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  1. Avatar von PeggySue
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    AW: Elternschule - Dokumentarfilm ARD-Mediathek

    Zitat Zitat von Alemanita Beitrag anzeigen
    Das Kleinkind wurde doch gezwungen, oder?
    wie willst du ein Kleinkind oder Baby mit der Flasche zwingen? Es muss doch saugen und schlucken.

    Weinende Kinder und dann zum Schluss lachende Kinder kriegt man in Reportagen immer zurecht geschnitten. Das sagt gar nichts aus.
    und wenn man krampfhaft nach etwas negativem sucht dann wird man vermeintlich fündig.
    Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen.

    Enkelkinder sind die Entschädigung dafür, dass wir alt werden.

    Rolling-"IT'S ONLY ROCK 'N ROLL BUT I LIKE IT"-Stones




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    AW: Elternschule - Dokumentarfilm ARD-Mediathek

    Zitat Zitat von Linanexx Beitrag anzeigen
    Das mit dem Zwang trifft auf ganz viele Behandlungsmethoden zu.
    Dieser fängt doch schon damit an, dass man einem Kind irgendwelche Medikamente oder Säfte verabreichen muss, die dieses nicht möchte.
    Da schreit doch auch keiner gleich was von fragwürdigen kindesverachtenden Methoden.

    Auch nicht alleine einschlafen finde ich durchaus ein Problem. Mag sein, dass das nicht für jedes Kind positiv ist, aber wenn du als Elternteil darunter leidest, dann hat das auch fürs Kind nichts mehr Positives.
    Irgendwo im Film wurde auch darauf aufmerksam gemacht, dass es dem Kind gut geht, wenn es mir gut geht und nicht: mir geht es gut, wenn es dem Kind gut geht.

    Ich finde interessant, dass was ich als Zwang bezeichne ich angeblich auch als kindesverachtete Methode gleichsetze. Dem ist aber nicht so. Ich habe mein Kind oft genug gezwungen, die Zähne zu putzen und Medikamente einzunehmen, aber ich stehe dazu .

    Wenn ich als Eltern darunter leide, dass mein Kind nicht alleine schläft ist das pathologisch begründbar? Sorry, kann ich nicht nachvollziehen. Was nicht heisst, dass man das akzeptieren muss, aber das Problem habe ICH meiner Meinung nach. Und daran kann man ansetzen.


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    AW: Elternschule - Dokumentarfilm ARD-Mediathek

    Zitat Zitat von _vorbei Beitrag anzeigen
    Für mich wäre eine mögliche Deutung, dass die Kinder nur noch mit so massiver Verweigerung sowas wie Autonomie erlangen können.

    Das ist aber doch der Punkt, da würd ich hinschauen. Was genau ist denn für das Kind so schlimm am Schlafen? Warum ist das für das Kind nicht positiv besetzt??

    Ohne Schlaf kannst du genausowenig überleben wie ohne Essen... und keinem Kind tut es gut, wenn es die Nacht zum Tag macht, xmal aufwacht und es da jeden Tag einen Kampf gibt.
    Ich habe nur vom Einschlafen gesprochen. Nicht vom Schlafen an sich. Das ist für mich völlig unabhängig. Nicht alleine einschlafen? Vielleicht einfach nur, weil es sich so geborgener fühlt. Ich habe vollstes Verständnis dafür, wenn Kleinkinder stündlich aufwachen und Terror machen. Das ist aber nicht das Gleiche. Und auch hier wieder. Ich behaupte nicht, dass man mit Einschlafhilfe leben muss, aber der Ansatz ist für mich ein anderer.


  4. Registriert seit
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    AW: Elternschule - Dokumentarfilm ARD-Mediathek

    Zitat Zitat von PeggySue Beitrag anzeigen
    wie willst du ein Kleinkind oder Baby mit der Flasche zwingen? Es muss doch saugen und schlucken.

    und wenn man krampfhaft nach etwas negativem sucht dann wird man vermeintlich fündig.



    Ich stecke eine Flasche in den Mund, halte das Kind fest, es schluckt 5 ml und es war doch freiwillig? Und bevor weiter drauf rumgeritten wird: Ich würde mein Kind auch notfalls zwingen, wenn ich wüsste, es sei gefährdet.

    Und nein. Ich suche gar nichts Negatives. Gerade die Art wie der Film gezeigt wurde, erlaubt mir keine Meinung zu bilden, da mir die Schnitte zu allgemein waren, zuviele Kinder, zu wenig Hintergrund. Das Interview hat mir wiederum gut gefallen, ausser, dass es dem Kind gut geht, wenn´s den Eltern gut geht. Das halte ich manchmal für eine Ausrede für seine eigenen Taten.

  5. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Elternschule - Dokumentarfilm ARD-Mediathek

    Zitat Zitat von Alemanita Beitrag anzeigen
    Ich habe nur vom Einschlafen gesprochen. Nicht vom Schlafen an sich. Das ist für mich völlig unabhängig. Nicht alleine einschlafen? Vielleicht einfach nur, weil es sich so geborgener fühlt. Ich habe vollstes Verständnis dafür, wenn Kleinkinder stündlich aufwachen und Terror machen. Das ist aber nicht das Gleiche. Und auch hier wieder. Ich behaupte nicht, dass man mit Einschlafhilfe leben muss, aber der Ansatz ist für mich ein anderer.
    Kommt drauf an wieviele Jahre sich dass hinzieht. Wenn man so abends überhaupt keine Zeit für sich hat, viel man ewig noch dem Kind beim Einschlafen hilft und das jahrelang, würde mir das eindeutig zu viel werden

  6. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Elternschule - Dokumentarfilm ARD-Mediathek

    Zitat Zitat von Alemanita Beitrag anzeigen
    , ausser, dass es dem Kind gut geht, wenn´s den Eltern gut geht. Das halte ich manchmal für eine Ausrede für seine eigenen Taten.
    Ich denke aber wenn sich Eltern fürs vermeintlich Kindeswohls zu Dingen durchringen unter dienenden sie selber Leiden kann das fürs Kind auch nicht gut sein


  7. Registriert seit
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    AW: Elternschule - Dokumentarfilm ARD-Mediathek

    Zitat Zitat von Alemanita Beitrag anzeigen
    Ich habe nur vom Einschlafen gesprochen. Nicht vom Schlafen an sich. Das ist für mich völlig unabhängig. Nicht alleine einschlafen? Vielleicht einfach nur, weil es sich so geborgener fühlt. Ich habe vollstes Verständnis dafür, wenn Kleinkinder stündlich aufwachen und Terror machen. Das ist aber nicht das Gleiche. Und auch hier wieder. Ich behaupte nicht, dass man mit Einschlafhilfe leben muss, aber der Ansatz ist für mich ein anderer.
    Ich hatte das mit meinem mittleren Kind, xmal aufgestanden, ich sollte sitzenbleiben bis es eingeschlafen war. Ich war aber allein mit drei Kindern, dann hätten die beiden anderen das dann auch wollen, besonders der jüngste - und ehrlich gesagt war ich abends dann auch durch mit Kinderbetüdeln.

    Ich hab ihn aber nicht ins Bett gezwungen, bin weg und hab ihn schreien lassen, sondern hab mir über längere Zeit die Mühe gemacht, ihn immer wieder freundlich ins Bett zu bringen, Tür zu, vor die Tür gesetzt, wenn er wieder ankam wieder ruhig ins Bett gebracht, ihm gesagt, dass die Mama ja da ist etc pp. Ich weiß nicht wie viele Runden, 2 Wochen Minimum - und dann hat es geklappt, ohne Schreien, ohne Leiden - es war einfach klar: ich schlaf jetzt allein ein, aber wenn was ist, die Mama ist immer da, dazu muss ich sie nicht sehen oder anfassen.

    Das ist für mich die Geborgenheit, die ich vermitteln wollte, und das Vertrauen in sich und in mich.

    Genausogut hätt ich aber auch wie x andere mir den Stress nicht machen und mich einfach dazusetzen können, weil Kind nur schläft wenn es mit meinen Haaren spielt oder was ich nicht alles kenne. Das ist manchmal auch nur der bequemere Weg.

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