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  1. Avatar von Sneek
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    AW: Vererben will gelernt sein .... Falle "Berliner Testament"

    Zitat Zitat von uschiuschi Beitrag anzeigen
    Komplizierte Sache!
    Eine Verständnisfrage: Ist die TE jetzt die 3. Ehefrau?
    Wir wissen nicht, ob der Mann und/oder seine verstorbene Frau vorher schon mal verheiratet waren und was mit dem jeweils anderen leiblichen Elternteil ist. Ist hier aber wohl auch egal, es sei denn, man vermutet noch ein weiteres Berliner Testament, was irgendwann auftauchen könnte.

  2. Avatar von ereS
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    AW: Vererben will gelernt sein .... Falle "Berliner Testament"

    Zitat Zitat von schubidu Beitrag anzeigen
    Und was passiert mit dem Verkaufserlös? Da werden die beiden Adoptivkinder mit Argusaugen gucken, was der Papa denn so macht und hat, um im Erbfall ihren Anteil davon einzufordern. Keine gute Idee.
    den schenkt er der frau
    zu lebzeiten kann man mit seinem geld und seinem eigentum immer noch machen was man will...
    das auge der moderatoren ist ueberall...


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    AW: Vererben will gelernt sein .... Falle "Berliner Testament"

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    den schenkt er der frau
    zu lebzeiten kann man mit seinem geld und seinem eigentum immer noch machen was man will...
    Die Zehnjahresfrist, binnen derer Geschenke von den Erben zurückgefordert können, ist Dir bekannt?

    Klar, kann man zu Lebzeiten machen mit seinem Eigentum, was man will. Verschenken ist vielleicht nur nicht so klug wg. obiger Frist.

  4. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Vererben will gelernt sein .... Falle "Berliner Testament"

    Stand nicht oben von jemandem, der sich auskennt, dass Schenkungen unter Ehegatten überhaupt nicht zählen?

  5. Avatar von Hypathia
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    AW: Vererben will gelernt sein .... Falle "Berliner Testament"

    mE müsste das vom vereinbarten Güterstand der Ehe abhängen (Zugewinngemeischaft oder halt was anderes)

  6. Avatar von Clarag
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    AW: Vererben will gelernt sein .... Falle "Berliner Testament"

    Zitat Zitat von stefanie63 Beitrag anzeigen
    Das Verhalten deines Mannes finde ich recht dubios.
    Zuerst erzählt er dem Notar angeblich nicht, dass die drei Kinder unterschiedlich verwandt sind mit ihm und der Frau (das realisiert man doch mindestens jedes Jahr bei der Steuererklärung, wenn nach dem Status der Kinder gefragt wird). Dann merkt er angeblich nicht, dass sein leiblicher Sohn nicht ins Testament aufgenommen wird (Da steht ja normalerweise nicht einfach "gemeinschaftlich", sondern die Kinder werden einzeln mit Namen, Geburtsdatum und Anschrift aufgeführt). Außerdem steht normalerweise im Eingang eines solchen Testaments, wann die beiden geheiratet haben und wann welches Kind aus der Ehe hervorgegangen ist. Es ist schwer vorstellbar, dass der Notar nicht nachgefragt hat, wenn alle drei Kinder vor der Eheschließung geboren sind (natürlich können sie trotzdem gemeinschaftlich sein, aber üblicherweise wird der Notar sich da vergewissern). Die Abläufe bei diesem Notar sind zumindest sehr ungewöhnlich - und dazu noch die Weigerung, den Notar wegen Pflichtverletzung in die Haftung zu nehmen ... . Das sollte dir schon zu denken geben - was würde wohl der Notar erzählen?
    Dann kauft er mit dir ein Haus und heiratet dich (in welcher Reihenfolge auch immer), ohne dir zu sagen, dass da ein Testament existiert, durch das er gebunden ist, und ohne sich beraten zu lassen. Dann hat er sogar die Chance, das angeblich ungewollte Testament aufgrund eurer Heirat anzufechten, aber die lässt er einfach sausen.
    Und jetzt behauptet er völlig unsinnigerweise, er könnte dir kein lebenslanges (Länge deines Lebens ist damit gemeint) Wohnrecht einräumen.

    Bist du sicher, dass du da nicht gewaltig über den Tisch gezogen wirst?
    Dem gibt es nichts mehr hinzu zu fügen.

    Ich habe jetzt nochmals das Eingangspost gelesen.
    Sind die Kinder tatsächlich nur Schlusserben, dann kann Dein Mann doch jetzt mit seinem Vermögen zu Lebzeiten machen was wer will.

    Es gilt - zum wie bedarf es einer rechtlichen Beratung - nur sicherzustellen, dass nach dem Ableben Deines Mannes es so wenig Vermögen wie möglich hat.

    Hast Du das Testament einmal gesehen? Habt ihr es inhaltlich prüfen lassen?
    Ein Zuhause ist, wohin man geht, wenn einem die Orte ausgegangen sind.
    Barbara Stanwyck

  7. Avatar von ereS
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    AW: Vererben will gelernt sein .... Falle "Berliner Testament"

    Zitat Zitat von schubidu Beitrag anzeigen
    Die Zehnjahresfrist, binnen derer Geschenke von den Erben zurückgefordert können, ist Dir bekannt?

    Klar, kann man zu Lebzeiten machen mit seinem Eigentum, was man will. Verschenken ist vielleicht nur nicht so klug wg. obiger Frist.
    ja, die ist mir bekannt
    aber die te ist erst 50 jahre alt, ihr mann 53 jahre, im normalfall ist innerhalb der naechsten 10 jahre kein erbfall zu erwarten
    das auge der moderatoren ist ueberall...


  8. Registriert seit
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    AW: Vererben will gelernt sein .... Falle "Berliner Testament"

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    ja, die ist mir bekannt
    aber die te ist erst 50 jahre alt, ihr mann 53 jahre, im normalfall ist innerhalb der naechsten 10 jahre kein erbfall zu erwarten
    Hier sagt man: der Teufel ist ein Eichhörnchen.

    Und der Gedanke kam von der TE selbst.

  9. Avatar von MixTape
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    AW: Vererben will gelernt sein .... Falle "Berliner Testament"

    Eine Schenkung nicht zu machen, weil der Schenkende ja innerhalb der nächsten 10 Jahre sterben könnte ist doch auch Blödsinn.

  10. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Vererben will gelernt sein .... Falle "Berliner Testament"

    Zitat Zitat von Tini1969 Beitrag anzeigen
    Wir waren bereits bei einem Anwalt. Eine Schenkung scheidet aus, da ich die Ehefrau bin und Schenkungen unter Eheleuten im Erbrecht keine Gültigkeit haben. Seine Hälfte für einen Obulus an mich zu verkaufen ist ebenso nichtig. Er könnte es mir nur zum Verkehrswert verkaufen, dann müsste aber auch Geld fließen. Dadurch wäre nichts gewonnen.
    Ich zitiere die TE nochmal aus #47.

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