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  1. Avatar von Unendlichkeit
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    AW: meine Schwiegertochter

    Wahnsinn, was du für deine Enkeltöchter machst. Hut ab

    Aber vielleicht kannst du die Betreuungszeiten auf ein Normalmaß reduzieren? Einen Tag die Woche z.B. und einmal im Monat über Nacht?

    Sonst würde ich den Kontakt zur Schwiegertochter auf ein freundliches Minimum reduzieren. Wäsche waschen für sie? Wirklich nicht. Klar und freundliche "nein" zu allem was sie selber erledigen kann. Sie hat einen Mann, soll sich der kümmern.

    Mit dem Sohn ein Gespräch führen, klar und sachlich feststellen, dass du dich so nicht mehr behandeln lassen wirst. Was sagt er grundsätzlich zu der Situation?
    "...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..."
    Sprichwort auf Oxtorne

  2. Moderation Avatar von Flau
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    AW: meine Schwiegertochter

    Hallo Lisa_Mue, willkommen!
    Vorweg mal, ich finde Deine Schwiegertochter nach Deiner Beschreibung auch wenig sympathisch, das beziehe ich vorwiegend auf die starke Distanz zu Deinen Enkeltöchtern und die abwertenden Sprüche über Euch. Ich kann Deine Abneigung schon nachvollziehen. Und mein Post ist sehr lang geworden, sorry dafür!

    Ich sehe unterschiedliche Baustellen mit unterschiedlichen Adressaten.
    Fangen wir mal mit der Versorgung und Erziehung Deiner Enkeltöchter an. Wie gesagt, sympathisch oder auch nur nachvollziehen finde ich persönlich es nicht zu sagen: "Die Kinder meines Ehepartners gehen mich nichts an", ich sähe das schon auch so, dass man irgendwie eine Familie ist, wenn man schon heiratet. Aber um ganz fair zu bleiben: Weißt du irgendetwas konkretes über die Absprachen zwischen Deinem Sohn und seiner Frau bezüglich der Kinder? Zu einer Elternrolle gehören ja nicht nur Pflichten sondern auch Rechte: lässt oder ließe dein Sohn seine Frau auch erzieherisch eingreifen? Können wir ausschließen, dass sie sich mit ihrer Distanz nur gegen ein Szenario schützt, in dem sie zwar gerne versorgen darf, aber ansonsten als "nur Stiefmutter" gefälligst nicht mitzumischen hat? (Wie gesagt, ich frage der Vollständigkeit halber, keinesfalls will ich das unterstellen!)
    Dann: wie war das beim Kennenlernen? Hat sie sich von Anfang an von den Kindern distanziert, bzw. wie hat Dein Sohn sich geäußert? Ich kann mir gar nicht vorstellen, jemanden zu heiraten, der sagt: "Dich liebe ich, aber deine Kinder müssen mir unter den Füßen wegbleiben." Das wäre ja noch legitim, aber dann käme aus rein logistischen Gründen eben keine so enge Beziehung (Ehe, gemeinsamer Haushalt) infrage. Ist das wirklich so abgelaufen, oder wie kam es zu dieser Distanzierung?

    Gab es Absprachen oder wenigstens Wünsche seitens Deines Sohnes, wie sie sich die Familienarbeit aufteilen?
    Zitat Zitat von Lisa_Mue Beitrag anzeigen
    Morgens macht mein Sohn den Mädels Frühstück und bringt sie zur Schule. Das schafft sie nämlich nicht so früh. Nach der Schule sind die beiden bei uns. Heimkommen dürfen die zwei erst nach dem Abendessen, wenn mein Sohn bereits daheim ist. Sie hat "keine Nerven" und keine Zeit für die Kinder während der Woche. Da muss sie sich auf ihre Arbeit konzentrieren. Abends geht sie zum Sport, ins Theater oder Kino. Sie sei es halt "nicht gewohnt" sich um Kinder kümmern zu müssen. Am Wochenende muss sie ausschlafen und entspannen. Oft schlafen die Mädchen am Freitag bei uns und gehen erst Samstag Mittag nach Hause, wenn Madame wieder ansprechbar ist.
    Nun ist das ja nix Schlimmes, wenn der Papa fürs Frühstück zuständig ist. Und es klingt so, als ob er zum Abendbrot bzw. am Nachmittag auch nicht verfügbar wäre. Wurde stillschweigend angenommen, dass die Stiefmutter hier die Betreuung übernimmt? Denn im Grunde macht es ja wenig aus, ob sie oder sonst ein Familienmitglied das macht. Was ich nicht okay fände wäre, wenn sie die Kinder quasi aus dem Haus weist, um ihre Ruhe zu haben - also nicht "mal", sondern meistens - sei das zum Feierabend oder am WE. Denn es ist ja auch das Zuhause der Kinder. Auch hier: Ihr Bedürfnis in allen Ehren, aber dann kann man halt nicht in einem Haushalt mit Kindern leben.

    Da kannst Du aber im Grunde wenig machen, denn wie gesagt ist das eigentlich eine Frage der Einteilung zwischen Deinem Sohn und seiner Frau. Du kannst höchstens deine eigene Betreuungsarbeit einschränken, um dich selbst abzugrenzen. Ich vermute nur, dass Dir das schwerfallen wird.

    Zitat Zitat von Lisa_Mue
    Auch können ihr sie Kinder nichts recht machen. Sie seien zu unreif, zu kindisch (nun ja, sie sind acht und zehn, also was erwartet sie?)
    Zum obigen und hierzu: Fühlen die Kinder sich von der Schwiegertochter abgelehnt? Das ist ja entscheidend. Äußern sie sich dahingehend, dass sie gerne mehr Zeit mit dem Papa verbringen würden, oder fallen Sätze wie: "Die Babsi-Lore will uns ja nicht da haben", oder ähnliches? Das könntest Du als eine Bezugsperson der Kinder ruhig Deinem Sohn gegenüber ansprechen. Ich finde eigentlich, Du solltest es sogar. Wenn Dir auffällt, dass die Kinder sich ungewollt vorkommen, müsste man das schon dem Vater stecken. Das kann man erstmal ohne Vorwürfe gegen sie Schwiegertochter machen, einfach nur weiterleiten, wie die Kids sich äußern, falls sie sich äußern.


    Zitat Zitat von Lisa_Mue
    Dass sie nichts von uns hält, hat sie von Anfang an klar gemacht. Wir seien eben nicht gebildet genug. Sie kommt immer nur, wenn sie etwas von uns braucht. So wie gestern, als sie mich gebeten (eigentlich eher gefordert) hat, ihr doch die Wäsche zu machen. Sie müsse ja arbeiten und ich hätte ja den ganzen Tag eh nichts zu tun. Man wisse ja, dass Sekretärin kein richtiger Job sei. da müsse man ja nur rumsitzen und könne Nägel lackieren. (Der Spruch stammt tatsächlich von ihr, wenn auch nicht von gestern).
    Sowas muss sich nun wirklich niemand bieten lassen, und das ist insofern "einfach", als es ganz klar zwischen Dir und der Schwiegertochter stattfindet.
    "Machst Du bei uns die Wäsche?"
    "Nein."

    "Du hast doch eh nichts zu tun."
    "Doch, hab ich. / Du kannst mir ruhig glauben, dass ich weiß, was ich zu tun habe."

    "XY ist doch kein richtiger Job."
    "Das finde ich ziemlich abwertend, bitte rede nicht so mit mir."


    Kurz: Zu den Kindern ist schon Dein Sohn der Ansprechpartner, zum Benehmen der Schwiegertochter Dir gegenüber ist sie es selbst.

  3. Avatar von Blila1
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    AW: meine Schwiegertochter

    Zitat Zitat von Unendlichkeit Beitrag anzeigen
    Mit dem Sohn ein Gespräch führen, klar und sachlich feststellen, dass du dich so nicht mehr behandeln lassen wirst. Was sagt er grundsätzlich zu der Situation?
    Mit BEIDEN. Gleichzeitig

  4. Moderation
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    AW: meine Schwiegertochter

    In Sachen Kinderbetreuung: Vielleicht hat die Frau den Sohn ja geheiratet, weil es hieß: "Die Kinder sind nachmittags sowieso bei der Oma"?
    Dass die neue Ehefrau nicht zwangsläufig auch zur Stiefmama wird, kenne ich inzwischen aus verschiedenen Familien.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"


  5. Registriert seit
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    AW: meine Schwiegertochter

    Hallo Lisa-Mue,

    was dein Sohn an dieser Frau "findet"- wäre interessant zu erfahren- was war ihm wichtig, als er sie geheiratet hat?

    Das wäre eine Frage, dich ich meinem Sohn in dieser Situation, stellen würde.

    Ich würde- an deiner Stelle- deinen Sohn zu einem Gespräch bitten und ihm all das sagen, was dir auf der Seele liegt.
    Du trägst offenbar das meiste, was nun seine Frau tragen könnte und ich finde es ganz toll, dass du so einen Schutzraum für die Kinder bietest!
    Gleichzeitig gibt es ein großes Ungleichgewicht und das gehört besprochen.

    Vielleicht erkennt es dein Sohn nicht, vielleicht will er es übersehen- vielleicht ist sein Wunsch nach "heiler Welt" so groß, dass er die ganzen Umstände ausblendet......wir wissen es nicht, aber es wird einen Grund geben.

    Rede mit ihm und sprich in Ruhe- gehe ruhig für die Kinder und überlege dir vorher genau, was du gerne hättest.
    Und- rede mit ihm alleine!
    Keinesfalls Familienrat! sowas ist ja katastrophal- wie soll denn dein Sohn bei sowas auch nur annähernd offen bleiben?

    Vielleicht hat dein Mann ein besseres Verhältnis zum Sohn? dann sollte er sich mal seinen Sohn schnappen.

    Die anderen Familienmitglieder sind von der Frau auch genervt und ziehen sich zurück?
    Wieso hat von denen noch niemand einen Ton gesagt??

    Ich kann deinen Ärger gut verstehen- gleichzeitig soll es ja eine positive Veränderung geben und die kann nur dann entstehen, wenn nicht alle gemeinsam Front machen.
    Und genau danach sieht es aus, wenn sich nun alle "gegen die Frau" einig sind.
    Daher- nur einer redet mit dem Sohn und das findet ruhig und überlegt statt.

    Was die beiden zuhause machen- geht euch nichts an.
    Theoritisch würde man sich wünschen, dass die neue Frau "Mutterersatz" ist - bei den Umständen wäre ich jedoch durchaus erleichtert, dass nur der Vater mit den Kindern umgeht. Es ist für die Kinder sicher nicht das Schlechteste

    Das Gespräch will gut überlegt sein, denn diese Frau wird nie "die Mutterfigur" werden und selbst eine Scheidung würde kaum schnellschnell stattfinden.
    Es geht also darum zu überlegen, was es für Wege geben kann?

    Ich vermute, die Auswahl ist nicht sehr groß und es wird so oder so ein Weg werden, dem du nur bedingt zustimmen wirst.
    Weder die Frau wird sich komplett ändern noch ihr euch- was immer dein Sohn bei ihr sucht (gefunden hat?)- um die Kinder und klassische Familie, ist es mal ganz sicher nicht gegangen. (die Frau hat aber doch auch offensichtlich nie etwas anderes vorgegaukelt).

    Alles Gute für euch und es wäre wunderbar, wenn ihr den Kindern als größte Stabilität, erhalten bleibt

  6. Moderation Avatar von Flau
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    AW: meine Schwiegertochter

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    Dass die neue Ehefrau nicht zwangsläufig auch zur Stiefmama wird, kenne ich inzwischen aus verschiedenen Familien.
    Cariad hat in einem Satz gesagt, wofuer ich 5 Absaetze brauchte.
    Also noch mal pointiert, fuer mich ist das der springende Punkt:
    Fuehlt Deine Schwiegertochter sich einfach nicht fuer die Betreuung der Toechter zustaendig, bzw. IST sie es laut innterfamiliaerer Absprache nicht? ODER lehnt sie die Kinder aktiv und explizit (!) ab? (Jemand fragte beispielsweise nach gemeinsamen Urlauben, das waere ja tatsaechlich ein guter Anhaltspunkt, wie die Beziehung abseits der Betreuung so ist.)

    Und auch wenn es Dir bestimmt nicht ganz leicht faellt, neutral zu bleiben: Ueberleg mal wirklich, was ganz ausdruecklich von der Schwiegertochter kommt, also im Bezug auf die Kinder: Sagt sie beispielsweise, dass sie "keinen Nerv auf die Kinder hat", oder sie nicht im Haus haben will, wenn sie von der Arbeit kommt, solche Sachen? Oder nimmst Du das an? Es ist tatsaechlich eine Frage, nochmal, ich will Dir nichts unterstellen!
    Und ich frage durchaus auch deswegen, weil Du in ein etwaiges Gespraech ueber die Kinder mit guten Argumenten gehen solltest. Wenn man Deine Sorge als reine Unterstellung und Antipathie der Schwiegertochter gegenueber abwuergen kann, wirst Du halt wenig erreichen als wenn Du sagen kannst: "Diese Aeusserungen machen mir Sorge" oder: "Die Kinder haben mir gesagt, sie fuehlen sich so und so."



    Bei den Bemerkungen Dir gegenueber gibt es ja kaum Interpretationsspielraum, und wie gesagt, sowas brauchst Du Dir nicht aus "Freundlichkeit" gefallen zu lassen. Das kann man auch hoeflich von sich weisen.
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    [Damals] wurde weniger Geschiss gemacht und insgesamt war alles besser. Was an den Müttern lag. Denen von damals. Wenn sie ihren Kindern doch bloß [...] noch beigebracht hätten, wie man Kinder erzieht.
    Userin Minstrel02 im Forum Erziehung

  7. Avatar von Rowellan
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    AW: meine Schwiegertochter

    Mal so als Advocatus Diaboli... wir wissen alle nicht, was die Schwiegertochter für einen Job hat. Ihre (sicherlich unterirdischen) Kommentare zu den Jobs Sekretärin und Erzieherin lassen mich vermuten, daß sie unter Umständen einen Job hat, bei dem eben nicht um 16:30 der Hammer fällt, sondern der durchaus anspruchsvoll ist und bei dem vielleicht auch Überstunden anfallen. Vieleicht war "ich muss nicht meinen Beruf einschränken, um mich um deine Kinder zu kümmern" ja auch eine Vereinbarung, die die Ehepartner getroffen haben?
    Nicht jede Frau hat das Muttergen, ich täte mich auch schwer, mich nach einem langen Arbeitstag noch um Kinder zu kümmern - ich bin selten vor 19:00 zuhause und dann mental ziemlich ausgelaugt und auch ab und zu mit einer sehr kurzen Zündschnur unterwegs.
    *lost in the woods*


  8. Registriert seit
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    AW: meine Schwiegertochter

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen
    Mal so als Advocatus Diaboli... wir wissen alle nicht, was die Schwiegertochter für einen Job hat. Ihre (sicherlich unterirdischen) Kommentare zu den Jobs Sekretärin und Erzieherin lassen mich vermuten, daß sie unter Umständen einen Job hat, bei dem eben nicht um 16:30 der Hammer fällt, sondern der durchaus anspruchsvoll ist und bei dem vielleicht auch Überstunden anfallen. Vieleicht war "ich muss nicht meinen Beruf einschränken, um mich um deine Kinder zu kümmern" ja auch eine Vereinbarung, die die Ehepartner getroffen haben?
    Nicht jede Frau hat das Muttergen, ich täte mich auch schwer, mich nach einem langen Arbeitstag noch um Kinder zu kümmern - ich bin selten vor 19:00 zuhause und dann mental ziemlich ausgelaugt und auch ab und zu mit einer sehr kurzen Zündschnur unterwegs.
    Auch wenn die Schwiegertochter einen anspruchsvollen Job hat, berechtigt sie das nicht, auf andere Berufe herabzusehen. Sie würde garantiert dumm aus der Wäsche gucken, wenn z.B. die Straßen vor Müll überquellen würden, wenn ihr niemand mehr Lebensmittel, Kleidung, etc. verkauft usw.
    Und es gibt auch keinen Grund, die Schwiegermutter fürs Waschen einzuspannen - was spricht dagegen, die Waschmaschine selbst zu benutzen?

    Unschlüssig bin ich mir auch hinsichtlich ihrer Rolle gegenüber den Stiefkindern. Was hat sie denn mit ihrem Mann abgesprochen? Letztlich ist ja er der Verantwortliche, nicht sie.


  9. Registriert seit
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    AW: meine Schwiegertochter

    Wir wissen auch nicht, ob das eine Absprache des Paares vor der Hochzeit war - dass er sich überwiegend bzw fast ausschließlich um die Kinder kümmert.


    Nur wäre es dann von Seiten des Sohnes sinnvoll gewesen, mit der Mutter im Vorfeld zu sprechen und zu fragen, ob seine Eltern die Töchter weiter wie bisher betreuen können.
    Zu den Sprüchen bzgl des Jobs - ich weiß nicht, aber ich kenne Menschen mit sehr anspruchsvollen, mental und zeitlich forderden Tätigkeiten. Ich halte sie für sehr intelligent - und eine gewisse Intelligenz sorgt eigentlich dafür, dass man die Berufe /Tätigkeiten anderer Menschen, gerade im direkten Umfeld, nicht abwertet.
    Es sei denn, man hat ein anderes Problem, was man mit "Guck was ich Tolles kann" kompensiert.

  10. Avatar von Rowellan
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    AW: meine Schwiegertochter

    Zitat Zitat von Killeshandra Beitrag anzeigen
    Auch wenn die Schwiegertochter einen anspruchsvollen Job hat, berechtigt sie das nicht, auf andere Berufe herabzusehen. Sie würde garantiert dumm aus der Wäsche gucken, wenn z.B. die Straßen vor Müll überquellen würden, wenn ihr niemand mehr Lebensmittel, Kleidung, etc. verkauft usw.
    Da stimme ich dir ja vollkommen zu - diese Sprüche sind unterirdisch und ganz mieser Stil. Ich bin auch eher so Schreibtischtäterin mit zwei linken Händen und unendlich dankbar, daß es Menschen gibt, die den Müll abfahren, mir die Haare schneiden, auf der Stadt Verwaltungstätigkeiten übernehmen, im Supermarkt an der Kasse sitzen und die Regale auffüllen. Die Welt kann gut ohne meinen Job auskommen (auch wenn er mir Spaß macht und mich fordert), aber nicht ohne all die anderen.

    Mir ging es tatsächlich nur und ausschließlich um den Zeitfaktor, darum, nach der Arbeit mental kaputt zu sein.
    *lost in the woods*

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