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Thema: Vater-Trauma

  1. Avatar von Klecksfisch
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    AW: Vater-Trauma

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Du weißt doch überhaupt nichts über den Vater. Mir ist das zu einfach, immer zu sagen, dass jeder, der zwischen den Jahren x und y geboren ist, selbstverständlich kriegs- oder nachkriegstraumatisiert ist.

    Es gibt auch andere Dinge, die einem im Leben zustoßen können, und manche Menschen sind einfach nur so doof.
    Sag mal geht es auch in einem anderen Ton?

    Mein Kommentar ist eine Möglichkeit, was passiert sein könnte. Es gibt hunderte Möglichkeit und auch die eigene Doofheit, wie man hier lesen kann.

    Wenn du doch so schlau bist, warum schreibst du nichts dazu.

    „Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch“ (Dalai Lama)
    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)
    Ich hab keine Zeit das Gute in den Garstigen zu suchen!




  2. Avatar von Sneek
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    AW: Vater-Trauma

    Zitat Zitat von Klecksfisch Beitrag anzeigen
    Mein Kommentar ist eine Möglichkeit, was passiert sein könnte. Es gibt hunderte Möglichkeit und auch die eigene Doofheit, wie man hier lesen kann.
    Aha, auf einmal ist das nur noch eine Möglichkeit und kein "das übersteht man nicht anders"?

    Bin hier raus, ich bin sicher, Ihr könnt der TE ganz toll helfen.


  3. Registriert seit
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    AW: Vater-Trauma

    Manometet. Hefige Geschichte.

    Wenn du dir etwas wünschen könntest... was schebt dir vor?

  4. Avatar von schafwolle
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    AW: Vater-Trauma

    Zitat Zitat von kunterbuntesLeben202 Beitrag anzeigen
    mein Vater hat vor 25 Jahren (ich war 13) den Kontakt zu mir abgebrochen.

    Seither gab es nur einen einzigen Anruf (kurz nach dem Kontaktabbruch) - für zwei Minuten, ich war zufällig am Telefon. Und er erkundigte sich nach dem Befinden meiner Halbschwester ...
    Liebe TE,

    ich kenne eine solche Situation nicht aus eigener Erfahrung und ich maße
    mir auch nicht an, Dir einen hilfreichen Rat geben zu können.

    Darf ich dennoch ein paar Verständnisfragen stellen?

    Wenn Du damals noch so jung warst, hast Du wohl bei Deiner Mutter gelebt.
    Wie ist sie mit Deinem Kummer umgegangen? Bzw. hatte sie eine Erklärung
    für Dich, warum der Vater sich von speziell Dir abwandte?

    Es macht für ein Kind viel aus, wie gut es sich, trotz eines solch einschneidenden
    Erlebnisses, aufgefangen und behütet fühlt.

    Wie alt warst Du zu Therapie-Zeiten?
    Kannst Du selbst benennen, woran die erhoffte Wirksamkeit gescheitert ist?

  5. Avatar von Klecksfisch
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    AW: Vater-Trauma

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Aha, auf einmal ist das nur noch eine Möglichkeit und kein "das übersteht man nicht anders"?

    Bin hier raus, ich bin sicher, Ihr könnt der TE ganz toll helfen.
    Das sit auch besser so. Vor allen Dingen weil hier alle Leute sich untereinander und die Familie kennen. Man kann hier nur schreiben, wenn man die Leute kennt. Vor allen Dingen du.

    „Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch“ (Dalai Lama)
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  6. Registriert seit
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    AW: Vater-Trauma

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Wie viele Jahrzehnte möchtest du denn dieses "Trauma" noch pflegen?
    Was sollen hier die Anführungsstriche? Denkst du, festlegen zu können, was für andere Menschen traumatisch ist und was nicht?

    Schon reichlich anmaßend...


  7. Registriert seit
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    AW: Vater-Trauma

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Och nee, bitte nicht wieder die Nummer.
    Wieso nicht? Es stimmt doch, jedenfalls oft genug. Und in anderen Teilen der Welt werden diese Schäden ebenso weitergegeben - Kriege haben wir doch heute wie eh und je. Und deshalb wird es auch nicht besser mit dem Weitergeben der Schäden an die nächste Generation.

    Liebe TE, was willst du tun? Willst du deinen Vater fragen, warum er den Kontakt damals abgebrochen hat? Aus deinem EP geht nämlich nicht hervor, dass er dir dazu etwas erklärt hat.


  8. Registriert seit
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    AW: Vater-Trauma

    Mir scheint, Du befindest Dich emotional in einer Sackgasse.
    Vielleicht hast Du das Gefühl, Du müsstest dieses "Vaterthema" lösen und hast irgendwie die Vorstellung, das dürfte Dich nicht mehr berühren oder darf irgendwie nicht in Deinem Leben sein. Aber es ist nun mal Dein Schicksal: dieser Vater, diese Mutter. Das heißt nicht, dass Du Deinem Schicksal hilflos ausgeliefert bist! Du warst hilflos. Als Kind. Das ist eine Tatsache. Eine andere ist: Heute bist Du es nicht! Du hast Macht über Dein Leben!!!

    Diesen letzten Satz habe ich mit drei Ausrufezeichen geschrieben, denn das war und ist für mich der Schlüssel zur Freiheit.

    Wenn Dich die Gefühle überwältigen, weil eine andere Person Dir vorgezogen wird, dann sprich zu Dir selbst. Sei selbst für Dich da. Das will immer wieder geübt werden. Es ist nämlich zwar nicht schön, aber irgendwie auch einfach, Deine Gefühle in einer solchen Situation auf Deinen Vater zu schieben. Dadurch gibst Du die Verantwortung komplett ab.

  9. Avatar von schafwolle
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    AW: Vater-Trauma

    Zitat Zitat von Killeshandra Beitrag anzeigen
    Aus deinem EP geht nämlich nicht hervor, dass er dir dazu etwas erklärt hat.
    Im EP vermisse ich auch eine weitere wichtige Information:

    wie war das Verhältnis zum Vater vor diesem finalen Anruf?


  10. Registriert seit
    30.08.2019
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    AW: Vater-Trauma

    Zitat Zitat von neustart_jetzt Beitrag anzeigen
    Dein Vater hat mit dem letzten Telefonat eine deutliche Grenze gezogen. Kannst Du das als liebevolle Handlung sehen? Der Mann ist schwer krank und ich würde darin die einzige Möglichkeit sehen, Dich vor ihm zu schützen. Schrecklicher finde ich kranke Elternteilen, die an der Stelle an den Kindern festhalten und sie, teilweise lebenslang, für ihre kranken Bedürfnisse mißbrauchen.
    t

    Vielen Dank! Diese Sichtweise hilft mir sehr.

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