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  1. Registriert seit
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    AW: Vererben will gelernt sein .... Falle "Berliner Testament"

    Ich glaube da kann wirklich nur ein guter Fachanwalt helfen.

  2. Avatar von Sneek
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    AW: Vererben will gelernt sein .... Falle "Berliner Testament"

    Die Frage ist auch, wie alt die Kinder beim Tod der Mutter waren. Wenn sie noch minderjährig waren, hatten sie altersbedingt gar nicht die Möglichkeit, selbst ihren Pflichtteil einzufordern.

  3. Avatar von MixTape
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    AW: Vererben will gelernt sein .... Falle "Berliner Testament"

    Mal um die Ecke gedacht....wenn du keine eigenen Kinder hast, vererb ihm doch deinen Anteil am Haus!


  4. Registriert seit
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    AW: Vererben will gelernt sein .... Falle "Berliner Testament"

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Die Frage ist auch, wie alt die Kinder beim Tod der Mutter waren. Wenn sie noch minderjährig waren, hatten sie altersbedingt gar nicht die Möglichkeit, selbst ihren Pflichtteil einzufordern.
    Deshalb gibt es ja für diesen Fall eine spezielle Verjährungsregelung; die Kinder hätten den Pflichtteil nach Eintritt der Volljährigkeit einfordern können.

    Ich finde das Verhalten des Mannes/Vaters seltsam. Warum hat er der TE das Testament solange wie möglich verschwiegen? Warum wendet er sich nicht an den ursprünglichen Notar - oft bewahren Notare ihre Gesprächsnotizen für genau solche Fälle auf, damit sie auch nach Jahren noch rekonstruieren können, was besprochen wurde? Wenn seine Geschichte stimmt, wäre das ja ein klarer Fall für die Haftpflichtversicherung des Notars.

  5. Avatar von Sneek
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    AW: Vererben will gelernt sein .... Falle "Berliner Testament"

    Zitat Zitat von MixTape Beitrag anzeigen
    Mal um die Ecke gedacht....wenn du keine eigenen Kinder hast, vererb ihm doch deinen Anteil am Haus!
    Darum geht es doch gar nicht, es geht für die TE darum, dass sie wahrscheinlich beim Tod ihres Mannes aus dem Haus raus muss.

  6. Avatar von MixTape
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    AW: Vererben will gelernt sein .... Falle "Berliner Testament"

    Stimmt, hast recht.


  7. Registriert seit
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    AW: Vererben will gelernt sein .... Falle "Berliner Testament"

    ... hier kamen ja doch noch so einige Fragen zusammen. Also, als die Mutter 2011 starb, waren ihre Kinder 16 und 17 und der Sohn meines Mannes 18 Jahre alt. Das Haus, in dem Sie gewohnt haben, war gerade mal 2 Jahre alt und ein Kontoauszug von damals sagt, dass auf dem Haus Schulden in Höhe von 270.000,- Euro waren. Die Ehefrau besaß laut Grundbuch 50% an der Immoblie, die Kinder hätten somit zusammen 25% davon geerbt. Als mein Mann das Haus dann 2017 verkauft hat, ist ein Großteil des Erlöses in die Ablöse der Kredite gegangen. Übrig blieben ca. 40.000 Euro, mehr war das nicht.

    Durch diesen Erlös und den Verkauf meiner Wohnung haben wir uns ein Reihenhaus gekauft, auf dem allerdings auch noch Schulden sind. Die Preise für Immobilien sind in den letzten Jahren ja ins unermessliche gestiegen. Es war immer klar, dass wenn wir irgendwann einmal sterben, mein Sohn meine Hälfte erhalten soll und seine drei Kinder seine Hälfte, jedoch mit Wohnrecht für den überlebenden. Mein Mann ist 53 und ich bin 50 Jahre alt. Ein Alter in dem man sich auch nicht gleich und sofort um Erbverträge etc. kümmert.

    Wir waren bereits bei einem Anwalt. Eine Schenkung scheidet aus, da ich die Ehefrau bin und Schenkungen unter Eheleuten im Erbrecht keine Gültigkeit haben. Seine Hälfte für einen Obulus an mich zu verkaufen ist ebenso nichtig. Er könnte es mir nur zum Verkehrswert verkaufen, dann müsste aber auch Geld fließen. Dadurch wäre nichts gewonnen. Die einzige Möglichkeit die bleibt, ist, dass ich als 2. Ehefrau das Testament anfechte. Wenn das vor Gericht durch ginge, würden die beiden der Erbteil ihrer Mutter zum Zeitpunkt des Todes zustehen. Wir reden hier vielleicht 5000 Euro pro Kind, um mehr geht es gar nicht. Aber gegen die Anfechtung des Testamentes wehren sie sich mit Händen und Füßen. Ich weiß gar nicht, auf welche großen Reichtümer sie hoffen.

    Es ist alles so schrecklich. Durch diese unglückselige Geschichte ist die ganze Familie in Aufruhr und nichts ist mehr so wie es war ....
    Geändert von Tini1969 (19.09.2019 um 14:44 Uhr)


  8. Registriert seit
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    AW: Vererben will gelernt sein .... Falle "Berliner Testament"

    [Was hat das Wohnrecht der TE im Übrigen damit zu tun, ob zwei oder drei Kinder Schlusserben sind?[/QUOTE]

    Ganz einfach. Gäbe es keine Schlusserben in dem Testament, könnte mein Mann mit seiner Haushälfte beliebig verfahren. Er könnte es seinen drei Kindern vererben, aber mir ein Wohnungsrecht einräumen. So war der Plan. Der Gedanke war nie, dass wir uns gegenseitig in irgendeiner Weise beerben wollen. Insofern hat mich blöde Kuh das Testament auch nicht groß interessiert. Schön blöd, wie sich jetzt herausstellt.

    Dadurch, dass es Schlusserben gibt - jetzt mal ganz unabhängig davon ob es 2 oder 3 sind - kann er über sein "Vermögen" nicht verfügen bzw. nur dahingehend verfügen, dass er sein Geld ausgibt. Dadurch, dass nur die beiden Adoptivkinder Schlusserben sind, steht seinem Sohn zwar ein Pflichtteil zu, den erhält er aber nicht automatisch, sondern muss diesen einklagen. Und klagen vor Gericht ist immer mit Zeit und Geld verbunden.

  9. Avatar von Sneek
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    AW: Vererben will gelernt sein .... Falle "Berliner Testament"

    Ganz einfach. Gäbe es keine Schlusserben in dem Testament, könnte mein Mann mit seiner Haushälfte beliebig verfahren.
    Das hat aber doch nichts mit der Diskussion zu tun, warum der Sohn nicht berücksichtigt würde.


  10. Registriert seit
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    AW: Vererben will gelernt sein .... Falle "Berliner Testament"

    @ Sneek: das ist absolut richtig und darum geht es auch nicht. Wir sind nur dadurch eben darauf gekommen, dass das Berliner Testament einen Fehler enthielt . Wichtig ist, dass wir meinen Stiefsohn jetzt irgendwie mit ins Boot bekommen. Und das wird alles andere als einfach.

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