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  1. Avatar von Sugarnova
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    cool Reisen & Urlaube mit Familie(n) - eure Anekdoten!

    Hallo ihr Lieben,

    inspiriert von Spatzl, und weil das Thema "Reisen mit Familie" immer im Freundeforum durchkommt ...

    was sind eure Geschichtchen, wenns ums Reisen mit der lieben Familie geht?

    Ich weite das mal aus - The Good, The Bad, the Ugly ... the Wonderful.

    Welche Erlebnisse waren wunderbar, welche so grauslich, dass ihr einen Urlaub nach dem Urlaub brachen würdet?
    Und welche Reisetipps haben sich bewährt?

  2. Avatar von Sugarnova
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    AW: Reisen & Urlaube mit Familie(n) - eure Anekdoten!

    Ich fang mal an, das Positive - ist immer ne Reise zu einem Familienmitglied, das ins nahe Ausland entwandert ist.

    Da werden uns ganze Häuser zur eigenen Verfügung gestellt, und wir werden immer fürstlich bewirtet mit Produkten aus dem eigenen Garten.

    Da sind wir immer ganz gerührt, und versuchen, bei Gastgeschenken den Geschmack der Gastgeber zu treffen.

    Aber das sind eigentlich mit die schönsten Erinnerungen aus meiner Kindheit, bzw. ich versuche auch als Erwachsene immer hinzufahren, wann immer es geht. Besuche bei uns finden auch gern statt, und, was uns besonders freut, besonders seitens der "neuen" Generation.
    Geändert von Sugarnova (03.09.2019 um 19:17 Uhr)

  3. Avatar von Sugarnova
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    AW: Reisen & Urlaube mit Familie(n) - eure Anekdoten!

    Negative Punkte sind vielleicht ein paar Querschläger aus den eigenen Reihen, die immer was zu meckern haben - seitens des Essens, seitens des Zustandes der Strassen (eher ländlich). Manche Statements überseze ich einfach nicht (mehr).

    Und dass man manche als sehr "spassbremsig" kennen lernt, denen man das nie zugetraut hätte (man habe bitte ruhig zu sein, wenn die zu Bett gehen - und wenns um 21 Uhr ist ...)

  4. Avatar von twix25
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    AW: Reisen & Urlaube mit Familie(n) - eure Anekdoten!

    Jahrzehnte her, noch verheiratet und mit der Schwiegereltern in den Süden, 1 Haus

    Ich hatte soo gehofft, dass uns mal das Kind morgens abgenommen wird (5-6 h Aufwachzeit)

    Meine Schwiemu, ebenfalls Frühaufsteherin klappert als laut rum, staubsaugt, rückt Stühle-mein Alptraumgeräusch im Süden)
    Überlässt kleines Kind sich selbst, welches dann gern zu uns kommt: Bin waaahaach

    Letztlich wollte sie uns nur als Puffer zwischen sich und dem Schwiegervsater, mit dem sie keinen Urlaub allein mehr wollte

    Das führte dann zu großem Abstand und einer Ent-täuschung als Oma, die sich aber vorher schon abzeichnete
    ************************************************** **************************************

    Ich so : "Och bitte" - Mein Leben so : "Nö!"

    Ich wieder: "Och bitte"

    Mein Leben so : "Naaaa guut"


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    AW: Reisen & Urlaube mit Familie(n) - eure Anekdoten!

    Wir verreisen normalerweise jedes Jahr mit meinen Eltern.

    Im Flugzeug super entspannt, weil jeder mal das Kind bespaßen kann - wenn es nicht schläft.

    Vor Ort hat jede Familie eine eigene Wohnung / ein eigenes Haus, um räumlich Abstand zu wahren und Streiterein vorzubeugen. Die Tage werden dennoch ab Frühstück bis Schlafenszeit gemeinsam verbracht, mit etwa 1,5 Std Mittagspause (jeder für sich).

    Ich finde das total toll, wir kommen gut aus, das Kind liebt es. Nächstes Jahr gehts dann mit 2 Kindern (Vorschulkind und Säugling) in den Urlaub. Jeder ein Haus mit je 2 Schlafzimmern, um zur Not mal ein Kind zur Oma zu geben, wenn's ne unruhige Nacht wird.
    30.01.2014 - an der Hand
    Feburar 2017

  6. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Reisen & Urlaube mit Familie(n) - eure Anekdoten!

    Zitat Zitat von wait Beitrag anzeigen
    Wir verreisen normalerweise jedes Jahr mit meinen Eltern.
    Ich liebe meine Eltern sehr, würde das aber nie in Erwägung ziehen. Ich kann dann einfach nicht ich selbst sein.


    Mit meinen Schwiegereltern waren wir zweimal im Urlaub, das waren sehr schöne Urlaube in getrennten Ferienwohnungen.
    Das eigene Selbst bleibt dabei natürlich auf der Strecke, aber es ist etwas einfacher als mit den eigenen Eltern.

    Mit meinen erwachsenen Töchtern hingegen verreise ich regelmäßig.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.


  7. Registriert seit
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    AW: Reisen & Urlaube mit Familie(n) - eure Anekdoten!

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Ich liebe meine Eltern sehr, würde das aber nie in Erwägung ziehen. Ich kann dann einfach nicht ich selbst sein.


    Mit meinen Schwiegereltern waren wir zweimal im Urlaub, das waren sehr schöne Urlaube in getrennten Ferienwohnungen.
    Das eigene Selbst bleibt dabei natürlich auf der Strecke, aber es ist etwas einfacher als mit den eigenen Eltern.

    Mit meinen erwachsenen Töchtern hingegen verreise ich regelmäßig.
    Ist wohl Typsache
    Mit den Schwiegereltern könnte ich niemals verreisen. Zumindest nicht länger als 2-3 Tage. Da sind die Ansichten doch zu unterschiedlich. Mit meinen Eltern klappt das gut und jeder kann er selbst sein.
    30.01.2014 - an der Hand
    Feburar 2017

  8. Avatar von Sugarnova
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    AW: Reisen & Urlaube mit Familie(n) - eure Anekdoten!

    Zitat Zitat von twix25 Beitrag anzeigen
    Meine Schwiemu, ebenfalls Frühaufsteherin klappert als laut rum, staubsaugt, rückt Stühle-mein Alptraumgeräusch
    Nur zur Verständnisfrage - warum startet man in einem Ferienhaus um 5, 6 Uhr MORGENS eine Mega-Putzaktion?

  9. Avatar von Sugarnova
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    AW: Reisen & Urlaube mit Familie(n) - eure Anekdoten!

    Mit manchen funktioniert es, mit manchen eben nicht.

    Als Familie unternehmen wir längere Reisen zur Verwandtschaft zusammen - ich bin da der Mitfahrer, designierter Uebersetzer, und manchmal ist die Kreditkarte in meiner Tasche auch ganz hilfreich. Wird immer hilfreicher, weil ich immer die einzige bin mit Plastikkarte.

    Von Anfang an hat es sich für mich eingebürgert, dass ich den designierten Fahrer jenseits der Grenze zu einem Kaffee und was Frischem zu essen einlade. Fahren ist anstrenged, das hat er oder sie sich verdient. (Nur mal so - warum kriegen es unsere eurpäischen Nachbarn hin, so schöne Raststätten mit frischerem Essen bereit zu stellen?)

    Was seitens der anderen Mitfahrer, alte Schule, noch anfangs noch zu Diskussionen führte - zu teuer, man könne doch auch Wasser trinken, das man mitgebracht hat, und überhaupt, wie könne ich mir das als arme Studentin denn leisten ...

    Bis alle mal mitgegangen sind, und ich ihnen allen ihren aller-allerersten Kaffee-zum-Laufen spendiert hab. Seitdem machen wir das immer so.
    Geändert von Sugarnova (11.09.2019 um 22:05 Uhr)

  10. Avatar von Spadina
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    AW: Reisen & Urlaube mit Familie(n) - eure Anekdoten!

    2 Jahre nach der Wende, ich auf die 40 zugehend.

    Ich hatte eine schwere Krankheit überwunden, durch die ich meinen Job auch aufgeben mußte, Geld war knapp.

    Meine Eltern hatten von Bekannten auf Rügen ein Ferienhaus zur Verfügung gestellt bekommen. Sie meinten, das Haus hätte einige Schlafzimmer, ich solle doch auch hinkommen, es wäre doch eine günstige Gelegenheit...

    Ich wohnte im Norden Schleswig-Holsteins , sie in NRW. Treffpunkt Haus, der Schlüssel würde da und da liegen...

    Ich bin schon recht früh auf Rügen eingetroffen, war überwältigt von der Schönheit der Insel, das Wetter war fantastisch.

    Das Ferienhaus allerdings lag mitten auf der Insel in einem Dorf mit 10 Häusern, da war nichts los. Auch landschaftlich unterschied sich das nicht von dem Kaff, wo ich herkam.

    Ich fuhr nach Sassnitz und wanderte auf den Steinen am Meer bis zum Königsstuhl plus Stubbenkammer, traf unterwegs auf einen Mann, der auf einem Findling saß und ein Gedicht schrieb, das er mir auch prompt vorlas. Nett. Wir kamen ins Plaudern, stiegen, wahrscheinlich heute gar nicht mehr möglich, über Hängeleitern zur Stubbenkammer auf. Dort oben angekommen, es war ein lauer Sommerabend im Mai, hatten wir einen fantastischen Ausblick über Meer und die Kreidefelsen, wie sie auch gemalt worden sein (die Abstürze von Kreidewänden waren erst Jahre später.

    Kein Mensch sonst weit und breit, Romantik pur. Einfach eine nette Begleitung. Ansonsten nichts weiter....

    Wir mußten dann auch noch durch den Wald nach Sassnitz zurück, es war ca. 21:00, als ich mit dem Auto am Ferienhaus ankam. Es brannte Licht, das Auto meiner Eltern aber nicht vor der Tür, meine Mutter aber saß völlig verheult im Wohnzimmer.

    Ist was mit Papa?

    Der ist auf der Polizeistation.

    Oh Gott! Was ist denn passiert?

    Wir kamen hier gegen Abend an, sahen, dass du den Koffer ausgeladen hast, aber von dir keine Spur.

    Ab 18 Uhr machten wir uns Sorgen, dass dir etwas passiert sein könnte. Und um 20 Uhr ist Papa dann eben zur Polizei nach Bergen aufgebrochen, er wollte eine Vermisstenanzeige aufgeben.

    Ich wußte nicht, ob ich lachen oder weinen sollte....

    Inzwischen kam auch mein Vater zurück, kreidebleich im Gesicht, auch wohl deshalb, weil man ihm sagte, eine Frau in meinem Alter würde wohl kaum verschütt gehen, sie hätten ihn gar nicht ernst genommen....

    Ein Handy hatten wir damals noch nicht, das Haus hatte auch keinen Telefonanschluss, so wie das nach der Wende eben war... Ich hätte doch zumindest einen Zettel hinlegen können, wo ich sei...

    Aber genau das wußte ich doch vor meinem Ausflug nach Sassnitz auch nicht, dass sich daraus eine Wanderung ergeben würde. Ich erzählte von meiner Begegnung mit dem Poeten.

    Wie - mit einem wildfremden Mann wäre ich auf Tour gewesen? Au weia....

    Tja, mit dem hatte ich mich für den Folgetag sogar wieder verabredet. wir haben dann Kormorane beobachtet...

    Meinen Vater, über 90 inzwischen, habe ich letztens gefragt, ob er sich noch daran erinnern würde, wie er mich auf Rügen als vermisste Person bei der Polizei gemeldet hätte. Ja, lachte er, das war ein Ding, heute sei er geduldiger, er warte erst mal ab, statt die Pferde scheu zu machen...
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

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