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  1. Inaktiver User

    AW: Taten sprechen lauter als Worte - erwachsene Tochter vs Ehemann

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Frage, muss man als Mutter immer loyal zum erwachsenen Kind sein?? Nur weil sie meine Tochter ist? Ich tendiere zu nein
    Ich stehe zwischen den Stühlen. Mein Mann hat keine Verfehlung getan, im Gegenteil.
    Nein du mußt nicht loyal deinem erwachsenen Kind gegenüber stehen in dieser Situation. Deine Tochter ist extrem ambivalent, damit könnte ich auch nicht umgehen.

    Ich gehe einfach mal davon aus, dass dein Mann der gute Mann ist, den du beschreibst. Dann wäre er auch ein toller Opa. Warum also stellt sich deine Tochter so an?

    Will sie irgendwas aus weiter Vergangenheit abarbeiten und dich büßen lassen? Ich würde die Therapiestunde abwarten und meinen Mann bitten, sich bis dahin zu gedulden.

  2. Inaktiver User

    AW: Taten sprechen lauter als Worte - erwachsene Tochter vs Ehemann

    @Phyllis,
    ich hatte eine Mutter, die meine potentiellen Kindern das zukommen wollte was ihr bei mir nicht gelang. Kam nicht gut bei mir an, quasi Enkel für die Mutter zu produzieren. Mal davon abgesehen war unsere Beziehung aber eh geschädigt.
    Ein Mann, der mich zwingt zwischen Tochter zu entscheiden und sonst ein Experte in Pädagogik ist. Hihi, nee, alles klar, bräuchte auch auch nicht.

    Lasse Deinen Mann aussen vor und gehe offen zur begleiteten Aussprache und evrtl zur Enkelin. Ist doch schon mal ein Anfang.

    Erpressen würde ich mich von keinem lassen, such von der Tochter nicht.

    Deinen Mann sehe ich nicht deeskalierend. Was soll es, die Enkelin mit seiner Pseudo Wahrheit zu belasten ? Da verstehe ich schon die Tochter. Macht Eure Erwachsenen Streitigkeiten untereinander aus!

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    AW: Taten sprechen lauter als Worte - erwachsene Tochter vs Ehemann

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    .Ich finde nur schade das meine Tochter ihre Tochter instrumentatlisiert, und das wird sehr oft bei Scheidungen kritisiert, nichts anderes ist das für mich ...
    Wenn der Stiefopa dem Enkelkind sagt, dass seine Eltern ja den Kontakt verbieten - das ist ebenfalls instrumentalisieren.

  4. Inaktiver User

    AW: Taten sprechen lauter als Worte - erwachsene Tochter vs Ehemann

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Wenn der Stiefopa dem Enkelkind sagt, dass seine Eltern ja den Kontakt verbieten - das ist ebenfalls instrumentalisieren.
    genau

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    AW: Taten sprechen lauter als Worte - erwachsene Tochter vs Ehemann

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ok.. mein Mann ist Diplom Pädagoge und es kam die Diskussion auf Rituale beim Kind - mein Mann meinte das sich Rituale verfestigen können und Probleme beim Kind geben könnte. Die Tendenz war da, die Kleine damals 3, es gab immer Brüllerei wenn ein Ritual gebrochen wurde. Er hat nur auf die Gefahr hingewiesen mehr nicht, er hat oft eine gewisse Dominanz oder man kann es auch Präsenz nennen,
    Er wurde sofort angegangen und hintenrum als Besserwisser tituliert, eher hintenrum...nicht offen
    Mutter eines noch kleinen Kindes zu sein, ist sehr anstrengend. Gerade, wenn es darum geht, Rituale einzuführen, durchzuhalten und so manche Trotzphase sich auch noch dazwischen schiebt. Das macht eine Mutter oft dünnhäutig, aber auch im besten Sinne sensibel, ja sogar intuitiv.

    Und dann kommt jemand (gefühlt) von außen (dein Mann) - und der kritisiert dann. In ihrer Sensibilität wird deine Tochter sich angegangen fühlen...Ich verstehe deine Tochter da schon.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    oder, Kind hat Geburstag wir wollten kurz gratulieren weil mein Mann und die Enkelin am gleichen Tag haben. Und dann wieder gehen. Mein Mann wurde rüde ausgeladen so nach dem Motto das ginge nicht ,die kleine muss sich entscheiden zwischen Opa und ihren Freunden - es war nämlich Kindergeburstag geplant.
    Aber ....Opa hat doch am gleichen Tag und die Kleine wollte gratulieren ...meine Tochter zu ihm ...Dein Geburtstag ist nicht so wichtig das tut weh
    Kindergeburtstag von noch kleinen Kindern gilt hier bei uns unter Müttern als Marathonlauf.
    Hochperfide soziale Stresssituation!!

    Viele machen sich deswegen schon Wochen vorher Panik, alles muss schön und perfekt sein und kein Kind darf ne Schramme kriegen und der Janne-Hendrik, darf der überhaupt Mandelkuchen essen, hat der nicht Allergie und hoffentlich schlägert sich keiner und dann denkt die andere Mutter, das Kind hatte keinen Spaß.....Also: Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah.
    So und mitten in die sowieso schon hochgekochte Nervosität deiner Tochter kommt da wieder jemand so von außen...

    Anstatt gütig zu sagen: "Klaro. Jetzt machste erstmal in Ruhe Kiddies-Bespaßung. Und wir treffen uns dann gemütlich am Wochenende drauf im Park, dann gibts das Geschenk halt n paar Tage später plus Eis."


    Du schreibst, du seiest keine gute Mutter gewesen. Was für ein Statement.
    Es ist teilweise so, dass man als "frische" Mutter häufig den Resonanzpunkt zur eigenen Mutter/Kindheit aufs Neue durchlebt. Man spürt dann erst DURCH das kleine Wesen an seiner Seite, WAS einem selbst alles als Kind gefehlt hat oder man sucht in sich Resonanzpunkte, wie soll ich mich als Mutter jetzt verhalten (das alles läuft oft unbewusst). Und dann spürt man innerlich, Mensch, Mist, irgendwie, da ist nix in mir drin. Solche Emotionen tun oft sehr weh.

    Das heißt, deine Tochter sucht vielleicht auch Abstand zu dir, gerade WEIL sie sich als Mutter eines noch sehr kleinen Kindes erstmal "in Ruhe" selbst finden will. Und muss.

    Sei stolz auf deine bodenständige Tochter. Sie hat (scheinbar) eine gutes, erfolgreiches Leben, hat Kind, Mann, Familie.
    Lass sie die Stürme ihres Lebens bewältigen.

    Versucht beide, du und dein Mann, ihr gegenüber gütig zu sein. Seid gütig. Habt Geduld. Lasst Zeit.
    Bleibt im Frieden und in eurer Ruhe. Versucht, zarte, zaghafte Schritte. Und freut euch über jedes noch so kleine "ja".

    Euch alles Liebe
    Blue
    Be a voice not an echo.

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    AW: Taten sprechen lauter als Worte - erwachsene Tochter vs Ehemann

    Das Kind ist 5. Soll man es anlügen?

    Der Patenonkel meiner Jüngsten war bis zu seinem 30ten alles andere als ein "guter Umgang". Er berappelte sich erst sehr spät. Für seine Eltern und meinen Mann sowie den zweiten Bruder war es sehr schwierig, ich bekam es zwar mit, konnte aber nicht mehr tun als eine Schulter zum Anlehnen und ein offenes Ohr bieten.
    Der zweite Bruder meines Mannes hat dem Patenonkel der Jüngsten bis heute nicht verziehen, er weigert sich das Haus zu betreten, wenn dieser da ist.

    Das bekam die Jüngste im Kigaalter mit, fragte nach, bekam eine wahrheitsgemäße, kindgerechte Antwort. Nicht ins Detail, sondern so, wie sie es verstehen konnte.

    Was genau los war hat ihr der Patenonkel später selbst erzählt. Wahrheitsgemäß und ohne irgendwas zu beschönigen. Da war sie schon fast erwachsen, 16 oder so, und hat ihn selbst gefragt.

    Und was den "schädlichen Einfluß" angeht - wir können wohl ausschließen, dass Phyllis oder ihr Mann in Gegenwart des Kindes illegale Drogen oder Alkohol konsumiert, bis einer vom Stuhl kippt.

    Hier geht es schlichtweg um Macht ausüben. Die Enkelin mag ja Phyllis Ehemann augenscheinlich, wären die Vorgaben der Tochter lediglich und ausschließlich zum Wohle des Kindes, gäbe es garantiert eine Kompromissmöglichkeit.

  7. Inaktiver User

    AW: Taten sprechen lauter als Worte - erwachsene Tochter vs Ehemann

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    wenn ich das wüsste die Frage habe ich gestellt aber keine Antwort bekommen
    Vielleicht ist es unaussprechlich weder vom eigenen Vater noch von der eigenen Mutter wirklich von Herzen geliebt zu werden. Flucht in die Leistung ist da nicht verwunderlich.

    Ich würde Deine Tochter aus dem Verständnis heraus eines ungeliebten Kindes sehen, dass die Sehnsucht nach Liebe und Bestätigung durch die eigenen Eltern abgekapselt hat und in die Leistung gegangen ist. Aber ich glaube, dass es unheimlich schwer ist eigene Anteile zu sehen und damit so irgendwie unauflösbar konfrontiert zu werden und es nicht fassen zu können so lange man danach nur im außen bei der Tochter sucht und ihr die Schuld gibt. Aber es könnte auch etwas Versöhnliches haben, etwas milderes als diesen Kampf.

  8. User Info Menu

    AW: Taten sprechen lauter als Worte - erwachsene Tochter vs Ehemann

    Darum wären einigermaßen regelmäßige Gespräche zwischen Phyllis und ihrer Tochter wichtig. Allein, von mir aus durch Aussenstehenden moderiert, in denen es nur um sie beide und ihr Erleben der Vergangenheit geht.

    Da lässt sich über die Zeit vieles ausräumen, aufklären und einfach "hinnehmen und gegenseitig bedauern".

    Ohne dass Enkelin, Ehemann etc unsichtbar mit im Raum sind.

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    AW: Taten sprechen lauter als Worte - erwachsene Tochter vs Ehemann

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und nun Funktstille bis jetzt, gestern eine Gespräch. Enkelin dürfen wir nicht sehen.

    Die Idee meiner Tochter.
    Mein Mann ist raus, ich wäre gnädigerweise wieder im Boot aber nur allein.
    Ich muss mich also zwischen meiner Tochter und ihm entscheiden. Sie verlangt Loyalität weil ich bin ja ihre Mutter.
    Ist dir eigentlich klar, dass in diesem Konflikt auch eine sehr große Chance für euch beide liegt?

    Wenn auch etwas holprig, aber im Grunde bietet sie dir an: Sei mir JETZT eine gute Mutter. JETZT. Hole es nach.


    Ich würde mich auf ihr Angebot erstmal einlassen. Mich mit ihr treffen, am besten draußen, an einem neutralen Ort (ohne Enkel, ohne deinen Mann). Dann erstmal nicht auf Aggress und jetzt-klären und überhaupt - sondern eher

    ruhig, gütig.

    "Schön, dass wir uns sehen können. Ich freue mich. Es fällt mir auch schwer, aber es ist schön, dich zu sehen...Wie gehts euch allen? Erzähl doch mal..."

    Und das Gespräch erstmal im Guten halten. Stressbefreit.

    Und der Rest kommt nach und nach. Erstmal wieder Kontakt du und deine Tochter.
    Be a voice not an echo.

  10. User Info Menu

    AW: Taten sprechen lauter als Worte - erwachsene Tochter vs Ehemann

    Ja, so etwa.
    Und gucken, wie es weiter geht.

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