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  1. Avatar von Sneek
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    AW: Kindesunterhalt

    Ich finde es schwierig, eine Diskussion losgelöst von Deinem Fall zu führen, da Deine persönliche Situation doch sehr offensichtlich der Anlass für Deine Überlegungen ist.


  2. Registriert seit
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    AW: Kindesunterhalt

    @sneek
    Ich für meinen Fall habe festgestellt, dass ich demnächst mindestens 200€ Sparen werde. Das empfinde ich aber aus vorgenannten Gründen suboptimal und auch meinem Kind gegenüber unfair. Mit allem anderen bin zwar nicht im Reinen, aber ich weiß, wie ich es angehen werde. Das Ende ist offen.

    @all
    Da mein Fall nicht das Maß der Dinge ist, interessiere ich mich dafür, wie andere Menschen darüber denken, oder wie sie dies empfinden/erlebt haben.
    Eine provokante Position/Interpretation könnte z.B. sein, dass solange der Vater (bzw. der Elternteil bei dem das Kind nicht lebt) allein verantwortlich ist, möglichst viel Geld abgegriffen wird, während später zu Lasten des Kindes gespart wird.
    So ergibt ein addiertes Einkommen von 4000€ Unterhalt von 520€, während zweimal 2000€ Einkommen 2*360=720€ Unterhalt ergäben. 520€ um ein volles Studium zu finanzieren, ist schon etwas wenig, auch wenn noch rd. 200€ Kindergeld dazu kommen, aber die 720€ plus Kindergeld werden im Normalfall reichen.

    Vielleicht stößt das eine Diskussion jenseits meines Falls an.

    P.S. Um eine breitere Resonanz zu erhalten, habe ich bewusst im Familienforum gepostet und nicht bei den Alleinerziehenden, auch wenn dort immer sehr differenzierte Beiträge gepostet werden.
    Geändert von 3komma14159 (08.07.2019 um 21:10 Uhr)

  3. Avatar von Uni-Corn
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    AW: Kindesunterhalt

    Der offizielle Höchstanspruch jedes Studenten/Azubis/Kindes liegt ab 18 bei knapp 800 €, da zählt das Kindergeld mit rein, UH/Bafög u.ä. auch, je nach Lage des "Kindes".

    Es steht Dir frei, Dein Kind extra zu unterstützen, oder eben besagte 200€ zu behalten und es für das Kind anzusparen, alternativ Möbel zu sponsern oder ähnliches.
    Einfach machen...wird gut

    Ich hol mir mein Spiel zurück!!!!!


  4. Registriert seit
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    AW: Kindesunterhalt

    Zitat Zitat von 3komma14159 Beitrag anzeigen
    @all
    Eine provokante Position/Interpretation könnte z.B. sein, dass solange der Vater (bzw. der Elternteil bei dem das Kind nicht lebt) allein verantwortlich ist, möglichst viel Geld abgegriffen wird, während später zu Lasten des Kindes gespart wird.
    Jo, der Klassiker.

    Du kannst es auch gerne so machen wie ich. Ich habe meine Kinder 20 Jahre lang allein ernährt, da der Erzeuger trotz der vielen Gerichtsurteile nicht gezahlt hat.

    Da relativieren sich solche kleinkarierten Rechnereien sehr schnell. Spar das Geld, kauf dir was Hübsches und erspar deinem Kind das Gefühl, es müsse dankbar sein.


  5. Registriert seit
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    AW: Kindesunterhalt

    Diese Polemik hättest Du Dir sparen können, wenn Du alles gelesen hättest.
    Im Übrigen erwarte ich von meinem Kind für den Unterhalt keine Dankbarkeit. Auch nicht für die finanziellen Zuwendungen, die es darüber hinaus erhalten hat. Das wäre dumm und kleinkariert.
    Ich weiß, dass es meine Zuwendung, Aufmerksamkeit und Unterstützung, wo es sie benötigt, zu schätzen weiß. Das ist das Fundament unserer Beziehung und Bindung. Dies haben wir auch durch etliche gemeinsame Urlaube gefestigt, die wir exklusiv miteinander verbracht haben.
    Aber geforderte, erwartete Dankbarkeit ... . Was sind das für Kategorien?


  6. Registriert seit
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    AW: Kindesunterhalt

    Zitat Zitat von 3komma14159 Beitrag anzeigen
    Ganz herzlichen Dank für Eure Meinungen. Ich habe meinen Fall nur geschildert, um meine akademische Frage anzureichern.
    Ich habe meinem Kind mitgeteilt, dass ich auch mehr Unterhalt zahle als gesetzlich gefordert, dass ich aber nicht bereit bin, Ausfälle seiner Mutter zu kompensieren, da diese hinreichend leistungsfähig ist.
    Ja nee, is klar.

    Wer sich nicht schämt, seinem Kind so etwas mitzuteilen, der ist kleinkariert.

    Ich zahle meinen Kindern während des Studiums auch mehr als ich "müsste" und sie sind keine verwöhnte Bratzen geworden. Aber ich habe Ihnen kein einziges Mal unter die Nase gerieben, dass ich alles allein gezahlt habe.


  7. Registriert seit
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    AW: Kindesunterhalt

    Ich mag dich auch.


  8. Registriert seit
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    AW: Kindesunterhalt

    Liebe Makrele, vielleicht kannst Du einfach zur Kenntnis nehmen, dass ich einen Vergleich mit einem säumigen Unterhaltszahler und mir nicht nachvollziehen kann. Ich habe viel freiwillig überobligatorisch gezahlt und auch vieles zu dem ich teilweise auch über mein Kind gedrängt wurde (was ich nicht so gut fand). Selbstverständlich werde ich mein Kind nicht im Regen stehen lassen, alles andere wird sich zeigen und ist hier nicht mein primäres Thema.
    BG Pi


  9. Registriert seit
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    AW: Kindesunterhalt

    Zitat Zitat von 3komma14159 Beitrag anzeigen
    Liebe Makrele, vielleicht kannst Du einfach zur Kenntnis nehmen, dass ich einen Vergleich mit einem säumigen Unterhaltszahler und mir nicht nachvollziehen kann. Ich habe viel freiwillig überobligatorisch gezahlt und auch vieles zu dem ich teilweise auch über mein Kind gedrängt wurde (was ich nicht so gut fand). Selbstverständlich werde ich mein Kind nicht im Regen stehen lassen, alles andere wird sich zeigen und ist hier nicht mein primäres Thema.
    BG Pi
    Ich vergleiche uns beide. Entweder kann man seinen Kindern das zahlen, was sie sich wünschen oder nicht, dann erklärt man, warum nicht.

    Ich finde aber Hinweise auf die unwillige Mutter in deinem Fall (oder in meinem Fall den unwilligen Vater) unangemessen. Das ist für Kinder egal welchen Alters immer schmerzhaft, denn das kann deine Tochter nicht beeinflussen.

  10. Moderation Avatar von izzie
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    AW: Kindesunterhalt

    Zitat Zitat von 3komma14159 Beitrag anzeigen
    @Sneek: Das sind zunächst theoretische Überlegungen.
    @chaos: Da ich nur ein Kind habe und soviel zahle, dass es mich nicht belastet. möchte ich nicht unbedingt kürzen, lege aber durchaus Wert darauf, dass die Mutter etwas zum Unterhalt beiträgt und unser Kind frei entscheiden kann, ob es jobbt oder nicht.
    Die Mutter hat bislang Naturalunterhalt geleistet, der ja auch nicht kostenlos für sie ist. Unterhalt und Kindergeld reichen wohl in den seltensten Fällen für alle Kosten, die ein Kind verursacht.

    Meine Tochter ist volljährig, im 2. Jahr ihrer Ausbildung (ohne Geld dafür zu bekommen) und wohnt bei mir. Ihr Vater zahlt den Unterhalt weiterhin an mich. Er zahlt freiwillig etwas mehr als er müsste. Für unsere Tochter ist das ok. Geld aus Ferienjobs haben wir nie angerechnet, auch nicht bei ihrem älteren Bruder.
    A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
    (George R. R. Martin)

    Moderation von:
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