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  1. Avatar von Rotweinliebhaberin
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    AW: Mein Mann, seine Mutter und ich

    Zitat Zitat von LolaGranola Beitrag anzeigen
    Der Mann ist ein sehr liebenswürdiger Mensch und lässt sich alles von ihr gefallen. Sollte er aus der Reihe tanzen wird ihm mit Rausschmiss gedroht, er is leider finanziell auf sie angewiesen. Die Tochter streitet zwar auch oft mit der Mutter aber bleibt freiwillig bei ihr wohnen, also hat sie sich wohl einfach mit ihrer Art abgefunden.
    Ja, hab ich mir so gedacht.

    Da hilft nur meiden, meiden, meiden.
    ************************************************** ******************

    „Nimm Dein Leben ein bisschen in die Hand. Wenn Du es gut behandelst, dann beisst es auch nicht! “
    [Geschenkt von Gustave]


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    AW: Mein Mann, seine Mutter und ich

    Nee, achte bitte darauf, dass du kinderbetreuungsmäßig ÜBERHAUPT NICHT MEHR auf sie angewiesen bist.

    Ok, die halbe Familie steht unter ihrer Fuchtel und dein Mann wünscht sich Harmonie mit ihr.
    Stell dich darauf ein, dass das ein harter Kampf für dich wird.

  3. Avatar von Rotweinliebhaberin
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    AW: Mein Mann, seine Mutter und ich

    Zitat Zitat von Killeshandra Beitrag anzeigen
    Nee, achte bitte darauf, dass du kinderbetreuungsmäßig ÜBERHAUPT NICHT MEHR auf sie angewiesen bist.
    Wie nah an Familie Horror wohnt ihr eigentlich jetzt?
    ************************************************** ******************

    „Nimm Dein Leben ein bisschen in die Hand. Wenn Du es gut behandelst, dann beisst es auch nicht! “
    [Geschenkt von Gustave]

  4. Avatar von animosa
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    AW: Mein Mann, seine Mutter und ich

    Zitat Zitat von LolaGranola Beitrag anzeigen
    Ich kann einfach nicht loslasse, sie hat damals Gefühle in mir ausgelöst die ich so niemandem wünsche. Ich hatte Angst um mein Kind.
    Aber konntest du dir nicht selber erklären, dass man dir nicht dein Kind weg nehmen kann? Das, was deine Schwiegermutter da an den Haaren herbei zog, war doch Blödsinn.

    Ist sie heute noch immer so ein Ekel?

  5. Avatar von schafwolle
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    AW: Mein Mann, seine Mutter und ich

    Zitat Zitat von LolaGranola Beitrag anzeigen
    ... fing sie an bei meinem Mann über mich zu lästern.
    ... und Dein Mann ist trotzdem bei ihr wohnen geblieben und hat somit
    seiner Mutter indirekt den Rücken gestärkt.

    Und er hat es nicht für nötig befunden, sich Dir gegenüber loyal zu zeigen.

    DAS ist für mich das eigentlich Unfassbare.

    Es gipfelt für mich darin, dass Dein Mann - trotz allem - von Dir erwartet,
    Dich mit seiner Mutter zu arrangieren. Wie Dir bei diesen Verrenkungen zumute
    ist, scheint ihn herzlich wenig zu interessieren.

    Ich denke, genau das blendest Du aus und verlagerst Deine Wut und Enttäuschung
    mit aller Wucht auf die Schwiegermutter.

    Denn würdest Du dorthin schauen, wo es wirklich schmerzt, dann würde wohl der
    Fokus unweigerlich bei Deinem Mann liegen.

    Du musst dieser Frau nichts verzeihen (wobei ich davon ausgehe, dass sie sich
    nie entschuldigt hat).

    Und weiterhin Kontakt zu halten - oder auch nicht - ist Deine ganz persönliche
    Entscheidung.

    Dein Harmoniebedürfnis ist völlig fehlgeleitet.
    DAS Thema wäre gut aufgehoben in Deiner Therapie.
    Statt dessen bearbeitest Du die längst vergangene Situation mit der Schwiegermutter.
    Therapeutisches Thema verfehlt, würde ich sagen.


    Zitat Zitat von LolaGranola Beitrag anzeigen
    Kommentare wie ich sei doch schon sehr dick geworden oder ich sei zu lasch in der erziehung meiner Kinder sind keine seltenheit.
    Das ist ihr nur möglich in direktem Kontakt zu Dir.
    Es ist einzig und alleine Deine Entscheidung, Dir das anzutun.


    Zitat Zitat von LolaGranola Beitrag anzeigen
    ... ich möchte auch meine Kinder nicht dieser Person aussetzen
    Das wirst Du kaum verhindern können.
    Denn Dein Mann teilt Deine Meinung nicht und er hat das Recht, die
    Beziehung seiner Kinder zu ihrer Oma mitzugestalten.


    An Deiner Stelle würde ich gerade (!) an Weihnachten auf die Pseudo-Harmonie
    nachdrücklich verzichten. Aber ich schätze Dich so ein, dass Du Dich beugen
    wirst - dem Pseudo-Frieden zuliebe.

    Wenn Du keine klaren Signale setzt, werden die Dinge auch weiterhin ihren
    Lauf nehmen, wie gehabt.

  6. Avatar von Horus
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    AW: Mein Mann, seine Mutter und ich

    Aber konntest du dir nicht selber erklären, dass man dir nicht dein Kind weg nehmen kann? Das, was deine Schwiegermutter da an den Haaren herbei zog, war doch Blödsinn.
    Ja - bzw. es wäre ein Schuss ins eigene Knie gewesen, wenn sie tatsächlich das Jugendamt angerufen hätte und die vorbeigekommen wären. Die hätten nämlich sofort den Messie-Haushalt erkannt und auch, WESSEN Haushalt das ist - steht ja an der Türklingel und du hättest hoffentlich den Mund aufbekommen und es ihnen gesagt - und sofort erkannt, dass dies eine miese Verleumdungsaktion der Schwiegermutter war. Die hätten dir nicht nur dein Kind nicht weggenommen, sondern dich im Gegenteil sogar darin bestärkt, Distanz zu ihr zu wahren und dich gegen sie zu wehren. Okay, sie hätten dir eindringlich nahe gelegt, dort auszuziehen, aber das wolltest du ja eh (wobei ich wirklich nicht verstehe, dass du dann wieder zurückgezogen bist, wenn es wirklich sooooooooo schlimm war - es hätte durchaus andere Möglichkeiten für euch gegeben).

    Ich will damit sagen, dass die Situation damals objektiv betrachtet zwar Scheisse war, aber bei weitem nicht so gefährlich in Bezug auf Kindswegnahme, wie du dir das offenbar immer noch ausmalst. Höchste Zeit, dich davon nicht mehr derart beherrschen zu lassen, findest du nicht?

    Die Lösung ist doch einfach: du stellst den Kontakt zu ihr ein, wenn seine Mann seine Eltern besuchen möchte - es sind seine ELTERN, du kannst nicht erwarten, dass er das komplett aufgibt - so soll er das alleine tun, und du redest mit deinem Mann Klartext, dass du von ihm ein klares Stopp-Signal gegenüber seiner Mutter erwartest, wenn sie ihm gegenüber über dich lästert.
    Und zu Weihnachten gehst du auch nicht hin.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.
    Geändert von Horus (23.11.2019 um 08:12 Uhr)

  7. Avatar von elli07
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    AW: Mein Mann, seine Mutter und ich

    Die Schwiegermutter ist wie sie ist, sie wird sich nicht mehr ändern denke ich mal. Wenn alt und jung zusammenwohnen ist das immer kritisch, in einem Haushalt geht das meiner Meinung nach schonmal garnicht ! Ich hätte das nie und nimmer gemacht, auch nicht an Stelle des Sohnes. Aber die Zeiten sind ja für die TE vorbei und die Erkenntnis hilft jetzt nichts mehr.

    Jetzt hilft nur noch fernbleiben. Die TE muss nicht mit hingehen und ich würde das auch nicht machen.

    Meine Mutter ist eine ähnliche Marke, ok, nicht ganz so extrem (wir haben immer weiters weg gewohnt, da relativiert sich vieles): mein Ex-Mann wurde nie akzeptiert, nur an ihm rumgemeckert. Ich bin mit meiner Tochter immer alleine hingefahren, später war meine Tochter auch alleine bei meinen Eltern, meine Tochter hat das genossen, von demher habe ich durchaus profitiert, vor allem als ich einige Jahre alleinerziehend war.

    Ich habe mich auch nie getraut, mir die schlechten Reden über meinen Mann zu verbitten, offenbar gibt es da seitens der Kinder eine Hemmschwelle. Ich habe immer geglaubt, wenn ich freundlich bleibe, wird sich die Einstellung meiner Mutter ändern. Pustekuchen ! Eltern können sich gegenüber Kindern anscheinend einiges rausnehmen ohne Konsequenzen, ist ja hier immer wieder zu lesen.

    Die TE ist ja "nur" die Schwiegertochter, von demher dürfte es kein Problem sein, Distanz zu halten. Und genau das rate ich ihr konsequent im Interesse des eigenen Seelenfriedens.

    Gruß Elli
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)
    Geändert von elli07 (23.11.2019 um 10:02 Uhr)


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    AW: Mein Mann, seine Mutter und ich

    Ich bin ganz bei Killeshandra und glaube, der Anblick deiner Schwiegermutter erinnert dich an die Illoyalität deines Mannes.

    Richtig auf den Punkt gebracht hat es Schafwolle in Post 75.

    Und dann sind da noch deine eigenen Anteile, deine Harmoniebedürftigkeit, Inkonsequenz und Bequemlichkeit. Angenehmes mitnehmen wolltest du ja schon, wie von anderen in dieser Küche Gekochtes essen, wo du selbst in dieser Küche nicht kochen wolltest. Aus Platzgründen (?) bei deinen Eltern zurückziehen in die Wohnung der Schwiegermutter. Oder deine Schwiegermutter zur Kinderbetreuung nutzen, wo du deine Kinder jedoch grundsätzlich von ihr fernhalten möchtest.

    Versuche ab jetzt für dich einzustehen bzw. das in der Therapie zu erarbeiten.
    Radiere die Schwiegermutter aus deinem (!) Leben, wenn du das für nötig erachtest. Und sieh mal genauer hin, wo das eigentliche Problem liegt.

  9. Avatar von VanessaB
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    AW: Mein Mann, seine Mutter und ich

    Du musst nicht an Weihnachten zu deiner Schwiegermutter. Soll dein Mann mit den Kindern hingehen, du bleibst daheim.
    Und am Abend könnt ihr dann zu viert feiern.

    Aber verlange nicht von deinem Mann, dass er sich zwischen euch entscheidet, das hat er bis jetzt nicht gemacht, das wird er auch weiterhin nicht tun.

    Verändern kannst nur du dich selbst, aber wenn du dich änderst wird das automatisch Konsequenzen nach sich ziehen.
    nicht verzweifeln

    Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart
    ( Goethe )

  10. Avatar von animosa
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    AW: Mein Mann, seine Mutter und ich

    Bei uns war das damals so, dass ich meiner Schwiegermutter einen Abschiedsbrief schrieb. Den schickte ich niemals ab. Ich schmiss ihn in den Papierkorb. Von da an war Funkstille.

    Das habe ich ganz alleine entschieden und durchgezogen. Und es hat funktioniert. Es hat ungefähr noch mal zwei Jahre gedauert, bis ich auch jegliche Gefühle in diese Richtung los wurde.

    Mein Mann hat das Ganze mit gemacht. Das wollte ich gar nicht. Aber er hielt es für die richtige Entscheidung und hat sie mit getragen. Ganz ohne Worte. Es war einfach nur sein Handeln.

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