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  1. Avatar von Tropical-Drop
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    Patenschaft entziehen

    Hallo,
    ich hoffe ich habe das richtige Unterforum für meine Frage gefunden.
    Es geht um einen Paten von meinem Sohn.
    Vor ca 6 Jahren (zur katholischen Taufe) haben wir ihn ausgewählt und er hat zugesagt.
    Jetzt ist aber rausgekommen, dass er psychisch krank und straffällig ist.
    So auf die Schnelle habe ich nur im Internet gelesen, dass man Patenschaften nicht rückgängig machen kann.
    Stimmt das?
    Danke für eure Hilfe!
    never change a running team

  2. Avatar von Mambi
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    AW: Patenschaft entziehen

    Wie ist denn der Kontakt zu seinem Patenkind?
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"

  3. Avatar von Tropical-Drop
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    AW: Patenschaft entziehen

    @mambi: Hilft das bei der Beantwortung meiner Frage? Ich möchte wegen der prekären Lage nicht ins Detail gehen. Vielen Dank für's Verständnis.
    never change a running team


  4. Registriert seit
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    AW: Patenschaft entziehen

    Ja, das stimmt, du kannst die Patenschaft nicht entziehen.

    Auch meine Frage - Wie ist der Kontakt zum Patenkind?

    Warum soll die Patenschaft überhaupt entzogen werden?

    Es leiten sich davon keine Rechte ab, von keiner Seite, ein Kontaktabbruch reicht im Extremfall doch aus?

  5. Avatar von schafwolle
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    AW: Patenschaft entziehen

    Zitat Zitat von Tropical-Drop Beitrag anzeigen
    So auf die Schnelle habe ich nur im Internet gelesen, dass man Patenschaften nicht rückgängig machen kann.
    Stimmt das?
    Meines Wissens kann man eine Patenschaft nicht aus dem
    Taufregister streichen.

    Vielleicht möchte ja jemand anderer aus der Verwandtschaft bzw.
    aus dem Freundeskreis die Aufgaben übernehmen?


    Ich finde die Frage von @Mambi wegen des Kontakts durchaus
    angebracht.

  6. gesperrt
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    117

    AW: Patenschaft entziehen

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Warum soll die Patenschaft überhaupt entzogen werden?
    Also ehrlich - das liest Du doch im Eingangspost.
    Psychisch krank und straffällig, reicht das nicht? Für mich schon.


  7. Registriert seit
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    AW: Patenschaft entziehen

    Reicht so für mich nicht, da kein Mensch vor psychischen Auffälligkeiten gefeit ist und "staffällig" auch von Steuerhinterziehung bis Mord gehen kann.

    Und beides, weder die psychischen Auffälligkeiten noch das Begehen von Straftaten ist ansteckend...

    Generell sehe ich es so: Natürlich habe ich als Elternteil das Recht und auch die Pflicht, mein Kind vor Menschen, die ihm nicht gut tun / schaden können, zu schützen.
    Wenn das hier so sein sollte, dann würde ich das auch tun, indem ich jeglichen Kontakt unterbinde. Das kann man einem Kind in diesem Alter auch erklären.

    Das hat aber nichts mit Entzug des Patenamts zu tun. Weder hat der Pate des Kindes irgendwelche Rechte auf Kontakt noch hat das Patenkind irgendwelche Ansprüche.

    Da die Situation anscheinend schon belastend genug ist würde ich da keine Energien verschwenden. Steht er halt in Papieren drin, tritt aber nicht in Erscheinung.

    Es gibt sicher noch einen zweiten Paten.

    Die früher übliche Regelung, Paten übernehmen die minderjährigen Kinder, falls den Eltern etwas passiert ist überholt, deshalb muss man auch keine Sorgen haben.


  8. Registriert seit
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    306

    AW: Patenschaft entziehen

    Ansonsten hat der Sohn auch mal Firmung. I. d. R. sind Firmpaten und Taufpaten gleich. Ansonsten kann man hier eine anderen Person als den Taufpaten auswählen.


  9. Registriert seit
    21.04.2014
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    11.398

    AW: Patenschaft entziehen

    Ich weiß - bei einem 6jährigen steht ja auch die Erstkommunion an. Aber es ist generell nicht so ungewöhnlich, dass Paten verloren gehen, so dass es auch da keine Probleme geben sollte.

    Gerade wenn die Situation augenscheinlich gerade schwierig ist sollte man sich nicht an "Papiertigern" abarbeiten.

  10. Avatar von Klecksfisch
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    Beiträge
    7.153

    AW: Patenschaft entziehen

    Eine Patenschaft kann man nicht entziehen, aber man kann sie einschlafen lassen. Meistens ist es doch so, daß daraus für den Paten in der Realität keine Pflichten entstehen bzw. nicht wahrgenommen werden und irgendwann im Nirvana entschwinden.

    Reflektieren und ehrlich mit sich sein, aus welchen Motivationen heraus man bestimmte Handlungen ausführt.
    Sei wie die stolze Rose: selbstbewusst, glücklich und frei, und nicht wie das Veilchen im Moose, so dämlich, bescheuert und scheu.
    „Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch“ (Dalai Lama)


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