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  1. Avatar von Mitternachtsblau
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    AW: Schwiegermutter und Depression

    Zitat Zitat von luftistraus Beitrag anzeigen
    Hallo, erstens schwafel ich nicht einfach daher.... Und zweitens war ich in einer sehr ähnlichen Situation nur das es meine Oma war....

    (...)

    Ich finde es kein normales Verhalten das der Mann von seiner Mutter emotional erpresst wird mit Selbstmord. Das ist nicht nur eine Grenze angekratzt sondern weit überschritten.
    Mit dem "leicht schwafeln" hab ich dich persönlich gar nicht gemeint...sondern so in der Rückschau die relativ vielen Menschen, die mir irgendeine lockerflockig vorgetragene Lösung präsentierten, die aber am Leben vorbei war.

    Wenn's simpel zu lösen gewesen wäre, hätte das Problem gar nicht bestanden.

    Das ist hier ähnlich: könnte der Mann seiner Mutter eine so klar definierte Grenze setzen, hätte er es vermutlich längst getan.
    Mit der Mutter umzugehen ist leicht festzulegen: Abgrenzung tut not. Aber wie bringt man den so extrem auf Mama konditionierten Sohn da hin, dass er das kann?? Ohne fremde Hilfe wird er das nicht hinkriegen.
    Und bevor er an seinem schlechten Gewissen erstickt, sollte er vielleicht therapeutische Hilfe suchen.
    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.

    Oscar Wilde

  2. Avatar von luftistraus
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    AW: Schwiegermutter und Depression

    Zitat Zitat von Mitternachtsblau Beitrag anzeigen
    Mit dem "leicht schwafeln" hab ich dich persönlich gar nicht gemeint...sondern so in der Rückschau die relativ vielen Menschen, die mir irgendeine lockerflockig vorgetragene Lösung präsentierten, die aber am Leben vorbei war.
    Danke für den Nachtrag, war etwas überrascht ;)

    Mir hat es damals geholfen genau solche Zeilen aufzuschreiben, was ich gerne direkt und frei von der Leber weg gesagt hätte.

    Und dann mir vorzustellen das ich diese Worte nun wirklich an die Person richte und wo das Unbehagen begründet liegt. Warum ich es nicht schaffe diese Worte zu sagen.

    Bei mir war es eine Mischung aus Verantwortungsgefühl, schlechtes Gewissen da sie sonst keinen mehr hat usw
    Als ich jeden einzelnen Punkt rausgearbeitet habe, wurde mir bewusst, das ich mich nicht unendlich verbiegen muss und auch nicht darf -


    Vielleicht wäre es auch für den Mann von TE etwas?
    Before you argue with someone, ask yourself, is that person even mentally mature enough to grasp the concept of different perspectives. Because if not, there's absolutely no point.

  3. Avatar von schafwolle
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    AW: Schwiegermutter und Depression

    Zitat Zitat von Lulimita Beitrag anzeigen
    Sie hat mich beschimpft als blöde Kuh ...
    Ich bewundere Deinen Langmut, Lulimita.

    Spätestens hier wäre für mich der Ofen aus gewesen, denn
    Krankheit sollte hierfür nicht als Erklärung herhalten.


    Sie hat daraufhin meinen Mann angerufen und ihm gesagt dass sie im sterben liegt.
    ... Sie hat ihm gedroht dass sie sich umbringt!
    Bitte nicht missverstehen - ich möchte diese Pseudo-Dramen
    keineswegs ins Lächerliche ziehen. Aber bitte schau Dir mal den Film
    "Seine Mutter und ich" an - am besten mit Deinem Mann zusammen.
    Das Thema ist identisch mit Eurem.

    Sowohl Drama als auch schwarzer Humor vom Feinsten (Drehbuch: Ulli Schwarzenberger) ...
    die Familie wird, dank des Verhaltens der Mutter, zum emotionalen Schlachtfeld.

    Wenn nicht in der Mediathek verfügbar, lohnt es sich direkt, die DVD zu
    kaufen.

    Auch der Film "Muttis Liebling" (mit Monica Bleibtreu) thematisiert
    ungesunde Mutter-Sohn Beziehungen in Verbindung mit "Schwiegertochter".
    Geändert von schafwolle (16.07.2019 um 10:35 Uhr) Grund: Tippfehler korrigiert


  4. Registriert seit
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    AW: Schwiegermutter und Depression

    "Leicht dahinschwafeln"... tut letztlich jeder oder auch keiner.

    Mit der Distanz zum Geschehen, lassen sich Empfehlungen eben ohne Probleme äußern. Auch und v.a. konstruktive!

    Die Umsetzung durch die Betroffenen, das ist die wahre Schwierigkeit bzw. die Herausforderung.

    Insofern ist alles, was von Menschen außerhalb der Sachlage geäußert wird, "leicht" gesagt - nicht leicht getan, aber das obliegt ja auch nicht den Usern.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.


  5. Registriert seit
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    AW: Schwiegermutter und Depression



  6. Registriert seit
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    AW: Schwiegermutter und Depression

    . aus irgendwelchen Gründen sin manche Beiträge schon wieder leer, diesen habe ich nur durch x Versuche schreiben können ...

    also, oben schrieb ich:

    Mir klingt das nicht nach Depression, sondern danach, dass diese Frau die emotionale Erpressung zur Kunstform erhoben hat.

  7. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Schwiegermutter und Depression

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Mir klingt das nicht nach Depression, sondern danach, dass diese Frau die emotionale Erpressung zur Kunstform erhoben hat.
    Moderation: Dein Beitrag
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    Kredite, Schulden und Privatinsolvenz,
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  8. Registriert seit
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    AW: Schwiegermutter und Depression

    O, danke.
    Komisch, dass das zweimal hintereinander nicht geklappt hat, beim zweiten nur nach dem Punkt. *grübel*

  9. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Schwiegermutter und Depression

    Ja, ist ne Macke von der Forumssoftware, wenn du zitierst, wird das Geschriebene sichtbar.
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  10. Registriert seit
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    AW: Schwiegermutter und Depression

    Zitat Zitat von luftistraus Beitrag anzeigen
    Mir hat es damals geholfen genau solche Zeilen aufzuschreiben, was ich gerne direkt und frei von der Leber weg gesagt hätte.

    Und dann mir vorzustellen das ich diese Worte nun wirklich an die Person richte und wo das Unbehagen begründet liegt. Warum ich es nicht schaffe diese Worte zu sagen.

    Bei mir war es eine Mischung aus Verantwortungsgefühl, schlechtes Gewissen da sie sonst keinen mehr hat usw
    Als ich jeden einzelnen Punkt rausgearbeitet habe, wurde mir bewusst, das ich mich nicht unendlich verbiegen muss und auch nicht darf -
    Dazu empfehle ich gerne das Buch "Miteinander Reden 3" von Schulz von Thun. Das hat mir unheimlich geholfen, mir klarzumachen, dass diese klare und deutliche Kommunikation in solchen Fällen so schwer ist, weil da so viele Seelen in meiner Brust toben und mal die und mal die sich Gehör verschafft. Hier z. B. "aber sie ist ja evtl. wirklich krank, wir müssten ihr helfen" "ich bin der einzige Sohn, sie hat nur mich", "sie ist erwachsen, sie muss sich um sich selber kümmern", "das ist doch alles nur Erpressung, ihr geht es gar nicht schlecht" usw. Sich mal all das klarmachen, ans Licht holen und dann wie in einer Diskussion zwischen unterschiedlichen Personen, die diese verschiedenen Meinungen vertreten, versuchen einen Konsens zu finden, ist sehr hilfreich.

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