Mann zulässt.

    Wie kann es sein, daß ein liebender Mann sich nicht darum kümmert, wenn seine Frau aktiv aus dem Familiengeschehen ausgeschlossen wird, wie es die Whats app-Gruppe zeigt?
    In der Konstellation muss das nicht mal Ausschließen sein. Wenn der Schwager der in der Gruppe ist mit der Schwester verheiratet ist die die Gruppe administriert, hat die Schwester vielleicht einfach nicht an die TE gedacht - aber natürlich nicht ihren eigenen Mann vergessen.
    Wäre immer noch ziemlich nachlässig.

    Das Kind soll sie abliefern, aber wirklich Teil der Familie ist sie nicht, was damit sogar schwarz auf weiß manifestiert wird.
    Und darauf reagiert der Sohn und Bruder nicht?!
    Eben. Das ist aus meiner Sicht eine ganz massive Beleidigung, und zwar vom Ehemann an die Ehefrau.
    Es gerät doch die gesamte Beziehung in Schiefstand, wenn Frau sich das gefallen lässt.


    Auch von mir der Rat, keineswegs noch näher an die Großeltern zu ziehen unter solchen Umständen.
    Hervorherbung von mir.

    Ich glaube, dazu herrscht hier große Einigkeit.
    Und mal ein grundsätzliches Gespräch mit Deinem Mann über Loyalität und seinen Platz in Eurem Familienkonstrukt zu führen.
    Das auch.


  6. Registriert seit
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    AW: Schwiegereltern und Enkelkind

    Danke twix25, Hases_Frau und Kambara

    Auf manches mag ich hier nicht mehr eingehen. Da kann ich nur den Kopf schütteln.
    Als würde ich das EXTRA machen, meinem Kind die Schwiegereltern verwehren. Unglaublich, was einem hier unterstellt wird.
    Aber keine Mutter gibt ihr Kind zu Leuten (und in dem Fall halt die Schwiegereltern), bei denen sie kein ruhiges Gewissen und gutes Gefühl hat. Eben weil schon gewisse Dinge vorgefallen sind und sie nicht nach dem Bedürfnissen meines Kindes handeln.
    Ich muss dazu sagen, dass ich beruflich seit über 10 Jahren mit Kindern zusammen arbeite und deshalb weiß, wovon ich spreche und meine Vorstellungen von Erziehung klar definiert sind und nicht dem Weltbild von vor fast 80 Jahren entsprechen. Ich lasse ein paar Monate altes Baby (damals) nicht schreien, weil der Opa es halten möchte.

    Als ich hier gelesen habe, was Du von Deinen Schwiegereltern schreibst, habe ich wirklich gedacht, Du sprichst von den Eltern meines Schwagers.
    Danke für deine Erfahrung . Ich musste da ja schon fast lachen. Meine Schwiegermutter hat auch schon mal ungefragt in unserem Garten rumgegraben, weil sie das "Unkraut" nicht sehen konnte. Ich hatte sie nie darum gebeten und mir war es äußerst unangenehm, als ich nach der Arbeit nach Hause kam und sie dort zu Gange war.
    Und ja, ich sehe es auch so: ich bestimme, mit wem ich meine freie Zeit verbringe. Ich habe genug zu tun, trotz Elternzeit und sitze nicht den ganzen Tag zu Hause rum (wie die Schwiegereltern wahrscheinlich annehmen)
    Ja, wenn sie einfach mal fragen würden: magst du dann und dann vorbei kommen- würde ich das nicht abschlagen und für ne Stunde die Zähne zusammen beißen, aber einfach so, kreuze ich da nicht auf. Ich kann es einfach nicht .

    Und was meinen Mann angeht: er sieht das alles nicht so krass, bei vielen Situationen war er auch gar nicht dabei
    Einmal hat er zu mir gehalten und seine Eltern dann die Meinung gegeigt. Da rief mich meine Schwiegermutter doch tatsächlich am nächsten Tag an und versuchte mich und meinen Mann gegeneinander auszuspielen .
    Leider ist ihm wohl das alles noch nicht so klar: seine Eltern sind ihm hoch und heilig und er hat noch nicht erkannt, dass wir ( Kind + ich) nun auch seine Familie sind.

    Wegen dem Haus: schöne Häuser wachsen leider nicht auf Bäumen und es ist verdammt schwer, etwas schönes zu finden. Deshalb wollen wir das Haus kaufen. Und ich frage mich, ob 1km Entfernung oder 200m für unsere Zukunft entscheidend sind. Immerhin wollen wir die nächsten 50 Jahre gesund und glücklich dann dort leben und das werden die Schwiegereltern definitiv nicht mehr schaffen.

  7. gesperrt
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    AW: Schwiegereltern und Enkelkind

    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen

    Das wird nur leider nicht funktionieren, weil deren Mütter auch Gefühle haben, die wie in diesem Fall mal wieder nicht respektiert werden.
    Echt?
    Sie hat Gefühle, die über ein "mein Kind, darfst du nichts mit zu tun haben" hinausgehen?
    Außer einer Einstellung, die sich nur ums eigene Wohl dreht, sehe ich hier aber auch nicht viel.
    Besucht werden nur die eigenen Eltern, an den Schwiegereltern wird nur das Schlechte gesucht.

    Es gibt wenig, was ich an der TE respektieren kann.

    (Und nein, ich könnte nicht ihre biologische Mutter oder Schwiegermutter sein.)

  8. Avatar von Kambara
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    AW: Schwiegereltern und Enkelkind

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Das hat aber Grenzen.
    Großelterlicher Einfluss hat auch Grenzen. Verantwortlich für das Wohl des Kindes sind nämlich in erster Linie die Eltern und die entscheiden auch darüber wie mit dem Kind umgegangen wird.

    Dazu sollten sie an einem Strang ziehen - bevor das "aber es gibt ja auch den Vater"-Argument kommt. Ein Vater, der es sich bequem macht und sich lieber raus hält, sollte sich erst einmal darauf besinnen, dass er nun in erster Linie selbst Vater und nicht mehr Sohn ist. Dazu gehört auch die Loyalität zu seiner eigenen Familie und - potzblitz! - zu seiner Frau.
    People are so crackers.
    John Lennon


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    AW: Schwiegereltern und Enkelkind

    Die Frage ist doch eher:

    Wenn Ihr so nah bei den Schwiegereltern lebt, mit denen Du Dich so gar nicht verstehst, hält dann Deine Ehe?

  10. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Schwiegereltern und Enkelkind

    Dass der Mann hier Teil des Problems und derjenige ist, mit dem sie sich auseinandersetzen sollte, sehe ich auch so.

    Aber wenn sie die Schwiegereltern unmöglich findet, aber er da eine ganz andere Sicht hat - dann ist doch nicht gesagt, dass sie alleine recht hat.

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