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  1. Registriert seit
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    AW: meine Schwiegertochter

    Zitat Zitat von Lisa_Mue Beitrag anzeigen
    ja, da haben sich alle zu wenige Gedanken gemacht. Alle, ich eingeschlossen, sind diese Ehe mit falschen Erwartungshaltungen angegangen. Jeder hatvon uns halt etwas anderes erwartet. ST: Er verwöhnt mich weiter wie bisher. Über die Kinder brauch ich nicht viel nachzudenken. Sohn: Sie wird das schon hinkriegen und sich ändern. Ich: Fein, eine neue Mama.
    Jetzt müssen wir eben unsere Erwartungen unter einen Hut bringen.
    Lisa, Respekt vor deiner Reflektion!

    Erwartungen von allen Seiten - und niemand hat sie ausgesprochen, sondern schlicht "seins" erwartet.
    Nun ist offenkundig, dass diese Erwartungen sehr gegensätzlich sind und ihr versucht nun, diese Erwartungen anzupassen und Realität und Lösungen zu erlangen.

    Mir fällt auf, dass dein Sohn nicht mit seiner Frau sprach und auch er einfach nur Erwartungen an sie hat und glaubte, sie werde sich seinen Erwartungen per Zauberhand anpassen/sie übernehmen.
    Er hat nicht mit seiner Frau gesprochen, wie er sich ihre Rolle zukünftig vorstellt - das wird allerhöchste Zeit, damit die Eheleute einig werden, wie sie die Aufgaben künftig verteilen werden und das wird vermutlich einige Reibung zwischen den beiden geben.

    Da hast du einen wichtigen Stein ins Rollen gebraucht: Kommunikation - auf allen beteiligten Ebenen.

    Die wird es auch zukünftig dringend brauchen, denn der Weg wird holperig, bis er mal gangbar wird. Bleibt miteinander im Gespräch und schaut, wie und ob sich die Planung umsetzen lässt und auch, wo nachjustiert werden muss.
    Ist ja nicht in Stein gemeißelt, sondern ein dynamischer Prozess, der im Optimalfall die Kinder, Frau und Vater zusammenfinden lässt.
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    AW: meine Schwiegertochter

    Zitat Zitat von Traubensaft Beitrag anzeigen
    Mir wird schwindelig wenn ich hier mitlese.
    Die arme ST, die scheinbar bisher auf einem anderem Planeten lebte. Einem Planeten ohne Waschmaschinen und Kinder.
    Ihre Dissertation und ihre Freiheit stehen über allem!

    Da gibt es zwei kleine, schwersttraumatisierte Kinder. Sie haben ihre Mama verloren!

    Das alles konnte die arme ST ja nicht ahnen. Sie ist zwar so schlau, dass sie so jung schon an ihrer Dissertation schreibt, aber wenn sie einen Witwer mit zwei kleinen Kindern heiratet, kann sie auf keinen Fall ahnen, was das bedeutet.

    Unfassbar, wie sehr sich hier einige um das Wohl der ST sorgen.
    Hat sie auch ein Trauma erlebt?
    Nein, hat sie nicht!

    Ebenso unfassbar finde ich es, der TE hier auch nur irgendwas vorzuwerfen. Sie versucht das Beste aus der Situation zu machen, aus Liebe zu ihren Enkelkindern.
    Das Wohl der beiden kleinen Mäuse sollte einzig und allein wichtig sein. Die Dissertation der ST ist daneben sowas von unwichtig.
    Liebe TE, ich bewundere deine Geduld mit der ST und deinem Sohn wirklich.
    Sie will sich tatsächlich einen Abend in der Woche Zeit nehmen für die Kleinen? Wow! Ich befürchte, ich wäre ausgerastet. Und meinem Sohn wäre ich auch auf's Dach gestiegen.
    Na, mit so einer Einstellung ist die Schwiegertochter sicher vollkommen zufrieden!

    Natürlich sind die Kinder traumatisiert. Aber deswegen ist ihre Diss gleich "sowas von unwichtig"? Soll sie also auf ihre Berufsausbildung verzichten? Zahlt ihr der Sohn eine private Rentenversicherung und nimmt ihr die finanziellen Nachteile im Scheidungsfall ab, wenn sie darauf verzichtet? Denn mit der Diss wäre auch die damit verbundene Teilzeitstelle weg!

    Und ob sie traumatisiert ist oder nicht, weiß hier keiner von uns!

    Alles, was die beiden tun müssen, ist, das Ganze anders zu organisieren. BEIDE.

    Übrigens, Lisa, möchte ich mich den anderen hier anschließen und finde auch, dass du dir wirklich viele Gedanken um die Situation machst. Und auch von mir noch herzlichen Glückwunsch zum neuen Enkelkind!

  3. Avatar von Paraplumeau
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    AW: meine Schwiegertochter

    Zitat Zitat von farfalle61 Beitrag anzeigen
    Bei streng gläubigen Familien geht es traditionell zu
    Deshalb passt diese Information überhaupt nicht in das Gesamtbild.
    Eine junge Frau aus freikirchlichem Umfeld würde sich anders verhalten - auch jenseits aller Klischees.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.


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    AW: meine Schwiegertochter

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Deshalb passt diese Information überhaupt nicht in das Gesamtbild.
    Eine junge Frau aus freikirchlichem Umfeld würde sich anders verhalten - auch jenseits aller Klischees.
    Das denke ich auch.
    Deshalb denke ich auch das sie einfach macht was sie will.
    Ich denke nicht das sie ein ängstlicher Typ ist.
    Lizzy 27.11.2019

    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können


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    AW: meine Schwiegertochter

    Diss hin oder her...

    Der Mann hat rein darauf gewartet, seine Frau werde schon automatisch zur Mutter und Teilhausfrau. Geredet hat der mit ihr offenbar nicht und auch nichts unternommen, um diese Entwicklung zu forcieren.

    Stattdessen bunkerte er seine Kinder verstärkt bei seiner Mutter und tat bezüglich seiner Kernfamiliengemeinschaft gar nichts.

    Er hat von seiner Frau, unausgesprochen, irgendwas erwartet, nichts unternommen und laufen lassen.

    Nur durch @lisas Initiative entsteht jetzt Kommunikation. Wieder einmal tut sie etwas, was ihr Sohn hätte tun sollen.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
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  6. Registriert seit
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    AW: meine Schwiegertochter

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Deshalb passt diese Information überhaupt nicht in das Gesamtbild.
    Eine junge Frau aus freikirchlichem Umfeld würde sich anders verhalten - auch jenseits aller Klischees.
    Es kann auch sein, dass ihr Verhalten eine Art Trotzreaktion ist.

    Spekulatius ein:
    Sie hat den Wunsch ihrer Eltern erfüllt, indem sie geheiratet hat. Aber im Grunde hat sie schon lange die Schnauze voll davon, unter der Knute ihrer Eltern und ihrer Religion zu stehen. In der Ehe sind die Eltern nicht mehr für sie "zuständig", sie wird von ihnen nicht mehr kontrolliert, das sollte dann der Ehemann tun. Und da der Ehemann diese Rolle als "Familienoberhaupt" nicht übernimmt, macht sie was sie will. Mit der Ehe hat sie sozusagen ihre Freiheit gewonnen.
    Spekulatius aus.

  7. Avatar von Paraplumeau
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    AW: meine Schwiegertochter

    Zitat Zitat von farfalle61 Beitrag anzeigen
    Das denke ich auch.
    Deshalb denke ich auch das sie einfach macht was sie will.
    Ich denke nicht das sie ein ängstlicher Typ ist.
    Ich denke eher, dass die Information ´über den freikirchlichen Hintergrund eine Fehlinformation ist.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.


  8. Registriert seit
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    AW: meine Schwiegertochter

    Zitat Zitat von Carcasonne Beitrag anzeigen
    Diss hin oder her...

    Der Mann hat rein darauf gewartet, seine Frau werde schon automatisch zur Mutter und Teilhausfrau. Geredet hat der mit ihr offenbar nicht und auch nichts unternommen, um diese Entwicklung zu forcieren.

    Stattdessen bunkerte er seine Kinder verstärkt bei seiner Mutter und tat bezüglich seiner Kernfamiliengemeinschaft gar nichts.

    Er hat von seiner Frau, unausgesprochen, irgendwas erwartet, nichts unternommen und laufen lassen.

    Nur durch @lisas Initiative entsteht jetzt Kommunikation. Wieder einmal tut sie etwas, was ihr Sohn hätte tun sollen.
    Ganz genau.

  9. Avatar von brighid
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    AW: meine Schwiegertochter

    die kindsmutter ist vor 7 jahren umgekommen.

    wenn die kinder noch jetzt soooooooo stark traumatisiert sind- frage ich mich: wer hat sich in den letzten 7 jahren um ihre seelen gekümmert?

    entweder hat lisa, der kindsvater und die gesamte familie gute auffang-arbeit geleistet oder es war nur murks.

    was jetzt?


    carcasonne
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern


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    AW: meine Schwiegertochter

    Zitat Zitat von brighid Beitrag anzeigen
    die kindsmutter ist vor 7 jahren umgekommen.

    wenn die kinder noch jetzt soooooooo stark traumatisiert sind- frage ich mich: wer hat sich in den letzten 7 jahren um ihre seelen gekümmert?

    entweder hat lisa, der kindsvater und die gesamte familie gute auffang-arbeit geleistet oder es war nur murks.

    was jetzt?


    carcasonne
    Deine Frage ist berechtigt. Aber die Kinder können erneut traumatisiert werden durch die Ablehnung der Stiefmutter. Hier im Strang gibt es doch auch glaub ich 2 Beiträge, die das jahrelange Leiden an einer ablehnenden Stiefmutter zeigen.

    Und da frage ich, wieso mutet der Vater das den Töchtern zu.

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