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  1. Avatar von Sugarnova
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    Schamesröte Eure Weihnachts-Traumata - oh kommet hierher...

    Hallo ihr Lieben,

    inspiriert vom Nachbarstrang -

    habt ihr Weihnachtstraumata im Kreise eurer "Lieben"?

    Traumata nicht wirklich, aaaber ... Es gab ne Zeit in meiner Kindheit, die weihnachtstechnisch sehr emotional "aufgeladen" war, allerdings waren es eher Erwachsene, die sich "kindisch" verhalten haben. Nicht schön.

    Und komischerweise waren das 1. Fest ohne Familie und ohne Freund echt Katastrophe

    In einer Hütte mit lauter Pärchen, dabei noch ein paar Singles (wir).
    Leider haben sich die Pärchen untereinander ständig gezofft, es gab ständig Drama.
    Die Jungs konnten nicht miteinander untereinander (von wegen "Männer sind unkomplizier"), die Paare untereinander. Stimmung war im Arsch.
    Sch...teuer wars auch noch, rückblickend hätte ich dafür Herrn Sugarnovus einfliegen können. Oder nach Hause fliegen.
    (Hinterher ist man immer klüger ...)

    Also, schüttet euer Herz aus - und was habt ihr draus gelernt?

  2. Avatar von twix25
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    AW: Eure Weihnachts-Traumata - oh kommet hierher...

    Aus Gründen der Anonymität kann ich nicht ins Detail gehen- leider, leider
    Denn es hat etwas dermaßen loriotmässiges in meiner
    Exfamilie das Weihnachtsessen betreffend.
    Nach Jahrzehnten!!!! habe ich letztes Jahr versucht den Kreislauf zu durchbrechen
    Blieb beim Versuch

    Daher ; dieses Jahr spreche ich das Thema nicht an und warte was passiert u ob es mir so gefällt....

    Alternativ hab ich GsD Alternativen


    Als ich meinem Exmann noch geneidet hatte, mit Familie am Tisch zu sitzen und ich allein zu Haus war, war ich echt unendlich einsam u traurig

    Jetzt, wo ich durchaus auch gern zu Hause bleiben könnte, gibt es jede Menge nette Einladungen
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    Ich so : "Och bitte" - Mein Leben so : "Nö!"

    Ich wieder: "Och bitte"

    Mein Leben so : "Naaaa guut"


  3. Registriert seit
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    AW: Eure Weihnachts-Traumata - oh kommet hierher...

    Das Thema gefällt mir! Da steuere ich gleich mal was bei.

    In meiner Kindheit lief Weihnachten immer gleich ab. Fernsehen den ganzen Tag (meine Eltern wollten fernsehen). Abends in die Kirche, weil man das halt so macht im Ort. Dann gabs ein schnelles Abendessen, damit Mutter nicht so viel Arbeit hat. Und dann war Bescherung. Und da krachte es eigentlich immer wegen der Geschenke. Einmal war ich sauer - geb ich zu. Ich hatte mir im Kindergartenalter eine blonde Barbie gewünscht und bekam Pocahontas Da war ich nicht besonders glücklich drüber.
    Schlimmer waren aber die Erwachsenen: Einmal bekam meine Mutter ein neues Besteckset, das ihr zu schwer war. Meine Schwester eine Kette mit einem goldenen Streifen, sie trägt aber kein Gold. Das endete immer in einem Geschrei und man weigerte sich die Geschenke anzunehmen. Hat mich als Kind oft mit fertig gemacht.

    In negativer Erinnerung habe ich auch, dass selbst zur Bescherung der Fernseher nicht ausgemacht werden durfte. Ich durfte dann meine Geschenke auspacken, mich dabei aber ja nicht vors Bild stellen

    Seit ich in einer wirklich festen Beziehung bin haben mein Partner und ich uns die ersten gemeinsamen Weihnachten fast zerrissen. An Weihnachten bis zum Kaffee bei seiner Familie, dann ab Kaffee bei meiner Familie. Am ersten Weihnachtsfeiertag komplett zu meiner Familie, am zweiten Weihnachtsfeiertag komplett zu seiner Familie. Da waren wir dann zu den unmöglichsten Zeiten auf der Autobahn unterwegs. An Heiligabend sind wir dann immer vor dem Abendprogramm gegangen, um noch etwas Zeit für uns zu haben. Ich erinnere mich noch gut, dass ich an diesen Heiligabenden oft noch gegen Mitternacht gebacken habe, denn wir waren am 1. Weihnachtsfeiertag zwar bei meinen Eltern, ich war aber für mehrere Kuchen zuständig.

    Und kommentiert wurde das dann als Krönung immer noch mit folgenden Sätzen: "Warum geht ihr denn schon wieder? Ihr wart gar nicht lange hier. Warum seit ihr erst so spät gekommen? Bleibt doch länger, wir können doch noch miteinander fernsehen".

    Seit ein paar Jahren grenzen wir uns nun an den Feiertagen ab und treffen uns wenn überhaupt zum Kaffee trinken. Heiligabend bleiben wir für uns und unsere eigene Familie. Das führte die ersten zwei Heiligabende allerdings dazu, dass meine Eltern sich tot stellten. Telefonisch nicht erreichbar. Irgendwann abends dann ein Anruf "och entschuldige, unsere Akkus waren den ganzen Tag leer, wir haben es gar nicht bemerkt." Das Spiel wiederholte sich dann im Folgejahr exakt so und führte bei uns schon nur noch zu Kopfschütteln.

    Jetzt feiern wir Weihnachten so, wie es uns gefällt. Wir kochen den ganzen Tag miteinander und trinken einen schönen Rotwein, der Fernseher bleibt aus

  4. Avatar von bunte-Kuh
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    AW: Eure Weihnachts-Traumata - oh kommet hierher...

    Bei mir läuft es seit fast dreißig Jahren so ab wie bei Twix - und Loriot.

    Wobei in meinem Fall (seiner Familie) noch vier Geburtstage dazukommen, von denen zwei unmittelbar vor und in den Feiertagen liegen, die anderen sehr nah dran.

    Und die Hin- und Herfahrerei kenne ich auch noch. Die bleibt uns aber jetzt erspart, weil die Anzahl der zu besuchenden Großmütter im Lauf der Jahre gesunken ist.

    Ach, du Fröhliche...
    Avaktuell: 1860, München - Präsentation der "Bayernhymne"

  5. Avatar von twix25
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    AW: Eure Weihnachts-Traumata - oh kommet hierher...

    Zitat Zitat von bunte-Kuh Beitrag anzeigen
    Bei mir läuft es seit fast dreißig Jahren so ab wie bei Twix - und Loriot.
    Bei mir ist es auch " seine" Familie
    Also genau genau genommen meine Exfamilie
    🙆*🤷*🎉

  6. Avatar von twix25
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    AW: Eure Weihnachts-Traumata - oh kommet hierher...

    Ach und mein Kind muss immer ein Geschenk mehr haben als es bekommt 🙈
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  7. Avatar von schafwolle
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    AW: Eure Weihnachts-Traumata - oh kommet hierher...

    Zitat Zitat von twix25 Beitrag anzeigen
    Ach und mein Kind muss immer ein Geschenk mehr haben als es bekommt 
    Das verstehe ich leider nicht.


    Ich finde den Strang-Titel ein wenig seltsam.
    Selbst wenn es hie und da mal missglückte Weihnachten gegeben hat,
    dann finde ich es persönlich als überzogen, von einem "Trauma" zu sprechen.

    Und wer unschön und/oder nervig gestaltete Weihnachten immerhin
    jahrzehntelang mitträgt, der ist wohl "seines eigenen Glückes Schmied" - sprich,
    dem ist nicht zu helfen.

  8. Avatar von twix25
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    AW: Eure Weihnachts-Traumata - oh kommet hierher...

    Ja schafwolle, das stimmt !

    Aber hier inner Bri isset auch ma schön, sich auszutauschen:-)
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  9. Registriert seit
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    AW: Eure Weihnachts-Traumata - oh kommet hierher...

    Ich bin tatsächlich Weihnachts-Traumatisiert. Ich bin früh verwaist und war bei der restlichen Familie einfach nie eingeladen. Viele Jahre empfand ich es tatsächlich traumatisierend, dass ich für drei Tage im Jahr überall ausgeschlossen bin. Freunde hatten auch nie Zeit oder kein Interesse sodass auch jede Eigeninitiative gescheitert ist. Weihnachten war für viele Jahre wirklich einfach nur traurig für mich.
    naja wenigstens hab ich es versucht

  10. Inaktiver User

    AW: Eure Weihnachts-Traumata - oh kommet hierher...

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    ...dann finde ich es persönlich als überzogen, von einem "Trauma" zu sprechen.
    Und wer unschön und/oder nervig gestaltete Weihnachten immerhin
    jahrzehntelang mitträgt...
    Seh ich ähnlich.
    Ich habe mich z.B. als Kind gefragt, ob mein (abwesender) Vater in seiner "neuen" Familie an mich denkt... Aber hier sind wohl eher "besondere Erlebnisse über die man heute schmunzeln kann", gemeint. Mag das auch nicht gern, wenn der Begriff so inflationär verwendet wird.
    PS
    Im übrigen, man kann es ja heutzutage auch einfach entsprechend anpassen.
    Geändert von Inaktiver User (24.10.2019 um 08:05 Uhr)

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