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  1. Avatar von Ivonne2017
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    AW: Schwiegermutter und Depression

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Mutter klammert sich an den Mann, der Mann involviert Lulimita, Lulimita involviert die bri ... Ich hab, glaub ich, schon mal geschrieben, dass es mich eigentlich beeindruckt, wie die Histrioniker/innen dieser Welt es schaffen, soviele Menschen auf Trab zu halten.

    Ihre Chefin ruft bei euch an - irre!

    Lass deinen Mann das ausschnapsen, sonst wirst du noch zu Mutti 2.0
    Die Notaufnahme zumindest konnte sich abgrenzen. Das war auch n-o-t-wendig, weil sie ihre Aufgabe sonst nicht mehr erfüllen könnte.
    LG Ivi

  2. Avatar von Simpleness2
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    AW: Schwiegermutter und Depression

    @Lulimita

    Deine Schwiegermutter hat meiner Ansicht nach eine Persönlichkeitsstörung. Ich habe in meiner Familie auch so einen Fall. Da hilft nur sich konsequent abzugrenzen d.h. Kontaktabbruch.
    Hilfreich wäre, wenn Dein Mann die Beziehung zu seiner Mutter professionell aufarbeiten würde. Das würde auch Dich entlasten.
    Mach ihm den Vorschlag.

  3. Inaktiver User

    AW: Schwiegermutter und Depression

    Zitat Zitat von Lulimita Beitrag anzeigen
    ... denn für meinen Mann ist das extrem schwer.
    Telefonterror...
    ...die Ärztin traut sich nicht...

    Ich selber ... wäre ... sehr froh gewesen...
    Es ist sehr schade und traurig dass dies alles so verläuft.
    Hi du :-) ich wollte dir nur sagen, ihr habt schon gute Schritte unternommen, geht da konsequent weiter. Für deinen Mann wird es im Laufe der Zeit sehr wahrscheinlich leichter werden... Er hat dich, ihr habt die Therapeutin, er hat seinen Willen zur Veränderung.

    Ich würde die Verantwortung im Umgang mit dem Telefonterror bei der Ärztin lassen...
    Habe selbst Erfahrung mit Eltern, die sich u.a. manipulativ verhalten und auch emotional zu erpressen versuchen.

    Den mir ebenfalls bekannten Telefonterror hab ich beendet, als jedes Telefonklingeln meinen Puls hat nach oben fahren lassen...
    Es wird seitdem besser...

    Ja, es ist schade, ich habe auch zu keinem meiner Eltern einen liebevollen Kontakt und bin darüber manchmal immer noch traurig, aber man kann lernen, das immer leichter zu akzeptieren und den Fokus auf die Gestaltung der eigenen Realität zu geben und das wünsch ich euch.

    Lg


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    AW: Schwiegermutter und Depression

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Aber andererseits finde ich es ganz und gar nicht in Ordnung von Deinem
    Mann, dass er Dich damit so intensiv involviert, dass Du Dich sogar an den
    Psychologen-Terminen beteiligst.

    Du selbst hast immerhin seit zwei Jahren gar keinen Kontakt zu dieser
    Frau.

    Ich verstehe schon, dass man den Partner bei Problemen unterstützen
    möchte. Aber in diesem Fall wird Deine Anteilnahme sehr überstrapaziert.
    Dein Mann scheint den emotionalen Stress, den diese ganze Sache auch
    für Dich bedeutet, zu unterschätzen.

    Meinem Empfinden nach ist es ganz alleine seine Aufgabe, sich abzugrenzen
    und die Mutter in ihre Schranken zu weisen. Und wenn er meint, das nur mit
    professioneller Hilfe zu schaffen, dann ist das eben so.

    Dein Mann scheint auf seine Weise ein Egoist zu sein, wenn er voraussetzt,
    dass Du dieses Problem im genannten Umfang mitträgst.
    Ich denke, für Lulimitas Mann ist es eben sehr schwer, sich so abzugrenzen - die Mutter erpresst ja auch massiv emotional. Dass er da anfangs seine Frau mit zu den Psychologenterminen mitnimmt, finde ich erstmal nicht falsch - eine emotional unbeteiligtere Person als er hört manches auch nochmal anders bzw. erinnert sich auch besser an das, was gesagt wurde. Das kann in der Zeit bis zum nächsten Termin helfen. Natürlich ist das irgendwann seine Sache, aber im Moment macht es so vielleicht Sinn.

    Ich bin (in einem schwächeren Fall) ja in unserer Ehe die Betroffene, mein Mann zeitweise, wenn meine Mutter zu Besuch ist bzw. wenn wir (viel seltener) gemeinsam dort zu Besuch sind. Natürlich muss ich die Kämpfe mit meiner Mutter ausfechten, aber es tut trotzdem gut, mich danach mal bei jemandem ausk... zu können, der die Situation gut kennt. Ich nutze meinen Mann da nicht als seelischen Mülleimer, aber genau so, wie ich mich auch mal ausheule, wenn ich beruflich was emotional schwieriges erlebt habe (kommt vor), heule ich mich bei ihm schon auch mal über meine Mutter aus. In dem Umfang finde ich das normal.

  5. Avatar von Bergkiefer
    Registriert seit
    05.11.2016
    Beiträge
    315

    AW: Schwiegermutter und Depression

    Liebe Lulimita,
    ich dachte zeitweise, du sprichst von meiner Schwiegermutter.
    Auch die lag immer wieder einmal im Sterben (vorwiegend, wenn mein Mann bei ihr war), beschäftigte die Krankenhäuser rundum und hasste die Schwiegertochter, weil sie ihr den Sohn weggenommen hatte.
    Und obwohl mein Mann sich sehr bemühte, sich von ihr zu distanzieren, gelang es ihm letzlich nicht, sich ganz vom schlechten Gewissen, das sie ihm seit seiner Kindheit vermittelt hatte, frei zu machen.

    Die Dame war in Wirklichkeit kerngesund, hatte ihr Leben lang keine OP und starb einiges über neunzig friedlich im Schlaf.
    Und da mein Mann gerade dienstlich unterwegs war, habe ich ihr Begräbnis organisiert. Tja....

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