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  1. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Papa (70), wird immer schwieriger und meine Wut größer....

    Mich würde auch interessieren, wie euer Verhältnis früher war und ob er jemals anderen Menschen gegenüber zugewandter war.
    Wenn nicht - was ich vermute - dann erntet er jetzt die Früchte seines bisherigen Lebens.

    Wenn sie dir nicht gut tun, dann würde ich bis auf weiteres meine Besuche bei ihm auf einmal im Monat begrenzen - und eigentlich auch nur, wenn er dich dazu einlädt. Er hat kein Recht auf deine Besuch und kann nichts fordern - aber er kann und darf dich nett einladen. So oder so ähnlich würde ich das auch kommunizieren.


    Lebe und genieße lieber dein Leben - die Pflicht sich zu kümmern kommt noch früh genug, wenn er pflegebedürftig wird und du dich um seinei Unterbringen etc. kümmern musst.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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  2. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Papa (70), wird immer schwieriger und meine Wut größer....

    Ich würde den Sonntag ganz streichen. Du schreibst, du gehst in der Woche hin, wenn du eh in der Stadt bist. Das reicht doch.
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  3. Avatar von Cadonna
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    AW: Papa (70), wird immer schwieriger und meine Wut größer....

    Zitat Zitat von lily7 Beitrag anzeigen
    Wenn ich nicht mehr so oft komme, dann sucht hat er die Schuld bei mir...
    Ja dann sucht er sie halt bei dir - er wird sie aber nicht finden

    Zitat Zitat von lily7 Beitrag anzeigen
    er erwartet, dass sich jeder um ihn kümmert.
    man kann vieles erwarten, die Menschen rundherum sind aber nicht die Erfüllungsgehilfen, die nach Wunsch zu funktionieren zu haben

    Zitat Zitat von lily7 Beitrag anzeigen
    Wenn das nicht der Fall ist, dann denkt er einfach nicht darüber nach, an was das liegt, wenn sich Freunde zurück ziehen dann liegt das an der einseitige Freundschaften.
    Ja dann ist das halt so - wenn jemand so gar nicht sehen mag, dass auch Freundschaften durch Geben und Nehmen erhalten werden.

    Zitat Zitat von lily7 Beitrag anzeigen
    Niemand will ihm auf Dauer nachlaufen.
    Eben - da gibt es auch keine Verpflichtung seitens der Kinder.
    wenn man's kann, ist's keine kunst - und wenn nicht erst recht nicht.
    Karl Valentin


  4. Registriert seit
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    AW: Papa (70), wird immer schwieriger und meine Wut größer....

    Seine Lebensgefährtin hat 2 erwachsene Söhne, beide nicht verheiratet und leben gleich in der Nähe ihrer Mutter, siind fast täglich dort und der Kontakt ist natürlich viel enger.

    Mich würde auch interessieren, wie euer Verhältnis früher war und ob er jemals anderen Menschen gegenüber zugewandter war.
    Bedauerst du das Papa mit den Söhnen der Frau einen engeren Kontakt hat ?
    War das mit euch mal inniger ? Habt ihr in der Trauerphase wg deiner Mutter reden können ?
    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können

  5. Avatar von schafwolle
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    AW: Papa (70), wird immer schwieriger und meine Wut größer....

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    - die Pflicht sich zu kümmern kommt noch früh genug, wenn er pflegebedürftig wird und du dich um seinei Unterbringen etc. kümmern musst.
    Aber er hat ja auch eine Lebensgefährtin und ist somit nicht wirklich "alleinstehend".

    @lily

    Kannst Du in etwa einschätzen, wie das Verhältnis zwischen den Beiden ist?
    Zeigt Dein Vater sich gegenüber dieser LG ähnlich, wie Dir gegenüber?


    Zitat Zitat von lily7 Beitrag anzeigen
    Hallo Schafwolle,
    ich hab mich jetzt seit zwei Wochen nicht mehr gemeldet und am Freitag fahren wir über das Wochenende weg um den runden Geburtstag von meinem Mann zu feiern, ich glaube nicht, dass er sich meldet.
    Darum ging es mir gar nicht - ob er sich meldet oder nicht.
    Das kannst Du ohnehin nicht beeinflussen.

    Sondern einfach darum, Festgefahrenes ein wenig aufzulockern, um für
    Dich selbst den Stress zu reduzieren.

    Was definitiv nicht hilft ist, ihm Vorhaltungen zu machen.

    Wie handhabt Ihr Besuche zB an Feiertagen wie Weihnachten, etc.?
    Ist das für Dich hauptsächlich Pflicht - oder hast Du Deinen Vater gerne um Dich?


  6. Registriert seit
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    AW: Papa (70), wird immer schwieriger und meine Wut größer....

    @Promethea,
    er war anderen Menschen noch nie besonders zugewandt, da hattest du recht mit deiner Vermutung.
    Als meine Mama starb habe ich ihn jeden Abend angerufen und er war meistens betrunken, er viel damals in ein Loch.
    Zu dieser Zeit war der Kontakt besser, damals hat er auch öfters mal bei mir angerufen....eine Einladung kommt von meinem Papa nicht.


  7. Registriert seit
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    AW: Papa (70), wird immer schwieriger und meine Wut größer....

    Zitat Zitat von lily7 Beitrag anzeigen
    @Promethea,

    Zu dieser Zeit war der Kontakt besser, damals hat er auch öfters mal bei mir angerufen....eine Einladung kommt von meinem Papa nicht.
    Dann ist er selbst daran schuld, wenn du dich in Zukunft weniger kümmerst. Und nicht du!


  8. Registriert seit
    27.11.2007
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    AW: Papa (70), wird immer schwieriger und meine Wut größer....

    @farfalle,
    ich bedauere es nicht, dass er zu den Söhnen einen engeren Kontakt hat, die wohnen auch in der Nähe.
    Über die Trauerphase konnten wir nicht viel sprechen, er hat sich damals mit Alkohol getröstet. Natürlich war ich auch in der Zeit für ihn da und hab ihn täglich angerufen, ich hatte Angst, dass er sich vielleicht was antut.
    Er kann nur schwer über Gefühle spreche.
    Meiner Mutter war die Aktive, die ihren Freundeskreis hatte und unsere Kontakt war sehr innig, wir sahen uns auch jede Woche und somit sah ich auch Papa.


  9. Registriert seit
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    AW: Papa (70), wird immer schwieriger und meine Wut größer....

    @schafwolle,
    das Verhältnis zwischen den beiden ist nicht liebevoll, er ist stur und alles muss nach seinem Kopf gehen. Ihr Wünsche werden kaum berücksichtigt, aber seit er sie hat kapselt er sich wieder ab vom Freundeskreis. Den hatte er sich etwas aufgebaut nach Mamas tot.
    Weihnachten ist er bei uns mit seiner Lebensgefährtin und ich freue mich auch, wenn er da ist.
    Allerdings kann mein Mann nichts mehr mit ihm anfangen, weil er auf kein Thema eingeht und nur über Oberflächliches spricht.
    Auf seine Enkelkinder kann er auch nicht zu gehen, er erwartet, dass sie auf ihn zu gehen. Es ist einfach eine Anspannung im Raum.
    Die kleine Verwandtschaft die wir noch haben und die am Weihnachtsfeiertag bei uns sind haben sich mittlerweile auch abgewendet. Er merkt das natürlich, aber sucht den Fehler bei ihnen und will Weihnachten nicht mehr mit ihnen verbringen.
    Was für mich schwer ist, den ich sitze zwischen zwei Stühlen.
    Aber ich werde euren Rat befolgen und mich etwas zurückziehen von ihm.

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