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  1. Registriert seit
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    AW: Überlebenstipps für Familienfeier

    Zitat Zitat von HappyMuffin Beitrag anzeigen
    Fazit - versuchen der ganzen Angelegenheit nochmals eine Chance zu geben.

    Ich hab gar nix gegen die Familie, einfach zum klar stellen. Nur fand sich letztes Jahr neben den ganzen Erziehungsthemen und Anekdoten nichts, wozu ich irgendwie beitragen konnte. Drum habe ich mich wie ein Fremdkörper gefühlt, weil schon alles so eingespielt ist während den Wochenenden. Beim Abwasch wollten sie mich nicht dabei haben, da es zu eng war. Das fand ich einfach sehr schade. Und ich kriege nichts von der Familie mit, ich habe keinen Kontakt zu ihnen, weiss teilweise die Namen nicht mal und mein Partner erzählt mir auch nichts (also gehe ich davon aus, dass da auch nicht viel läuft - krieg höchstens mal eine Info, dass einer grad im Urlaub ist). Er sieht sie ja auch nicht während es Jahres (es handelt sich nicht um die Eltern, wohlgemerkt!), es sind Cousinen, Cousins, Gross-Cousinen, Onkel, Tante, Leute, die um drei Ecken rum verwandt sind.

    Herzlichen Dank für den Tipp mit der guten Vorbereitung! Daran habe ich noch gar nicht gedacht, Hygienetücher, etc. Das könnte aber alles vereinfachen, dass ich mich nicht so "stinkig" und unwohl fühle (körperlich). Danke danke danke!
    Wie ?
    Hat er euch nicht einander vorgestellt ? Hm, komisch.
    Und dann letztes Jahr als du dich unwohl fühltest, was hat er da gemacht ? Sich nur mit den anderen unterhalten ?
    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können


  2. Registriert seit
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    AW: Überlebenstipps für Familienfeier

    Also vorgestellt hat er mich nicht (miteinander bekannt gemacht so à la "das ist jetzt Peter, mein Cousin"), einige haben sich selber vorgestellt. Aber bei 20 Leuten kann ich mir nicht alle Namen merken. Ich kann mir Menschen dann eher anhand von Eigenschaften merken oder über Themen, die man gesprochen hat.

    Wir sind nebeneinander gesessen und er hat meistens mit ihnen geredet. Also alleine hat er mich nicht gelassen - aber integriert auch nicht wirklich, besser gesagt: ihm ist nicht aufgefallen, das ich nicht viel gesagt habe.


  3. Registriert seit
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    AW: Überlebenstipps für Familienfeier

    Schon komisch das es ihm nicht wichtig ist das du dich unter seinen Leuten wohl fühlst.
    Wem es wichtig ist der versucht doch was daran zu machen.
    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können

  4. Inaktiver User

    AW: Überlebenstipps für Familienfeier

    Ich komme aus einer kleinen Familie. Die Leute bekommen mit ü35 1 - 2 Kinder. Dementsprechend übersichtlich waren unsere Familienfeiern, zu denen mangels Masse auch Großonkels geladen wurden. Wir waren trotzdem selten mehr als 18 Personen.

    Und dann hab ich meinen Mann kennen gelernt. Dort bekommt man ab Mitte 20 drei und mehr Kinder. Er hat über 50 Cousins und Cousinen.

    Kulturschock!!!!

    Ich habe etwa fünf Jahre gebraucht, bis ich auf Feiern alle verwandten Personen sinnvoll zuordnen konnte. Die meisten sind sehr nett und offen. Und ich wundere mich nicht mehr, wenn auf offener Straße eine Frau um den Hals meines Mannes fällt- er kann mir zumindest glaubhaft machen, dass es seine Cousine ist ;-)

    Bitte ihn, Dich besser dort einzuführen.
    Oder doch Migräne.


  5. Registriert seit
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    AW: Überlebenstipps für Familienfeier

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Ist das mit Euch "was Ernstes", also soll das länger gehen?

    Dann hast Du ein anderes Problem als die Hygiene - ich finde zwar auch, das geht mal drei Tage, geht ja im Jugendlager auch, teilweise deutlich länger und Du bist da aus meiner (!) Sicht etwas empfindlich.
    Man kann der Familie zwar durchaus verkaufen, dass Partner und Du von nun an anders feiern werden oder wenigstens woanders schlafen. Aber wenn das die Feier ist, auf die Dein Partner sich das ganze Jahr freut, und die für den Familienzusammenhalt sorgt, ist das für ihn blöd.

    Wäre "nur jedes zweite Jahr dort" für Dich ein Kompromiss? Vielleicht mit der Begründung, dass Du so gar keine Volkslieder magst oder so?

    Eine Ablehnung dieser Feier kommuniziert eben recht klar "den Mann mag ich, mit der Familie kann ich nichts anfangen, die sind mir nicht gut genug."

    Es ist nicht weiter verwunderlich, wenn das dann übel genommen wird.
    Doch, das finde ich schon. Und, Happy Muffin, ich finde dich nicht "zu" empfindlich, nur weil das nicht so dein Ding ist.

    Was tut denn seine Familie sonst, um dich zu integrieren? Interessieren sie sich für Dinge, die DIR wichtig sind? Nimmt dein Partner an Ereignissen teil, die dir und deiner Familie wichtig sind? Was spricht dagegen, sich mal gegenseitig zum Kaffee oder zum Grillen einzuladen, wenn doch deinem Partner seine Familie soooo wichtig ist?


    Seine Familie ist wichtig aber trifft sich außerhalb dieser 3 Tage gar nicht? Das versteh ich jetzt auch nicht.


    Dann kannst du dich doch guten Gewissens aus diesen Hütten-Wochenenden rausziehen.


  6. Registriert seit
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    AW: Überlebenstipps für Familienfeier

    Er sieht den Rest seiner Family nicht ausserhalb dieser drei Tage. Das wundert mich eben auch, dass dann drei Tage lang auf Familie gemacht wird. Meines Wissens gibts auch keine Einladungen oder ähnliches. Wie gesagt, wie ich das mitkriege, geht da bei den "Älteren" (40plus) nichts, ausser die drei Tage im Jahr. Die Jugend trifft sich anscheinend öfter mal.

    Also das hier keine grossen Integrationsbemühungen mir gegenüber stattfinden, finde ich nicht schlimm. Das versteh ich schon, die haben ja alle genug um die Ohren, wie wir auch.

    Bei mir fällt das eben mit der Familie komplett weg, da ich nur noch meinen Vater habe und das ist kein Problem.


  7. Registriert seit
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    AW: Überlebenstipps für Familienfeier

    Zitat Zitat von HappyMuffin Beitrag anzeigen
    Wir sind nebeneinander gesessen und er hat meistens mit ihnen geredet. Also alleine hat er mich nicht gelassen - aber integriert auch nicht wirklich, besser gesagt: ihm ist nicht aufgefallen, das ich nicht viel gesagt habe.
    Naja: So kann das ja auch nicht funktionieren. Ist doch klar, wenn alle immer weiter dasselbe miteinander machen & reden wie seit 30 Jahren, dann bist du doch eigentlich gar nicht vorhanden. Entweder er bezieht dich aktiv, quasi moderierend, mit ein. Oder er brieft dich vorab besser. Und du versuchst anhand der Vorabinfos, selbst Kontakte aufzubauen.

    Die Variante für ganz mutige und kontakfreudige Naturen wäre: Einfach selbst, ganz ohne Männe, Person X oder Y schnappen und Gespräch anfangen: Hey, wir kennen uns doch eigentlich noch gar nicht richtig. Ich bin, ich mache, ich mag, ich interessiere mich für ... und du? Erzähl' doch mal!

    Variante 2 würde ich allerdings höchstens für zwei Stunden durchhalten. Dann bräuchte ich erst mal wieder eine Auszeit ....


  8. Registriert seit
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    AW: Überlebenstipps für Familienfeier

    Zitat Zitat von HappyMuffin Beitrag anzeigen
    Also das hier keine grossen Integrationsbemühungen mir gegenüber stattfinden, finde ich nicht schlimm. Das versteh ich schon, die haben ja alle genug um die Ohren, wie wir auch.

    Bei mir fällt das eben mit der Familie komplett weg, da ich nur noch meinen Vater habe und das ist kein Problem.
    Könnte dein Vater auch mal mitkommen bzw. könntest du ihn vorstellen?
    Und während der 3 Tage haben die doch anscheinend nichts um die Ohren, da könnten sie ich doch auch mehr integrieren? Mich wundert es, dass du das als "nicht schlimm" abtust, obwohl du die 3 Tage mit der Familie nicht magst.

  9. Moderation
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    AW: Überlebenstipps für Familienfeier

    Zitat Zitat von HappyMuffin Beitrag anzeigen
    Hat jemand Überlebenstipps?
    Der beste: Nicht mitfahren. Es ist die Familie deines Partners, du hast nur indirekt mit den Leuten zu tun, das sind nicht deine besten Freunde, sondern Leute, zu denen du um deines Partners willens höflich bist. Matrazenlager und Höflichkeit sind verschiedene Welten. Das eine ist viel zu viel Nähe für das andere. Tüftel mit deinem Partner aus, was sich machen läßt. (Sag nichts gegen seine Familie, nur, daß diese Art von Events nicht so dein Ding sind.)

    Chefs können gute Ausreden abgeben, aber Ausreden, die man jedes Jahr wieder braucht, nutzen sich ab.

    Andere Möglichkeit: Du fährst ja durchaus mit... aber nicht so. Du übernachtest lieber im Hotel, und fährst dann hoch, du liebst die Alm und mußt dringend lange Spaziergänge machen wenn die anderen meditieren... Es gibt bestimt auch andere Angeheiratete oder schwarze Schafe, vielleicht fällt euch ein Alternativprogramm ein?

    Letzte Möglichkeit: Stell dir vor du bist eine Antropologin, die ein Paper über die sonderbaren Sitten und Gebräuche dieser Gruppe schreiben will. Beobachte. Hör zu. Denke dir deinen Teil. Du bist nicht da, um Spaß zu haben, sondern um dich wissenschaftlich, literarisch oder kabarettistisch zu wundern. Das ist nicht nett, aber komischerweise wirkt es oft nett, wenn jemand so interessiert ist! Und es hilft dir, die Leute zu finden, die vielleicht zumindest andere Lieder kennen.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  10. Avatar von twix25
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    AW: Überlebenstipps für Familienfeier

    ich bin irritiert, dass hier keiner verwundert darüber ist, wiie wenig sich der partner bemüht, seine freundin zu integrieren

    er erzählt wenig über seine familie, alles findet in seinem chat statt, etc etc

    m.E möchte er dich dabeihaben, aber du mögest bitte spass haben u er mag sich dich nicht wirklich!! integrieren

    unter den umständen kann er gern allein fahren u traurig sein

    echt jetzt, ich finde das ego-zentriert, dass du unter diesen seltsamen umständen des familiengefüges dabei sein sollst
    ************************************************** **************************************

    Ich so : "Och bitte" - Mein Leben so : "Nö!"

    Ich wieder: "Och bitte"

    Mein Leben so : "Naaaa guut"

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