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  1. Registriert seit
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    AW: Patenschaft entziehen

    Ich glaube auch, dass man eine Patenschaft nicht entziehen kann, aber Du kannst Dich mal erkundigen, ob eine zusätzliche Patin/Pate bei künftigen Anlässen dazu genommen werden kann (Kommunion, Firmung etc.).
    Und ja, ansonsten kannst Du die Patenschaft auf jeden Fall auch einschlafen lassen, die Person zu solchen Anlässen nicht einladen etc.


  2. Registriert seit
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    AW: Patenschaft entziehen

    Zitat Zitat von Zaubernussi Beitrag anzeigen
    Also ehrlich - das liest Du doch im Eingangspost.
    Psychisch krank und straffällig, reicht das nicht? Für mich schon.
    Erstens sehe ich nicht, dass das in dieser Allgemeinheit einem Patenamt entgegensteht. Ich kenne genügend Menschen, die mit Depressionen kämpfen, an einer bipolaren Störung leiden oder traumatische Erlebnisse aus ihrer Kindheit aufarbeiten, aber trotzdem - vor allem mit entsprechender fachärztlicher Unterstützung - wunderbare Eltern und Paten sind. Und straffällig - was hat es mit dem Patenamt zu tun, wenn jemand mal schwarz gefahren ist, seine Steuererklärung nicht rechtzeitig abgegeben hat (bereits das bloße Nichtabgeben ist unter bestimmten Bedingungen strafbar) oder in Polen gekaufte Böller über die Grenze transportiert hat? Aber ich unterstelle mal, dass es hier um eine Konstellation geht, in der eine Gefahr für das Kind gesehen wird.

    Zweitens habe ich Sasapis Frage so verstanden, dass sie - und ich auch - nicht versteht, warum es nicht ausreicht, einfach den Kontakt abzubrechen, sondern warum ein Entzug des Patenamtes angestrebt wird. Was soll das bringen, außer ordentlich Drama und vielleicht auch eine Bloßstellung des Paten, indem man dem Pfarrer oder sonstwem dramatisch seine Verfehlungen darlegt? Dass der Kontakt zu einem Paten einschläft, ist alltäglich und würde keinerlei Aufsehen erregen (bei der Kommunion spielt der Pate formal keine Rolle, der Firmpate ist oft aber bei weitem nicht immer mit dem Taufpaten identisch) - aus welchem Grund wird nicht dieser Weg gewählt?

  3. Avatar von B-Vision
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    AW: Patenschaft entziehen

    Vielleicht ist vor allem die Straftat so gravierend, dass die Mutter den Kontakt nach Möglichkeit komplett ausschließen will.

    Was genau das ist, muss uns aber gar nicht interessieren.
    Es genügt, wenn die Mutter es als gravierend genug einschätzt, um so zu handeln, wie sie eben handelt.

  4. Avatar von Tropical-Drop
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    AW: Patenschaft entziehen

    Hallo und danke für die Rückmeldung.
    Ich bin da wirklich unerfahren und hatte plötzlich Sorge, dass im Falle des Falles diesem Paten mein Sohn anvertraut wird.
    Ich wusste nicht genau, was es da für Rechte und Pflichten gibt, im Endeffekt also keine.
    Ok, dann könnte man also ggf den Kontakt einfach abbrechen, das ist gut zu wissen.
    (Auch wenn es ein komisches Gefühl bleibt, wenn der Name immer als Pate festgehalten ist.)

    Danke nochmal.

  5. Avatar von Annilein
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    AW: Patenschaft entziehen

    Welche Aufgaben hat der Pate, die man ihm amtlich entziehen sollte?
    Außer bei der Taufe gibt es doch nichts zu tun.
    Firmpate kann jemand anders sein.
    Der Pate wird nur einmal in der Taufurkunde erwähnt, da schaut doch keiner rein.
    Heute ist die gute alte Zeit von morgen (Karl Valentin)


  6. Registriert seit
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    AW: Patenschaft entziehen

    Zitat Zitat von Tropical-Drop Beitrag anzeigen
    (Auch wenn es ein komisches Gefühl bleibt, wenn der Name immer als Pate festgehalten ist.)
    Verstehe ich. Aber er war nunmal damals Taufpate, das ist nicht rückgängig zu machen.
    Aber Rechte hat er dadurch nicht.
    Wie eng das Verhältnis zum Paten ist kannst Du steuern.


  7. Registriert seit
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    AW: Patenschaft entziehen

    Zitat Zitat von Tropical-Drop Beitrag anzeigen
    Ich bin da wirklich unerfahren und hatte plötzlich Sorge, dass im Falle des Falles diesem Paten mein Sohn anvertraut wird.
    Ich wusste nicht genau, was es da für Rechte und Pflichten gibt, im Endeffekt also keine.
    .
    Das begreife ich nicht - du lässt deinen Sohn taufen und bestimmst Paten für ihn, ohne eine Vorstellung davon zu haben, welche Rechte und Pflichten für beide Seiten damit verbunden sind? Und umgekehrt informierst du dich nicht, was mit deinem Kind passieren würde, wenn dir etwas zustoßen sollte?
    Aber Hauptsache, eine nette Feier gehabt und viele Geschenke kassiert?


  8. Registriert seit
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    AW: Patenschaft entziehen

    Das Patenamt ist rein kirchlich und hat mit der Fragewer die Obsorge für dein Kind bekommt, wenn dir etwas passiert, nichts zu tun.


  9. Registriert seit
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    AW: Patenschaft entziehen

    Zitat Zitat von moonlady90 Beitrag anzeigen
    Ansonsten hat der Sohn auch mal Firmung. I. d. R. sind Firmpaten und Taufpaten gleich. Ansonsten kann man hier eine anderen Person als den Taufpaten auswählen.
    Dass Firm - und Taufpaten gleich sind kenne ich als vollkommen unüblich.


  10. Registriert seit
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    AW: Patenschaft entziehen

    Zitat Zitat von Tropical-Drop Beitrag anzeigen
    Hallo und danke für die Rückmeldung.
    Ich bin da wirklich unerfahren und hatte plötzlich Sorge, dass im Falle des Falles diesem Paten mein Sohn anvertraut wird.
    Ich wusste nicht genau, was es da für Rechte und Pflichten gibt, im Endeffekt also keine.
    Ok, dann könnte man also ggf den Kontakt einfach abbrechen, das ist gut zu wissen.
    (Auch wenn es ein komisches Gefühl bleibt, wenn der Name immer als Pate festgehalten ist.)

    Danke nochmal.


    Dann wäre es aber unter Umständen sinnvoll, Ihr haltet irgendwo schriftlich fest, wem der Sohn tatsächlich anvertraut wird, wenn etwas passiert.

    Das heißt nicht zwingend, dass das Jugendamt sich an diese Wünsche hält, aber möglich ist es durchaus, und dafür müssen natürlich Eure Wünsche bekannt sein.

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