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  1. Avatar von Kambara
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    AW: meine Schwiegertochter

    @Lisa: Unsere Postings haben sich überschnitten. Nach deiner Beschreibung kann ich mir die Lage nun besser vorstellen. Sie ist also erst Mitte Zwanzig und hat völlig andere Vorstellungen vom Leben, bzw. Familienleben als ihr. Das ist so.

    Dein Sohn hat sie nun mal geheiratet - es ist seine Wahl und somit auch seine Verantwortung wie sich seine Ehe auf das Leben mit seinen Kindern auswirkt.

    Mir stellen sich die gleichen Frage wie Flau:

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Hast Du denn eine Ahnung, was konkret zwischen den Eheleuten abgesprochen ist? Und - für mich immer noch der springende Punkt: wie empfinden die Kinder die Situation? Fühlen sie sich von der Stiefmutter abgelehnt oder in Extremfall nicht erwünscht im eigenen Heim? Oder sind die ganz happy so wie es ist?
    Im ersten Fall ginge es in erster Linie ums Kindeswohl, sollte Letzteres zutreffen, ginge es eher um eine faire Arbeitsteilung unter den Erwachsenen.
    Geht es dir um das Wohl der Kinder oder darum, dass du nicht mehr so stark eingespannt werden willst? Ist letzteres der Fall solltest du deinen Sohn darauf ansprechen und klare Grenzen ziehen.
    People are so crackers.
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    AW: meine Schwiegertochter

    Ich habe bis zum Schluss gelesen , auch das mit dem Doktor-Dünkel.
    Trotz allem

    Sorry, aber das ist doch vollkommen absurd.
    Ein verwitweter Vater von zwei kleinen Kindern heiratet eine Frau und verspricht ihr, dass sie sich um die Kinder überhaupt nicht kümmern muss? Das halte ich für nahezu ausgeschlossen
    Und wenn es doch so wäre, hätte er im Vorfeld mit seiner Mutter und seiner Schwester besprechen müssen, ob sie bereit sind, dauerhaft die Betreuung der Kinder zu übernehmen.
    Stimme ich o.g. zu.
    Ich kann mir nicht vorstellen das die Kinder nicht merken das die Frau immer erst nach Hause kommt wenn sie im Bett sind.
    Es ist toll wie die Familie vom Papa sich um sie kümmert. Und eine liebe Oma und Opa sind auch Gold wert. Aber wenn der Papa mein Sohn wär würde ich auch mit ihm sprechen. Und respektlose Sprüche von der Schwiegertochter würde ich abschmettern, aber persönlich.

    Ob sie dazu gehören will ? Kann man eruieren. Aber fraglich, denn sie lehnt die Leute eigentlich ja eher ab. Sie guckt nur aufs äusserliche.
    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können

  3. Avatar von Blila1
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    AW: meine Schwiegertochter

    Ihr lebt auf verschiedenen Planeten, vielleicht sogar Milchstraßen.
    Euer Familienleben, der Zusammenhalt, das Füreinander-Einstehen: großartig. wunderbar, in so einer Konstellation aufzuwachsen. Das Trauma des Mutterverlustes habt ihr auf die vermutlich bestmögliche Weise aufgefangen.

    So hat es wohl die junge Frau gesehen und dauerhafte Regelung gesehen. Realitätsfern, aber in diesem Alter auch nicht ungewöhnlich. Wobei ich mir durchaus Situationen vorstellen kann (und die auch kenne), wo die Großeltern sich sperren, ihren Kompetenzbereich wieder abzugeben und loszulassen.

    Tatsache ist: Sie arbeitet vollzeit und ziemlich sicher mehr als 40 Wochenstunden; sowohl das Uni-Projekt wie auch ihre Dissertation haben in ihrem Leben höchste Priorität (was ich auch richtig finde). Bei eigenen Kindern kriegt man das geregelt und läuft auch mal überein paar Jahre auf Felgen, aber da ist man reingewachsen und es sind eben die eigenen Kinder. Für die junge Frau sind es fremde Kinder. Zudem hatte sie offenbar mit Kindern bisher nichts zu tun, sie KANN es schlicht nicht. Und hat auch keine Lust dazu.
    Hätte sie wissen müssen, was von ihr erwartet wird? Hat ihr das jemand vorher gesagt, wirklich klar gemacht? Oder haben es nur alle ganz selbstverständlich erwartet? Wobei nicht mal Gespräche ihr wirklich die Augen geöffnet hätten.
    Wenn es einen Fehler gibt, dann liegt der bei deinem Sohn, der das wohl erkennt und die Konsequenzen trägt. Weil er diese Frau wollte und trotz allem vielleicht noch immer will


  4. Registriert seit
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    AW: meine Schwiegertochter

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    Und hat auch keine Lust dazu.
    Hätte sie wissen müssen, was von ihr erwartet wird? Hat ihr das jemand vorher gesagt, wirklich klar gemacht? Oder haben es nur alle ganz selbstverständlich erwartet? Wobei nicht mal Gespräche ihr wirklich die Augen geöffnet hätten.
    Wenn es einen Fehler gibt, dann liegt der bei deinem Sohn, der das wohl erkennt und die Konsequenzen trägt. Weil er diese Frau wollte und trotz allem vielleicht noch immer will
    Ja, wenn, dann hätte der Vater der Kinder ihr das mitteilen müssen. Hat er offenbar nicht getan.
    Da hat er nicht sehr durchdacht gehandelt. Letztlich liegt die Verantwortung bei ihm.

    Was mir aber hier dennoch übel aufstößt, ist, dass sie die Kinder regelrecht ablehnt. Das ist nochmal eine andere Hausnummer als "sich nicht an der Erziehung beteiligen wollen" - Letzteres ist ihr gutes Recht - es sind nicht ihre Kinder.

    Aber dann heirate (!) ich nicht auch noch einen Witwer mit 2 Kindern, wenn ich mit Kindern so gar nicht klarkomme und erwarte nicht, dass sich die Kinder sozusagen in Luft auflösen. Da wäre eine Fernbeziehung mit 2 getrennten Wohnungen wohl besser.

    Ich frage mich auch, wozu sie ihn geheiratet hat. Vielleicht, um während des Studiums einen höheren Lebensstandard teilen zu dürfen, den sie sich allein nicht hätte leisten können?


  5. Registriert seit
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    AW: meine Schwiegertochter

    Ich bin da voll bei @Kambara

    Die gegenseitige Aversion zwischen dir (und deiner Familie) und der ST springt aus jedem Posting.

    Ich glaube nicht, dass die aus dem Nichts heraus entstanden ist.

    Dein Sohn liebt seine Frau, das ist Fakt und den gilt es zu akzeptieren.


    Die Frau hat zwei fordernde Arbeitsstellen: Uni und Dissertation, ergo arbeitet sie ca 40 Std. pro Woche.


    Zunächst gilt es zu klären, was konkret Mann und Frau für Absprachen miteinander trafen.
    Zudem muss offen auf den Tisch, wie sich die Eheleute die Betreuung durch dich vorstellen und auch, was du übernehmen kannst und willst.


    Außerhalb jeglicher Animositäten, sind da zwei Kinder mit Vater und Stiefmutter, die beide in Vollzeit berufstätig sind.

    Das ist - außer der Tragik, die Mutter verloren zu haben - eine Berufs- und Betreuungssituation, wie sie viele Elternpaare haben!


    Setzt euch zusammen und redet - sachlich!

    Wie sollen Kinder betreut werden, was kannst und willst du leisten, was will das Ehepaar?

    Trefft klare Absprachen, ohne Vorwürfe, ohne Anfeindungen, darüber was möglich ist und was nicht.

    Die persönlichen Abneigungen und Feindseligkeiten würde ich getrennt davon besprechen - vermischt diese Themen nicht, denn dann eskaliert die Lage und damit ist v.a. den Kindern gar nicht gedient.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.


  6. Registriert seit
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    AW: meine Schwiegertochter

    Ich finde, dass das alles eine große Tragik beinhaltet.

    Da gibt es dieses große Schicksal und den Witwer, der vermutlich die "Frau seines Lebens" verloren hat- und irgendwie damit klar kommen muss.
    Gab es eine Verarbeitung dieses Verlustes? Eine wichtige Frage.......vermutlich eher nein........was ein Pfeiler für die jetzige Situation sein kann.

    Dann wird das Leben weitergelebt- es gibt den Halt und das Netz der Familie........und dann taucht- fernab davon wieder eine Frau auf, die endlich wieder Leichtigkeit und Lebendigkeit in sein Leben brachte.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass dein Sohn das Ausmaß von dem Thema Familie bis heute nicht ganz erfasst hat.
    Ist auch nicht so einfach bei einem Mann, der Vollzeit arbeiten geht und der den tatsächlichen Alltag mit den Kindern nie in Gänze erlebt.
    Leider nützt da auch kein Abendprogramm oder das Wochenende- gerade der Alltag und WAS da alles dran hängt, können viele Männer nicht wirklich erfassen.

    Und aus diesem Konstrukt, kommt dazu eine junge Frau, die von Familie noch gar nichts erlebt hat.
    Gleichzeitig liegt ihr Fokus in der Anerkennung auf Leistung durch den Beruf- sie schaut ganz woanders hin und vielleicht hat ja auch gerade DAS deinem Sohn gefallen.
    Neben der Leichtigkeit jemand, der keinesfalls an seine vorherige Frau erinnert (und Schmerz auslösen könnte).

    Wie ich schon schrieb- die Frage ist, was tatsächlich gewollt wird und ob das umsetzbar wäre.
    Vermutlich ist hier aus ganz unterschiedlichen Bedürfnissen und Wünschen, eine Ehe entstanden, die- hätte man 2 Jahre gewartet- nie erfolgt wäre.

    Letztlich ist eine Trennung immer auch im Möglichen- und da letztlich keine Kinder da sind (klingt jetzt sehr schräg, aber ist Fakt)- ist das ja vielleicht ein Weg, der noch kommen wird......
    Das sollte man jedoch niemals laut aussprechen!

  7. Avatar von Blila1
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    AW: meine Schwiegertochter

    Zitat Zitat von Carcasonne Beitrag anzeigen
    Die Frau hat zwei fordernde Arbeitsstellen: Uni und Dissertation, ergo arbeitet sie ca 40 Std. pro Woche.
    .
    Ziemlich sicher deutlich mehr, wobei die Belastung auch nicht an Stunden festzumachen ist.
    Unter "verwöhntes Balg" hab ich mir ein arbeitsscheues Girlie vorgestellt. Sport ist in diesem Kontext kein Luxus, sondern dringend nötiger Ausgleich (dass Kino, Konzerte und Theater in meinen Augen wichtiger sind als geputzte Fenster, wäre wohl eine eigene Grundsatzdiskussion und disqualifiziert mich in den Augen der TE vermutlich von vorneherein)


  8. Registriert seit
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    AW: meine Schwiegertochter

    Ich lese bei der TE übrigens keine Aversion oder Abwehrhaltung.

    Sie lehnt das Verhalten und die Aussagen der Frau des Sohnes ab und - zumindest ich- kann das sehr gut nachvollziehen.
    Hätte sie eine Lösung oder keinen Ärger- bräuchte sie hier doch nicht zu posten
    Ich lese auch Sorge um die Enkelkinder und Unsicherheit über die Zukunft........wer sowas auslöst wird freilich nicht mit Lorbeeren bekränzt

  9. Avatar von Kambara
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    AW: meine Schwiegertochter

    Zitat Zitat von Killeshandra Beitrag anzeigen

    Aber dann heirate (!) ich nicht auch noch einen Witwer mit 2 Kindern, wenn ich mit Kindern so gar nicht klarkomme und erwarte nicht, dass sich die Kinder sozusagen in Luft auflösen. Da wäre eine Fernbeziehung mit 2 getrennten Wohnungen wohl besser.

    Ich frage mich auch, wozu sie ihn geheiratet hat. Vielleicht, um während des Studiums einen höheren Lebensstandard teilen zu dürfen, den sie sich allein nicht hätte leisten können?
    Ich halte es für müßig jetzt aus der Ferne mit solchen Unterstellungen weitere Animositäten gegen die Frau zu schüren.

    Was ich mich auch frage: Gibt es denn so gar nichts Sympathisches, Positives, Anerkennenswertes an ihr? Ist sie denn ohne Vorbehalte in den Schwiegerkreis aufgenommen worden? Die Anfänge dieser Geschichte müsste man kennen. Ich vermisse hier auch ein wenig grundsätzliches Wohlwollen dieser jungen Frau gegenüber. Für ihre Herkunft kann sie nichts, andere Vorstellungen und Ziele haben, ist auch nichts Verwerfliches. Wer hat da den ersten Stein geworfen?

    Die Frage ob sie denn in diese Schwiegerfamilie samt Kindern passt und ob/wie sie dazu gehören will, hat sie sich möglicherweise tatsächlich nicht gestellt. Ich nehme an, sie wollte vor allem zu ihm gehören und er zu ihr. Seine Kinder sind und bleiben seine Verantwortung. Bei dieser Verantwortung würde ich ihn auch packen. Möglichst ohne einen Keil in seine Ehe treiben zu wollen.
    People are so crackers.
    John Lennon


  10. Registriert seit
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    AW: meine Schwiegertochter

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    Ziemlich sicher deutlich mehr, wobei die Belastung auch nicht an Stunden festzumachen ist.
    Unter "verwöhntes Balg" hab ich mir ein arbeitsscheues Girlie vorgestellt. Sport ist in diesem Kontext kein Luxus, sondern dringend nötiger Ausgleich (dass Kino, Konzerte und Theater in meinen Augen wichtiger sind als geputzte Fenster, wäre wohl eine eigene Grundsatzdiskussion und disqualifiziert mich in den Augen der TE vermutlich von vorneherein)


    JA


    Edit: Wie empfinden die Kinder denn die Frau? Gibt es da Äußerungen irgendwelcher Art?

    Ich hoffe sehr, dass die Kinder nicht von dir und deiner Familie nicht gegen die Frau aufgehetzt werden!
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
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