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  1. Moderation Avatar von Islabonita
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    AW: Meine Schwester und ich...

    Ich kann die Sichtweise Deiner Schwester verstehen, ich kann Deine nachvollziehen.

    Lies dir nochmal ganz in Ruhe den Beitrag von Cara123 durch, die beschreibt es sehr treffend.

    Und vermische nicht die jetzige Enttäuschung deiner Schwester mit dem, was du in der Vergangenheit für sie getan hast. Sie hat durchaus ein Recht darauf, eine Situation anders zu beurteilen als du. Erklär ihr in Ruhe die Beweggründe für die späte Mitteilung und versucht keine große Sache daraus zu machen.

    So eine momentane Unstimmigkeit sollte euer gutes Verhältnis nicht nachhaltig stören.
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

    Werde die, die du bist
    Hedwig Dohm


  2. Registriert seit
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    AW: Meine Schwester und ich...

    Hallo Lexi,

    mein Beileid zu deiner Oma

    Das war gestern alles was viel- die Nachricht über deine Oma und dann noch die Reaktion deiner Schweste

    Und ich kann die Argumentation deiner Mutter - mit der Arbeit- nachvollziehen- gleichzeitig habe ich mich gerade gefragt, wie ICH sowas finden würde.
    Und irgendwie.........fänd ich das auch ziemlich blöd und bevormundend.
    Wie hättest du so ein Verhalten dir gegenüber gefunden?

    Und es geht nicht um die Zeit- wann es erfahren worden ist, sondern darum, wie ein anderer die Entscheidung übernimmt, wann was weiter gegeben wird.
    Vielleicht liegt in deiner Schwester auch eine große Verletztheit, weil sie doch sicher schon oft "anders"behandelt worden ist! Das mag alles seine Berechtigung haben, aber letztlich wünscht sich jeder Mensch, "für voll genommen" zu werden.

    Es kann auch sein, dass deine Schwester nicht wusste, wie sie mit der Trauer umgehen sollte- und ist dann in den Ärger gegangen- ein Verhalten, was viele Menschen zeigen können.

    Alles ist noch so frisch- lass ein wenig Zeit vergehen und zieh dich - wenn es dir gut tut- zurück und nimmt dir Raum für die Trauer und das Abschiednehmen.
    lg kenzia


  3. Registriert seit
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    737

    AW: Meine Schwester und ich...

    Mein Beileid.

    Ich kann die Reaktion Deiner Schwester nicht nachvollziehen, aber auch Deine Reaktion auf die Reaktion Deiner Schwester nicht. Ich find euch hier beide kompliziert.

    Mir wurde mal zwischen zwei Schulstunden in der Berufsschule mitgeteilt, dass meine Oma verstorben ist. Meine erste spontane Reaktion damals war ob man mit dieser Botschaft nicht bis zum Nachmittag hätte warten können, wenn ich aus der Schule bin. Wies gemacht wird ist es falsch.

  4. Avatar von Loop1976
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    AW: Meine Schwester und ich...

    Zitat Zitat von Copic Beitrag anzeigen
    Mir wurde mal zwischen zwei Schulstunden in der Berufsschule mitgeteilt, dass meine Oma verstorben ist. Meine erste spontane Reaktion damals war ob man mit dieser Botschaft nicht bis zum Nachmittag hätte warten können, wenn ich aus der Schule bin. Wies gemacht wird ist es falsch.
    ja, so tickt halt jeder anders.
    die schwester hätte es gerne sofort wollen und jemand hat darüber entschieden es nicht zu tun.
    dann muss ich alle zum gleichen zeitpunkt informieren.

    liebe te,
    auch mein herzliches beileid, jetzt ist sie bei gustav.

    ich kann deine schwester verstehen, aber du bist der falsche ansprechpartner für ihren zorn.
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Schade, dass man im Leben Menschen begegnet, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht


  5. Registriert seit
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    AW: Meine Schwester und ich...

    @Lexy77: Zunächst mal mein Beileid zum Tod deiner Oma!

    Ich kann sowohl die Entscheidung eurer Mutter verstehen, dass deine Schwester erst nach der Arbeit über den Tod der Oma informiert werden sollte. Ich kann aber auch die Enttäuschung deiner Schwester verstehen, die es im Nachhinein lieber auch gleich erfahren hätte und nicht erst Stunden später. Es mag auch sein, dass sie sich spontan irgendwie zurückgesetzt gefühlt hat, auch wenn das natürlich gar nicht so gemeint war.

    Ich denke, es ist wirklich ein bisschen so, wie Copic es geschrieben hat: wie man es auch macht, es kann immer sein, dass man damit jemandem unbeabsichtigt auf die Füße tritt.

    An deiner Stelle würde ich mich am kommenden Freitag wie geplant mit deiner Schwester treffen. Sicher wird dann dieses Thema noch mal aufkommen. Dann kannst du ihr noch mal in Ruhe sagen, warum eure Mutter dich zuerst informiert hat und sie erst später. Damit sollte es dann gut sein. Und ich würde erst mal davon ausgehen, dass sich deine Schwester bis dahin sowieso etwas beruhigt hat.

    Sollte das nicht der Fall sein, würde ich mich allerdings nicht auf weitere Diskussionen zu dem Thema einlassen. Dann soll sie das mit eurer Mutter klären.


  6. Registriert seit
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    20

    AW: Meine Schwester und ich...

    Hallo ihr Lieben
    ein neuer Tag, ich hab mich beruhigt. Ich hab mich gestern einfach auch darüber geärgert, dass sie, genau wie hier einige geschrieben haben, ihren Unmut unverzüglich bei mir loswerden muss und ihr außer diesem auch nichts anderes zum Thema einfiel.

    Als wir Kinder waren, gab es eine große Einfersuchtsproblematik, ich bin drei Jahre jünger. Wäbrend meine Schwester ungehemmt alles rausließ (was ja auch gesünder ist) hatte ich laut meiner Familie weder eine Trotzphase noch eine Pubertät. Irgendwie fühlte ich mich wohl immer für den Familienfrieden zuständig.

    Während der zwei Jahre (einseitigen) Funkstille zwischen meiner Schwester und meiner Mutter, habe ich mich neutral gehalten, und auch nichts gegen den Willen meiner Schwester an meine Mutter weitergetragen, die gelitten hat wie ein Hund. Ich hab echt keine Energie dafür so was nochmal mitzumachen (der Anlass- ein Streit bei dem ich dabei war, war damals ähnlich "banal").

    Oh je- viel zu lang geworden. Ich danke euch, dass ich euch mit meinem Thema beschäftigt.

    Lexi

    Geändert wegen Tippfehlern
    Geändert von Lexi77 (22.08.2019 um 12:58 Uhr)

  7. Moderation Avatar von ganda55
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    AW: Meine Schwester und ich...

    Erst mal herzliches Beileid zum Tod deiner Großmutter, Lexi. Du beschreibst sie so sympathisch.

    Was du jetzt machst?

    Da steht schon ein wunderbarer Text, der die Situation beschreibt, in der du dich fühlst. Schick ihn deiner Schwester, stell dann erst mal das Handy ab, gib ihr Zeit zum Nachdenken und trauere um deine Großmutter.

    Zitat Zitat von Lexi77 Beitrag anzeigen
    Ich bin echt wie vor den Kopf gestoßen. Seit Jahren stehe ich nachts auf Standy
    wenn sie Panikattacken hat. Ich füttere ihre Katzen, leihe ihr mein Auto, habe (auf ihren Wunsch) ihre Bewerbungsunterlagen durchgesehen, telefoniere stundenlang mit ihr, wenn sie meinen beruflichen Rat braucht (sie ist nach fünf Jahren im Krankenstand in einen beruflichen Zweig eingestiegen, in dem ich seit 14 Jahren tätig bin), und war so glücklich, dass wir uns jetzt so gut verstehen, nachdem wir vorher jahrelang auf ihren Wunsch kaum Kontakt hatten.
    Du fühlst dich viel zu sehr in der Verantwortung für eine erwachsene Schwester. Und bleibst damit auf einer kindlichen Ebene. Diese Verantwortung hast du nicht, und die Ebene solltest du verlassen. Geh auf Distanz zu diesen Zickereien und sag ihr, dass sie sich verhalten soll wie 45 und nicht wie 15.
    Lass es nicht so an dich ran und alles Gute!
    Empörungsmob
    John Malkovich über Social Media und Co, Interview Augsburger Allgemeine Zeitung, 15.12.2018

    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
    Arnulf Rating

  8. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Meine Schwester und ich...

    Als jemand, der auch einen psychisch kranken Menschen in seiner engen Familie hat, kann ich nur sagen: Egal wie du oder deine Mutter es gemacht hätten, es wäre so oder so falsch gewesen. Schützen als Rücksicht auf die Erkankung wird hier meist als bevormunden betrachtet. Direkte Konfrontation mit einem Problem, wird dann als rücksichtslos und wenig empathisch gesehen.
    So meine Erfahrung.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.


  9. Registriert seit
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    20

    AW: Meine Schwester und ich...

    Ich glaube übrigens, dass der Grund für den späten Anruf bei meiner Schwester gar nicht so sehr mit ihrem "Zustand"(immerhin ist sie seit zwei Jahren wirklich wieder stabil) zusammenhängt, sondern nur mit der Tatsache, dass sie arbeiten war. Wäre ich gestern im Büro gewesen, hätte meine Mutter mich vermutlich auch erst abends angerufen.


  10. Registriert seit
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    AW: Meine Schwester und ich...

    Hallo Lexi,
    mich hätte es auch geärgert, vor allem, dass sie die angebliche Ungerechtigkeit nicht gleich der Mutter präsentiert hat.

    Allerdings hätte ich auch nicht verstanden wie es zustande kam und hätte neutral nachgefragt.
    Warum die da so emotional überreagiert hat? Anscheinend ist da was im Argen, was die aber IMHO zuerst mit Deiner Mutter klären muss. Und das ihr gegebenenfalls gebetsmühlenartig sagen.
    Stelle ich mir beim 1000km schwierig vor.
    Vielleicht besser, es vorher anzusprechen und bei Eskalierung die Bahn anbieten.

    Je suis Charlie!

    Hugh Grant über Boris Johnson (29.8.2019)(Danke an untitled):

    You will not fuck with my children’s future. You will not destroy the freedoms my grandfather fought two world wars to defend. Fuck off you over-promoted rubber bath toy. Britain is revolted by you and you little gang of masturbatory prefects

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