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  1. Avatar von Sneek
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    AW: Kindesunterhalt

    Ich hab immer noch nicht verstanden, was daran so suboptimal ist. Es ist auch nicht unnormal, dass die finanzielle Situation eines jungen Erwachsenen im Studium oder am Anfang seiner beruflichen Laufbahn erstmal knapper ist als bei einem Teenager mit ausreichendem Taschengeld und freier Kost und Logis.


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    AW: Kindesunterhalt

    Natürlich kann ein Mensch mit 18 denken und handeln. Aber dies geht nur anhand der bestehenden Regeln und ich stelle mir die Frage, ob diese Regeln fair sind.
    Ihr seht das offensichtlich so. Ich habe mir noch Zweifel, ob das bei niedrigen Einkommen der Fall ist, zumindest aus Sicht der Kinder.


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    AW: Kindesunterhalt

    Liebe Sneek, vielleicht habe ich auch den Eindruck, dass diese Regelung den wegfallenden Naturalunterhalt nicht adäquat ersetzt.

  4. Avatar von chaos99
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    AW: Kindesunterhalt

    Zitat Zitat von 3komma14159 Beitrag anzeigen
    Natürlich kann ein Mensch mit 18 denken und handeln. Aber dies geht nur anhand der bestehenden Regeln und ich stelle mir die Frage, ob diese Regeln fair sind.
    Ihr seht das offensichtlich so. Ich habe mir noch Zweifel, ob das bei niedrigen Einkommen der Fall ist, zumindest aus Sicht der Kinder.
    Bei Dir geht es um 160%...
    Das ist schon eine Menge.

    Fair....es geht auch um das Verhältnis Einkommen des Unterhalts pflichtigen...im Mindesterhalt...und ja...da bleibt wenig...wenn ich sage, ich habe drei Kinder durchgebracht, ist doch klar, das man dann auch als Mann blöd guckt.

    Was ist wann "fair" ist oft Wahrnehmung...und die sagt mir bei Dir, dass es dem Kind mit 160% wirklich nicht schlecht geht.
    Du kannst dem Kind jederzeit mehr überweisen...nur würde ich mich nicht von der Ex so "erpressen" lassen...das geht Richtung Gutmütigkeit ausnutzen.

    Sie ist ab 18 aussen vor.

    Den KU bekommt das Kind eh direkt aufs eigene Konto.
    Alles andere müssen die Beiden regeln.


  5. Registriert seit
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    AW: Kindesunterhalt

    @chaos
    Da hast Du völlig recht. Ich für meinen Fall möchte nur dann den Unterhalt nicht kürzen, wenn die Mutter auch ihren Anteil leistet. Ansonsten werde ich den Restunterhalt auf ein Extrakonto einzahlen oder anderweitig das Erbe steigern.

  6. Avatar von ja-aber
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    AW: Kindesunterhalt

    Zitat Zitat von 3komma14159 Beitrag anzeigen
    @chaos
    Da hast Du völlig recht. Ich für meinen Fall möchte nur dann den Unterhalt nicht kürzen, wenn die Mutter auch ihren Anteil leistet. Ansonsten werde ich den Restunterhalt auf ein Extrakonto einzahlen oder anderweitig das Erbe steigern.
    Das ist eine sehr seltsame Denke. Die mein Exmann übrigens mit Dir teilt. Das macht das Verhandeln mit ihm immer wieder zu einer erquicklichen Aufgabe. Du möchtest Deinem Kind keine höheren Zuwendungen geben mit dem Hinterkopfgedanken, dass die Ex dadurch einen finanziellen Vorteil hat.

    (Mein Ex hat z.B. aus diesem Grund sämtliche Geldgeschenke der Oma väterlicherseits an meine Kinder einbehalten. Erst hieß es, sie bekämen das Geld mit 18. Nachdem sie nun immer noch bei mir wohnen, ist es vertagt auf "das erste Enkelkind". )

    Unser Kind wird auch demnächst 18. Und damit bin ich "raus" aus dem Verhandeln. Das ist bei ihm noch nicht so angekommen. Und bei Dir irgendwie auch nicht.

    Dein Kind ist jetzt erwachsen. Damit hat es einen Unterhaltsanspruch an Dich und an Deine Ex.
    Dein erwachsenes Kind ist verpflichtet, Dir Auskunft über das Einkommen deiner Ex zu geben, damit Dein Beitrag laut Tabelle berechnet werden kann. Du kannst das aber auch direkt von der Ex einfordern.

    Wenn Du den Einkommensnachweis hast, ziehst Du die Freibeträge und Belastungen ab ("bereinigtes Nettoeinkommen") , machst das bei Deinem Einkommen genau so, addierst diese und erhältst den Unterhaltsanspruch des Kindes in der Tabelle. Davon ziehst Du das gesamte Kindergeld ab (also jetzt 202 Euro). Bleibt übrig der Zahlbetrag, und den teilst Du jetzt prozentual nach bereinigtem Nettoeinkommen prozentual auf. Angenommen, Du musst dann 53% des Betrags zahlen, dann zahlst Du den, fertig.

    Wenn Deine Ex nix zahlt, ist das Sache Deines erwachsenen Kindes, das einzufordern. DU hast diesen Anspruch nicht! Und umgekehrt kannst Du auch nicht hergehen und sagen, ich zahle nur, wenn sie zahlt. Geht nicht. Aber das kann Dir im Zweifelsfall auch ein Anwalt oder Gericht erklären.

  7. Avatar von chaos99
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    AW: Kindesunterhalt

    Zitat Zitat von 3komma14159 Beitrag anzeigen
    @chaos
    Da hast Du völlig recht. Ich für meinen Fall möchte nur dann den Unterhalt nicht kürzen, wenn die Mutter auch ihren Anteil leistet. Ansonsten werde ich den Restunterhalt auf ein Extrakonto einzahlen oder anderweitig das Erbe steigern.
    Höre einfach auf damit, Deine Ex so einzubeziehen und Dich in der Form immer noch an ihr abzuarbeiten.
    Das verhindert die emotionale Lösung von ihr.
    Das merkt sie und, wie Du siehst, nutzt es auch aus.

    Noch einmal:
    Sie spielt keinerlei Rolle mehr für Dich bzgl. des Kindes.

    Erbangelegenheiten sind durch Scheidung eh jetzt geregelt und sie hat keinerlei Rechte mehr bzgl. des Kindes oder des Erbes, die an Dich gerichtet sind.

    Du tust Dir emotional selber nichts Positives an, wenn Du so denkst und handelst.
    Komme Deinen rechtlichen Pflichten nach und zahle, wenn mehr, es dem Kind, für das eben der KU da ist.

    Selbst, wenn das Kind hypothetisch den gesamten Unterhalt und finanzielle Zuwendungen an die Mutter geben würde, ist das NICHT DEIN BIER...

    Du must weg kommen von Deinem Bedürfnis, noch in das Leben der Beiden so einzugreifen.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)


  8. Registriert seit
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    AW: Kindesunterhalt

    Ganz herzlichen Dank für Eure Meinungen. Ich habe meinen Fall nur geschildert, um meine akademische Frage anzureichern.
    Ich habe meinem Kind mitgeteilt, dass ich auch mehr Unterhalt zahle als gesetzlich gefordert, dass ich aber nicht bereit bin, Ausfälle seiner Mutter zu kompensieren, da diese hinreichend leistungsfähig ist.


  9. Registriert seit
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    AW: Kindesunterhalt

    Liebe ja-aber,
    zunächst schau dir meinen Beitrag oben an. Ich bin und war durchaus großzügig und habe immer Dinge auch ohne Verpflichtung finanziert. Aber gerade deshalb sehe ich auch Grenzen. Im Übrigen entsprechen meine Überlegungen den permanenten Forderungen meiner Ex-Frau nach Unterhalt über die gesetzliche Verpflichtung hinaus.

    Deine Schilderung des Verhaltens deines Ex-Mannes empfinde ich kleinkariert. Das käme für mich nicht in Frage.


  10. Registriert seit
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    AW: Kindesunterhalt

    Vielleicht kann kann/möchte jemand - gerne auch aus Kindersicht - mitteilen, wie er/sie die von mir angeführte Regelung erlebt/empfindet (erlebt/empfunden hat).

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