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  1. Avatar von Sneek
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    AW: Berliner Testament

    Das ist jetzt wieder so ein Strang, in dem jeder irgendwas in die Runde wirft, in dem irgendwie das Wort Vollmacht vorkommt.

    Ich habe immer noch nicht verstanden, welche Vollmacht im ursprünglichen Beispiel für welche Kontoverbindung wie wirken soll/können muss.

    Nachtrag: Sorry, ich weiß gar nicht mehr, von wem eigentlich das Beispiel mit dem dementen Hinterbliebenen kam?
    Geändert von Sneek (27.09.2019 um 10:07 Uhr)


  2. Registriert seit
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    AW: Berliner Testament

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Ich würde gerne noch einmal auf meine Ausgangsfrage zurückkommen:

    Was gilt bei einem Berliner Testament für Wiederverheiratung und spätere Kinder?

    Soweit ich es verstanden habe, gilt das Berliner Testament auch für Vermögen, das nach dem Tod eines Ehepartners oder sogar innerhalb einer neuen Ehe akkumuliert wurde.
    Der Überlebende kann das Testament innerhalb eines Jahres anfechten, wenn er wieder heiratet oder wenn er ein Kind bekommt, weil es dann einen neuen Pflichtteilsberechtigten gibt. Wenn er das tut, wird allerdings der Erbfall neu aufgerollt und es gilt rückwirkend gesetzliche Erbfolge.

    Soweit klar.
    Wenn der Überlebende aber z.B. ein weiteres Kind bekommt und das Testament wird nicht angefochten - dann ist das Kind von Anfang an enterbt. Was ist dann mit seinem Pflichtteil - den kann es dann gegenüber den Schlusserben geltend machen?
    Das kann ich nicht beantworten.

    Insgesamt ist das BT für Familienkonstellationen, in denen eine stringente Erblinie gegeben ist, weitgehend passend.

    Das Modell passt optimal für die Familien der 50er Jahre.

    Mit Scheidungen, Patchwork und weiteren Ehen, Halbgeschwistern,... wird dieses Modell richtig kompliziert und bei Neuverheiratung eines Erben, ja auch anfechtbar.

    Ob und inwieweit ein BT sinnvoll oder auch dauerhaft eine bestimmte Person begünstigen kann, sollte ein Fachanwalt beurteilen können.
    Halte das für zielführender, als dieses Modell zu wählen und dann, bei veränderter Sachlage, ggf. doch nicht das Resultat zu erreichen, was ursprünglich gewünscht war.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.

  3. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Berliner Testament

    Ich schließe mich an und rate sehr, einen Erbvertrag aufzusetzen.
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  4. gesperrt
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    AW: Berliner Testament

    Zitat Zitat von Carcasonne Beitrag anzeigen

    Das Modell passt optimal für die Familien der 50er Jahre.

    Mit Scheidungen, Patchwork und weiteren Ehen, Halbgeschwistern,... wird dieses Modell richtig kompliziert und bei Neuverheiratung eines Erben, ja auch anfechtbar.
    Es soll noch Familien geben, auf die das Berliner Testament wie die Faust aufs Auge passt.
    Meine Herkunftsfamilie und meine eigene Familie sind solche Fälle.

  5. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Berliner Testament

    Ich habe oben schon geschrieben, dass ich nicht vorhabe, ein Berliner Testament aufzusetzen - sondern dass ich das Konstrukt besser verstehen möchte.

    Außer in ganz speziellen Einzelfällen halte ich davon nicht viel und bin auch nicht "damit aufgewachsen".
    Meine Eltern haben eine "typische 50er-Jahre Familie" gegründet, haben aber nie ein Berliner Testament erwogen.

    Insofern bitte ich aber darum, dass meine Fragen nicht so abgebügelt werden.
    Ich hoffe, es kommt noch jemand, der sie beantworten kann.

  6. Avatar von Sneek
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    AW: Berliner Testament

    Ich fürchte, bei diesem Konstrukt kann man erst in der Rückschau sagen, ob es das Richtige war. Wenn man auf dem Sterbebett feststellt, dass man ein Leben lang nur eine Ehe geführt hat und die Kinder sich nicht entfremdet haben - ja, dann ist das sicherlich gut. Aber leider gibt es da keine Garantie.

  7. Moderation Avatar von Islabonita
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    AW: Berliner Testament

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Ich habe oben schon geschrieben, dass ich nicht vorhabe, ein Berliner Testament aufzusetzen - sondern dass ich das Konstrukt besser verstehen möchte.

    Außer in ganz speziellen Einzelfällen halte ich davon nicht viel und bin auch nicht "damit aufgewachsen".
    Meine Eltern haben eine "typische 50er-Jahre Familie" gegründet, haben aber nie ein Berliner Testament erwogen.

    Insofern bitte ich aber darum, dass meine Fragen nicht so abgebügelt werden.
    Ich hoffe, es kommt noch jemand, der sie beantworten kann.
    Bei allem Verständnis für Deine Fragen: Erbrecht ist so komplex und gerade das sogenannte "Berliner Testament" mit so vielen Fallstricken behaftet, dass Du hierzu wahrscheinlich in einem Forum keine wirklich verlässlichen Aussagen bekommst.

    Außer es ist zufällig jemand "vom Fach" hier unterwegs.

    Ich habe selbst leidvolle Erfahrungen mit dem Thema gemacht und weiß, wovon ich da spreche.
    Islabonita

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  8. Avatar von Sneek
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    AW: Berliner Testament

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Insofern bitte ich aber darum, dass meine Fragen nicht so abgebügelt werden.
    Ich hoffe, es kommt noch jemand, der sie beantworten kann.
    Sind das nicht genau die Fragen, die in dem "Fallstricke"-Strang thematisiert wurden?

  9. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Berliner Testament

    Meine Frage in #87 bezieht sich darauf, wie es grundsätzlich mit dem Pflichtteil von neuer Ehefrau bzw. spätergeborenen Kindern ist.
    Im Fallstricke-Thread ist der Fall doch deutlich komplexer.

    Seit wann muss ich hier rechtfertigen, wenn ich innerhalb des Strang-Themas eine Frage stelle?


  10. Registriert seit
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    AW: Berliner Testament

    Marta-Agata

    Tut mir leid, falls du dich durch meine Antwort abgebügelt fühlst - das war keineswegs meine Absicht.

    Allerdings wird das BT außerhalb der ganz klassischen Ehe, mit ehelichen Kindern, schnell so kompliziert, dass die einzelnen Konstellationen nur noch mittels Anwalt wirklich geklärt werden können.

    Wozu solltest du dich rechtfertigen müssen? Dich interessiert es, Punkt.
    Nur die Antworten, das ist eben nicht so einfach und sind wohl nur von Usern beantwortbar, die über fachlich fundiertes Wissen verfügen.
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