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  1. Registriert seit
    08.10.2013
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    AW: Distanz gewünscht Schwiegermutter - wie sagen?

    Zitat Zitat von guerteltier Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon darf man sich auch gegenüber der besten und vorbildlichsten Oma der Welt abgrenzen. Ob sie eine Auszeit möchte und wer sich in der Zeit um das Kind kümmert darf schon noch die TE selber entscheiden.
    Vielleicht, eventuell, unter Umständen hat der Vater auch was zu sagen?


  2. Registriert seit
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    AW: Distanz gewünscht Schwiegermutter - wie sagen?

    Zitat Zitat von guerteltier Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon darf man sich auch gegenüber der besten und vorbildlichsten Oma der Welt abgrenzen. Ob sie eine Auszeit möchte und wer sich in der Zeit um das Kind kümmert darf schon noch die TE selber entscheiden.
    Das stimmt und gleichzeitig bedeutet Abgrenzung selten Beifall und Jubelrufe
    Statt dessen ist mit Ärger oder Konfrontation zu rechnen, was weder gewollt noch gewünscht ist.
    Und wer schon vorweg sagt, dass er nicht gerne in Konfrontation geht- der wird sich in der Schwiegerfamilie erst recht zurückhalten.

    Schwiegermutter, Mutter und Frischgeborenes.......eine explosive Mischung

    TE- hast du denn mit deinem Mann schon nach einer Lösung geschaut?- oder nun zuerst hier gefragt?

  3. Inaktiver User

    AW: Distanz gewünscht Schwiegermutter - wie sagen?

    Der Mann ist nicht da. Und bekommt kaum was mit.

    Dann wird es wohl an dir hängen.

    Gut, ich frage mich hier im Forum öfter wieso erst ein Strang und nicht gleich reden.,...

    Dann kracht es eben mal. Davon geht die Welt nicht unter.

    Abgesehen davon - wieso machst du etwas für sie wenn sie da ist um dir zu helfen? Würde ich lassen!

  4. Avatar von schafwolle
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    AW: Distanz gewünscht Schwiegermutter - wie sagen?

    Zitat Zitat von SarahT Beitrag anzeigen
    Und sie hat eben anfangs gesagt, sie möchte so lange bleiben, um uns zu helfen ....
    Ich stelle mir die Situation schwierig vor.

    Wenn jemand sagt, dass er helfen möchte, dann geht man idR ja davon
    aus, dass er genau das tut - nämlich helfen.

    Das muss in Deinem Fall jetzt nicht unbedingt mit dem Baby selbst zu tun
    haben.

    Ich finde den Vorschlag von @guerteltier, der Schwiegermutter Aufgaben
    zuzuweisen, recht gut. Kochen zB und eben Hausarbeiten, die Du getrost
    delegieren kannst.

    Zur Belohnung darf sie dann auch eine große Runde an die frische Luft
    mit dem Baby im Kinderwagen ;).

    Ich schätze, sie möchte sich einfach gebraucht fühlen und von Nutzen sein,
    stellt sich aber etwas hilflos an. Das kann ich sogar nachvollziehen. Euer
    Haushalt ist schließlich für sie fremdes Terrain, und da agiert man wohl einfach
    nicht mit der gleichen Selbstverständlichkeit, wie man es bei sich zuhause tut.

    Die Besuchszeiträume als solche könnt Ihr so regeln, dass es nicht abweisend
    rüberkommt. Der Ton macht die Musik, und ein wenig Diplomatie kann auch
    sehr hilfreich sein. Gerade Dein Mann müsste doch wissen, wie er am besten
    mit seiner Mutter umgehen kann, und er kann einschätzen, wie sie auf was
    reagiert.


  5. Registriert seit
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    AW: Distanz gewünscht Schwiegermutter - wie sagen?

    Wenn meine Mutter zu Besuch ist, habe ich auch oft das Gefühl, ich habe ein drittes (Klein-)Kind hier, das ständig Aufmerksamkeit fordert und bin nach 3-4 Tagen auch fix und alle.
    Allerdings war das mit Baby noch anders - da hat sie dann gekocht, eingekauft, mal was gebügelt und ist mit dem Kind eben auch mal eine Runde um den Block gelaufen, und ich konnte schlafen. Und ihr Redebedürfnis konnte sie stillen, indem sie sich zu mir setzte, während ich das Kind stillte.
    Wenn ich mir aber vorstelle, die würde sich so, wie sie sich jetzt (10 Jahre später) verhält, verhalten, während ich mit frischgeborenem Baby dasitze - nein, da würde ich keine 3-4 Tage aushalten.

    Ich denke auch, da es Deine Schwiegermutter ist, sollte Dein Mann mit ihr reden - und Ihr solltet dahin kommen, dass die Besuche wieder wie früher 1-2 Tage dauern. Dann erwartest Du Dir halt keine große Unterstützung von ihr, sondern siehst es als "Bindung zum Enkelkind schaffen". Das Enkelkind wird später ohnehin selbst entscheiden, ob es die Oma mag oder nicht und wie es sich ihr gegenüber verhält. Haben wir hier gerade - sie merkt, dass die Enkelkinder sie nicht so sonderlich mögen, was sie aber mit ihrem Verhalten auch selbst verschuldet - aber gut, damit muss sie leben.


  6. Registriert seit
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    AW: Distanz gewünscht Schwiegermutter - wie sagen?

    Zitat Zitat von SarahT Beitrag anzeigen
    Im übrigen sieht mein Mann das schon auch wie ich, Gott sei Dank sind wir da einer Meinung. Obwohl er gerade viel arbeitet und es nur Abends mitbekommt. Er will ihr das sagen, aber tut sich halt auch schwer den richtigen Ton zu treffen, ist halt doch die Mutter.
    Noch ein Nachtrag: es liegt manchmal gar nicht daran, dass man den richtigen Ton nicht trifft - es liegt manchmal auch dran, dass egal welchen Ton man trifft, der Empfänger einen missverstehen will. So manches habe ich schon diplomatisch versucht, auch klar und deutlich, und nichts fruchtet. Manches hört Mutter eben auch einfach nicht, weil es die Tochter sagt (oder in eurem Fall der Sohn). Was aber nichts daran ändert, dass die Botschaft irgendwie zum Empfänger muss.

  7. Avatar von Horus
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    AW: Distanz gewünscht Schwiegermutter - wie sagen?

    Der Mann ist nicht da. Und bekommt kaum was mit.
    Ganz ehrlich? Das hier wäre das erste, was ich zu ändern versuchte.
    Muss dein Mann ausgerechnet jetzt, als frisch gebackener Vater, dermassen viel arbeiten? Kann er daran nicht was schrauben, damit er mehr in die neue Familiensituation integriert wird?
    Sicher, Väter können nicht stillen - aber alles andere rund ums Baby können auch Väter. Und sollten sie. Damit Bindung entsteht, damit das Baby von Anfang an sich beim Vater als Betreuungsperson gleich wohl fühlt wie bei der Mutter. Und um die Mutter zu entlasten.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

  8. Avatar von Malaita
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    AW: Distanz gewünscht Schwiegermutter - wie sagen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der Mann ist nicht da. Und bekommt kaum was mit.

    Dann wird es wohl an dir hängen.

    Gut, ich frage mich hier im Forum öfter wieso erst ein Strang und nicht gleich reden.,...

    Dann kracht es eben mal. Davon geht die Welt nicht unter.
    Genau. Wenn ich das EP lese, denke ich mir: ich wäre längst explodiert. Ich wäre ganz bestimmt nicht noch so geduldig und würde überlegen, wie ich so diplomatisch gegenüber der Frau vorgehen kann.
    Die TE scheint überfordert mit der Schwiemu-Situation und das ist auch ihr gutes Recht. Eine neue Mutter (Glückwunsch ) hat das Recht, sich in Ruhe mit ihrem Kind zu befassen und zusätzlichen Stress durch eine andere Person muss sie sich nicht geben.
    Liebe TE, vielleicht geht die Schwiemu mal in sich, wenn du mal laut ihr gegenüber wirst.

  9. Avatar von herbstblatt7
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    AW: Distanz gewünscht Schwiegermutter - wie sagen?

    Bedenke, auch Du wirst einmal Schwiegermutter.
    Nyd din læring, sagde silden.


  10. Registriert seit
    21.04.2014
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    AW: Distanz gewünscht Schwiegermutter - wie sagen?

    Das wiederholt sich. Dann weiß sie halt nicht mehr, wie man mit einem Kind umgeht, halt es grob und wagt es tatsächlich, das Kind weinen zu lassen, wenn die Mutter auf der Toilette ist....

    Ich weiß, klingt hart.

    Aber : nach einer Geburt ist alles anstrengend, neu und muss sich erst finden. Gerade beim ersten Kind.

    Nur dieses extreme, dieses völlige Pochen auf absolute Rücksichtnahme auf die junge Mutter, das ist mir unverständlich und zu extrem.

    Man sollte in Rechnung stellen, dass die Schwiegermutter immerhin den eigenen Mann gross gezogen hat, so schlecht kann sie das nicht gemacht haben, sonst hätte man kein Kind von ihm bekommen.
    Auch wenn man sich fragen kann, wie frühere Generationen es ins Erwachsenenalter geschafft haben, bei einer so unsachgemäßen Behandlung.

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